Fotoreise California USA 2019

28. März 2019

Ein Tag im Death Valley

Ich stand heute Morgen um fünf Uhr auf und fuhr nach einer schnellen Tasse Kaffee los Richtung Death Valley. Die Fahrt würde rund 90 Minuten dauern und ich wollte bis Sonnenaufgang so weit wie möglich kommen. Das ist mir auch ganz gut gelungen und ich war in einem hübschen Tal parallel zum Death Valley als die blaue Stunde begann und am Himmel schöne rosa Wolken glühten. Ich suchte mir in der Wüstenlandschaft eine Bildkomposition und machte ein paar Fotos, bevor ich weiterfuhr. Nach rund 20 Minuten kam die Sonne über die Berge und diese färbten sich auf der gegenüberliegenden Seite herrlich golden. Ich hielt immer wieder an, um Fotos zu machen und bewunderte die tollen Strukturen der Berge.

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Der Highway 178 trifft schliesslich auf den Highway 190, der über den Towne Pass ins Death Valley führt. Mein erster Halt waren die Mesquite Flat Sand Dunes bei Stovepipe Wells, die ich gegen acht Uhr erreichte. Es war zunächst noch etwas bewölkt, doch die Sonne löste die Wolken nach und nach auf und die bis zu 30 Meter hohen Dünen konnten ihre Schönheit im sanften Morgenlicht entfalten. Ich zog meine Boots an und wanderte durch die Dünenlandschaft und entdeckte dabei schöne Sandstrukturen oder Muster im von der Hitze gebackenen Bodens. Wie schön wäre es hier im ersten oder letzten Licht des Tages, aber das muss bis zum nächsten Besuch warten ! Diesen Tagesausflug sah ich als Erkundung an fürs nächste Mal. Trotzdem sind die Fotos noch ganz ansprechend, da die Sonne noch nicht hoch stand und es durch das schräg fallende Licht noch Strukturen im Sand gab. Eine Gebühr für den Nationalpark musste ich übrigens nicht zahlen, da der Death Valley Nationalpark im Annual Pass enthalten ist. Ich musste nur die Karte im Auto zur Kontrolle aufs Armaturenbrett legen, wenn ich parkierte.

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Mesquite Flat Sand Dunes

Ich hielt mich rund 90 Minuten in den Dünen auf und fuhr dann weiter Richtung Furncace Creek. Kurz vor dem Ort befindet sich der Mustard Canyon und der Name wird auch sofort klar, wenn man die senffarbenen Gesteinsformationen sieht, die ich mir eine Weile etwas genauer ansah.

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Mustard Canyon

Anschliessend passierte ich Furnace Creek, wo sich einige ziemlich teure Hotels und die Touristeninformation befindet und fuhr bis zum Parkplatz des Zabriskie Points. Neben den Mequite Flat Sand Dunes sollte dies mein Highlight von Death Valley sein! Diese erodierte Landschaft sind Sedimente des Furnace Creek Sees, der vor über fünf Millionen Jahren ausgetrocknet ist. Die Farben und Formen, die sich wie Wellen durch die Landschaft ziehen, sind wirklich faszinierend und ich stand erstmal eine ganze Weile staunend am Aussichtspunkt. Dies wäre mit Sicherheit auch ein Punkt, den ich zu gern im schönen Morgenlicht fotografieren würde!

Es war mittlerweile mit 30 Grad ziemlich heiss, aber ich fühlte mich fit genug, um eine kleine Wanderung in dieser Landschaft zu unternehmen. Ich lief rund eine halbe Stunde in diese Wunderlandschaft hinein und bewunderte die Farben und Strukturen aus der Nähe. Dann wurde es mir aber doch zu heiss, da die Hitze sich etwas staute und ich lief zurück.

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Zabriskie Point

Mein nächster Stop war das Badwater Basin, das mit zu den niedrigsten Orten der Welt gehört und sich auf einer Höhe von -85.5 Metern unter dem Meeresspiegel befindet. An den Bergen hinter dem Basin ist eine Markierung, wo sich die Meereshöhe befindet – ganz schön weit oben! Ich hatte wieder mal Glück mit einem Parkplatz, schnappte mir Kamera und eine Flasche Wasser und wanderte auf die Senke hinaus, die früher mal der prähistorische Lake Manly war.

Am Anfang befindet sich das quellengespeiste Becken mit ein wenig Wasser, in dem sich die Berge spiegelten. Der Wasserstand ist trotz Winter und etwas Regen nicht sehr hoch. Weiter draussen war der weisse, salzige Boden teilweise noch feucht, da es vor einer Woche hier noch geregnet hatte und die Senke sogar mit Wasser bedeckt war! Das Wasser verdunstet allerdings sehr schnell und zurück bleiben die salzigen Flächen und schöne Muster. Ein weiterer Ort, der sich zu Sonnenuntergang gut machen würde! Der kurzweilige Spaziergang auf dem salzigen Seeboden hat mir richtig Spass gemacht .

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Badwater Basin

Anschliessend fuhr ich den Artist Palette Drive ab, der unweit vom Badwater Basin startet. Die neun Meilen lange asphaltierte Strasse führt von Süden nach Norden durch Canyons und Berge mit fantastischen Farben; von Gelb über Orange und Rot bis hin zu Türkis ist wirklich alles vertreten!

Diese Farben werden durch die Oxidation verschiedener Metalle verursacht: Eisenverbindungen erzeugen Rot, Rosa und Gelb. Die Zersetzung von aus Tuff gewonnenem Glimmer führt zu Grün und Mangan zu Purpur. Diese Farbpalette war wirklich ganz wunderbar und ich konnte mich kaum daran sattsehen.

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Artiste′s Palette

Zum Abschluss meines Death Valley Ausfluges fuhr ich zum Salt Creek, wo tatsächlich im Death Valley Wasser fliesst, in dem Fische leben! Diese Fische heissen Salt-Creek Wüstenkärpfling (Cyprinodon salinus) und sind nur ungefähr fünf Zentimeter lang und zudem im Death Valley endemisch. Dieser Ort gehörte zu einem Süsswassersee, der zu Salzwasser wurde, als er vor über 10.000 Jahren austrocknete.

Ein Steg führt als Rundweg über dieses Feuchtgebiet und jetzt im Frühling ist die Paarungszeit der Wüstenkärpflinge. So konnte ich auch einige Jagdszenen beobachten und einmal sogar eine Paarung fotografieren. Die Männchen haben eine hübsche blau-gelbe Farbe, während die Weibchen einheitlich beige sind. Ein faszinierender kleiner Exkurs, der mir sehr gefallen hat.

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Wüstenkärpfling (Cyprinodon salinus)

Nun war es fast 15 Uhr und Zeit, mich auf den Rückweg zu machen, da ich ja zum Sonnenuntergang an den Trona Pinnacles fotografieren wollte. Ich tankte ein paar Liter bei Stopeville Wells nach und verabschiedete mich für dieses Mal vom Death Valley. Ich werde sicherlich nochmals für mehrere Tage zurück kommen .

Nach etwas mehr als einer Stunde erreichte ich pünktlich die Trona Pinnacles, die fantastisch im herrlich warmen Licht des Spätnachmittags aussahen. Es war mega windig und ich hatte an einigen Stellen richtige Probleme, das Stativ stabil zu halten und irgendwann suchte ich mir dann eine andere Perspektive, wo ich im Windschatten vom Jeep bleiben konnte. Nochmal hierher zu kommen, hat sich gelohnt und war der schöne Abschluss einen langen, aber richtig tollen Tages.

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Trona Pinnacles

Bill und Sally, die nun auch von ihrem Termin in L.A. zurück war, warteten bereits auf mich und Bill machte mir drei super leckere Tacos. Wow, ich war begeistert; sowohl über die Tacos als auch über die grossartige und herzliche Gastfreundschaft der Beiden . Wir plauderten noch ein wenig, bis ich müde in die Federn fiel.

Highlight des Tages: Death Valley

29. März 2019

Ein roter Canyon & Mono Lake

Auch heute hiess es wieder um kurz nach fünf Uhr aufstehen, weil ich mir für heute Morgen den Red Rock Canyon vorgenommen hatte. Das Fahren in der Dunkelheit klappt hier auf den breiten Highways gut und ich kam pünktlich zur blauen Stunde an. Das blaue Licht war herrlich intensiv und so knackig, wie ich es selten gesehen habe; Wüstenlicht eben! Ich fotografierte aus einigen unterschiedlichen Perspektiven und nutzte Vordergründe wie Blümchen, ausgetrocknete Wasserläufe und Steine.

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Rund zehn Minuten nach Sonnenaufgang strahlte die Sonne den oberen Rand des Canyons an und zog sich immer weiter Richtung Boden, bis die Säulen und Felsen im schönsten Rot-Orange leuchteten. War das toll...!!! Das frühe Aufstehen hatte sich mal wieder gelohnt!

Schliesslich wechselte ich auf die andere Seite des Canyons und machte noch ein paar weitere Fotos. Es war wirklich schön, dass das gute Licht hier so lange anhielt. Ich freute mich und wusste irgendwie, dass ich hier nicht zum letzten Mal war!

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Nach dem Frühstück hiess es Abschied nehmen von Bill und Sally und der fiel mir mal wieder richtig schwer! Noch ein paar Erinnerungsfotos und eine Menge Spass und ich war unterwegs zum 320 Kilometer entfernten Mono Lake. Die Fahrt war erst ziemlich langweilig bis ich die schneebedeckten Berge um Mount Whitney erreichte. Am zugefrorenen Growley Lake, der das Trinkwasser für Los Angeles liefert, machte ich eine Pause, fotografierte ein wenig die schöne Winterlandschaft und war schockiert vom Schmetterlingsfriedhof am Kühlergrill und an der Front vom Jeep . Unglaublich viele Schmetterlinge hatte es erwischt und auch ich musste ungefähr alle 40-50 Meilen die Frontscheibe an einer Tanke säubern!

Nach insgesamt vier Stunden Fahrt erreichte ich den Mono Lake mit den berühmten und bekannten Tuffsteingebilden. Dieser See ist mit 150 km² der grösste Kratersee der Welt und liegt auf 1.945 Meter Höhe.

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Growley LakeJune LakeMono Lake

Ich schaute mir allerdings nur eine einzige Stelle an und fuhr dann erstmal weiter zu meiner Unterkunft, die ich wieder bei AirBnB gebucht hatte. Es war wieder ein Privatzimmer, aber diesmal mit Gemeinschaftsbad, bei Zac & Karey etwas ausserhalb vom kleinen Ort Lee Vining.

Das Zimmer war ausreichend gross, aber bei diesen Temperaturen etwas kalt und tagsüber heizten die Beiden nicht allzu sehr. Aber es gab eine effektive Heizdecke im Bett ! Das Haus ist sehr schön mit einem Kamin im Wohnzimmer und einem tollen Blick zum Mono Lake. Ich machte mir in der Küche die Lasagne warm und danach war es Zeit, zum Sonnenuntergang zu den South Tufa zu fahren.

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Die Tufas sind wirklich etwas ganz Besonderes und ich hatte viel Spass daran, die verschiedenen Formen der Säulen zu erkunden und zu fotografieren. Der See war fast spiegelglatt und die Spiegelungen so gut wie perfekt – was hatte ich hier für ein Glück mit dem Wetter! Die Tufas entstehen durch kalziumhaltiges Süsswasser, dass aus Quellen am Grund des Sees austritt. Dieses Kalzium reagiert mit dem Karbonat des Seewassers, was einen Kalkrand entstehen lässt, der über die Jahre nach oben wächst bis der Wasserrand erreicht ist. Wenn an der Oberfläche kein Karbonat mehr vorhanden ist, hört das Wachstum auf. Los Angeles hat durch seinen Wasserhunger sehr viel Wasser aus dem Grundwasser und den Zuläufen des Sees gesogen, so dass der Wasserspiegel bis 1994 um 15 Meter gesunken ist. Durch diese Absenkung wurden dann allerdings die bizarren Tufas freigegeben, die man nun heute als beliebtes Fotomotiv bewundern kann.

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An der Südseite sind die Tufas am Besten erhalten, da hier die Wellen bei Stürmen nicht so hoch und gewaltig werden als beispielsweise am Nordrand. Es war jetzt im Winter kaum etwas los und ich liess mir viel Zeit, die verschiedenen Formationen zu entdecken und im schönen, späten Nachmittagslicht zu fotografieren. Vor allem die Spiegelungen zogen mich in ihren Bann und einen Sonnenstern versuchte ich auch einmal.

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Nachdem ich zurück im Haus war, plauderte ich ein wenig mit Zac und liess den Abend dann ruhig bei einem Weinchen und mit Fotos entwickeln ausklingen.

Highlight des Tages: Sonnenaufgang am Red Rock Canyon & Mono Lake

30. März 2019

Rund um den Mono Lake

Da die Fahrzeit nur rund 20 Minuten bis zu den South Tufa betrug, musste ich heute morgen nicht ganz so früh aufstehen und konnte bis 5:30 Uhr ausschlafen Zac hatte bereits Kaffee gekocht und nach einer sehr willkommenen Tasse fuhr ich los.

Ähnlich wie beim Red Rock Canyon gestern Morgen war das Licht der blauen Stunde ein absoluter Traum. Das Blau leuchtete förmlich und die schneebedeckten Berge waren die perfekte Kulisse für die bizarren Formen der Tufas. Ich fotografierte begeistert und war an diesem Morgen ganz allein am See. Nur die Koyoten heulten in einiger Entfernung ihr Lied...

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Viel zu schnell war die herrliche blaue Stunde vorbei und die Sonne ging auf. Ein wunderbares zartes rotes Licht überzog die Schneegipfel der Berge – es sah fantastisch aus und war eine grossartige Kulisse für die Tuffsteingebilde mit dem blauen See.

Kurze Zeit später war das Licht über den Bergen leuchtend goldig und bald darauf waren auch die Tufas in goldenens Licht getaucht. Ich wusste wirklich nicht, was ich am schönsten fand: das Nachtblau, das zarte Rosa oder das leuchtende Gold . Es war einfach nur ein Traum!

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Völlig geflasht fuhr ich zurück zum Haus, wo Zac bereits Kaffee gekocht hatte. Den konnte ich nun brauchen und wir unterhielten uns angeregt, während ich meinen Kaffee trank und etwas Joghurt mit Obst ass, das von Zac zur Verfügung gestellt wird. Er gab mir den Tip, eine Wanderung auf dem Panum Krater zu machen, was ich dann auch am Nachmittag machte.

Zunächst fuhr ich aber zum June Lake, genoss die Winterlandschaft und holte mir zum Gedenken an Hawaii an dem Foodtruck Ohanas 395 ein leckeres Hawaiianisches Essen, das ich draussen am See genoss. Ich hatte mich für Kahuna Chips entschieden: ein Gericht aus Kesselchips mit Huli-Huli-Hühnchen, Frischkäse, süssem Sesam-Krautsalat, BBQ-Sauce und Pfefferoni. Sehr sehr lecker und es fehlte nur eine Flasche Longboard

Gut gesättigt war mir nun nach Bewegung und ich fuhr zum Parkplatz des Panum Craters. Es ist ein 600-700 Jahre alter Vulkankegel, der zu den Mono-Inyo-Kratern gehört, die zu den jüngsten Bergketten Nordamerikas zählen. Die Wanderung führt auf dem Kraterrand einmal um den Krater herum und man hat viele schöne Ausblicke in den Krater, auf den Mono Lake und die schneebedeckten Berge. Mir hat die Wanderung gut gefallen und die Kahuna Chips hatte ich auch gut verdaut

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Panum Crater

Dann war es Zeit, zu den South Tufa zu fahren und diesmal suchte ich die Tufas weiter westlich auf. Auch heute war es fast windstill und die Spiegelungen ein absoluter Traum. Es kam Schleierbewölkung auf und manchmal musste ich etwas für das Licht warten, aber das lohnte sich immer. Die Schleierwolken färbten sich nach Sonnenuntergang schön Rosa, was die Tufas wiederum anders schön aussehen liess. Ich blieb bis zur blauen Stunde und genoss die Zeit am See. Es war wirklich schön!

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Ich war mit meiner Ausbeute total happy und kehrte zurück zum Haus, wo ich den Abend mit Bilder entwickeln verbrachte.

Highlight des Tages: die Tufas vom Mono Lake

31. März 2019

Vom Mono Lake nach Nevada City

Um dieselbe Uhrzeit wie gestern machte ich mich auf den Weg zum Mono Lake und genoss nochmals einen fantastischen Morgen mit den Tufas. Die Schleierwolken waren noch da und so wurde ich mit superschönem rosa Licht zunächst auf den Wolken und danach auf den Bergen verwöhnt. Das war heute Morgen mit Abstand das Schönste, auch wenn das goldene Licht natürlich auch toll war! Aber dieses Blau und dieses Rosa !!!

Ich freute mich sehr über die Fotos und für mich war der Mono Lake das absolute Highlight meiner Kalifornien Rundreise. Von daher gibt es hier nun nochmal eine geballte Ladung Mono Lake

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Ich frühstückte bei reichlich Milchkaffee und packte dann meine Sachen zusammen, um zu meinen Freunden Margaret und Mike nach Nevada City zu fahren. Ich verabschiedete mich herzlich von Zac und ich bin sicher, dass wir uns wiedersehen werden, wenn ich nochmals zum Mono Lake kommen sollte. Werde ich bestimmt, denn es gibt noch einiges zu entdecken!!!

Die Fahrt dauerte fast vier Stunden und ich machte am Lake Tahoe eine Rast und genoss von einem Aussichtspunkt einen schönen Blick auf eine Bucht des Sees. Der See an sich gefiel mir nicht so gut. Es war mir zum Einen zu voll (nun, es war Sonntag... und halb Sacramento und San Francisco am See und zum Skifahren) und zum anderen war der See für meinen Geschmack zu gross, um sich für gute Landschaftsfotografie zu eignen.

Je näher ich nach Nevada City kam, desto waldiger wurde es und ich hielt nochmal an einem Aussichtspunkt an, der einen netten Blick über die Wälder bis hin zu den Bergen hatte. Schliesslich kam ich beim Haus meiner Freunde an, das sich ebenfalls ganz idyllisch mitten im Wald befindet .

Wir freuten uns alle sehr über das Wiedersehen und verbrachten einen vergnüglichen und kurzweiligen Abend.

Highlight des Tages: Sonnenaufgang am Mono Lake

1. - 5. April 2019

Rund um Nevada City

Die folgenden Tage verbrachte ich gemütlich mit Margaret und Mike und die Fotografie trat in den Hintergrund. Wir machten Spaziergänge in den Wäldern und ich kam in den Genuss von einigen sehr leckeren Burgern. Burger in den USA sind schon eine ganz andere Nummer als in Europa und waren hier immer frisch zubereitet und mit viel Gemüse. Das war ja fast eine gesunde Ernährung für mich ! Besonders gut fand ich die von In-N-Out, einer jungen Kette, die die Burger alle frisch zubereitet und sogar die Pommes noch von Hand schnitzt! Sehr lecker war der Protein-Burger, der statt eines Brötchens mit Salat umwickelt ist. Mal etwas ganz anderes und sehr lecker .

An einem Tag machte ich mit Mike einen Ausflug in die Gray Lodge Wildlife Area, einem Naturschutzgebiet bei Yuba City, wo sich während der Migration sehr viele Vögel aufhalten. Die meisten waren bereits weitergezogen, aber wir konnten trotzdem einige interessante Arten wie die Nordamerikanische Rohrdommel (Botaurus lentiginosus), den Brillensichler (Plegadis chihi), Nashornpelikane (Pelecanus erythrorhynchos), einige Amerikanische Stelzenläufer (Himantopus mexicanus), einen Schwarzkopf-Phoebetyrann (Sayornis nigricans), einen niedlichen Keilschwanz-Regenpfeifer (Charadrius vociferus), viele Truthahngeier (Cathartes aura), einige Silberreiher (Ardea alba), einen Kanadareiher (Ardea herodias) und zwei Rotschwanzbussarde (Buteo jamaicensis) entdecken.

Die Fotos sind aus fotografischer Sicht wegen des schlechten Lichts keine Highlights, aber ich freute mich über die Sichtungen und die Zeit mit Mike war sehr vergnüglich. Besonders habe ich mich über die Rohrdommel gefreut, die sich im Gras versteckte und nicht leicht zu entdecken war!

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Rohrdommel (Botaurus lentiginosus)Brillensichler (Plegadis chihi)Nashornpelikane (Pelecanus erythrorhynchos)Truthahngeier (Cathartes aura)Gray Lodge Wildlife AreaSilberreiher (Ardea alba)Schwarzkopf-Phoebetyrann (Sayornis nigricans)Stelzenläufer (Himantopus mexicanus)Kanadareiher (Ardea herodias)Keilschwanz-Regenpfeifer (Charadrius vociferus)

An einem anderen Tag machte ich mit Margaret eine Wanderung am idyllischen Yuba River. Das Wasser ist wunderbar grün und die Vegetation war gerade dabei, ihr Frühlingskleid überzuziehen. Die Farben waren herrlich frisch und auch die ersten Blümchen zeigten sich. Am Wanderweg gab es Schilder mit den Namen der Pflanzen, aber natürlich habe ich alle Namen bereits wieder vergessen. Irgendwie kann ich mir nichts mehr merken...

Natürlich stand auch mal wieder ein Burger nach dieser schönen Wanderung an und wir genossen einen richtig leckeren Burger in der klassischen Variante mit Brötchen.

An diese Burger könnte ich mich wirklich gewöhnen !

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South Yuba River

Die Tage verflogen im Nu und ich hatte viel Spass daran, die Tiere im Garten zu beobachten. Es gab sogar Rehe, die auf Nahrungssuche vorbei kamen! Lustig waren die fetten Grauhörnchen, die alles versuchten, um an die Körner in den Futtersäulen für die Vögel zu kommen. Mit etwas Geschick und kopfüber gelang es ihm dann auch, ein paar Körnchen zu ergattern. Die Vogelwelt war auch vertreten und die hübschen Rötelgrundammern (Pipilo erythrophthalmus) allgegenwärtig. Ausserdem gab es noch jede Menge Meisen und Kleiber. Nicht zu vergessen die beiden Hauskatzen Vivi und Teddy, die von Margaret liebevoll verwöhnt werden. Miss Vivi liess sich einmal dazu herab, sich von mir fotografieren zu lassen. Bei Teddy ist mir das leider nicht gelungen – dann eben beim nächsten Mal !

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Miss ViviGrauhörnchen (Sciurus griseus)Rötelgrundammer (Pipilo erythrophthalmus)

Am letzten Abend gab es nochmal ein kulinarisches Highlight für mich und diesmal waren es keine Burger! Wir fuhren zum Willo Steak House, wo es wirklich legendäre Steaks gibt, die auf einem offenen Grill in Perfektion gebraten werden. Dazu gibt es Salat und eine Ofenkartoffel – simpel, aber mega lecker!

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6. April 2019

Zum Abschluss nach San Francisco

Heute stand der Abschied von Margaret und Mike an und ich sollte mit dem Greyhound Bus nach von Roseville nach San Francisco fahren. Ich wollte unbedingt mal Greyhound fahren und hatte mich deshalb dazu entschieden.

Mike zauberte ein leckeres Frühstück auf den Tisch: Huevos Rancheros, ein mexikanisches Frühstücksgericht aus Tortillas, Pico de Gallo Sauce und Käse – hmmmm yummy!!! Und dann war es auch schon Zeit, mich von ihm zu verabschieden, bevor ich mit Margaret nach Roseville fuhr. Am Bahnhof warteten wir auf den Bus, der aber nicht kam. Ich schaute in der App nach und zu meinem Entsetzen sah ich, dass der Kurs gestrichen war – ohne Nachricht per SMS oder E-Mail ! Hmmm, das war nicht gerade die Greyhound Experience, die ich mir vorgestellt hatte !

Margaret bot an, mich nach San Francisco zu fahren, was sehr grosszügig war – und ich war darüber sehr erleichtert und ihr sehr dankbar. Die Fahrt dauerte knapp zwei Stunden, aber wir machten eine wohlverdiente Mittagspause bei In-N-Out, wo es einen leckeren Burger mit Pommes gab. Schliesslich erreichten wir die Bay Area und fuhren über die San Francisco-Oakland Bay Bridge, von wo aus ich einen ersten Blick auf die Metropole werfen konnte. Das Cova Hotel * hatte ich für einen recht guten Preis inklusive Frühstück bekommen und fand die Lage in der Nähe vom Union Square und öffentlichen Verkehr sehr gut. Leider wusste ich nicht, dass Tenderloin ein berüchtigtes Viertel ist und es hier sehr viele Obdachlose und Drogenkonsumenten gibt. Ich fühlte mich auf den Strassen am Hotel sehr unsicher und auch mein Freund Peter riet mir später, abends lieber ein Uber zu nehmen. Am Hotel selber gab es nichts auszusetzen. Das Zimmer war ausreichend gross mit einem geräumigen Badezimmer und morgens gab es im Café ein gutes warmes und kaltes Frühstück, das keine Wünsche offen liess.

Diashow Cova Hotel (Klick für grössere Bilder):
Cova Hotel

Ich bedankte mich nochmals herzlich bei Margaret und wir verabschiedeten uns, was mir sehr schwer fiel. Ich hatte mich bei den Beiden sehr wohl gefühlt !

Nachdem ich eingezogen war, machte ich mich auch direkt auf den Weg zum Ferry Buildung, wo ich mit Peter und seiner Familie verabredet war. Ich hatte bereits in der Muni App ein 3-Tages Ticket gekauft und nahm den Bus bis zum Ferry Buildung. Die Bushaltestelle war nur einen Block entfernt, aber ich hatte ein sehr unsicheres Gefühl angesichts der wirklich vielen Obdachlosen. Ausserdem stank die gesamte Gegend unangenehm nach Urin . Ja, im Nachhinein nehme ich diesen Geruch als typische Erinnerung an San Francisco mit zurück !

Ich freute mich, Peter wiederzusehen und seine Familie kennenzulernen. Peter und ich liefen auf den Pier 14 hinaus und machten einige Langzeitbelichtungen vom Ferry Building mit der Skyline und der Bay Bridge sowie später noch am Pier 7. Was anderes war an diesem bedeckten und windigen Nachmittag auch nicht drin. Die Schwarzweiss Entwicklungen gefallen mir aber trotzdem ganz gut und ich habe das Beste daraus gemacht.

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Pier 7

Wir zogen alle gemeinsam weiter bis zum Crissy Field, von wo aus ich weitere Langzeitbelichtungen von der Golden Gate Bridge machte. Ich war glücklich, das Wahrzeichen von San Francisco endlich mal mit eigenen Augen zu sehen und hielt einen Moment inne, weil ich wusste, dass Gerd das auch so gern noch erlebt hätte. Nun machte ich diese Fotos mit Gedanken an ihm in meinem Herzen . Diese schöne Brücke, die über 2,7 Kilometer San Francisco mit dem Marin County verbindet, wurde 1937 nach vier Jahren Bauzeit errichtet und war damals die längste Hängebrücke der Welt. Heute gehört sie seit 1995 zu den Weltwundern und auch mich zog der Anblick in den Bann. Mehr als zwei Fotos der Brücke und eine Teleaufnahme von der Gefängnisinsel Alcatraz waren aber nicht drin und wir entschieden uns, für die blaue Stunde auf die Treasure Island zu ziehen.

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Golden Gate BridgeAlcatraz

Wir kletterten einen steilen Abhang hinunter und wurden mit einem herrlichen Panorama der Skyline mit der Bay Bridge belohnt. Es dauerte noch ein wenig mit der blauen Stunde, aber schliesslich ging es lohnt und die Lichter der Hochhäuser boten einen tollen warmen Kontrast zum blauen Licht der einbrechenden Nacht. Ich hatte viel Spass beim Fotografieren und freute mich über die Fotos und Peters Gesellschaft.

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Bay Bridge & Skyline

Viel zu schnell ging die Zeit vorbei und Peter brachte mich noch zurück ins Hotel. Verbunden mit der Warnung, abends lieber ein Uber zu nehmen... Den Rest des Abends verbrachte ich im Zimmer und schrieb noch ein wenig am Reisebericht, bevor ein langer Tag zu Ende ging.

Highlight des Tages: die blaue Stunde an der Bay Bridge

7. April 2019

Ein Tag in San Francisco

Die Wolken hingen heute Morgen sehr tief, so dass es sich nicht lohnte zum Fotografieren aufzustehen. So ging ich in Ruhe frühstücken und nahm um 10 Uhr den kostenlosen Hotelshuttle zur Fisherman's Wharf. Ich wanderte zunächst den Pier 39 entlang und meine Nase fand ziemlich schnell die Attraktion dieses Piers: Kalifornische Seelöwen (Zalophus californianus), eine Ohrenrobbenart, die sich dort 1990 während Renovierungsarbeiten angesiedelt hat. Es herrschte ein reges Treiben und es war ein ständiges Kommen und Gehen. Das Geruchserlebnis war auch nicht zu unterschätzen... Ich beobachtete sie eine Weile und wanderte weiter umher bis ich auf die Ausflugsboote stiess.

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Seelöwen (Zalophus californianus)

Es war zwar immer noch dicht bewölkt, aber ich entschied mich trotzdem für eine einstündige Golden Gate Bay Tour mit Red and White Fleet Cruises. Die Tour kostete 34$ und es gab einen Audio Guide in 16 Sprachen, der allerhand Informationen und Wissenswertes während der Tour vermittelte.

Mein Highlight war aber die Fahrt unter der Golden Gate Bridge hindurch, wobei ich das imposante Bauwerk genau bewundern konnte. Ich war begeistert von der roten Farbe und lernte, dass sie eigentlich permanent gestrichen wird. Ist man auf der einen Seite fertig, fängt man auf der anderen wieder an! Ich genoss die Tour sehr und langsam verschwand die Golden Gate Bridge in der Ferne und wir näherten uns der legendären Gefängnisinsel Alcatraz.

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Golden Gate Bridge

Auf der 500 Meter langen und bis zu 41 Meter hohen Insel stand zunächst ein Leuchtturm und später ein Fort bis dies ab 1861 als Gefängnis genutzt wurde. Erst 1930 wurde Alcatraz zu der berühmt-berüchtigten Gefängnisinsel und dann 1963 aufgegeben. Heute ist sie ein reines Touristenmuseum.

Unser Boot fuhr langsam an der Insel und den alten Gebäuden vorbei. Ich fand es ganz interessant und hörte gespannt den Geschichten im Audio Guide zu – das war wirklich gut gemacht! An der Anlegestelle war die Hölle los und dort waren gefühlt tausend Touristen! Das musste ich nicht unbedingt haben und war froh, nur diese Rundtour gebucht zu haben.

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Alcatraz

Schliesslich erreichten wir wieder den Hafen und ich lief zur Endstation der Powell-Hyde Cable Car Linie, die ich mit meinem Muni Pass nutzen konnte. Die Warteschlange war eigentlich nicht sehr lang, aber ich wartete trotzdem eine halbe Stunde, bis eine Bahn frei war. Die Cable Cars werden hier auf einer Drehscheibe manuell gedreht und fahren dann Richtung Union Square. Ich musste innen sitzen, weil noch nicht alle Plätze belegt waren, aber auch diese Fahrt über die wirklich sehr steilen Strassen machte richtig Spass. Ich war nur froh, dass ich diese Steigungen nicht mit dem Velo fahren musste !!!

Am Union Square stieg ich aus und lief nach einer kurzen Pause am Platz zum Cova Hotel zurück. Von hier aus war es nicht ganz so schlimm mit den Obdachlosen, aber wohl fühlte ich mich trotzdem nicht.

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Cable CarUnion Square

Es war Sonntag heute und ein Bus fuhr heute direkt zu den Marin Headlands, von wo aus man einen tollen Blick auf die Golden Gate Bridge hat. Um so grösser war mein Entsetzen und Enttäuschung, als ich sah, dass die Brücke in tiefen Wolken versunken war ! Ich stieg am Golden Gate Welcome Center daher aus und machte wenigsten ein Foto mit ein paar Blümchen im Vordergrund. Ansprechende Fotos der schönen Brücke sollte ich wohl nicht mitbringen !

Ich entschied mich dann, den Bus zum Pier 7 zu nehmen, wo ich die blaue Stunde abwarten wollte. Das Spezielle am Pier 7 ist der perfekte Blick zur Transamerica Pyramid, einem 48-stöckigem und 260 Meter hohem Gebäude. Leider waren auch hier die Wolken sehr tief und verdeckten die obersten Stockwerke . Na ja, ich versuchte mal wieder das Beste daraus zu machen und war mit drei Fotos zufrieden. Besser als nix.

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Pier 7

Zurück zum Hotel nahm ich ein Uber und ein überaus netter Fahrer brachte mich schnell und sicher ins Hotel, wo ich den Abend bei einem Glas Wein ausklingen liess.

Highlight des Tages: die Golden Gate Bay Tour

8. April 2019

Der letzte Tag der Reise

Der letzte Tag in Kalifornien und meiner USA brach genauso trüb an, wie der gestrige geendet hat. Die Wolken hingen fast auf dem Boden ! So ging ich wieder ausführlich frühstücken und nahm wie gestern den 10 Uhr Shuttlebus zur Fisherman's Wharf. Ich wollte heute nochmal mit der Cable Car fahren und hoffte auf einen Stehplatz. Heute musste ich nur rund eine viertel Stunde warten und konnte in der Tat einen Stehplatz vorne ergattern – toll !

Mit der Sony RX10 IV konnte ich gut Fotos von der Fahrt schiessen und war begeistert über die steilen Strassen.

Vor allem wenn es bergab ging, musste ich mich gut festhalten, aber knipsen ging immer. Schön war auch die Verdichtung durch längere Brennweiten und mir gelangen einige nette Fotos. Auf halbem Weg stieg ich aus und wechselte in eine Bahn zurück. Wieder hatte ich Glück mit einem Stehplatz und genoss die Fahrt zur Fisherman's Wharf.

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Von dort aus lief ich zur bekannten Lombard Street, die als kurvenreichste Strasse der Welt mit einem Gefälle von 27% gilt. Es gab einige andere Touristen, die die Strasse und die Autos fotografierten und ich reihte mich da ein. So toll fand ich es auch nicht und lief einfach nur mal die Strasse hinauf und machte ein paar Dokufotos.

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Lombard Street

Anschliessend lief ich zurück zur Fisherman's Wharf und nahm eine Strassenbahn bis zum Pier 23. Von dort aus erklomm ich die Greenwich Steps bis zum Colt Tower auf dem Telegraph Hill. Es hiess, dass es rund um die Treppe eine Population von Papageien geben würde, aber ich habe leider weder welche gehört noch gesehen. Schade. Der Ausblick vom Telegraph Hill war ganz nett und vor allem konnte man von hier die Lombard Street ganz gut sehen. Schön war auch der Blick hinüber nach Alcatraz und zur Golden Gate Bridge. Da konnte ich auch schon erahnen, dass heute fotografisch gar nichts gehen würde, denn der Nebel wabbelte schon um die unteren Teile der Brücke. Na super...

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Ich hatte auch langsam keine Lust mehr und fuhr zum Abschluss zum Alamo Square, wo sich die Painted Ladies befinden. Diese hübschen, bunten viktorianischen Holzhäuser hätte ich heute gern gegen die moderne Skyline in der blauen Stunde gemacht! Aber so musste es für zwei Schnappschüsse reichen – und dies sollten die letzten Fotos meiner Reise sein!

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Painted Ladies

Ich fuhr zurück ins Hotel und bald darauf waren die Wolken wieder fast auf dem Boden und es nieselte – igitt ! In der Bar im 7. Stock gab es zwischen 17 und 19 Uhr kostenlose Getränke und ich gönnte mir drei Gläser Wein gegen den Frust . Der Regen liess nicht nach und es lohnte sich nicht, nochmal hinaus zu fahren. So packte ich meinen Koffer für die Heimreise und liess den letzten Tag ausklingen.

Highlight des Tages: die Cable Car Fahrten

9. April 2019

Rückreisetag

Mein Rückreisetag ist schnell erzählt. Heute Morgen war es zwar perfektes Wetter, aber ich war von den letzten Tagen hier noch so angepisst, dass ich absolut keine Lust mehr hatte. So richtig begeistert hat mich San Francisco nicht. Also ging ich frühstücken, packte die restlichen Sachen und wartete auf den Shuttle, den ich für 8:45 Uhr bestellt hatte. Es passt zu der Stadt, dass der Shuttle 45 Minuten zu spät kam, was aber noch okay war, da ich grosszügig gebucht hatte.

Am Flughafen war wegen Ferienbeginn die Hölle los und ich musste ewig an der Sicherheitskontrolle warten. Die war an sich aber wieder komplikationslos und ich erreichte problemlos das Gate. Alaska Airways brachte mich nach Seattle, wo ich noch genügend Zeit für die Business Class Lounge hatte und es mir gut gehen liess.

In der Condor Maschine hatte ich diesmal keinen gesprächigen Nachbarn, aber dafür einen netten jungen Mann auf der anderen Seite des Ganges, mit dem ich mich eine Weile unterhielt. Service, Essen und Wein waren wie immer super bei der Condor – es gab zu meiner Begeisterung Shrimps und ich schaffte sogar den Nachtisch! Schlafen konnte ich danach einige Stunden sehr gut und war pünktlich zum Frühstück frisch und munter.

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Wir landeten pünktlich in Frankfurt und ich erreichte den gewünschten Zug nach Basel. Hier endet nun der Reisebericht und ich hoffe, er und die Fotos haben Euch gefallen und unterhalten.

Ich danke Euch für Euer Interesse und hoffe, Ihr hattet etwas Spass beim Lesen meines Reiseberichts und dass er Lust auf eine Reise in diesen Teil von Kalifornien macht.

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