Myanmar 2018

17. November 2018

Weiterreise nach Rakhine – Mrauk-U

Ich liess es mir nicht nehmen, auch heute morgen um 5:30 Uhr zum Strand zu gehen. Nun ja, ich war eh schon wieder um fünf Uhr wach... Ich lief wieder zur Stelle von gestern und wie erwartet, war der Wasserstand heute höher. So ergaben sich wieder etwas andere Fotos und ich genoss meine Spielzeit am Strand mal wieder sehr. Der Himmel war heute im Osten wunderbar bunt, aber ich war mit meinen Farben auch zufrieden und verbrachte viel Zeit damit, auf die perfekte Welle zu warten. Es machte Spass wie immer .

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Um 11 Uhr hiess es dann Abschied nehmen von Birgit und Carsten, die nicht mit nach Mrauk-U kommen würden und nach Hause fliegen. Schade, denn ich hatte ihre immer lustige und fröhliche Gesellschaft sehr genossen . Wir restlichen Verbliebenen fuhren dann mit dem Bus zum Flughafen, checkten ein und flogen nach Sittwe im Rakhine Staat.

In dieser Gegend fanden seit einigen Jahren immer wieder gewalttätige Zusammenstösse zwischen Muslimen und Buddhisten statt, die in der Vertreibung der Muslime nach Bangladesch und viel Militärgewalt gipfelten. Momentan hat sich die Lage glücklicherweise beruhigt.

Während des Fluges konnte ich wieder einige schöne Fotos der grafisch anmutenden Landschaft machen. Diesmal war sie zunächst von Feldern geprägt und später von diversen Flussläufen. Kurz vor der Landung konnten wir den breiten Kaladan-Fluss sehen, den wir später mit dem Boot flussauswärts bis nach Mrauk-U fahren würden.

Die Ankunft in Sittwe war etwas chaotisch und indisch geprägt! Das Gepäck wurde irgendwann nach einer gefühlten kleinen Ewigkeit vom Flugzeug in einem Gepäckwagen vor die Ankunftshalle gekarrt und dort abgeladen. Immerhin waren alle Koffer da und wir trafen unseren neuen Guide Tahn, mit dem wir zu einer Jetty fuhren, wo das Boot wartete.

Es war ein kleines typisch burmesisches Fischerboot – nur das Klettern an Bord war für mich zunächst eine kleine Herausforderung. Unser Boot lag hinter einem grösseren Boot, auf dass wir über zwei Planken balancierten mussten Oh, das ist so gar nichts für Blondie!!!! Aber mit der Hilfe von Tahn und dem guten Zuspruch von Michael gelang es mir dann an Bord zu gehen, ohne ins Wasser zu fallen .

Die Fahrt bis nach Mrauk-U dauerte rund vier Stunden. Ich sass die meiste Zeit draussen vorn auf dem Bug und fing hin und wieder ein paar Szenen vom Fluss und dem Flussleben ein. Fasziniert haben mich die zahlreichen Kuhreiher und die Ausblicke zur Bergkette im Westen. Nach drei Stunden ging die Sonne im Dunst unter und es gab ein paar ziemlich rote Fotos .

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Noch eine weitere Stunde in der Dunkelheit und wir erreichten Mrauk-U, wo wir in einem Minibus zu unserem Hotel, dem Shwe Thazin Hotel * fuhren. Von aussen sieht es ziemlich pompös aus, doch die Zimmer waren recht einfach. Aber wahrscheinlich waren wir von den letzten Unterkünften doch einfach zu verwöhnt!!! Es gab alles, was man brauchte: ein Bett, ein Fernseher, ein Bad und eine Klimaanlage.

Wir hatten alle einen Bärenhunger und trafen uns im Restaurant. Leider war das Essen nicht so toll, aber immerhin wurden wir satt . Morgen würden wir ein anderes Restaurant ausprobieren .

Highlight des Tages: die Flussfahrt

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18. November 2018

Tempel und Pagoden in Mrauk-U

Leider erfüllte sich diese Hoffnung nicht! Es war die ganze Nacht laute Musik und Gebete über Megaphone zu hören und an Schlaf nicht wirklich zu denken.

Na ja, ich stand um kurz vor fünf Uhr auf und wir trafen uns zur Abfahrt. Die Fahrt durch den Ort war nur kurz und wir stiegen anschliessend einen ziemlich steilen Hügel bis zu einer Pagode hoch und warteten auf die Dämmerung. Leider war es nicht der Hügel, den Michael eigentlich wollte und Tahn hatte ihn am Vortag wohl nicht richtig verstanden. So mussten wir versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Es gab einige Pagoden, die in der blauen Stunde inmitten des Dschungels sehr schön aussahen und ich konzentrierte mich darauf.

Die Sonne ging irgendwann im Dunst auf und ich versuchte mich an einer Aufnahme mit Sonne gegen die Bergkette. Besser als nichts, aber auch nicht unbedingt ein Highlight. Die Sonne wollte sich auch nicht wirklich durchsetzen und wir wurden nicht mit einer licht durchflutenden Landschaft belohnt. Sehr schade!

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Wir fuhren zurück ins Hotel und frühstückten. Es gab auch hier asiatische warme Gerichte, Toast, Eierspeisen und Obst. Allerdings vom geschmacklichen Niveau her genauso wie das Abendessen. Nach dem Frühstück wechselten Krystina und ich in ein jeweiliges ruhigeres Zimmer. Wir hatten nach der schlaflosen Nacht darum gebeten.

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Nach dem Frühstück machten wir eine kurze Tour, um die Tempel in Mrauk-U anzusehen. Mrauk-U war von 1430 bis 1785 die alte Hauptstadt des Rakhine Reichs. Den Anfang machte der To Ko Thaung Tempel, der aus dunklem Gestein besteht und ein Gegensatz zu den Sandsteintempeln der bisherigen Ziele war. Das liegt schlicht und einfach daran, dass es hier oben kein Sandstein gibt! Bevor wir zum Tempel gingen, besuchten wir einen kleinen Teich mit Seerosen, in dem sich die Pagode vom Thaung Tempel spiegelte. Ein kleiner Steg machte die Idylle perfekt!

Unweit des Tempels befindet sich die Pisei Pagode aus dem 12. Jahrhundert mit einer Buddha-Figur auf einem 45 Meter hohem Hügel. Von dort hat man eine gute Übersicht über den Thaung Tempel und die Landschaft. Im Inneren befinden sich noch weitere vier Buddhas.

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To Ko ThaungPisei PagodePisei PagodePisei PagodeTo Ko Thaung

Schliesslich liefen wir hinüber zum To Ko Thaung Tempel, in dem sich rund 90.000 Buddha-Figuren bewundern lassen! Der im 16. Jahrhundert erbaute Tempel ist mit 77 Meter Seitenlänge der grösste Myanmars und sein Name bedeutet 'Tempel der 90.000 Bilder'. Am schönsten fand ich die Wandelgänge, die um die Pagode herum angelegt sind. Überall an den Wänden befinden sich kleine Buddhas, die in den Stein gemerzt worden sind und natürlich sitzt an jeder Stelle, die sich finden lässt, eine Buddha-Figur. Gerade das Streiflicht, das durch die Lücken kam, war sehr attraktiv und es gab viele Möglichkeiten, zu fotografieren. Wir liessen uns dafür auch reichlich Zeit.

Danach machten wir an einem Wasserreservoir eine kurze Pause. Hier wird das Trinkwasser aus Regenwasser gesammelt und gereinigt. Die äussere Begrenzung ist die alte Stadtmauer von Mrauk-U. Ein recht idyllischer Ort!

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To Ko ThaungAlte Stadtmauer

Am Nachmittag besichtigten wir als erstes den Shitthaung Tempel aus dem 16. Jahrhundert, in dem sich 'nur' 80.000 Buddha-Figuren befinden und dementsprechend auch 'Tempel der 80.000 Bilder' heisst . Die grosse Andachtshalle ist beeindruckend mit vielen goldenen Buddhas, die sich an allen vier Wänden in jeder Höhe bis fast unter die Decke befinden. Das Beste sind aber die unterirdischen Wandelgänge, die mit zahlreichen Buddhas verziert sind. Buddha Figuren und Tiere finden sich in den Wänden, während die Buddha-Figuren meist gegenüber sitzen. Foto-Flash Alarm !

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Shitthaung Tempel

Als letztes besuchten wir die Andaw Thein Tempelanlage aus dem 16. Jahrhundert, die sich nur ein paar Meter vom Shitthaung Tempel befindet. Es ist immer wieder überraschend, wie unterschiedlich diese Tempel aufgebaut sind. Der Tempel ist im Innern oktonal gebaut mit zwei konzentrischen Wandelgängen, wo in vier Richtungen Buddha-Figuren stehen und gegenüber von einer Reihe anderer Buddha-Figuren gesäumt werden. Hier herrschte eine tolle mystische Stimmung, die mir sehr gefiel. Es war nicht ganz einfach, dies einzufangen und irgendwie finde ich die Fotos auch zu kühl.

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Andaw Thein

Zum Sonnenuntergang erklommen wir einen Hügel mit Aussicht über einige Tempel von Mrauk-U. Die Sonne sorgte für goldiges Gegenlicht und ich fand am Ende des Pfades eine schöne Stelle, wo ich einige Pagoden in den Vordergrund einbauen konnte. Wow – Weitwinkel !!! Ich wusste ja kaum noch, wie das aussieht nach der bisherigen Teleobjektiv-Orgie auf dieser Reise .

Es war sehr dunstig, was durch die Feuer noch verstärkt wurde. Ich probierte einige Bildkompositionen aus, bis die Sonne schliesslich als roter Ball am Horizont verschwand und mit ihr auch der Zauber der Stimmung. Der Rauch war mir am Ende etwas zu viel und fast schon ein Stimmungskiller .

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Den Tag liessen wir in einem anderen Restaurant im Ort ausklingen. Es war eine gute Wahl und wir genossen ein leckeres Abendessen.

Highlight des Tages: die Tempelanlagen von Mrauk-U

19. November 2018

Bootsfahrt zu den Chin Frauen

Heute hiess es wieder sehr früh aufstehen und wir liefen rund zehn Minuten auf den Hügel eines kleinen Tempels. Von hier hatte man eine sehr schöne Aussicht auf Tempelpagoden im sanften Licht der aufgehenden Sonne. Bald wurde es auch für kurze Zeit blau und dann färbte sich der Himmel langsam rot. Die Stimmung war fantastisch und wurde durch den Qualm der Feuer noch verstärkt. Doch mir war es mitunter schon wie gestern Abend fast zu viel Qualm; vor allem, nachdem die Sonne aufgegangen war und man die Tempel wirklich nur noch schemenhaft durch den Qualm sehen konnte. Deshalb ist die Ausbeute von diesem Morgen auch nur sehr durchschnittlich .

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Nach dem Frühstück ging es los zu einem Tagesausflug mit einem traditionellem Longtailboot (also laut knatternd ) auf dem breiten Lemyo Fluss zu den Dörfern des Volksstammes Chin. Die Fahrt dauerte rund zwei Stunden, aber es gab auf dem Fluss allerlei zu sehen und zu bestaunen. Wir sahen viele Feldarbeiter, Reisfelder mit malerischen Hütten, Fischerboote, Holztransportboote und Boote, die Menschen entweder zum Markt fuhren oder von dort zurück kamen.

Der Chin-Staat gehört zu den ärmsten Regionen Myanmars und die Menschen dort leben von ihrer Landwirtschaft, was deutlich zu sehen war. So leiden die Menschen im Gegensatz zu Afrika wenigstens keinen Hunger. Das Besondere am Chin-Staat sind die alten Frauen mit Gesichtstätowierungen. Diese Frauen waren zur Zeit der sehr schmerzhaften Tätowierung meist unter 10 Jahre alt und sind heute somit 70 Jahre oder älter, da diese Tätowierungen 1960 von der Regierung verboten wurden. Es ist mir nicht ganz klar geworden, warum die Frauen tätowiert wurden, da es dazu widersprüchliche Angaben gibt: einige Quellen bezeichnen die Tätowierungen als Schönheitsideal, andere wiederum als eine Art 'Schutz', um nicht von anderen Stämmen verschleppt zu werden – man beraubte ihnen schlicht die natürliche Schönheit! Die Frauen, die wir trafen, waren anscheinend stolz auf ihre Tätowierung, aber so ganz glaubhaft kam das nicht rüber.

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Die Frauen gaben uns alle die Hand, was absolut nicht üblich ist in ihrer Kultur – wer auch immer ihnen dies warum beigebracht hat: mir war es ziemlich unangenehm. Überhaupt hatte ich die ganze Zeit bei den Begegnungen einen schalen Beigeschmack und hatte das Gefühl, dass die Frauen vorgeführt werden. Obwohl Michael meinte, dass es in den drei Dörfern überhaupt nicht so krass war wie im 'Vorführdorf', das wir nicht besuchten – Gott sei Dank!!!

Das erste Dorf, was wir besuchten hiess Shin Kay und wir liefen eine Weile am sandigen Flussufer entlang, bis wir die steile Böschung zum Dorf hochstiegen. Dort traf Tahn dann auch bald auf die erste tätowierte Chin Frau. Sie war über 80 Jahre alt und nach einer kurzen Plauderei setzte sie sich in eine Hütte und wir konnten sie nacheinander fotografieren. Rudelfotografie Alarm ! Das fühlte sich für mich wieder sehr seltsam an, aber ich überwand mich und machte auch Fotos. Die spinnennetzförmigen Tätowierungen sehen schon faszinierend aus und irgendwie kann man viel Charakter und Lebensweisheit in den Gesichtern sehen. Diese Frau hatte zudem Ohren mit extra grossen Löchern im Ohrläppchen. Leider haben wir nicht erfahren, warum das so ist. Wir bezahlten der alten Frau 2000 Khat für das Fotografieren. Michael war überrascht über den Preis, denn er hatte aufgrund seiner Erfahrung aus dem 'Vorzeigedorf' mit viel mehr gerechnet. Aber Tahn meinte, es sei üblich – okay...

Wir wanderten weiter durch das Dorf und wurden öfter von lachenden und neugierigen Kindern begleitet. Sie waren immer ein Grund zur Freude und sehr niedlich.

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Nach einer Weile gingen wir zurück zum Boot und fuhren nur einen Kilometer weiter zum nächsten Dorf Kone Choung. Dort stiegen wir zunächst zu einem Aussichtspunkt hoch und bewunderten die Aussicht auf den breiten Fluss, der hier eine grosse Kurve macht. Wir konnten in der Distanz noch das Dorf Shin Kay ausmachen, das wir vorher besucht hatten.

Auch hier trafen wir auf fröhliche Kinder, die uns folgten und in diesem Dorf gab es auffällig viele Schweine. Ein Schwein war ziemlich entspannt – eine richtig faule Sau ! Wir sahen zwar eine tätowierte Frau, verzichteten aber auf Fotos und machten uns auf den Weg flussabwärts zum dritten und letzten Dorf.

In Chomay trafen wir dann auf zwei tätowierte Schwestern. Sie waren offensichtlich vorbereitet und es gab Stühle, auf die wir uns nach einem Handschlag setzen sollten. Und so sassen wir nun im Halbkreis vor den beiden Frauen und Michael und Uli stellten ihnen Fragen. Wie alt sie waren, als sie tätowiert wurden. Ob sie es als schön empfinden. Ob sie Deutschland kennen und ob sie gern reisen. Einige Fragen haben sie bestimmt schon hundertfach gehört, aber sie beantworteten sie geduldig und oft mit einem amüsiertem Glitzern in den Augen. Wir durften sie dann natürlich auch fotografieren, doch ich fühlte mich weiterhin seltsam dabei. Ich werde mich daran wohl nie wirklich gewöhnen und denke, dass diese Reise auch ein einmaliger Ausflug in die People Fotografie bleiben wird. Zum Schluss wünschten sich die Frauen noch ein Foto mit unseren beiden Männern. Vor allem Michael ist durch seine Grösse immer ein begehrtes Fotoobjekt bei den Einheimischen .

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Schliesslich fuhren wir wieder rund zwei Stunden auf dem Fluss zurück und beobachteten das Leben am und auf dem Fluss. Das Licht war nun besser und mir machte das Fotografieren etwas mehr Spass. Was mich übrigens an Myanmar faszinierte, war die Netzabdeckung für Mobilfunk. Ich hatte tatsächlich überall H+ Empfang und ich denke, sogar LTE, aber mein altes Smartphone kann LTE nicht. Selbst hier in den hintersten Chin Dörfern war der Empfang sehr gut und am Fluss konnte man alle paar Kilometer Mobilfunkmasten sehen. Da kann sich unsere bunte Republik mal eine Scheibe abschneiden – bei mir in Süddeutschland ist ausserhalb der grösseren Orte Edge immer noch Standard !!!!

Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir die Anlegestelle und fuhren zurück nach Mrauk-U. Wir hielten nochmals kurz am Pisei Tempel an und machten ein paar Schnappschüsse vom Sonnenuntergang in der Ferne. Ein netter Abschluss des Tages!

Wir assen wieder bei Moe Cherry zu Abend und ich liess den Tag danach im Zimmer mit Reisebericht schreiben ausklingen.

Highlight des Tages: die lebendige Flussfahrt

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20. November 2018

Rückkehr nach Yangon – der Kreis schliesst sich

Heute ging es bereits um 5:30 Uhr zum Boot, dass uns zurück nach Sittwe bringen sollte. Wir fuhren noch in der Dunkelheit los und Tahn wickelte sich völlig verfroren in eine Decke. Nun ja, es war vielleicht etwas frisch mit dem Wind, aber für gepflegte Mitteleuropäer nicht wirklich kalt .

Bald kamen wir in die Dämmerung und zu meiner Entzückung war auf dem Fluss und den Feldern herrlicher Nebel. Doch am Anfang war es noch zu dunkel für gute Aufnahmen – ich bin einfach kein Fan von hohen ISO Werten und kann dann auch mal gut auf ein Foto verzichten. Ich bin ja nicht besessen . Doch bald wurde es heller und die Sonne ging zwischen den Bäumen am Ufer auf. Der rote Sonnenball sah toll aus im Dunst und es ergaben sich einige schöne Motive mit den Bäumen oder den Booten sowie den kleinen Hütten. Doch mein Highlight kam kurze Zeit später! Die Sonne zauberte herrliche Lichtstimmungen mit dem Nebel im Gegenlicht und ich freute mich sehr über einige der Bilder. Für Knipsfotos vom Boot gar nicht so übel .

Nun war es aber Zeit für einen Kaffee und da kam doch tatsächlich einer von Birgits Löffeln, die sie ganz am Anfang in der Shwedagon auf Befehl von Shine nehmen musste und pflichtbewusst die ganze Zeit behalten hatte, zum Einsatz !!! Das Kaffeepulver blieb wie ein Klumpen am Boden des Bechers und ich war happy über diesen kleinen Löffel und konnte genüsslich meinen Kaffee schlürfen, während die Landschaft an mir vorbei zog. Im Laufe der Fahrt ergaben sich noch einige Motive und auch der selig in der Sonne schlummernde Tahn musste für ein Foto herhalten.

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Im nächsten Kapitel könnte Ihr lesen, was ich noch zum Abschluss der Reise erlebte – es bleibt spannend!

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