Teneriffa – Kanarische Inseln 2017 / 2018

17. - 24. Januar 2018

Zum Abschluss zurück nach Porís de Abona

Nach den fantastischen 13 Tagen im Teide Nationalpark kehrten wir für die letzten Tage zurück nach Porís de Abona, wo wir im selben Apartmentkomplex ein anderes Apartment gemietet hatten. Nicht weil uns das Casa Antonio nicht gefallen hat, sondern weil es bereits ausgebucht war . Doch es gibt einige Eigentümer, die ihre Apartments vermieten und so wurden wir bei Richard fündig, der das Apartment Porís (Link zu AirBnB) im unteren Teil der Anlage vermietet. Wir trafen seine Eltern pünktlich um 12 Uhr an der Tankstelle und fuhren in die Tiefgarage. Das Apartment ist identisch in der Grösse und Aufteilung, aber die Einrichtung verschieden. Ausserdem hatten wir hier eine riesige sonnige Terrasse mit Blick über dem Meer! Auch hier hatten unsere Gastgeber Obst und Wein sowie einige Limonaden als kleine Aufmerksamkeit hinterlegt und wir freuten uns besonders über die frischen Früchte. Wir fühlten uns fast schon wie Zuhause, richteten uns ein und verbrachten den Nachmittag auf der Terrasse und den Sonnenuntergang an der schönen Lavaküste.

Diashow Apartment Porís (Klick für grössere Bilder):

Tajao – mehr als nur Fisch!

Der kleine Fischerort Tajao ist nur eine kurze Fahrt von Porís entfernt und lockt nicht nur mit dem mittlerweile bekannten Felsbogen, sondern vor allem auch mit den ausgezeichneten Fischrestaurants. Wir fahren gern für ein ausgedehntes Mittagessen ins Rincón del Marinero, wo wie in allen ansässigen Fischlokalen nur fangfrischer Fisch auf den Tisch kommt, den man sich an der Theke aussuchen kann.

Tajao besticht aber nicht zuletzt durch die durch den Wind abgeschliffenen Sandfelsen, die hinter dem Ort fantastische Formen haben. Wir mussten morgens nur aus unserem Apartment schauen, ob es sich lohnen würde, zum Sonnenaufgang hinüber zu fahren und an zwei Morgen war dies auch der Fall. Am ersten Morgen war das erste Sonnenlicht nicht ganz so intensiv, doch dafür gab es für einmal ein paar hübsche rosa Wolken. Es ist so schön, wenn die sandfarbenen Felsen das Licht des orangenen Himmels vom Sonnenaufgang annehmen – was für ein herrlicher Kontrast mit dem tiefblauen Himmel der blauen Stunde!

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Der zweite Morgen war klarer und das Licht dementsprechend intensiver. Auch diese Stimmung hat was für sich und ich war absolut begeistert, als die Felsen im ersten Licht anfingen, satt zu leuchten. Einfach ein Traum! Sehr schön waren auch die Details in diesen erodierten Felsen, denen sich Gerd widmete. Dieser Ort ist ein herrlicher Spielplatz, wo ich sicherlich in den nächsten Jahren noch mehr Zeit verbringen werde.

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El Médano – Playa de La Tejita

Wie ich mir bei unserem ersten Besuch in El Médano (Link zum Kapitel) vorgenommen hatte, verbrachten wir nun nochmal einen Nachmittag an der schönen Küste. Diesmal war es weniger windig und das Licht auch etwas klarer, weil die Sonne nur im leichten Dunst unterging. Die vorgelagerten Felsen leuchteten wunderbar goldig und über dem Montana Roja waren sogar ein paar attraktive Wölkchen. Aber auch zur anderen Seite hin war es zum Sonnenuntergang attraktiv. Die kleinen Gezeitenpools machten sich hervorragend als Vordergrund und die Sonne ging schliesslich als roter Feuerball am Horizont unter.

Gerd spielte mit der Brandung und hatte dann noch Glück, dass ein Regenbrachvogel (Numenius phaeopus) für kurze Zeit im letzten Licht posierte – ein netter Vogel So verbrachten wir am Playa de La Tejita einen wunderbaren Spätnachmittag und natürlich durfte ein leckerer Barraquito dabei nicht fehlen .

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Playa de La TejitaRegenbrachvogel (Numenius phaeopus)

Entspannen im Paradies und Weiterreise nach Gran Canaria

Wir genossen unsere Zeit im sonnigen Porís in vollen Zügen und fotografierten, wenn die Bedingungen passten und wir Lust hatten. In unserer Umgebung gab es einige fotogene Stellen, die wir ausprobierten und Telesonnenaufgänge konnten wir sogar gemütlich von unserer Terrasse aus bei einer Tasse Kaffee machen .

Wir machten mit Juan nochmal einen Ausflug, um Vögel zu finden, doch die Jungs wollten nicht so richtig mitspielen und wir waren gerade noch rechtzeitig am Strand des Retortenort Palm-Mar, um die letzten Sonnenstrahlen über La Gomera einzufangen. Zumindest noch ein kleines Erfolgserlebnis !

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Schön war es auch immer, am Faro de Punta Abona zu spazieren. Die Ausblicke über die Lavaküste sind immer wieder schön, auch wenn die Anzahl der Windräder gegenüber dem letzten Jahr wieder zugenommen hat. Leider gibt es nun auch einige Windräder direkt im Blickfeld der alten Kirche der ehemaligen Leprakolonie in Abades, so dass dieses Motiv nun eigentlich tot ist . Was wirklich auffiel, war die unglaubliche Trockenheit dieses Jahr! Selbst die Pflanzen, die nur wenig Wasser benötigen und eigentlich immer grüne Blätter haben, waren heuer gelb und trocken . Wir hoffen wirklich, dass es in naher Zukunft auch im Süden mal ausgiebig regnet, so dass auch die Pflanzen mal wieder auftanken können!

So blieb es bei zwei Fotos vom Leuchtturm in der klassischen Variante und zur Dokumentation die neuen Windräder, die leider genau im Sonnenuntergangslicht stehen .

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Wir verliessen Porís und Teneriffa am 24. Januar für die letzten beiden Wochen auf Gran Canaria. Unsere Zeit auf der Insel war wie immer schön und abwechslungsreich und wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Besuch, wenn wir den Schwerpunkt wieder mal auf andere Regionen setzen werden.

Wir danken Euch für Euer Interesse und hoffen, Ihr hattet etwas Spass beim Lesen unseres Reiseberichts und dass er Lust auf eine Reise auf diese herrlich abwechslungsreiche Insel mit ihrer tollen Natur macht. Teneriffa ist wirklich mehr als der Massentourismus im Südwesten und in Puerto de la Cruz und einen Besuch mit Blick über den Tellerrand kann ich nur jedem empfehlen .

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