Grenadinen & Tobago Cays 2018

6. - 17. März 2018

11. März 2018 Tobago Cays

Auch diese Nacht war extrem laut und stürmisch und es machte nicht den Eindruck, als würde der Wind wirklich nachlassen. Ganz im Gegenteil ! Doch trotz des schaukelnden Boots gelangen mir heute Morgen Fotos vom Sonnenaufgang mit Sonnenstern und der Sony A7r! Die Sonne ging direkt hinter Petit Bateau auf und ich war ziemlich happy über das Ergebnis. Kurz nach Sonnenaufgang zogen sehr schnell dicke und dunkle Wolken auf und uns erreichten heftige Sturmböen, die einher gingen mit Starkregen – wow ! Das führte allerdings zu einer ziemlich dramatischen Lichtstimmung, als noch etwas Sonnenlicht auf das Meer fiel und türkis leuchten liess, während hinter den Segelschiffen das dunkelgrauen Wolkenband abzog.

Die Schildkröten liessen sich von Wind und Wetter allerdings nicht beeindrucken und zogen am Boot vorbei Richtung Baradol. Niedlich, wie die Köpfchen aus dem Wasser schauten ! Faye zauberte Eggs Benedict aus der Küche (ich finde es nach wie vor unglaublich, wie vielseitig sie in der Bordküche kochen kann!!) und das war natürlich wieder mal ein Foto wert .

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Eggs Benedict :)

Nach diesem fantastischen Frühstück fuhren wir mit den Dinghy zur Sandbank auf Baradol. Ich war mir nicht sicher, ob ich Schnorcheln würde und hatte eine kleine Kamera dabei, um auf die Pirsch nach den Iguanas zu gehen, die hier leben sollen. Ich erklomm den kleinen Hügel, während Gerd und Mike schnorchelten. Zunächst machte ich einen kleinen Rundgang und fotografierte die fantastischen Aussichten auf das türkisfarbene Meer und die Tobago Cays. Wieder mal ein absoluter Farbrausch! Und dann fand ich die Leguane tatsächlich! In einem Baum und im Gebüsch darunter traf ich bald auf zwei Weibchen und ein grosses Männchen . Es handelt sich hier um eine Unterart des Grünen Leguans (Iguana iguana), der nur auf Baradol auf den Tobago Cays vorkommt und unter dem Namen White Zebra Rhino Iguana geführt wird. Einen deutschen Namen konnte ich dazu nicht finden. Mit der kleinen Kamera kam ich fototechnisch nicht sehr weit und es reichte nur für diese zwei dokumentarischen Schnappschüsse. Aber das sollte nicht alles sein und am Nachmittag erwartete mich noch eine Überraschung...

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White Zebra Rhino IguanaBaradolTobago CaysEin entspannter Mike

Ich freute mich sehr, dass ich sie gefunden hatte und kehrte zu den Jungs an den Strand zurück. Gerd war nach seiner Schnorcheltour ebenso glücklich und konnte mit vielen Grünen Meeresschildkröten (Chelonia mydas) und sogar einem Stachelrochen (Manta) schwimmen, wobei ihm einige schöne Fotos gelangen. Wir machten die Unterfotos mit einer kleinen Fuji Finepix XP 120, die natürlich die Qualität einer Sony RX100 oder gar RX10 IV nicht erreichen kann, aber für diesen einmaligen Einsatz und Schnappschüssen ohne fotografischen Anspruch war sie für uns absolut ausreichend! In die Unterwasserfotografie werden wir sicherlich nicht ernsthaft einsteigen .

Die beiden schwärmten so (übertrieben ) davon, dass ich mich breit schlagen liess und mit Gerd nochmals ins Wasser ging ! Der Wind war nur wenig schwächer als gestern, doch die Wellen waren wesentlich niedriger und das Wasser viel ruhiger, so dass ich diesmal keine Angst hatte und die Schildkröten geniessen konnte. Es war wirklich ein ganz tolles Erlebnis, mit ihnen zu schwimmen und wenn sie zum Atmen an die Oberfläche kamen, war es ganz Besonders, ihnen so nah zu sein. Das Wasser ist nicht sehr tief und sie grasen am Boden, so dass man ihnen dabei gut zusehen kann. Aber die Schildkröten sind hier so zahlreich, dass man eigentlich immer eine schwimmen sieht oder ihnen folgen kann. Ich war nun doch froh, dass ich mich getraut hatte und wir waren beide extrem glücklich über dieses wunderbare Erlebnis.

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MantaGrüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas)

Strahlend über alle Backen fuhren wir zurück zur My Love, wo Faye bereits mit dem Mittagessen auf drei glückliche Rückkehrer wartete. Wir liessen es uns schmecken und faulenzten eine Weile auf dem Boot.

Und dann fuhren wir tatsächlich nochmal zum Strand – wow, zwei Mal Schnorcheln am Tag ! Diesmal nahm ich allerdings die Sony RX10 IV * mit und wir versuchten nach einem Inselspaziergang zunächst nochmal unser Glück mit den Iguanas.

Ich konnte es kaum fassen, als wir das Männchen und ein Weibchen unweit der Stelle vom Morgen fanden ! Es war nicht einfach, das Männchen durch das dichte Gestrüpp zu fotografieren und der dicke Ast, der mitten durch das Tier lief, war nicht wirklich schön. Doch mit etwas Geduld und Kriechen durch das dichte Gestrüpp gelangen mir aber dennoch einige nette Portraits von diesem faszinierenden Leguan. Und dann entschied sich der nette Kerl, einen Baumstamm hochzuklettern und posierte tatsächlich in einer absolut perfekten Position !! Wieder konnte ich mein Glück kaum fassen und machte atemlos ein paar Aufnahmen – hoffentlich waren sie scharf, denn in meiner Aufregung versemmel ich solche Fotos immer mal wieder gern . Doch diesmal lief es perfekt und wir kehrten mit einigen schönen Fotos und einem herrlichen Tiererlebnis zum Strand zurück. Übrigens ein gutes Beispiel, warum die Sony RX10 IV * unsere Canon Ausrüstung im Telebereich ersetzt hat: eine Canon 5D3 und ein 500mm f/4 hätte ich wohl zum einen nie und nimmer auf diesen Schnorchelausflug mitgenommen und zum anderen wäre dieses kiloschwere DSLR Monster in diesem Fall viel zu schwer und unhandlich gewesen. Und ob die Fotos damit viel besser geworden wären? Ich bezweifle es! Diese kleine Sony Bridgekamera ist ein perfekter Ersatz mit Abstrichen im höheren ISO Bereich, was dem kleinen Sensor geschuldet ist.

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White Zebra Rhino Iguana

Nun gingen wir nochmals Schnorcheln und sahen wieder viele Schildkröten in allen Grössen. Das Wasser war wunderbar warm und nicht stark wellig, so dass es auch diesmal richtig Spass machte . Diese Schildkröten sind einfach wunderschön und faszinierend noch dazu.

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White Zebra Rhino Iguana

So liessen wir dann diesen schönen Tag bei einem Cocktail auf dem Boot ausklingen und schauten uns den Sonnenuntergang über Mayreau an. Faye zauberte wieder ein super leckeres Abendessen auf den Tisch und wir unterhielten uns noch eine ganze Zeit lang, bis wir schliesslich müde und voller Eindrücke des Tages in die Betten fielen.

Highlight des Tages: die Schildkröten und der Iguana

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12. März 2018

Mayreau

Ich war bereits früh wach und sichtete ein paar Fotos, bis die Sonne aufging und es zu hell war. Ich versuchte mich diesmal mit der Sony RX10 IV an einem Sonnenstern und war überrascht, wie gut das funktionierte! Die Bedingungen waren aber auch gut – normalerweise ist das mit ihr nicht so einfach wie mit der spiegellosen Sony A7r.

Später bekamen wir Besuch von einer (leider an einem Fuss verletzten) weiblichen Trauergrackel (Quiscalus lugubris), die sich zunächst fotografieren liess und dann etwas Futter zur Belohnung kam. Sie nahm das Futter dankbar an und flog dann mit einem grossen Stück von dannen. Sehr niedlich!

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Tobago CaysTrauergrackel (Quiscalus lugubris)

Nach dem (wieder mal ausgezeichneten!) Frühstück fuhren wir ein drittes Mal mit dem Dinghy an den Strand von Baradol und gingen Schnorcheln! Auch dieses Mal sahen wir viele Schildkröten und einige hatten gar keine Scheu und tauchten direkt vor mir zum Atmen auf ! Sie sind die Menschen hier anscheinend wirklich gewohnt und lassen sich (hoffentlich) nicht stören. Nach einer halben Stunde im Wasser trennten wir uns schweren Herzens von den niedlichen Schildkröten und fuhren zurück zur My Love.

Mr. Quality, einer der Boatboys, der T-Shirts verkauft, kam uns besuchen und wir suchten uns drei hübschen T-Shirts mit Schildkrötenmotiv aus. Mr. Quality hat seinen Namen nicht umsonst: zum einen sind die T-Shirts wirklich hochwertig gefertigt und zudem bekommen die Künstler, die die Motive gemalt haben, vom Umsatz einen Anteil vom Umsatz ab. Prima!

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Grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas)

Wir machten uns dann auf die kurze Fahrt hinüber nach Mayreau, der kleinsten bewohnten Insel der Grenadinen mit zwei sehr hübschen Stränden. Wir ankerten in der Saline Bay, die wesentlich ruhiger war als die Salt Whistle Bay, wo sich richtig viele Boote tummelten. Aber dieser Strand gilt auch nicht zu Unrecht als einer der schönsten Traumstrände der Karibik, wie wir später noch sehen sollten. Wir assen zu Mittag und dann fuhr ich allein mit Faye und Mike an Land, da Gerd sich beim Schnorcheln mittlerweile den Kopf verbrannt hatte und auf dem Boot bleiben wollte .

So marschierten wir den rund 85 Meter hohen Hügel bis zur katholischen Kirche hoch – ganz schön anstrengend bei dem schwül-heissen Klima! Die aus Steinen gemauerte malerische Kirche trägt den Namen St. Vincent und hat innen einen schönen Steinboden und farbenfrohe Kirchenfenster. Eine hübsche Kirche in diesem kleinen Ort! Das zweite Highlight bei der Kirche ist die Aussicht zu den Tobago Cays über das herrlich blaue karibische Meer. Ein wirklich fantastischer Anblick und ich konnte mich an den Farben wie immer kaum sattsehen.

Schliesslich wanderten wir auf der anderen Seite den Hügel hinunter bis zur Salt Whistle Bay und in der Tat ist diese Bucht ein richtiger Bilderbuch Karibikstrand! Palmen, feiner Sand und blaues Wasser – ein Traum! Wir verweilten ein wenig am Strand und kauften schliesslich im kleinen Minimarkt ein äusserst leckeres Mango Wassereis – das tat bei der Hitze richtig gut ! Schliesslich machten wir uns auf den beschwerlichen Rückweg über den Hügel und kehrten auf die My Love zurück.

Den Rest des Tages verbrachten wir auf dem Boot, tranken Rum Punch zum Sonnenuntergang und freuten uns auf ein weiteres Langusten Dinner. Wir hatten gestern kurz entschlossen nochmal Lobster bei den Boatboys der Tobago Cays gekauft und wir genossen ein weiteres Mal dieses äusserst schmackhafte Essen. Dankeschön Faye!

Highlight des Tages: die Wanderung über Mayreau

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MayreauKirche St. VincentBlick zu den Tobago CaysSalt Whistle BayMayreauLobster Dinner :)
13. März 2018

Union Island

Es gab keinen schönen Sonnenaufgang und ich sichtete stattdessen ein paar Fotos und schrieb am Reisebericht. Kurz nach dem Frühstück machten wir uns auf die kurze Überfahrt nach Union Island und ich durfte mich mal wieder ans Steuer setzen – war das wieder ein Spass !

Union Island liegt ziemlich im Süden des Inselstaats St. Vincent & the Grenadines und rund 4,5 Kilometer lang und 1,5 Kilometer breit. Wir ankerten im Clifton Harbour und nahmen das Dinghy bis an die Jetty. Auch hier hatte der Sturm einen Anlegesteg stark beschädigt und am eigentlichen Dinghy Anleger schwammen Unmengen von stinkenden Seealgen! Aber es gab noch einen anderen Anleger, den wir nutzen konnten und so gingen wir an Land. Faye nahm unsere Pässe, um uns für morgen ausreisen zu lassen. Der 14. März ist ein Feiertag und die Behörden nehmen an Feiertagen sowie am Wochenende das doppelte an Gebühren und so zogen wir das einen Tag vor.

Gerd und ich nahmen den Gratis Shuttle Bus zum Sparrow's Beach Club, der sich auf der anderen Seite der Insel befindet. Der dortige Big Sand Beach gilt wieder mal als einer der schönsten Karibikstrände – und auch hier wurden unsere Erwartungen nicht enttäuscht und wir fanden uns nach kurzer Fahrt an einem halbmondförmigen Traumstrand mit feinem weissen Puderzuckersand wieder. Was für ein toller Anblick! Wenn man die Liegestühle sowie die Toiletten oder das WiFi (das nicht funktionierte) der Anlage benutzen möchte, kann man entweder 35 EC pro Person zahlen oder dort zu Mittag essen. Man muss dies aber nicht und kann auch einfach so am Strand spazieren gehen oder sein eigenes Handtuch mitnehmen. Leider ist das Restaurant ziemlich überteuert und wir zahlten bereits für einen Fruchtcocktail ohne Alkohol 25 EC! Trotzdem assen wir eine Kleinigkeit zu Mittag, die zwar lecker war, aber uns trotzdem insgesamt mit den Fruchtcocktails 200 EC kostete und das fanden wir ein wenig arg viel!

Trotzdem genossen wir einige Stunden an diesem Traumstrand und hielten die Füsse in das herrlich warme Wasser. Kurzzeitig verschlechterte sich das Wetter, aber nach einer Stunde war es wieder schön sonnig und wir verbrachten eine schöne entspannte Zeit am Strand mit den tollen Ausblicken auf das blaue Meer.

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Big Sand BeachSparrow′s Beach Club

Schliesslich nahmen wir den Shuttle Bus zurück und bummelten durch den Ort zurück zu der Bar, wo wir Faye und Mike auf einen Rum Punch trafen. Es wehte eine schöne Brise und wir hatten in der Open Air Bar eine unterhaltsame Zeit. Gegenüber unseres Ankerplatzes befindet sich auf einer Sandbank die kleine, mit Hilfe von grossen Schneckenmuscheln (Conch shells) selbst erbaute Insel Happy Island. Janti, der Eigentümer hat sie seit 2002 kontinuierlich vergrössert und heute ist es eine beliebte Bar für den Sonnenuntergang und um die vorbei ziehenden Kite Surfer zu bejubeln. Wir nahmen hier noch einen Rum Punch und bewunderten ausgiebig die akrobatischen Flugversuche der Kite Surfer.

Den Rest des Abends verbrachten wir auf der My Love, wo Faye wieder wie aus dem Nichts ein leckeres Abendessen zauberte. Ein schöner Tag ging bei einem Glas Wein zu Ende.

Highlight des Tages: der Traumstrand am Sparrow's Beach

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Happy Island BarBaufortschritt :)Chillen zum SonnenuntergangJantiUnion Island
14. März 2018

Mopion & Petit St. Vincent

Der Tag begann für mich wie immer um kurz vor sechs Uhr und ich sichtete Fotos bis das Licht zu hell wurde. Wir frühstückten gemütlich, Mike nahm das Dinghy für die letzten Einkäufe im Ort und wir machten uns nach einem letzten Blick auf Union Island auf den kurzen Weg zur Sandbank Mopion, die vor Petit St. Vincent liegt und von einem Riff umgeben ist.

Auf der Sandbank steht ein Sonnenschirmchen aus Pallmenblättern und man fühlt sich dort wie auf einer einsamen Insel mitten in der Karibik . Dieses Inselchen wird sehr gern für Hochzeiten genutzt – das muss wirklich sehr romantisch sein! Wir schwammen eine Runde und umrundeten diese sagenhaft grosse Insel

Mein grösster Lacher war allerdings das Boot 'Ocean Panic', das wir schon öfter gesehen hatten und meine Stimmung in den Tobago Cays widerspiegelte .Es war ein schöner Aufenthalt, den wir im warmen Wasser und im Puderzuckersand genossen.

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Mopion Island

Unser Ankerplatz war ziemlich schwappig und ich war froh, dass wir gleich ein paar Meilen bis zur Privatinsel Petit St. Vincent weiterfuhren und vor dem Luxusresort ankerten. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich die bewohnte und lebhafte Insel Petit Martinique. Wir assen ein leichtes Mittagessen und nachdem ich mit Faye an ihrer Webseiten Optimierung gearbeitet hatte (yaaay, endlich mal wieder Denken!!! ), setzte uns Mike mit dem Dinghy am Strand ab. Auch für Privatinseln gilt, dass die Strände stets öffentlich sind und so konnten wir einen ausgiebigen Strandspaziergang um die halbe Insel machen. Die Bewegung tat uns gut und der Spaziergang im warmen Wasser mit den Blicken auf das blaue Meer war traumhaft.

Nach der Rückkehr auf die MyLove genossen wir unseren täglichen Rum Punch und ein wieder mal sehr leckeres Abendessen bei Musik aus unserem Archiv.

Highlight des Tages: die idyllische Sandbank

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15. März 2018

Carriacou & Sandy Island

Der Morgen begann wie jeder Morgen: ich war um kurz vor sechs Uhr wach und sortierte Fotos aus und schrieb den Tagesbericht. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Carriacou. Es gab nicht viel Wind und wir benötigten dafür eine knappe Stunde. Ich durfte wieder Segeln und ich fand es eigentlich angenehmer, da durch den wenigen Wind zumindest die See auch ruhiger war. So konnte ich die Fahrt viel mehr geniessen. Ein paar Segelimpressionen konnte ich auch machen – ich hatte mittlerweile viel Spass und war seefest !

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Petit St. VincentCarriacou

Wir legten vor dem Dock der Stadt Hillsborough an und setzten mit dem Dinghy über. Faye ging zur Immigration, da Carriacou bereits zu Grenada gehört und wir alles einreisen mussten. Danach musste sie noch zum Zoll und Mike kaufte ein paar Kleinigkeiten ein, während wir die Strasse der kleinen Stadt entlang liefen. Die Häuser sind alle ziemlich fröhlich bunt und die Strommasten mit dem Chaos an Kabeln haben uns fasziniert amüsiert. Es ist ein gemütlicher Ort mit viel karibischem Flair und wir verweilten eine Zeitlang am Strand und genossen die Stimmung.

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Hillsborough

Es war ein heisser Tag mit wenig Wind und mein Leidensfaktor war heute besonders hoch. Mir war heiss, ich hatte einen roten Kopf und ich fühlte mich mittlerweile irgendwie weich gekocht ! Ich liess zunächst meine Füsse zur Kühlung über Bord baumeln und dann segelten wir einige wenige hundert Meter hinüber vor Sandy Island, wo wir für den Rest des Tages und der Nacht ankerten. Bei Sandy Island ist der Name Programm und der Strand mit dem weissen Puderzucker Sand und den Palmen entspricht so richtig karibischer Traumvorstellungen!

Wir assen leckere gegrillte, frische Hühnerschenkel mit Salat zu Mittag und nahmen das Dinghy zum Strand. Von hier sah es fast noch schöner aus, denn das flache Meer leuchtete in allen Blautönen – ein Traum! Mike und Gerd gingen Schnorcheln und ich wanderte durch den weichen Sand zum anderen Ende des Strandes und machte viele Fotos. Bei den Farben gerät man ja geradezu in einen Farbrausch!!!

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Sandy Island

Gerd war vom Schnorcheln nicht ganz so begeistert, weil das Riff ziemlich kaputt war und es kaum Farben hatte. Fische gab es allerdings satt und so war der Ausflug für ihn zumindest nicht vergebens und er freute sich über die Sichtungen. Wir verbrachten noch einige Zeit im Wasser, das wie eine gigantische Badewanne war – einfach nur schön !

Wir kehrten aufs Boot zurück und ich arbeite mit Faye weiter an der Webseite bis es Zeit für den Sundowner war. Der Sonnenuntergang fand natürlich nicht da statt, wo ich ihn gern gehabt hätte und so blieb die Kamera einfach im Rucksack und wir schauten nur zu. Fotografisch ist die Karibik für mich wirklich kein Eldorado: es gibt kaum schöne Farben zu Sonnenauf- und -untergang, aber dafür sind die Farben dann tagsüber schöner und ein Traum. Für mich eine völlig andere Art der Fotografie; eigentlich eher eine Art Schnappschuss Ferien .

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Faye und Mike zauberten Thunfisch Filet mit Salat zum Abendessen und wir verbrachten einen weiteren geselligen Abend bei Wein, Musik by DJ Gerd und angeregten Unterhaltungen.

Highlight des Tages: der wunderbare Strand von Sandy Island

16. März 2018

Zurück nach Grenada

Heute Morgen versuchte ich mich mal wieder an einem Sonnenaufgangsschnappschuss, doch so ein richtiges Highlight war das nicht. Aber ja...

Es war bereits unser letzter kompletter Tag auf der My Love – wo ist nur die Zeit geblieben ! Wir frühstückten und machten uns auf die letzte längere Fahrt zurück nach St. George's auf Grenada. Es ging ein guter Wind und wir konnten bis Grenada ohne Motor segeln. Diesmal versuchte sich Gerd als Kapitän und fand schnell seinen Rhythmus. Wir liefen bis zu 11 Knoten und die Wellen waren nur an einem kurzen Teilstück etwas unangenehm. Wir passierten Kick 'em Jenny Rock, einem grossen Felsen, der dem gleichnamigen Unterwasservulkan gegenüber liegt. Dieser zeigt zur Zeit erhöhte Aktivität und wir mussten eine fünf Kilometer breite Bannzone um ihn herum beachten. So fuhren wir zwischen den kleinen Inselchen, die vulkanischen Ursprungs sind und erreichten bald den Norden von Grenada. Ich erhaschte einen ersten Blick auf den symmetrischen Sugar Loaf Rock, der Bathway gegenüberliegt und wo wir die letzten vier Tage verbringen würden.

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Sandy IslandGrenadaSt. George′s

Am Nachmittag erreichten wir St. George's und ankerten vor der Marina. Wir assen ein leichtes Mittagessen, was wir uns nach der Fahrt auch verdient hatten .Faye und Mike fuhren mit dem Dinghy an Land, um sich ausreisen zu lassen und wir plantschten ein wenig im Wasser und packten unsere Koffer.

Kaum zu glauben, dass die schöne Zeit morgen zu Ende gehen würde!

Der Nachmittag ging so kurzweilig dahin und am Abend gab es noch einen schön bunten Sonnenuntergang mit Booten im Vordergrund, den wir von Deck aus bewunderten und dann zauberte Faye das letzte leckere Abendessen auf den Tisch. Wir verbrachten einen vergnügten letzten Abend bei Wein und Unterhaltung und fielen dann müde (vom Nichtstun ) ins Bett.

Highlight des Tages: Segeln

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17. März 2018

Abschied von der My Love

Heute Morgen lief ein riesiges Kreuzfahrtschiff, die Mein Schiff 3, in den Hafen ein und wir beobachteten bei einem Kaffee das Anlegemanöver. Es war Zeit, Abschied von Faye und Mike zu nehmen ! Wir haben uns in den letzten gemeinsamen 11 Tagen wirklich sehr angefreundet und würden uns freuen, wenn es mit einem Wiedersehen entweder in Kanada oder Panama klappen würde! So frühstückten wir bei wie immer angeregter Unterhaltung gemütlich und packten unsere letzten Sachen zusammen.

Mike brachte die beiden Koffer und Gerd zuerst mit dem Dinghy zur Port Louis Marina und dann holte er mich, Faye und das restliche Gepäck ab. Ein wehmütiger Blick zurück zur My Love und wir verabschiedeten uns herzlich von den Beiden. So Schade ! Wir zogen mit unserem Gepäck zum Parkplatz der Marina und warteten auf unseren Mietwagen.

Wie es uns an den letzten fünf Tagen auf Grenada ergangen ist, könnt Ihr im Grenada Kapitel weiterlesen.

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