Senja

13. Januar 2015

Winterliche Fahrt nach Senja

Wir standen bereits um 6:30 Uhr auf, weil wir heute leider die Vesterålen schon wieder verlassen und nach Senja weiterziehen würden. Die Fahrt sollte lang werden und mindestens fünf Stunden dauern und daher wollten wir früh starten. So beluden wir nach einer Dusche und Frühstück das Auto und machten uns auf den Weg.

Die Fahrt war ganz gut, obwohl es über Nacht recht stürmisch geworden war. Wir passierten einige Seen oder Ebenen, wo der Wind heftig blies und zu Schneeverwehungen führte. Dies war aber kein grösseres Problem bis wir dann den Abzweig zur E6 bei Bjerkvik erreichten und sahen, dass die Passstrasse gesperrt war. Die Leute vom Strassendienst schickten uns zurück nach Bjerkvik und meinten, wir sollten in einer Stunde wiederkommen, wenn die Strasse mit Kolonnenfahrt hoffentlich wieder freigegeben wird. So fuhren wir die kurze Strecke zurück in den Ort, parkierten and der Esso Tankstelle, tranken einen Kaffee und kauften etwas zu Essen im Coop Extra nebenan.

Wir machten anschliesslich einen neuen Versuch Richtung Pass und reihten uns in die Warteschlange ein. Das war ein gutes Zeichen, denn die Aufofahrer wurden nicht mehr in den Ort zurückgeschickt! Die Kolonnenfahrt begann dann auch kurze Zeit später und wir waren überrascht, dass auf der Strasse gar nicht viel Schnee und Eiss lag. Aber wir sollten schon bald herausfinden, warum die Strasse gesperrt war: der Sturm oben am See blies in leichter Orkanstärke und die Schneeverwehungen waren absolut krass! Von Zeit zu Zeit konnte ich die Nebelleuchte meines Vorfahrers einfach nicht mehr ausmachen, da der Schnee in geringer Höhe von rechts nach links wehte und so dicht war, dass ich kaum zwei bis drei Meter nach vorn sehen konnte! Wirklich verrückte Bedingungen, aber auch irgendwie ein Riesenspass, hier zu fahren Was wäre denn ein Winter in Norwegen ohne eine einzige Kolonnenfahrt?

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Wir liessen schliesslich den Pass hinter uns und fuhren auf der Weiterfahrt nach Finnsnes noch durch ein paar weitere kleine, aber heftige Schneeverwehungen. Im Stadtzentrum machten wir einen Halt zum Tanken und Einkaufen und erreichten über die Brücke endlich Senja. Nun war es nur noch eine kurze, 40-minütige Fahrt bis Hamn i Senja *, wo wir von Eli herzlich empfangen wurden und uns über das Wiedersehen freuten.

Diashow Hamn i Senja (Klick für grössere Bilder):

Wir bezogen unser Apartment, was diesmal die H21 war, machten Abendessen, schauten fern und gingen früh zu Bett, da es bedeckt blieb. Schliesslich mussten wir ja auch mal etwas Schlaf aufholen!

Highlight des Tages: die Fahrt über den Pass – Spass, Spass, Spass!!

14. Januar 2015

Auf Lichtjagd

Es hatte die ganze Nacht gestürmt und ich war etwas überrascht, dass der Himmel dennoch klar war, als ich aufstand. Aber ich war etwas zu spät und wir frühstückten erstmal gemütlich. Ich war ein wenig grummelig wegen dieser verpassten Gelegenheit, doch meine Miene hellte sich etwas auf, als wir uns mit Marius über die Waltouren und Fotografie unterhielten. Heute liessen wir die Tour wegen der noch rauhen See aus und weil ich sie daher nicht geniessen könnte.

So machten wir uns auf eine Landschaftstour und fuhren Richtung Flagstagvag. Auf dem Weg gab es einige attraktive Stellen im Kaperdalen mit einem herrlich orange farbenen Himmel. Es ist ein sehr schönes, weites Tal und überhaupt würde ich den Westteil Senjas gern nochmal weiter erkunden.

Nach dem Tunnel hat man einen atemberaubenden Blick zu den Fjorden und den Bergen, aber wir wurden leider von einem festgefahrenen LKW, der auf der vereisten Strasse nicht um eine der engen Haarnadelkurven kam, blockiert. Der Fahrer hatte keine Chance und so wendeten wir und informierten die Arbeiter am Pass über seine Misslage. Wir mussten nun unsere Pläne ändern und das Beste aus der Situation machen. Wir erkundeten daher die Küste vor Finnsnes und fanden einen kleinen, hübschen Strand mit perfektem Blick auf die Festlandberge und dem bunt leuchtendem Himmel. Es war ein schöner Ort und wir genossen die Aussicht und das Fotografieren bis wir schliesslich weiter Richtung Senjahopen fuhren. Eigentlich hätte ich auf dem Weg hinter jeder Kurve anhalten können, weil die Ausblicke auf die Landschaft immer schöner und atemberaubender wurden. Hin und wieder konnte ich nicht widerstehen und machte das ein oder andere Foto der herrlichen Fjordlandschaft.

Etwas Enttäuchung machte sich breit, als wir Tungeneset erreichten und es dort überhaupt keinen Schnee und nur sehr wenig Eis hatte. Eigentlich sehr viel weniger Eis als letztes Jahr! Es gab nur einen kleinen Gezeitenpool mit kleineren Eisschollen und ich nahm ihn dann in der blauen Stunde auch als Vordergrund. Anschliessend fuhren wir weiter zurück und wir fingen in Skaland das letzte Licht des Sonnenuntergangs ein.

Bevor wir nach Hamn zurückkehrten, erkundeten wir eine unserer Locations bei Gryllefjord, da wir nicht wussten, ob wir im Winter dort parkieren konnten. Aber das sah gut aus und wir genossen ein frühes Abendessen im gemütlichen Apartment. Der Himmel war weiterhin klar und wir fuhren ins Moor und an den Strand, wo wir einige schöne Bildkompositionen mit dem Nordlicht einfangen konnten. Die Aurora war nur schwach, aber so war es auch sehr schön als Bestandteil der Landschaftsfotos. Kurz nach Mitternacht waren wir zurück und fielen müde, aber doch glücklich, in die Federn.

Highlight des Tages: Lady Aurora

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15. Januar 2015

Orcas und Buckelwale

Wir standen pünktlich zum Frühstück um acht Uhr auf, da wir heute unsere erste Walbeobachtungstour machen würden! Ich nahm den Fotokram mit zum Restaurant und machte vom Leuchtturm aus ein 360° Panorama zur blauen Stunde.

Wie friedlich und schön es heute morgen war! Die See war ruhig wie ein Ententeich keine hohen Wellen und das arktische Morgenlicht war dazu schlicht grossartig!

Wir freuten uns, Mogens um zehn Uhr wiederzusehen und gingen in das Obergeschoss, wo uns die deutsche Meeresbiologin Daniela eine kleine Einführung zu den Schwert- und Buckelwalen gab. So lernten wir einiges Neues über ihr Verhalten, die Ernährung, Jagdtechniken und dass beide Walarten sehr gern zusammen unterwegs jagen und sich vertragen, obwohl sie zu unterschiedlichen Familien gehören: Orcas sind Zahnwale, während Buckelwale zu den Bartenwalen gehören.

Nach dem sehr unterhaltsamen Vortrag schlüpften wir in die dicken Overalls und fühlten uns wieder wie Fleisch gewordene Michelin Männchen Aber besser lustig aussehen, als kalt und nass zu werden! Wir waren heute die einzigen Gäste und fuhren mit Mogens in einem hübschen kleinen Boot los. Wir verliessen den Hafen und sahen schon bald darauf die ersten Buckelwale und Orcas – eigentlich sehr viele Wale! Es war faszinierend, sie beim Jagen und Schwimmen zu beobachten und drei waren sogar gerade am Schlafen!

Wir machten viele Fotos, von denen viele aufgrund unserer geringen Wildlife Erfahrung Mist waren, doch es sind auch ein paar gute Schnappschüsse dabei. In diesem Fall gilt wohl wirklich: die Masse macht′s Letztendlich waren es aber eindeutig die Erfahrung und das Glück, die Wale beobachten zu dürfen, die im Vordergrund standen und die Fotos verkommen ein wenig zur Nebensache. Wir sind mit der Ausbeute zufrieden!

Norwegens Kronprinz Haakon war gestern zu einem Senja Besuch angekommen und er passierte uns mit dem Fischerboot, auf dem er seit heute Morgen offiziell unterwegs war. Als wir zurück im Hafen waren und am Restaurant vorbei gingen, konnten wir ihn sogar kurz am Mittagstisch sehen. Wir waren erfreut, aber auch sehr erstaunt über die geringe Anzahl von wirklich kaum merkbaren Sicherheitsmassnahmen für den Prinzen. Wenn man es nicht wusste, wäre man nie auf die Idee gekommen, dass er da ist! Eigentlich ein schönes Leben für einen Kronprinzen ohne das ganze Theater, was man sonst so kennt. Wir sahen ihn später noch in einer kleinen Eskorte aus zwei Polizeiwagen und seinen beiden Autos abfahren. Das war′s – mehr nicht!

Wir duschten nach der Bootsfahrt erstmal heiss, um wieder warm zu werden und assen zu Abend. Der Himmel war nun klar und wir fuhren nochmal raus, aber zu unserer grossen Entäuschung gab es heute überhaupt keine Nordlichtaktivität

So kehrten wir etwas traurig zurück ins Apartment, schauten noch eine halbe Stunde Fernsehen und gingen schliesslich zu Bett.

Highlight des Tages: die Wal Parade

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BuckelwalOrcaBuckelwal
16. Januar 2015

Kreuz und quer

Ich war schon ziemlich enttäuscht, als ich nach dem Aufstehen statt funkelnden Sternen einen völlig bedeckten Himmel erblickte Das Wetter kann sich hier im Norden so schnell ändern! So gingen wir ausgiebig frühstücken und fuhren danach nach Gryllefjord, wo ich Nasenspray kaufte. Es fühlte sich so an, als würde sich eine Erkältung ankündigen und ich wollte vorbereitet sein. Es find an, leicht zu schneien und wir kehrten ins Apartment zurück. Vom Sofa aus hielten wir Ausschau nach Walen, aber schon kurz darauf verfärbte sich der Himmel plötzlich und es klarte auf. Unfassbar, wie schnell das wieder ging!

Also fuhren wir wieder los und machten einen ersten Halt im Moor, wo die Wolken eine herrliche rosa Farbe angenommen hatten und gut als Hintergrund wirkten. Danach statteten wir dem kleinen Fluss, der uns im Herbst so gut gefallen hatte, einen Besuch ab. Zu meiner Erleichterung war der Marsch durch den gefrorenen Schnee grösstenteils relativ einfach und es gab nur einige tiefere Schneeverwehungen, die ich aber gut überwinden konnte. Als ich das Flussufer erreichte, kam ich mir vor wie in einem Wintermärchen! Der Fluss war nicht ganz zugefroren, das herrlich blaue Licht des Himmels spiegelte sich auf dem Eis und einige recht dramatische rote Wolken bildeten das i-Tüpfelchen für diese grandiose Aussicht. Vorsichtig, nicht in den Fluss abzurutschen, machte ich glücklich ein paar Fotos und genoss diese herrliche Landschaft. Wirklich ein Traum!

Ich kehrte zurück und wir fuhren Richtung Bergsbotn, wo ich einfach nicht widerstehen konnte, ein weiteres Foto dieses herrlichen Panoramas im rosa Licht zu machen. Diese Aussicht MUSS man einfach lieben! Nun war es nun schon wieder spät und es blieb gerade noch genügend Zeit für ein Panorama Foto von Skaland aus, doch es war leider sehr windig und das Fotografieren somit eine echte Herausforderung. Spass hat es aber trotzdem gemacht – ich liebe es, die Wetterelemente zu spüren!

Es war nun dunkel und wir fuhren zurück nach Hamn. Abendessen, Reisebericht schreiben, Fernsehen – fast schon langweilige Routine...

Es gab keine Hoffnung auf eine klare Nacht und wir gingen früh zu Bett, um etwas Schlaf nachzuholen.

Highlight des Tages: die Märchenlandschaft am Fluss

BergsbotnSkaland Panorama
17. Januar 2015

Ein Traum in Rosa und Blau

Wir standen heute wieder 'früh' auf, da es ein strahlend schöner Tag werden sollte, und liessen uns erstmal das leckere Frühstück schmecken. Der erste Halt war dann mal wieder der Aussichtspunkt über dem Bergsbotn, wo ich diesem herrlichen, klaren, blauen Licht einfach nicht widerstehen konnte Wir machten eine kurze Fotopause am Steinfjord, aber irgendwie wollte es heute Morgen mit einer ansprechenden Bildkomposition nicht klappen und wir zogen weiter bis zum Parkplatz bei Tungeneset.

Leider war die Flut gerade auf dem Höchststand und sehr oft schlugen extrem hohe Wellen bis fast ganz oben an die Felsen. Daher war es definitiv zu gefährlich, hinüber zum kleinen Pool zu laufen und wir fuhren ein paar hundert Meter zurück, wo wir eine ganze Weile von einem anderen Standpunkt aus mit herrlich von Schnee überzuckerten Felsen als sehr willkommenen Vordergrund fotografierten. Die Wellen waren wirklich bedrohlich und beeindruckend hoch und jagten mir etwas Angst ein

Aber die Bergkette Okshornan sah fantastisch aus mit dem wunderschönen rosa und blauen Licht des Erdschattens!

Nach einer Weile setzten wir unsere Tour Richtung Finnsnes fort und machten auf dem Weg einige Fotos der mit Eisplatten überzogenen Fjorde. Wir erreichten schliesslich Stønnesbotn und ich war mir sicher, das ultimative Fjordpanorama vor mir zu haben! Das Bergpanorama mit perfekter Spiegelung im ruhigen Fjord, die leichte Nebelbildung über dem Wasser und das sanfte Licht des Erdschattens (mal wieder ) boten eine traumhafte Kulisse, die schöner kaum sein kann.

Dieser Anblick war einfach ein Träumchen in Rosa und Blau, an dem ich mich überhaupt nicht sattsehen konnte. Völlig fasziniert fotografierte ich vor mich hin, bis es Zeit war, wieder Richtung Tungeneset zurückzufahren, um zu sehen, ob sich das Wasser bereits genügend zurückgezogen hatte. Die Tage sind wirklich kurz!

Das Wasser bei Tungeneset war leider immer noch zu hoch, aber ich konnte trotzdem einige Fotos der schönen Lichtstimmung mit den Felsen, dem Meer und den Bergen machen. Dieses aussergewöhnliche, magische Licht des arktischen Winters verzaubert mich immer wieder und wird seine Faszination wohl nie verlieren!

Es blieb noch Zeit für einen letzten Halt bei Skaland, wo mir diesmal bei weniger Wind auch das Panorama gelang. Wir kehrten nach diesem herrlichen Tag glücklich nach Hamn zurück, assen zu Abend und machten eine ausgedehnte Pause, bis es schon wieder Zeit war, nach dem Nordlicht Ausschau zu halten.

Wir hatten Glück, dass wir genau zur rechten Zeit im Moor ankamen, als eine kurze, aber äusserst intensive Nordlichtshow begann. Es war atemberaubend, wie die grünen Lichter über den Himmel tanzten und auch von diesem Anblick werde ich niemals genug bekommen können. Es gab sogar eine schöne, grosse Korona direkt über uns – einfach herrlich! Wir staunten und genossen dieses Naturspektakel mal wieder in vollsten Zügen.

Gegen ein Uhr kehrten wir ins Apartment zurück und schliefen mit einem glücklichen, breitem Lächeln auf den Gesichtern ein.

Highlight des Tages: Stønnesbotn und das Nordlicht

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BergsbotnTungenesetStønnesbotn
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Aurora borealis
18. Januar 2015

Wale!

Schon unser letzter Ferientag Wie die Zeit vergeht – unfassbar!

Unseren letzten Tag widmeten wir trotz gutem 'Landschaftswetter' ganz und gar den Walen; schliesslich war das ja auch der Hauptgrund gewesen, nochmals nach Hamn zurückzukehren! Wir waren auf das erste Boot um 9:30 Uhr gbucht und gingen dementsprechend rechtzeitig frühstücken. Wir wechselten die Kleidung und nahmen Platz im Speedboat. Es gab heute viele Gäste und das Boot war mit 13 Leuten voll besetzt. Die See war sehr ruhig; ich wurde zum Glück diesmal kein bisschen seekrank und konnte die Tierwelt voll geniessen.

Überraschend war es ungewöhnlich ruhig an diesem Morgen und es gab zwar einige Buckelwale, aber die Orcas waren weit und breit nicht zu sehen. Und doch gelangen uns einige gute Fotos von Fluken, wenn die Buckelwale abtauchten und wir bewunderten die Seeadler, die entweder auf den Felsen sassen oder sehr nah über unseren Köpfen flogen. Fantastische Vögel!

Da wir keine Orcas auf dieser Tour gesehen hatten, entschieden wir uns spontan, auch die zweite Tour mitzumachen. Dies war dann eine absolut goldrichtige Entscheidung! Die zweite Beobachtungstour war einfach grossartig und wir konnten alle möglichen Arten von Verhaltensweisen der Wale beobachten: von Spyhopping, Jagen, Springen über Breaching war alles dabei! Die Buckelwale waren beeindruckend nah am Boot – einem war es wohl zu nah und er bescherte uns mit einem Schlag seiner Fluke auf das Wasser eine kleine Salzwasserdusche Es war faszinierend zu sehen, wie die Schwert- und Buckelwale zusammen jagden und das Wasser zu brodeln schien. Es war wirklich eine ganz wunderbare Tour und ein perfekter Abschluss der Ferien in Hamn i Senja!

Überglücklich und von dem Erlebten schier überwältigt, kehrten wir ins Apartment zurück, duschten heiss und assen zu Abend. Leider war es auch schon wieder an der Zeit, die Taschen fertig zu packen, denn wir müssen morgen sehr früh zum Flughafen fahren. Aber noch blieb uns eine Nacht, in der wir unser Glück mit dem Nordlicht probieren wollten, da die Wetter- und Nordlichtvorhersagen ziemlich gut waren. Der Himmel war auch tatsächlich klar und so bewunderten wir ein letztes Mal, wie die Lady Aurora über den Himmel tanzte. Einfach nur schön und ich weiss jetzt schon, dass ich diesen Anblick sehr vermissen werde.

So – das war′s dann Das Ende dieser Ferien!

Highlight des Tages: die Wale

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BuckelwalSeeadlerOrcaBuckelwalAurora Borealis
19. Januar 2015

Heimreise

Heute war es Zeit, schon wieder Abschied von Norwegen zu nehmen und diesmal sogar für den Rest des Jahres! Ich stand etwas betrübt auf und wir frühstückten im Apartment. Das Hotelteam hatte uns gestern zwei riesige Frühstücksteller zubereitet, da wir heute zeitlich nicht mehr im Restaurant frühstücken konnten.

Wir verabschiedeten uns von Eli und fuhren los Richtung Bardufoss Snowman Airport. Die Fahrt war problemlos und wir erreichten den Flughafen zügig nach rund 90 Minuten. Wir checkten unser Gepäck über die Self-Service Maschinen ein und passierten die Sicherheitskontrolle. Es war ein strahlend schöner Tag und mein Herz blutete bei dem Anblick der rosa leuchtenden Berggipfel! Aber es musste sein, wir bestiegen das Flugzeug und hoben bald darauf Richtung Oslo ab. Die Ausblicke auf die verschneite nordische Landschaft waren atemberaubend schön und einige Minuten nach Abflug sahen wir das erste Mal seit unserer Abreise vor drei Wochen die Strahlen der Sonne wieder! Wie schön!

In Oslo nahmen wir unser Gepäck in Empfang und konnten es zu unserem Entsetzen nicht sofort einchecken, da unser Flug nach Zürich von der SWISS durchgeführt wurde und der Check-in Schalter erst zwei Stunden vor Abflug öffnen würde. Leider war auch ein Self-Service Check-in nicht möglich und wir machten es uns zunächst in einem Pizza Restaurant gemütlich. Wir bestellten Pizza und Getränke und verbrachten dort die meiste Wartezeit bis der Schalter endlich öffnete. Wir checkten ein und reihten uns in die Schlange zur Sicherheitskontrolle ein.

Das Flugzeug kam zu spät aus Zürich an und daher war auch unser Abflug verspätet. Wir erreichten in Zürich ganz knapp den allerletzten Zug nach Basel und kamen zuhause erst mitten in der Nacht um halb zwei Uhr an! Was für eine lange Rückreise dies war, aber Ende gut – alles gut

Wir hoffen, Euch hat unser Reisebericht Spass gemacht und danken Euch für Euer Interesse.

Alle Fotos von Norwegen findet Ihr in den Norwegen Fotogalerien auf unserer Webseite. Wir freuen uns auch sehr über einen Besuch unseres Fotoblogs mit aktuellen Fotos und Informationen über unsere Fotoprojekte und Reisen.

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