Teneriffa – Kanarische Inseln 2017 / 2018

18. - 21. Dezember 2017

Weiterzug in den Süden nach El Porís

Nach den acht Tagen im Norden zogen wir für drei Tage um nach El Porís de Abona an die Südostküste und freuten uns über eine sonnige Zeit. Wir hatten ein hübsches Apartment in einem neuen Apartmentkomplex in El Porís gebucht und trafen uns mit der Verwalterin Conchi an der Tankstelle. Sie begleitete uns in die Tiefgarage und wir bezogen unser Apartment Casa Antonio. Wir waren auf den ersten Blick total begeistert von dem modernen und gemütlichen Apartment. Die Wohnküche, zwei Schlafzimmer und ein Bad verteilen sich auf rund 60 m² und es gibt dazu noch einen kleinen Balkon mit Blick auf das Meer. Die Küche ist mit allem grosszügig ausgestattet, was man benötigt und das Internet ist zuverlässig und schnell. Es gibt SAT Fernsehen, aber leider keine deutschen Programme. Das machte aber nichts, da wir sowieso meistens die gewünschten Sendungen per Stream ansahen. In der Anlage befindet sich ein grosser Gemeinschaftspool mit Kinderplanschbecken und Sonnenterrasse. Obwohl die Autobahn sehr nah ist, hört man sie praktisch kaum, da die Anlage terrassenförmig gebaut wurde und der Wind in der Regel immer von Meer kommt und den Lärm wegträgt. Wir fühlten uns zu keiner Zeit dadurch gestört und genossen unsere Zeit in diesem Apartment.

Diashow Casa Antonio (Klick für grössere Bilder):

Lavaküste

Morgens war Porís de Abona für mich ein absolutes Eldorado! An jeder Ecke findet man bizarre Lavaformationen und Lavabögen. Das Meer war in den drei Tagen durch den ständigen Wind recht wild, aber morgens war meistens Ebbe, so dass Fotos nichts im Wege stand. Ich hatte Glück mit einem relativ klaren Sonnenaufgang über Gran Canaria und freute mich, dass ich die tollen Lavaformen in Szene setzen konnte. Ich fand dort einen Spielplatz vor, an dem ich mich sicherlich noch einige Tage mehr austoben kann . Die folgenden Fotos sind die Ausbeute von zwei fantastischen Stunden zu Sonnenaufgang am Meer.

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Ausflug in den Teide Nationalpark

Auch während dieser Zeit liessen wir es uns nicht nehmen, einen Ausflug in den Teide Nationalpark zu machen. Diesmal hatten wir Glück und im Kiefernwald hatten die Passatwolken genau die richtige Höhe, dass die Sonne herrlich durchschien. Dadurch ergaben sich tolle mystische Lichtstimmungen und wir konnten sie endlich mal fotografieren – das ist uns ja nicht allzu oft vergönnt .

Dieses Mal machten wir auch am Mirador de la Tarta einen längeren Halt und bewunderten diese einzigartige geologische Felsformation. Die vulkanischen Schichten leuchten hier in allen möglichen Erdfarben und sind wie eine Torte aufgeschichtet – daher auch der Name Tarta. Entstanden sind diese Schichten durch verschiedene vulkanische Elemente, die im Laufe der Jahrmillionen gepresst wurden.

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Im NebelwaldLa Tarta

Zum Abschluss des Tages gab es noch einen Sonnenuntergang mit der Sonne neben dem Teide. Erstaunlich, wie viele unterschiedliche Positionen man zu Sonnenuntergang nur durch das Verändern des Standpunkts erreichen kann! Es reichte hier jedoch nur für eine Bildkomposition mit Sonnenstern und einer Aufnahme mit Blick über das Nebelmeer.

El Médano – La Tejita

Der Playa de La Tejita wurde auf unseren bisherigen Aufenthalten von uns sträflich vernachlässigt und diesmal nahmen wir uns vor, ihn an Nachmittagen zu besuchen. Eine erste Stipvisite machten wir während dieser drei Tage und erkundeten mögliche Standorte. Da es von diesem Strand bereits viele gute Fotos gibt, musste ich ihn erst ein wenig auf mich wirken lassen und schaute mich nach Alternativen zu den bekannten Aufnahmeorten um. Mir gefiel die weite Bucht des Hauptstrandes eigentlich nicht so sehr und so fand ich relativ rasch einen anderen Standort mit wundervollen Felsen im Vordergrund, die bei Sonnenuntergang golden in der Sonne glänzten und hin und wieder von den Wellen überspült wurden.

Der Wind bläst bei El Médano immer sehr kräftig; nicht zuletzt ist der Strand ein Surferparadies! Für uns bedeutete das allerdings viel Sand in der Luft und sobald die Sonne nicht mehr so kräftig schien, wurde es auch schnell etwas kühl in der steifen Brise. Ich war mit unseren ersten Versuchen an diesem Spätnachmittag ziemlich zufrieden und wusste, dass dieser Abschnitt noch einiges an Potential bieten würde.

Zum Abschluss dieses Kapitel zeige ich Euch nochmal den bekannten Leuchtturm von Porís de Abona und einen der Lavabögen, die ich dort finden konnte. Nach drei herrlich sonnigen und erfüllten Tagen packten wir unsere Koffer und machten uns auf den Weg nach Los Cristianos, wo wir die Fähre nach El Hierro nahmen. Im nächsten Kapitel springen wir dann in den Januar und Ihr könnt lesen, was wir nach unserer Rückkehr von El Hierro im Westen von Teneriffa erlebten.

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Playa de La TejitaFaro Poris de AbonaLavabogen

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