Kalahari

31. Mai 2012

Zurück in die Kalahari – Die wunderbaren Damen des Teufelskrallen Tented Camp

Ich ging heute Morgen direkt auf den Hügel hinter dem Haus und wurde von der aufgehenden Sonne begrüsst. Es ist hier einfach ein wunderschöner Ort und die ohnehin schon braunroten Granitfelsen sehen im warmen Morgenlicht noch röter und fantastischer aus. Ich hatte Spass am Fotografieren der Steinformationen, während Gerd versuchte, ein paar Vögel auf die Platte zu bannen. Danach gab es Kaffee und Tee, Spiegelei und Brot auf der Terrasse. Wir waren ein wenig wehmütig, diese Unterkunft zu verlassen, aber wir mussten weiterziehen zu unserer letzten Station auf dieser Reise, dem Teufelskrallen Tented Camp in der Kalahari Wüste.

Wir fuhren zur Rezeption, um Anke zu treffen und die Rechnung zu begleichen. Wir hatten noch eine interessante Unterhaltung über giftige und weniger giftige Schlangen und über die Leoparden auf der Farm. Wir dankten ihr für alles und fuhren den Farmpad zurück zur D707.

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Wir entschieden uns, am Duwisib Castle anzuhalten, das 1909 von Hansheinrich von Wolf, einem deutschen Hauptmann der Schutztruppe, und seiner amerikanischen Millionärsgattin Jayata erbaut wurde. Das Schloss ist einer der ungewöhnlichsten Anblicke in Namibia überhaupt und wirkt völlig deplaziert. Wenn man eintritt, befindet man sich einfach in einer völlig anderen Welt. Es gibt einen Innenhof mit zwei Veranden und um den Hof herum sind die Räume wie Schlaf- und Badezimmer und Lagerräume angeordnet. Die Lounge und der Salon mit dem Wohnraum ist direkt von der Eingangshalle zu erreichen. Das Schloss wurde in nur zwei Jahren von 1909 bis 1911 erbaut, aber die beiden haben dort nur drei Jahre gelebt. Sie schifften sich 1914 in Lüderitz nach England ein, um Pferde zu kaufen, als sie die Nachrichten vom Ausbruch des Ersten Weltkrieges erreichten. Sie fuhren trotzdem nach Europa, wo sich Hansheinrich sofort bei der Armee meldete. Bereits vier Tage später fiel er bei der Schlacht an der Somme. Jayata kehrte niemals nach Duwisib zurück und das Schloss wurde 1979 ein nationales Kulturdenkmal Namibias.

Diashow Duwisib Castle (Klick für grössere Bilder):

Wir setzten unsere Fahrt fort und erreichten Maltahöhe, wo wir kurz am Supermarkt anhielten, um für die restlichen Tage Getränke zu kaufen. Nun war es nur noch etwas mehr als eine Stunde bis Kalkrand und der Teufelskrallen Tented Lodge *. Und hier begann dann die komplette Verwirrung Wir wurden von den Damen Ruby und Rita begrüsst, die sich nicht entscheiden konnten, ob sie English oder Deutsch sprechen sollten oder besser vielleicht gar nichts Ruby gab uns das Registrierungsformular und brachte Tee für Gerd und Wasser für mich. Sie wollte uns danach die Anlage erklären, hatte dies aber bereits wieder vergessen, als wir das ausgefüllte Formular zurück brachten

So nahmen wir die Schlüssel für Tor und Zelt in Empfang und fuhren die 2.5 km bis zum Tented Camp, das wunderschön auf einer roten Düne liegt. Wir hatten ein Zelthaus gebucht, das etwas grösser ist als die anderen Zelte und sehr gemütlich eingerichtet war mit einem grossen Doppelbett, einem Kühlschrank, Tisch und Stühlen sowie weiteren Stühlen und einem Tisch auf der Veranda. Leider ist die Ausrichtung der Veranda in Richtung Kalkrand mit Blick auf Zäune und Strommasten und nicht in die andere Richtung zu den schönen Dünen. Das Badezimmer ist offen und separat und kann über einen kleinen Steg erreicht werden.

Diashow Teufelskralle Tented Camp (Klick für grössere Bilder):

Doch trotz der schönen Anlage waren wir ein wenig enttäuscht . Das Problem war eben, dass es hier überhaupt keine Möglichkeit gibt, zu wandern und wir in fast alle Richtungen nur die Schotterpiste, Zäune und Strommasten sahen – nicht gerade wirklich ansprechend, weder für die Fotografie noch fürs Auge ! Die Teufelskrallen Tented Lodge ist die Schwesterlodge der Red Dunes Lodge und wir entschieden uns, morgen für die letzten zwei Ferientage dorthin umzuziehen. Zumal sowohl der Sundowner Drive als auch alle Wanderwege von dort aus gehen und es – wie schon erwähnt – auf dem Teufelskrallen Gelände keine Möglichkeiten zur sinnvollen Bewegung gibt. So machten wir eine längere Pause auf der Veranda und fuhren langsam während des Sonnenunterganges zurück zum Restaurant. Wir machten ein paar Fotos, waren aber aufgrund der Möglichkeiten uninspiriert, da vor allem die Strommasten überall zu sehen waren. An der Rezeption erklärte ich Ruby genau so, warum wir die Reservierung auf die Red Dunes Lodge ändern wollten und sie war sehr verständnisvoll und hilfsbereit. Sie würde Johan in der Lodge anrufen und fragen, ob ein Chalet frei wäre für uns.

Wir dankten ihr und setzten uns ins Restaurant, wo das Verwirrspiel dann weiter ging . Zum Aperitif bestellte Gerd Brandy mit Coki und ich ein Glass vom Hauswein. Dazu bestellten wir bereits eine Flasche Chardonnay für das Abendessen später. Rita kam, nahm alle Weingläser vom Tisch und ich sagte ihr, dass wir beide gemeinsam die Flasche zum Abendessen trinken würden, so dass sie die Weingläser stehen lassen könnte. Sie verschwand dann mit allen Gläsern in der Küche und kam mit Gerd′s Brandy, dem Coki und zwei Weingläsern zurück, die jeweils halb voll mit Wein gefüllt waren und sagte mit fragendem Gesicht: 'Ihr wolltet den Wein teilen, richtig – oder?' Wir lachten alle herzlich, klärten das Missverständnis auf und genossen unseren Aperitif. Ruby erklärte uns auf ihre lustige, unterhaltsame Art die Plantage der heilenden Teufelskrallen, die nun schon seit einiger Zeit erfolgreich läuft. Wir assen schliesslich gemütlich zu Abend, das – neben der Flasche Chardonnay – aus einer Gemüsesuppe, einem super leckerem Oryx Steak mit Kartoffeln und Gemüse und einer selbst gekochten überaus geschmackvollen Knoblauch- und Pilzsauce bestand. Richtig lecker und eigentlich das beste Abendessen während unserer Reise bisher! Zum Nachtisch gab es ein Stück Kuchen für Gerd und in Kaffeelikör ertränkte Eiscreme für mich .

Wir dankten beiden Ladies für dieses sehr leckere Abendessen und die Unterhaltung und Ruby sagte, sie hätte Johan noch nicht erreichen können, würde es aber morgen früh direkt probieren. Kein Problem und wir fuhren zurück zum Zelt, wo wir noch ein Stündchen auf der Veranda sassen und auf die vom Mond hell beschienene Landschaft schauten.

Highlight des Tages: das Oryx Steak

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1. Juni 2012

Rückkehr in die Red Dunes Lodge

Wir schliefen hervorragend in unserem gemütlich warmen Betten, obwohl die Temperaturen bis auf den Gefrierpunkt sanken in dieser Nacht. Wir standen um kurz nach sechs Uhr für den Sonnenaufgang auf, aber die Sonne war von dichtem Dunst verdeckt und ging schliesslich als grosser blendend heller Ball auf. Wir machten nur wenige Aufnahmen, da wir keinen interessanten Vordergrund finden konnten. Ich schrieb danach am Reisebericht während Gerd das rege Vogelleben beobachtete und sah, wie sich ein Vogel die Insektenreste vom Kühlergrill unseres Hilux klaubte!

Wir beluden den Hilux, fuhren hinüber, wurden von den drei Ladies herzlich begrüsst und das Frühstück wartete bereits auf uns. Ruby teilte uns mit, dass es mit der Buchung in Red Dunes klar ging und wir dankten allen Damen erneut für ihr Verständnis. Es war uns wichtig, deutlich zu machen, dass wir nur wegen der beschränkten Möglichkeiten umziehen wollten und nicht, weil uns die Unterkunft nicht gefällt – die fanden wir nach wie vor prima und unsere drei Ladies um Ruby herum waren einfach nur umwerfend! Wir hatten zum leckeren Frühstück eine grosse Platte mit Aufschnitt, Käse, Tomate und Gurke sowie Cornflakes, Joghurt, Obst, Tee und Kaffee und wir genossen das Frühstück ausgiebig.

Wir verabschiedeten uns, zahlten und fuhren die rund 10 Kilometer rüber zur Red Dunes Lodge *, wo Oubaas schon auf uns wartete. Er und Johan hiessen uns mit einem Getränk willkommen, wir unterhielten uns eine Weile über unsere Ferien und bekamen die Schlüssel für das Chalet 'Nyala', dasselbe wie vor zwei Wochen . Cilas war zur Zeit in den Ferien und nicht vor Ort – wie Schade! Ein Auto parkte am Chalet neben uns und zu unserer Freude trafen wir wieder auf Beate und Michael . Was für ein Hallo! Wir unterhielten uns eine ganze Weile, aber leider reisten sie heute ab, um zurück nach Hause zu fliegen.

Wir zogen in unser gemütliches Chalet ein und ich arbeitete weiter am Reisebericht, während Gerd die Reisetaschen vom Sandstaub befreite und schon die Sachen für die Rückreise packte, die wir nicht mehr benötigen würden. Wir assen einen griechischen Salat zum Mittagessen und ich freute mich schon auf eine erfrischende Dusche in der Aussendusche. Als meine Haare trocken waren, machten wir eine kurze Wanderung zum Dünensofa, um dort auf den Sonnenuntergang zu warten. Das Dünensofa ist ziemlich gemütlich und hat ein Schatten spendendes Dach sowie einige Kissen und liegt auf dem Kamm einer schönen roten Düne. Wir blieben dort, bis das Licht sanft und warm war, machten ein paar Fotos und gingen langsam zur Lodge zurück.

Das Abendessen war wieder einmal köstlich. Es gab eine mit Thunfisch gefüllte Tomate als Vorspeise, Beef Stroganoff mit Gemüse und Reis als Hauptspeise und Joghurtkuchen als Dessert – sehr lecker! Es war heute ein ziemlich entspannter Tag, den wir bei einem Glas Wein und Blick auf die mondbeschienene Landschaft auf der Terrasse ausklingen liessen.

Highlight des Tages: Sonnenuntergang auf dem Dünensofa

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WanderkarteKalahari Sonnenaufgang
2. Juni 2012

Kalahari Tiertag!

Wir standen bereits um halb vier Uhr auf, um den untergehenden Mond zu beobachten. Er war nun 3/4 voll und ging aufgrund des Dunstes als grosser orangefarbener Ball am Horizont unter. Es war heute wirklich kalt mit Temperaturen nicht höher als um den Gefrierpunkt herum . Es war ein wahrer Augenschmaus zu sehen, wie der Mond langsam tief orange hinter dem Horizont verschwand.

Wir gingen wieder zu Bett, um nur zwei Stunden später wieder aufzustehen, da wir zum Wasserloch fahren wollten. Wir zogen drei Schichten Kleidung an, da es so ungewöhnlich kalt war ! Wir hatten gerade die erste Düne passiert, als Gerd die vier Giraffen erspähte, die hier auf dem Farmgelände leben! Sie waren nur rund 100 Meter von uns entfernt und beobachteten uns aufmerksam. Der rote Himmel der aufgehenden Sonne war direkt hinter ihnen und wir waren glücklich über die Fotos, die uns nun möglich waren. Die Giraffen blieben gute 15 Minuten bei uns, gingen dann langsam zur anderen Seite und verschwanden hinter der Düne. Wir waren richtig erfreut über dieses Erlebnis und fuhren weiter zum Wasserloch, wo aber heute Morgen ausser der Vogelwelt nicht viel los war.

Wir blieben eine Weile am Wasserloch und fuhren dann zurück zur Lodge, wo wir ein herzhaftes Frühstück genossen. Wir wollten gerade einen Spaziergang durch die Dünen machen, als wir einen kleinen Webervogel auf dem Boden unseres Chalets bemerkten . Ich öffnete die Türen, um ihn heraus zu lassen, aber er flog stattdessen in das Gebälk des Chalets! Wir versuchten, ihn zu ermuntern, hinaus zu fliegen, aber der kleine Kerl hüpfte und flog nur im Gebälk umher. Wir warfen sogar eine Plastiktüte mit Wäsche zur Animierung in seine Richtung (natürlich nicht auf den Vogel!!), was darin endete, dass sich die Plastiktüte im Gebälk verfing. Hmmm, wie sollten wir dies nur Johan erklären ... ? Aber Gerd ist in solchen Fällen immer sehr erfindungsreich: er zog unser Stativ auf die maximale Länge aus und befestigte einen langen Stock mit Kabelbinder an ein Stativbein. Diese Konstruktion war nun lang genug, um die Plastiktüte zu erreichen und wir hatten unsere Wäsche wieder zurück – Puh ! Aber der kleine Vogel war immer noch im Gebälk versteckt und wir konnten nichts anderes tun, als die Türen geöffnet zu halten, solange wir hier waren. Armer kleiner Kerl

So sassen wir dann mit weit geöffneten Türen auf der Veranda, statt einen Dünenspaziergang zu machen und hofften, dass das Webervogelmädchen den Ausgang finden würde. Es waren mittlerweile zwei Stunden vergangen, aber sie wollte ihr heimeliges Heim einfach nicht verlassen und wir entschieden uns, ins Restaurant zum Mittagessen zu gehen. Als wir gerade das Chalet verlassen wollten, sah Gerd eine kleine Schlange an der Tür zum Schlafzimmer! Ich rannte schnell zur Rezeption und informierte Oubaas, der sofort mit Eimer und Besen bewaffnet mit mir zurück kam. Gerd hatte die Schlange beobachtet und Oubaas identifizierte sie als Puffotter. Er scheuchte die Schlange mit dem Besen in den Eimer und liess sie draussen wieder frei. Wir waren beide froh, dass er noch nichtmals versuchte, die Schlange zu töten. Er hatte das auch gar nicht vor und wollte sie lieber wieder in die Freiheit in die Natur entlassen.

So liessen wir dann den Vogel im Haus und assen unseren wohlverdienten Thunfischsalat zu Mittag. Nach unserer Rückkehr war die Webervogeldame etwas aktiver, aber sie wollte einfach nicht den Weg durch die Tür nach draussen finden, wirklich merkwürdig! So liessen wir die Hintertür offen und hofften auf das Beste: dass der Vogel den Weg finden würde und wir nicht wieder eine weitere Schlange einladen würden . Wir duschten dann erstmal ausgiebig in der Aussendusche und voilà – die junge Webervogeldame war endlich wieder bei ihren Kameraden draussen in der Natur . Wir waren sicher, dass sie darüber genauso froh war, wie wir!

Wir gingen für Kaffee und Kuchen hinüber ins Restaurant und trafen uns mit einer Gruppe von vier Leuten zum Sundowner Drive. Johan sagte, er hätte für uns eigentlich etwas Spezielles geplant, das er aber wegen der Gruppe verwerfen musste. Er dachte, sie würde erst morgen auf den Drive gehen – wie Schade, aber eine sehr süsse Idee von ihm! Wir genossen den Drive aus vollen Zügen, sahen viele Antilopen und das Licht der Kalahari war wunderschön. Wir genossen heute mal ohne viele Fotos den Sonnenuntergang, schauten ein letztes Mal der untergehenden Sonne zu, tranken unsere Sundowner und hatten dabei eine interessante Unterhaltung mit Johan.

Das Abendessen war wieder köstlich und begann mit einer Zwiebel-Gurkensuppe und als Hauptgang gab es Hähnchenfilet mit Gemüse und Kartoffelpürree. Ich war nach dem Essen so satt, dass ich das Dessert ausliess und wir auf unserer Terrasse im Mondschein ein letztes Glas Wein tranken.

Highlight des Tages: die Puffotter und die glückliche Freilassung der Webervogeldame

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Giraffe (Giraffa camelopardalis)Springbock (Antidorcas marsupialis)Kapturteltaube (Streptopelia capicola)Nyala (Tragelaphus angasii)Elenantilope (Tragelaphus oryx)
3. Juni 2012

Tschüss Namibia

Der letzte Ferientag begann wie all die anderen davor auch: wir standen um kurz vor sechs Uhr auf und fuhren ein paar Kilometer in die Kalahari hinein. Es war heute nicht ganz so kalt wie gestern, aber drei Schichten Kleidung waren trotzdem notwendig. Wir parkierten das Auto und wanderten den Pfad entlang, bis wir eine schöne Akazie mit einem grossen Webervogelnest fanden, die sich gut als Vordergrund gegen den roten Himmel machte.

Die Sonne ging bald danach auf und wir erfreuten uns am letzten Morgen in der Wüste. Wir schauten noch kurz am Wasserloch vorbei, aber wie schon gestern war es dort ruhig und keine Antilopen zu sehen.

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Wir kehrten zur Lodge zurück und frühstückten, während wir uns mit Oubaas und Johan unterhielten. Die beiden schenkten uns den Sundowner Drive gestern und wir dankten ihnen herzlich dafür. Sie sind beide grossartige Jungs und sie machen auf der Lodge einen hervorragenden Job! Wir hatten noch ein paar Stunden, bevor wir nach Windhoek fahren mussten und genossen die Sonne und die Wärme auf unserer Terrasse. Wir duschten, zahlten die Rechnung und verabschiedeten uns schweren Herzens von Oubaas und Johan.

Wir schauten auf der Rückfahrt – wie versprochen – noch kurz bei der Teufelskralle vorbei, um uns auch von unseren drei lustigen Ladies dort zu verabschieden. Es gab ein grosses herzliches Hallo und Ruby stellte uns ihren deutschen Ehemann Rolf vor. Bei einer Tasse Kaffee unterhielten wir uns mit viel Humor und Gelächter und mussten uns dann viel zu schnell wieder verabschieden. Doch nun war es wirklich Zeit, nach Windhoek zu fahren, das wir in etwas weniger als zwei Stunden erreichten. Wir trafen Frank, gaben das Auto ab und unterhielten uns eine Weile über unsere Reise. Frank fuhr uns zum Flughafen, wir verabschiedeten uns und gingen direkt zum Ticketcounter der Air Namibia, um nach dem Upgrade auf die Premium Economy zu fragen. Wir hatten Glück und zwei Plätze waren verfügbar für rund 290 Euro pro Person. Premium Econonmy bedeutet Business Class Sitze, aber Economy Service, was für uns absolut okay ist, da wir für den Nachtflug nur an den bequemen Liegesesseln der Business Class interessiert sind.

Wir gingen durch die Pass- und Sicherheitskontrolle und zahlten 150 NAD (~ 14 Euro) pro Person Eintrittsgeld für die Business Class Lounge, die leider nicht in dem Upgrade enthalten ist. Der Preis ist aber sehr fair, da alle Getränke und Snacks frei sind und wir auch draussen mindestens dasselbe für Essen ausgegeben hätten. Das Geld war also gut investiert und wir genossen die Zeit in der Lounge. Wir hatten fast vier Stunden Zeit, da wir wegen der Upgrade Tickets so früh am Flughafen waren. Ich editierte beide Reiseberichte und wir entspannten auf den bequemen Sofas bei Kaffee, Wein und Snacks.

Das Flugzeug hob pünktlich ab, wir bekamen das Nachtessen serviert und schliefen bis 90 Minuten vor der Landung. Leider verpassten wir den ersten Zug nach Basel um 10 Minuten und der zweite Zug hatte 20 Minuten Verspätung, so dass wir unseren Anschlusszug in Mannheim verpassen würden – Reisen mit der Deutschen Bahn ist nicht wirklich spassig! So mussten wir bis kurz vor 10 Uhr auf den nächsten direkten Zug nach Basel warten, wo wir dann Uuhause freudig von unserer Spatzen- und Grünfinkenschar begrüsst wurden.

Hinter uns liegen 18 fantastische Tage in Namibia, die unvergesslich bleiben werden. Wir haben viel gesehen, die Natur mit allen Sinnen erlebt und nette neue Menschen kennengelernt.

Wir hoffen, Ihr habt Spass beim Lesen des Reiseberichts sowie beim Betrachten der Fotos und dass in Euch ein wenig Afrikasehnsucht und Wüstenträume geweckt wird. Alle Fotos von Namibia findet Ihr in den Namibia Fotogalerien auf unserer Webseite.

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