Rundreise über die Isle of Skye auf den Inneren Hebriden in Schottland 2019

7. - 18. Juli 2019

Intro

Herzlich Willkommen zu meinem Reisebericht 'Roadtrip Schottland: Eine Reise durch die Highlands bis zu den Inneren und Äusseren Hebriden mit Isle of Skye, Isle of Harris & Lewis, North & South Uist und Barra'. Den Sommer 2019 verbrachte ich 2,5 Monate in Grossbritannien mit Schwerpunkten in Nordengland und Schottland . Den Anfang machte eine gute Woche im wunderschönen Lake District (Reisebericht) im Nordwesten von England, wo ich drei Tage in Windermere und fünf Tage südlich von Keswick verbrachte. Danach reiste ich rund sieben Wochen durch Schottlands Westen und auf den Inseln der Hebriden. Zum Abschluss meiner 'Übersommern Reise' verbrachte ich sieben Tage in den Yorkshire Dales.

Ich wünsche nun viel Spass beim Lesen und Betrachten der Fotos. In diesem Kapitel berichte ich über meine Zeit auf der Isle of Skye in den Inneren Hebriden. Alle Kapitel gibt es auf der Startseite unter Reisebericht Schottland 2019 .

7. Juli 2019

Ein Sonnenaufgang und Weiterreise zur Isle of Skye auf die Inneren Hebriden

Ich war begeistert, als ich um kurz nach drei Uhr morgens aus dem Fenster schaute und es einigermassen wolkenfrei war im Osten . Das war einen Versuch wert und ich machte mich auf den kurzen Weg zum Traigh Beach. Die Wolken im Osten verfärbten sich in der Tat wunderbar bunt und die Felsen machten sich gut als Vordergrund. Es war so gut wie Ebbe und ich hatte leider nicht sehr viel Wasser zum Spielen mit der Bildkomposition, aber man muss eben versuchen, aus jeder Situation das Beste herauszuholen. Mir macht das auch Spass und ich finde das viel spannender, als Fotos – und demnach auch die Route – minutiös zu planen .

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Traigh Beach

Die Farben waren wirklich sehr schön und als die Sonne aufging, gab es für eine kurze Zeit ein herrliches goldiges Licht. Die Intensität der Farben ist hier im Norden wirklich fantastisch und nicht zu vergleichen mit den fahlen Farben weiter südlich. Doch nach rund zehn Minuten schob sich eine fette Wolkenbank vor die Sonne und das Schauspiel war vorbei.

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Traigh Beach

Ich fuhr zurück ins Westerlees und legte mich zwei Stunden bis zum Frühstück schlafen. Danach war es auch schon Zeit, meine Sachen zusammen zu packen, denn heute würde ich mit der Fähre zur Isle of Skye übersetzen.

So verabschiedete ich mich herzlich von Bob und Edwina und machte mich auf den kurzen Weg nach Malaig, von wo aus die Fähre in nur 35 Minuten nach Skye fährt. Die Sonne war auch wieder da und ich konnte am Morar Beach noch ein Foto machen. Es gibt sie also doch, die weissen Strände in Sonnenschein .

Ich war früh in Malaig und die Fähre der Calmac Reederei lief gerade ein. Ich war überrascht, wie gross die Fähre war – irgendwie hatte ich eine kleinere Inselfähre erwartet! Eine halbe Stunde vor dem Ablegen konnten die Fahrzeuge auf die Fähre fahren und ich war mit dem Clio fast ganz vorn zwischen den Bussen und Wohnmobilen. Als ich später oben an Deck war, konnte ich den Kleinen von dort sehen .

Das Wetter war nun freundlich und die Sonne schien. So sah die Landschaft und der Hafen doch gleich freundlicher aus! Die Überfahrt nach Armadale dauerte nur kurze 35 Minuten und der Ort auf Skye ist noch kleiner als Malaig! Eigentlich besteht er nur aus ein paar Häusern, dem Fähranleger und einem Schloss. Ich liess mir Zeit für die Fahrt nach Elgol und machte einen Abstecher nach Ord, wo man einen tollen Blick auf die Black Cuillins hat und einen kleinen hübschen See gab es auch noch. Einen weiteren Stop machte ich am Loch Slapin, wo die Farben mit den Bergen einfach himmlisch waren.

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Carmac FerryCarmac FerryMalaigArmadaleBlick auf CuillinsStrand von OrdLoch SlapinLoch Slapin

Um halb zwei Uhr kam ich in Elgol an, aber meine Gastgeber waren nicht Zuhause. Also parkierte ich den Clio auf ihrem Parkplatz und lief hinunter zum Hafen. Ich hatte für morgen bereits eine Bootstour nach Canna zu den Papageitauchern bei Bella Jane & AquaXplore gebucht und schaute einfach nur so mal im Büro vorbei. Bei einer Plauderei stellte sich heraus, dass in ein paar Minuten eine Tour zum Loch Coruisk ablegen würde und kurz entschlossen kaufte ich ein Ticket. Der nette Mann von Bella Jane gab mir einen Vorzugspreis von 10 Pfund, weil ich schon für morgen gebucht hatte – sehr nett !

So lief ich zum Pier und kurz nachdem ich an Bord war, legte das kleine Boot auch schon ab. Der Blick auf die Bucht von Elgol mit dem grünen, klaren Wasser und den hübschen Häusern war umwerfend schön! Die Fahrt zum Loch Coruisk dauerte rund 25 Minuten und kurz vor der Ankunft fuhren wir an den Felsen vorbei, wo die hiesigen Seehunde (Phoca vitulina) ihr Revier haben. Es waren auch einige Tiere da, die neugierig ihre Köpfe in die Höhe reckten, als wir vorbei fuhren. Auch rund um diese Küste war das Wasser unfassbar grün und glasklar! Dazu noch ein weisser Traumstrand – herrlich .

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Küste Loch CoruiskSeehunde (Phoca vitulina)

Der Anleger vom Loch Coruisk, der ein Süsswassersee ist, liegt vorgelagert am kleinen Wasserfall und von dort aus sind es nur einige Gehminuten zum See. Er ist 2,4 Kilometer lang und 400 Meter breit; ein typischer See, der vor Millionen von Jahren durch Gletscher entstanden ist.

Wenn man einen ersten Blick auf den See und die Berge wirft, kann man verstehen, warum der Loch Coruisk einer der am meisten besuchten Seen in Schottland ist. Die Landschaft ist wirklich einfach wunderschön und ich entdeckte nach jeden paar Metern wieder einen neuen Blick auf den See und die Berge. Das saftige Grün der Gräser war genauso schön wie das tiefe Blau des Sees. Ich hatte 90 Minuten, um am Ufer entlang zu wandern und traf dann am Ende des Sees auf David, einem Amerikaner aus Seattle, der hier ein paar Tage Ferien machte. Wir liefen plaudernd gemeinsam zurück und kurz nachdem wir den Pier erreichten, kam auch schon die Bella Jane um die Ecke gefahren. Nun hiess es Abschied nehmen vom schönen See und ich war froh, dass ich mich spontan zu diesem Ausflug entschieden hatte. Bei dem Wetter hat es sich absolut gelohnt und ab morgen sollte es regnerisch werden. David nahm mich noch mit den Berg hoch bis zur B&B und wir verabschiedeten uns. Vielleicht sieht man sich in Zürich wieder!

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Loch Coruisk

Nun waren auch meine Gastgeber, Aneta and Jonathan anwesend und zeigten mir mein Zimmer mit zwei Einzelbetten, einer Kommode und offenem Schrank. Mein Badezimmer war auf der anderen Seite des Gangs und wurde nur von mir benutzt. Ich fühlte mich auf Anhieb wohl und nachdem ich eingezogen war, warteten Jonathan und Aneta schon mit einem leckeren Kaffee auf mich. So verging die Zeit bis zum Sonnenuntergang sehr schnell und ich fuhr den Berg hinunter zum Hafen.

Diashow Bayview Elgol (Klick für grössere Bilder):
Bayview Elgol B&B

Ich suchte mir einen Platz an der Küste, aber leider wurden die dunklen Wolken immer dichter und es klappte nicht mit einem Sonnenstern und schönem Licht. Schade – warum kommt das schlechte Wetter immer schneller als vorhergesagt ??? So fuhr ich wieder zurück und liess den Tag ruhig ausklingen. Ich war nach dem frühen Start ziemlich müde.

Elgol

Highlight des Tages: Sonnenaufgang am Strand

Elgol
8. Juli 2019

Ein genialer Sonnenaufgang und endlich Papageitaucher!

Ich war entzückt, als ich um drei Uhr morgens einen fast klaren Himmel im Osten sah und machte mich begeistert auf die rund 15 Kilometer lange Fahrt zum Loch Slapin. Ich fand schnell meinen Platz und stieg die Böschung hinunter zum See. Er hat Meerzugang und momentan ging es auf die Ebbe zu. Hinter dem Loch steigen die Red Cuillin empor und die Gipfel von Beinn Na Cro und Beinn na Caillich sind dabei die markantesten. Hinter ihnen wurde es langsam hell und ein erstes rosa Licht zeichnete sich ab – ich war rechtzeitig vor Ort! Es hatte Schleierbewölkung am Himmel und ich wusste, dass dieser bald ein wahres Feuerwerk sein würde. Und genauso war es auch! Der Himmel wurde immer röter, bis die Landschaft und der See in ein herrliches rosa-rotes Licht getaucht wurde. Was für ein Kitsch ! Aber so einen Kitsch mag ich ja sehr gern .

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Loch SlapinRed CuillinBeinn Na Cro & Beinn na CaillichBeinn Na Cro & Beinn na Caillich

Ich fotografierte, bis das intensivste Licht vorbei war und fuhr rasch auf die andere Seite des Lochs, wo ich genau rechtzeitig eintraf, als das erste Sonnenlicht auf die Gipfel von Bla Bheinn (Mount Blaven) und seinem Nachbar Clash Glas traf. Mount Blaven ist einer der 12 Munros auf Skye – also ein Berg über 3000 Feet Höhe (914 Meter). Clash Glas ist daher mit 786 Metern kein Munro. Ich fand am Rande des Lochs einige schöne Spiegelungen und war mit meiner Ausbeute an diesem Morgen mehr als happy!

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Loch SlapinBla Bheinn (Mount Blaven) & Clash GlasBla Bheinn (Mount Blaven) & Clash Glas

Ich kehrte ins Bayview zurück und legte mich wie üblich noch 90 Minuten bis zum Frühstück schlafen. Heute hatte es noch weitere Gäste; Lisa & EJ aus Singapur, die sich als ein sehr nettes Paar mit chinesischen Wurzeln entpuppten. Wir verstanden uns auf Anhieb gut und hatten uns viel zu erzählen, so dass das Frühstück sehr kurzweilig war.

Jonathan servierte gut gelaunt Kaffee und das Frühstück, dass aus einem Spiegelei (von eigenen Hühnern), Schinkenspeck, Würstchen, Pfannkuchen und Toast bestand. Wie üblich, befanden sich auf einer Anrichte Müsli, Joghurt und frische Früchte. Sehr lecker!

Nach dem Frühstück war es auch schon Zeit, hinunter zum Hafen zu laufen, wo ich bei Bella Jane & AquaXplorer eine Bootstour nach Canna gebucht hatte. Ich hatte noch etwas Zeit und vertrieb mir diese mit dem Beobachten einer Bachstelzen Mami (Motacilla alba) mit ihrem Kleinen. Mami brachte immer wieder Fliegen an, die das Küken ungeduldig erwartete. Wenn ich nur das Kleine gesehen hätte, wäre ich aufgrund der Gefiederfarbe nie darauf gekommen, dass es sich um eine Bachstelze handeln würde! Sehr süss die Beiden .

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Bachstelze (Motacilla alba)Bachstelze mit Küken

Um 12 Uhr ging es los zum Anleger und das kleine Schiff bot genügend Platz für unsere relativ kleine Truppe von 10 Leuten. Wir wurden von Kapitän David und seinem Skipper Nick begrüsst; es gab die übliche Sicherheitseinweisung und los ging es. Die Fahrt mit tollen Blicken auf die Black Cuillin Mountains nach Canna dauerte rund eine Stunde. Das Highlight fand für mich direkt am Anfang nach Ankunft in Canna statt: die Papageitaucher (Fratercula arctica) an den Steilklippen! Wir kamen mit dem Boot nicht wirklich nah an die Klippen, aber mit den 600mm der Sony RX10 IV gelangen mir trotzdem ein paar schöne Fotos. Allerdings sind alle Fotos in der Galerie sehr starke Crops, was der Qualität zumindest bis A4 keinen Abbruch tut. Mir reicht das und ich freute mich sehr, die putzigen kleinen Kerlchen mal wieder zu sehen . Das letzte Mal war es Mitte der 2000er Jahre auf Skomer Island in Wales!

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Papageitaucher (Fratercula arctica)

Auf den Klippen brüten ausserdem Krähenscharben (Phalacrocorax aristotelis) und grosse Kolonien der Tordalk (Alca torda). Die habe ich auch gern angesehen, aber ja – die kleinen Papageitaucher Clowns haben es mir einfach angetan.

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Tordalk (Alca torda)Tordalk & Krähenscharbe

Anschliessend fuhren wir um die Steilküste herum und legten am Anleger von Canna an. Die nur 7 Kilometer lange Insel gehört dem National Trust of Scotland und ist eigentlich eine Farm mit ein paar Häusern, einem Pub und einer Kirche – ziemlich idyllisch. Es hat zwar keinen Handyempfang, aber die Einwohner sind tatsächlich mit Breitbandinternet versorgt ! Dazu wurde ein Schuppen zur Post umgewandelt und eine rote Telefonzelle gibt es auch.

Ein Blickfang ist auf jeden Fall die Canna Rhu Church, die aufgrund ihres aussergewöhnlichen Turms auch Rocket Church genannt wird – was auch klar ersichtlich ist. Es ist eine presbyterianische Kirche und wird daher so gut wie nie benutzt, da die wenigen Einwohner alle katholisch sind. Auf der kleinen Insel gibt es ja auch nur drei Kirchen... Eine weitere davon ist die St. Edward′s Church auf Sanday, die der Rhu Church genau gegenüber liegt und über eine Brücke bei Ebbe zu erreichen ist.

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St. Edward′s Church, SandayCanna IslandCanna Rhu ChurchRocket Church CannaDie Post...24 Stunden jeden Tag geöffnet

Neben dem Canna Café gibt es einen kleinen Inselladen mit Souvenirs und einem Minibestand an Lebensmitteln. Aber die Einwohner beweisen mit dem Schild 'Open 24/7' erneut Humor . Ich besuchte auch das Canna Café und trank ein Sky Red Bier, was gar nicht mal so schlecht war. Zumindest nicht so bitter wie Bier sonst ist. Nach einer Stunde kehrten alle zum Boot zurück und wir verliessen Canna.

Auf ein paar Felsen, die Sanday vorgelagert sind, fanden wir einige Seehunde (Phoca vitulina), die uns neugierig beobachteten. Ganz niedlich, können für mich aber keinesfalls mit den niedlichen Papageitauchern mithalten .

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Seehunde (Phoca vitulina)

Wir passierten die Insel Rúm, wo direkt neben einem weissen Sandstrank das Wrack des französichen Fischerschiffs Jack Abry II liegt, das dort am 31. Januar 2011 in einem unbewachten Moment gegen die Felsen fuhr. Alle 14 Mann Besatzung konnten per Helikopter gerettet werden, aber das Wrack dümpelt und verrostet nun vor sich hin.

Jack Abry II vor Rúm

So ging eine schöne Bootstour zu Ende und wir erreichten Elgol gerade noch, bevor eine dicke Regenfront die Insel erreichte. Den Abend verbrachte ich gemütlich mit Jonathan, Aneta, Lisa und EJ bei einem Glas schottischen Whisky.

Highlight des Tages: der Sonnenaufgang am Loch Slapin

9. Juli 2019

Regentag = Arbeitstag

Der heutige Tag war ein total verlorener Tag. Ich wollte um halb vier Uhr nachsehen, ob es regnete, aber das brauchte ich gar nicht: ich hörte den Regen bereits heftig niederprasseln! Also schlief ich aus und frühstückte später gemeinsam mit Lisa und EJ, die leider heute weiterreisten.

Es hörte den ganzen Tag über nicht auf zu regnen und es gab noch nichtmals eine Regenpause, in der ich mich hätte etwas bewegen können ! Die Wolken hingen fast bis auf den Boden und aus ihnen schüttete es die ganze Zeit wie aus Eimern! Ich hatte ja schon fast die Befürchtung, dass mir der Kleine wegrosten würde . So nutzte ich dann auch den kompletten Tag für die Bildentwicklung und Schreiben des Reiseberichts. Mehr konnte ich eh nicht tun.

Als Jonathan und Aneta nach Hause kamen, tauchten auch vier junge Österreicher völlig durchnässt vom Wandern auf, die Armen . Sie hatten gesundes Zeugs zum Abendessen dabei und Aneta machte für uns ein super leckeres spanisches Omelette mit viel Gemüse aus dem eigenen Garten. So liessen wir dann diesen regnerischen Tag am Feuer mit einem Glas Whisky und etwas Wein ausklingen.

Highlight des Tages: meine geschaffte Arbeit

10. Juli 2019

Umzug auf die Trotternish Peninsula nach Portree

Am Morgen regnete es immer noch und ich blieb bis sieben Uhr liegen. Nach ein paar Tassen Kaffee auf dem Zimmer ging ich frühstücken und packte danach meine Sachen zusammen. Der Abschied von Aneta und Jonathan war herzlich und ich machte mich auf den Weg nach Portree, wo ich in der Schiehallion Bed & Breakfast ein Zimmer für die kommenden fünf Tage gebucht hatte. Ich konnte schon gegen 12 Uhr kommen und bezog ein schönes Zimmer mit eigenem Bad. Es war ausreichend gross und hatte einen Fernseher und gutes WiFi.

Diashow Schiehallion B&B (Klick für grössere Bilder):
Schiehallion B&B2. Zimmer

Ich entwickelte zunächst ein paar Fotos bis es gegen 16 Uhr endlich aufhörte zu regnen und ich kurz nach Portree fuhr, um mich umzuschauen. Im Ort herrschte ein unfassbarer Touristentrubel und ein Gewimmel, an das ich gar nicht mehr gewöhnt war ! Dudelsackspieler tummelten sich an einigen Stellen und wurden begeistert geknippst – das musste ich dann auch mal ! Ich kaufte Milch im Coop und entschloss mich dann, ein paar Wasserfälle auf der Trotternish Halbinsel abzuklappern.

Mein erster Stop war nur einige Meilen entfernt der Bride′s Veil Wasserfall direkt am Strassenrand. Nach dem Regen führte er gut Wasser und fiel gut 10 Meter von einer Stufe hinab, um dann in kleineren Kaskaden weiter zu fliessen. Alles in allem ein attraktiver kleiner Wasserfall, an dem viele verschiedene Kompositionen möglich waren. Ich verbrachte hier einige Zeit und hatte viel Spass dabei.

Die Fahrt führte weiter die A855 entlang am Parkplatz des Old Man of Storr vorbei bis zum Lealt Wasserfall. Es gab hier gleich zwei Wasserfälle zu sehen, wobei der eine wohl ohne Regen nicht da gewesen wäre. Der eigentliche Lealt Wasserfall führte viel Moorwasser mit sich und fiel über eine Stufe in einen Pool. Sehr attraktiv! Trotzdem machte ich mir nicht die Mühe, einen Weg hinunter zu suchen, da die Wege einfach nur matschig und rutschig waren. Ich war auch so zufrieden mit den Fotos; für eine Doku reichte es allemal.

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Bride′s Veil Waterfall

Der letzte Halt war wiederum ein paar Meilen weiter am Parkplatz des Mealt Wasserfalls am Kilt Rock. Hier stürzt ein Wasserfall an die 100 Meter die Steilküste direkt ins Meer hinab und ist ein ziemlich spektakulärer Anblick. Leider so gut wie gar nicht zu fotografieren, da – verständlicherweise – ein Geländer vor Abstürzen schützt und es keine vernünftige Möglichkeit für eine Bildkomposition gibt. Aber auch so war es ein toller Anblick und für ein Foto reichte es auch.

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Lealt WaterfallTrotternishMealt Waterfall

Es fing wieder an zu regnen und ich kehrte in die B&B zurück.

Highlight des Tages: die Wasserfälle

11. Juli 2019

Wasserfälle rund um Sligachan & Talisker Bay

Der Tag begann mit einem heftigen Frühstück! Ich hatte das gesamte Programm bestellt, aber was ich nicht wusste, war, dass Shona alles DOPPELT (!!) serviert! Zwei Würstchen, zwei Mal Schinkenspeck, zwei Tomaten, zwei Hash Browns, immerhin nur ein Spiegelei, aber eine Riesenportion Bohnen. Wahnsinn !!! Ich liess mir Zeit und kämpfte es tapfer nieder, wobei ich den Toast nicht schaffte. Ich war so was von pappsatt, dass ich ausser einem Apfel und ein paar Keksen nichts mehr gegessen habe den ganzen Tag lang !

Ich hatte gestern noch festgestellt, dass ich ein Buch bei Jonathan und Aneta vergessen hatte. Also kurz gemailt und Jonathan würde heute bei seiner Mutter in Broadford sein und das Buch mitnehmen. Da das Wetter eh immer noch nicht berauschend war, machte ich mich auf den Weg zurück und wir trafen uns auf einen Kaffee in dem Haus seiner Mutter. Es war schön, nochmal zu plaudern und nachdem ich in Broadford voll getankt hatte, fuhr ich Richtung Sligachan, um mich dort umzuschauen.

Es war mittlerweile freundlicher und ich machte einen Stop am Blackhill Wasserfall, der direkt am Rand der A87 liegt. Er führte wie all die anderen auch sehr viel Wasser und bahnte sich seinen Weg über mehrere Kaskaden Richtung Loch Ainort. Ich bahnte mir einen Weg durch den Matsch näher an den kleinen Bach heran und suchte mir ein paar nette Bildkompositionen.

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Blackhill WaterfallAllt Dearg Mor

Rund um Sligachan erwartete mich ein Wettermix aus Sonne und Wolken und ich wanderte am Allt Dearg Mor Fluss entlang. Er fliesst kontinuierlich abwärts und man findet entlang des Ufers einige grössere und kleinere Wasserfälle, die mir Freude machten. Ich probierte ein paar Sachen aus und verbrachte eine dort eine vergnügliche Zeit. Das Licht war mittlerweile ziemlich langweilig und ich entschloss mich, alle Bilder in Schwarzweiss zu entwickeln. Die alte Brücke fotografierte ich erstmal nicht, da ich auf besseres Licht warten wollte. Und vielleicht würden abends auch weniger Leute da sein . Die Hoffnung stirbt zuletzt...

Zum Schluss des späten Nachmittags fuhr ich zur Talisker Bay, die eine sehr schöne Bucht sein sollte. Es gibt beschränkte Parkmöglichkeiten, aber ich hatte wieder Glück und konnte einen freien Parkplatz erhaschen. Von dort aus wandert man rund 20 Minuten über das Farmgelände bis zum steinigen Strand. Die Bucht ist schon ziemlich dramatisch mit vorgelagerten Felsen auf der einen Seite und einem hohen Wasserfall auf der anderen Seite. Leider war Flut und der schöne Sand nicht zu sehen. Ich machte – eigentlich relativ lustlos – ein paar Fotos und mich dann auf den Rückweg in die B&B.

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Allt Dearg MorTalisker BayTalisker Bay

Ich zog heute in ein anderes Zimmer, wo das Bad über dem Gang lag und nur von mir benutzt wurde. Das Zimmer war auch schön, aber etwas kleiner, so dass es mit meinem Kram wieder enger wurde. Das Bad war gross mit einer Badewanne und Dusche und sogar eine Verbesserung zum En-Suite Room!

Gegen Abend klarte das Wetter tatsächlich noch auf und ich fuhr zurück nach Sligachan, um die Wasserfälle und Berge in etwas besserem Licht einzufangen. Der Plan ging ganz gut auf, auch wenn das Licht ruhig noch etwas intensiver hätte sein können . Aber ich nehme halt, was ich bekomme... Der warm-kalte Kontrast vom Wasser zu den Bergen gefiel mir sehr gut und auch die Brücke bekam nun ihre wohl verdiente Aufmerksamkeit .

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Red CuillinsAllt Dearg Mor

In der Tat waren wenige Leute um diese Zeit unterwegs und ich freute mich über einige Fotos. Zum Abschluss kletterte ich ein wenig in den Steinen am Fluss herum und fand ganz zum Schluss noch einen kleinen Pool im Moor, in dem sich die Red Cuillins spiegelten. Ein gelungener Abschluss des Tages!

Highlight des Tages: die kleinen Wasserfälle von Sligachan

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Allt Dearg MorSligachan Old BridgeAllt Dearg MorRed Cuillin Mountains
12. Juli 2019

Ein Tag zum Totschlagen

Es gab fast schon wie immer kein Licht zum Morgen. Schottland ist da wirklich enttäuschend ! Woanders klart es in der Nacht auf und wird dann wolkig, hier ist es immer wolkig – Schade !

Ich hatte meine Frühstücksbestellung reduziert, aber einige Dinge gab es immer noch zwei Mal! Zusammen mit dem Obst und Gebäck zur Selbstbedienung gehört dieses Frühstück sicherlich zu den grosszügigsten von Schottland ! Aber ohne Bohnen und nur mit einem Würstchen und ohne Toast konnte ich die Mahlzeit gut bewältigen.

Es hörte im Laufe des Vormittags auf zu regnen und ich machte eine kurze Tour an der Trotternish Halbinsel entlang. Ich hatte auf klares Wetter bei Quirang gehofft, doch ich konnte schon von weitem sehen, dass die Gipfel wolkenverhangen waren. So hielt ich zuerst noch einmal beim Bride′s Veil Wasserfall, schlüpfte in meine Gummistiefel und stapfte durch den Bach und die matschige Wiese auf der anderen Seite hinauf. Ich wollte mal eine andere Perspektive probieren und den Old Man of Starr kann man von dort auch sehen. Er ist im Foto allerdings nicht sehr prominent – der Pinösel oben rechts ist der markante Felsen...

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Bride′s Veil Waterfall

Ich fuhr weiter bis zum Staffin Beach, wo es Dinosaurier Spuren geben soll. Die habe ich allerdings nicht gefunden und habe stattdessen einige Details am Strand fotografiert – und ein kleines Vögelchen. Wirklich Spass hatte ich nicht und schlug die Zeit mal wieder einfach nur tot.

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Staffin Beach

Es zog sich komplett zu und fing an zu regnen, so dass ich zurück in die B&B fuhr und Tennis in Wimbledon schaute.

Highlight des Tages: der Wasserfall

13. Juli 2019

Old Man of Storr, Quiraing, Fairy Glen und Portree

Auch heute war der Morgen wolkenverhangen und ich las bei Kaffee die Nachrichten und entwickelte ein paar Fotos bis zum Frühstück.

Es war danach zumindest trocken und ich wollte mich mal wieder bewegen und so entschloss ich mich trotz des beschissenen Lichts zu der Wanderung zum Old Man of Storr – ein Isle of Skye Klassiker. Die Parkplätze sind bei jedem Wetter schnell weg, aber um 10 Uhr hat man noch eine Chance. Der Parkplatz ist jetzt neu gebührenpflichtig, aber anscheinend noch nicht in Betrieb, da die Automaten kein Geld annahmen. Ich nehme an, dass die andere Strassenseite auch noch planiert und geteert wird und erst dann die Automaten funktionieren. Macht ja auch Sinn.

Also machte ich mich auf den rund 50-minütigen Weg den Hügel hinauf. Es waren noch nicht massig Leute unterwegs, aber der Aufstieg war schon recht anstrengend. Wie fast überall in Grossbritannien führen sowohl Passstrassen als auch Wanderwege so gut wie immer geradeaus steil den Berg hinauf ! Serpentinen, mit denen es einfacher wäre, wollen oder können sie anscheinend auf der Insel nicht Der erste Teil geht noch auf einem breiten Wanderweg bis zu einer kleinen Ebene und danach geht es steil über Stock und Stein bis zum Fusse des Old Man of Storr. Diese 48 Meter hohe Felsnadel ist schon ziemlich beeindruckend, aber wenn man vor ihr steht, wirkt sie eher gedrungen und nicht sehr schlank. Von hier aus geht es nochmal rund 15 Minuten bergauf bis zum klassischen Aussichtspunkt mit den Felsnadeln, einem kleinen Bergsee und dem Loch Leathan. Schon eine tolle Aussicht, aber mittlerweile genauso tot fotografiert wie Spiegelungen vom Matterhorn in diversen Bergseen. Schade eigentlich, wenn solche schönen landschaftlichen Highlights zu Massenveranstaltungen werden .

Ich machte zumindest ein paar Fotos, wenn ich mich schon hier hoch gequält habe, obwohl das Licht wirklich richtig Scheisse war. Die Wolken zogen auch zu langsam, so dass es noch nichtmals mit einer Langzeitbelichtung klappte. Aber ich war mal da gewesen. Super . Auf dem Rückweg kamen mir dann geradezu Karawanen von Menschen entgegen, die wie Ameisen den Pfad hoch liefen. Was für ein Disneyland und wie Schade, dachte ich mir nochmals.

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Old Man of StorrOld Man of Storr

Wieder unten am Parkplatz angekommen, fuhr ich zurück in die B&B, ass etwas und entspannte mich. Gegen 16 Uhr war das Wetter fast schon freundlich und ich fuhr los Richtung Quiraing. Diese Landschaft wollte ich unbedingt fotografieren, das sie mich immer schon fasziniert hat. Der Name Quiraing kommt aus dem Altnordischen und bedeutet 'Gerundete Falte' und genauso sieht diese Landschaft auch aus! Entstanden durch Erdrutsche (wie auf El Hierro übrigens!) vor 15.000 und viel mehr Jahren, besticht sie heute durch bizarre Felsnadeln und Felsformationen mit Namen wie The Prison und The Needle. Ich wanderte ein wenig umher und schaute mir möglich Standpunkte für einen Sonnenaufgang an – wenn es denn jemals einen geben sollte... Die Sonne kam immer wieder raus und das satte Grün kam so richtig zur Geltung. Wirklich eine tolle Landschaft!

Zum Schluss wollte ich das Fairy Glen besuchen. Von dieser Miniaturlandschaft waren Gerd und ich auf unserer Hochzeitsreise total begeistert. Aber als ich ankam, machte sich jedoch schnell Ernüchterung breit ! Die Pfade sind ausgetreten und es tümmelten sich viele Menschen. Anscheinend wurde hier Teile des Films Stardust (Der Sternenwanderer) gedreht und das einst so zauberhafte Fairy Glen wurde zu einem Pilgerort für Filmfans. Immer wieder bildeten sich Menschentrauben auf dem Gipfel für Insta Pics... Auch wieder sehr schade und für mich hat das Fairy Glen den Zauber vom Jahr 2000 völlig verloren. Gerd wäre sicherlich genauso enttäuscht gewesen. Oder ist es nun auf seiner kleinen weissen Wolke da oben .

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QuiraingQuiraingQuiraingFairy GlenFairy Glen

Irgendwie wusste ich überhaupt nicht, was ich mit dem schönen Licht nun zu Sonnenuntergang machen sollte – ich war völlig ohne Inspiration. Also fuhr ich an den kleinen Lochs Richtung Old Man of Storr entlang und fing das eine oder andere Foto am Loch Fada ein.

Schliesslich landete ich in Portree und schlenderte durch das &Oouml;rtchen, in dem es immer noch total trubelig war. Der Hafen mit den ikonischen Häusern und den Booten an den Ankerbojen sah nun wirklich malersich schön aus und ich machte ein paar Bilder. Dann war aber wirklich Schluss mit lustig und ich fuhr in die B&B – nochmal 40 Kilometer hin und zurück für ein Motiv zu fahren, hatte ich keine Lust. Ich nahm mir ein Glas Wein und setzte mich draussen auf die Bank. Der Blick auf Portree war sehr schön, aber ich fühlte mich schon ganz schön allein auf dieser Welt. Crap .

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Loch FadaLoch FadaPortree HafenBlick nach Portree

Highlight des Tages: Quiraing

14. Juli 2019

Seeadler und Vögel im Sound of Raasay

Selbstverständlich war es auch heute Morgen wolkig und ich musste im Bett bleiben . Ich liess es dann auch ruhig angehen, da ich erst um 12 Uhr eine Bootstour mit Stardust Portree Boat Trips gebucht hatte. Ich hatte die Sound of Raasay Tour gewählt und war natürlich ganz besonders auf die Seeadler (Haliaeetus albicilla) gespannt.

Die Stardust lag bereits am Pier und mit an Bord ging eine Gruppe amerikanischer und britischer Fotografen, die auch einer Schottland Tour waren. Ich freundete mich gleich mit Gail und ihrem Mann an, Amerikaner aus dem Orange County in Kalifornien und wir blieben auch nach der Tour in Kontakt. Wer weiss, vielleicht sehen wir uns Anfang nächsten Jahres in Kalifornien ! Wir legten ab und fuhren mit schönen Ausblicken auf Portree und die Steilküsten auf die See hinaus. Bald darauf konnten wir auch schon hoch auf den Klippen den ersten Seeadler erspähen. Er sass dort allerdings ziemlich entspannt und war von dem Fisch, den unser Skipper Dan ins Wasser war, gänzlich unbeeindruckt . Durch das Fernglas konnte ich den majestätischen Vogel gut sehen und ein stark gecropptes Bild gelang mir auch.

Die Fahrt ging über die Bucht hinüber nach Raasay und wir fuhren an die Seehund (Phoca vitulina) Kolonie von Holomon Bay ran. Dort lagen auch ein paar Tiere auf Seetang in den Felsen und ein Jungtier war auch dabei. Auf der Rückfahrt zur anderen Seite begleiteten uns für kurze Zeit eine Gruppe Schweinswale (Phocoenidae) und mir gelang tatsächlich ein Foto von einem Tier. Glückstreffer halt !

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Seeadler (Haliaeetus albicilla)Seehund (Phoca vitulina)Schweinswal (Phocoenidae)

Auf See konnte ich immer wieder die wunderschönen Basstölpel (Morus bassanus) beobachten und meine Wildlife Fotografiekünste an Silbermöwen (Larus argentatus) probieren. Und dann kam endlich das Highlight! Der Seeadler ! Diesmal war er anscheinend hungriger und nachdem sich erst eine Silbermöwe einen Fisch geschnappt hatte, konnte er das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und holte sich den zweiten Fisch . Ich habe mich wirklich gefreut, dass mir diese Flugaufnahmen gelungen sind – auch wenn es immer noch grosse Crops sind. Aber Wildlife ist bei mir ja immer ein wenig fotografischer Beifang und ich freue mich mehr darüber, die Tiere zu sehen und wenn mir dann noch ein Schnappschuss gelingt, umso besser!

Wir waren alle mit den Ergebnissen und dem Erlebnis happy und kehrten nach rund 2.5 Stunden zurück in den Hafen von Portree. Doch dann sahen wir doch tatsächlich noch einen Riesenhai (Cetorhinus maximus) , der bis zu 10 Meter erreichen kann und Planktonfresser ist! Eine beeindruckende Länge und eine tolle Sichtung.

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Sound of RaasayBasstölpel (Morus bassanus)Silbermöwe (Larus argentatus)Seeadler (Haliaeetus albicilla)Seeadler (Haliaeetus albicilla)Seeadler (Haliaeetus albicilla)Seeadler (Haliaeetus albicilla)
Riesenhai (Cetorhinus maximus)

Im Hafen verabschiedete ich mich herzlich von Gail und den anderen und buchte kurzerhand noch die 18 Uhr Tour mit der Stardust. Ich hatte irgendwie immer noch keine Lust, lange zum Sonnenuntergang zu fahren und wollte mich lieber nochmal über den Sound of Raasay fahren lassen und die Seeadler sehen.

Ich machte in der B&B Pause und fuhr dann gegen 15:30 Uhr in den Ort, um noch eine kleine Wanderung am Scorrybreac Trail zu machen bevor es aufs Boot ging. Der Pfad führte um die Halbinsel Toravaig herum und es gab immer wieder herrliche Aussichten auf das klare, türkisblaue Wasser und die Steilküste. Am Ende verweilte ich und beobachtete die Basstölpel. Auch hier gelangen mir einige Flugaufnahmen, über die ich mich freue. Geht ja langsam...

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Scorrybreac TrailBasstölpel (Morus bassanus)Portree, Isle of Skye

Um halb sechs Uhr war ich im Ort und das Sonnenlicht war bereits schön warm. Vom Parkplatz aus hat man einen tollen Blick über die Bucht bis zu den Red Cuillins und es reichte noch für ein Foto, bevor ich zum Anleger ging.

Diesmal war Ian unser Skipper und wir machten dieselbe Runde wie am Mittag. Das Licht war zwar schön, aber es waren wesentlich weniger Vögel unterwegs und selbst bei den Seehunden gab es nur noch den letzten Mohikaner. Aber immerhin. So genoss ich einfach die Seefahrt und das schöne Licht auf der Steilküste. Zum Schluss fuhren wir zu den Seeadlern, aber leider lag dieser Teil der Küste nun im Schatten. Unser junger Freund sass majestätisch auf seinem Felsen und sah fast so aus, als würde er auf sein Abendessen warten . Aufgrund der Lichtverhältnisse musste ich mit der ISO hoch, was mit dem kleinen Sensor der RX10 IV natürlich problematisch ist, aber letztendlich sind doch noch ein paar Action Fotos entstanden, die für mich in der Grösse noch akzeptabel sind.

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Sound of RaasaySeehund (Phoca vitulina)Seeadler (Haliaeetus albicilla)

Zum Schluss flog er mit seinem Fisch von dannen und wurde von einer Silbermöwe verfolgt. Die Jagd blieb aber erfolglos und unser Seeadler brachte sein Abendessen heim . Nun ging es zurück in den Hafen und für mich in die B&B. Wieder verbrachte ich eine Stunde zum Sonnenuntergang bei einem Glas Wein auf der Bank und hing meinen Gedanken nach.

Highlight des Tages: die Seeadler!

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Möwe jagt SeeadlerSeeadler (Haliaeetus albicilla)Sound of RaasaySundowner
15. Juli 2019

Ein Sonnenaufgang , Papageitaucher und ein Sonnenuntergang

Ich traute meinen Augen kaum und konnte mein Glück kaum fassen, als ich um 3:15 Uhr einen dunklen orangefarbenen Streifen am Horizont erkennen konnte ! Du liebe Güte! War das Sonne? Waren etwa die Wolken weg? Ich sollte tatsächlich nochmal gutes Licht bekommen? Wahnsinn....

Also ab in die Hosen und ich machte mich auf den Weg zum Pass von Quiraing. Da ich nur einen Morgen hatte, fiel mir die Wahl zwischen Old man of Storr und Quiraing nicht schwer – letzteres bot einfach mehr Motive und man kann doch noch etwas mehr individuelles machen als am Old man. Natürlich wäre ich dort auch zum Sonnenaufgang hoch gelaufen, wenn ich noch eine weitere Gelegenheit gehabt hätte, aber das sollte eben nicht sein .

Ich stieg erst auf die südliche Seite, um den wunderschönen orange-roten Himmel gegen die markanten Felsen von Quiraing einzufangen. Die Silhouette und die grünen Flächen machten sich wirklich gut. Aber auch die andere Seite, die noch im blauen Licht war, machte sich mit dem kleinen Loch Leum Nu Luirginn und dem weiter entfernteren Loch Cleat sehr gut. Ich wusste jetzt schon, dass es die richtige Entscheidung war !

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Quiraing

Als es schon kurz vor Sonnenaufgang war, gesellte sich ein Einzelworkshop zu mir. Stört mich ja eigentlich überhaupt nicht, aber der Leiter redete ununterbrochen und nicht gerade leise – Schade um die Idylle ! Aber ich probierte eh verschiedene Bildkompositionen aus und die Stimme verlor sich zum Glück hin und wieder im Wind. Die Sonne ging schliesslich über dem schottischen Highlands auf und es war Sonnenstern Zeit – endlich mal wieder!!! Ich hielt mich aber nicht allzu lange damit auf und versuchte so viel wie möglich von dem einzufangen, was ich mir vorgenommen hatte. Auf meiner Seite waren die Felsen nun wunderbar warm angestrahlt und ich knippste begeistert drauf los.

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Quiraing

Schliesslich wechselte ich auf die andere Seite, was kein Problem war, da das gute Licht morgens erstaunlich lange anhält. Der Blick auf den Felsenkessel war nun wirklich spektakulär und das Licht einfach herrlich! Der kleine Baum, den ich vor ein paar Tagen so hübsch fand, passte sich gut in die Komposition ein. Erst viel später habe ich gesehen, dass dieser Baum auch schon fast zu einer Quiraing Ikone geworden ist ! Wenn ich Locations plane, schaue ich mir nicht zu viele Fotos im Internet an, um vor Ort möglichst unvoreingenommen zu sein, damit ich mir meine eigene Bildgestaltung erarbeiten kann. Nur so gelingen mir oft Fotos, die nicht an 'Take picture from here' erinnern. Oder ich komme eben nicht an Orten vorbei, die sich als genauso eine Location entpuppen .

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Quiraing

Um halb sieben packte ich zusammen und machte mich auf den Rückweg. Es reichte gerade noch, um eine Stunde Schlaf bis zum Frühstück aufzuholen. Aber das frühe Aufstehen hatte sich mal wieder mehr als gelohnt und mir macht das ja nichts aus. Ich geniesse diese frühen Stunden immer sehr.

Nach dem Frühstück musste ich dann meine Sachen zusammen packen und mich von Shona verabschieden. Ich zog weiter an die Westküste nach Dunvegan, hatte aber vorher noch eine Papageitaucher Tour ab Uig gebucht. Sicherheitshalber schloss ich meine beiden Fotorucksäcke im Pacsafe ein – ich will einfach kein Risiko eingehen, auch wenn hier auf den Inneren Hebriden so gut wie keine Kriminalität bekannt ist.

Ich fuhr dann gemütlich nach Uig, parkierte das Auto und besuchte die Isle of Skye Brewery. Mir hatte das Skye Red auf Canna ganz gut geschmeckt und nun kaufte ich mir eine Auswahl an sechs verschiedenen Sorten, die ich mit nach Hause nehmen wollte. Dann war es auch schon Zeit zum Pier zu laufen. Ich hatte mich für eine 90-minütige Tour mit SkyeXplorer entschieden. Auch diese Tour war nur vom Boot aus ohne Landgang. Das Boot war die SkyeXplorer II, ein kleines Boot für maximal 10 Passagiere. Es war etwas tricky an Board zu gehen, weil Ebbe war und alle über eine grosse Lücke ins Boot klettern mussten. Mit etwas weichen Knien und der Hilfe von Andi, dem schweizer Skipper, ist mir aber auch das gelungen . Die Fahrt geht aus dem Hafen heraus an der schönen Küste entlang bis zur Ascrib Island, wo im Sommer Puffins brüten.

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Uig Isle of SkyeAscrib Island

Kurz vorher trafen wir an einer vorgelagerten Insel auf die fast schon obligatorischen Seehunde (Phoca vitulina) und erreichten dann die kleine felsige Ascrib Island. Überraschenderweise fanden wir hier die meisten Papageitaucher schwimmend im Wasser vor und nicht wie sonst üblich auf dem Gras vor ihren Bruthöhlen – ich konnte nur ein Paar hoch oben entdecken! Aber das war auch mal wieder was anderes . Einige hatten die Schnäbel voller Sandaale für den hungrigen Nachwuchs auf der Insel. Das habe ich hier das erste Mal gesehen und war dann so aufgeregt, dass ich die Fotos davon vermasselt habe . Einfach nicht aufgepasst, unterbelichtet und für mich unbrauchbar und nicht mehr zu retten. Wir kreuzten eine Weile vor der Insel und konnten immer wieder die hübschen kleinen Kerlchen im Wasser beobachten . Weibchen und Männchen haben übrigens keine Unterscheidungsmerkmale und es ist auch unbekannt, wie sie sich jedes Jahr wiederfinden. Papageitaucher bleiben ein Leben lang bei ihren Partnern, trennen sich aber für rund neun Monate nach der Brutsaison, wenn sie auf See sind.

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Seehund (Phoca vitulina)Papageitaucher (Fratercula arctica)Papageitaucher (Fratercula arctica)Calmac Ferry

Nach einer halben Stunde, einer Tasse Kaffee und einem Schokoriegel machten wir uns auf den Weg zurück nach Uig. Unterwegs überholte uns eine Calmac Fähre; die haben ein ganz schönes Tempo drauf! Ich machte mich langsam auf den Weg nach Dalmally und legte noch eine Pause am Aussichtspunkt mit Blick über die Bucht von Uig ein – es war wirklich tolles Wetter heute!

Blick über Uig

Nach Dalmally war es nur eine halbe Stunde und ich kaufte im Co-op von Portree noch ein paar frische indische Gerichte für die nächsten Tage ein. B&B′s mit einer Mikrowelle steigern die Qualität meiner Ernährung deutlich .

Minnies Room sollte mein Heim für die nächsten drei Tage sein und ich hatte ein kleines Zimmer mit eigenem Badezimmer. Es gab gutes WiFi, aber keinen Fernseher auf dem Zimmer. Im Flur hatte Mayanne einen Kühlschrank und eine Mikrowelle für Gäste und im Frühstücksraum gab es eine Wohnecke mit Couch und Fernseher. Alles in allem eine sehr gemütliche B&B und Mayanne war eine sehr nette Frau, mit der ich mich oft unterhielt.

Diashow Minnie′s Room B&B (Klick für grössere Bilder):
Minnie′s Room

Das Wetter war immer noch sehr gut und ich entschloss mich, den weissen Coral Beach zu besuchen. Die Parkplatzsituation an diesem entlegenen Ort war ziemlich prekär , aber mit etwas Geduld und einigem Rangieren bekam ich doch noch einen Platz. Wieder war ich froh, dass ich den kleinen wendigen Clio dabei hatte und nicht den grossen Jeepy!

Die Wanderung zum Strand dauert rund eine halbe Stunde und der erste Anblick von einer Anhöhe ist wirklich sehr schön. Allerdings hatte er relativ viel Seetang, aber sah trotzdem ziemlich malerisch aus mit dem saftigen grünen Gras, dem blauen Wasser und dem kleinen Hügel. Die Wanderung führte vorbei an kleineren Felsen vor denen Heidekraut in leuchtendem Violett und viele andere Blümchen blühten. Ich machte auf dem Hügel eine Pause und ass meine Sausage Roll, die ich mir aus Portree mitgebracht hatte.

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Coral Beach Dunvegan

Auf dem Rückweg hielt ich an, um Dunvegan Castle zu bewundern. Es ist das älteste, immer noch bewohnte Schloss in Schottland und liegt ziemlich malerisch am Loch Dunvegan. Ich wusste noch nicht, ob ich es auch besichtigen würde und begnügte mich für den Moment mit diesen Fotos von Aussen über dem See.

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Dunvegan CastleDunvegan Castle

Das Wetter sollte für den Abend und Sonnenuntergang noch halten, aber die Bewölkung nahm ziemlich rasch zu. So machte ich mich bereits um 19 Uhr auf den Weg zum Neist Point, wo sich in einer ziemlichen dramatischen Felsenlandschaft der Neist Leuchtturm befindet. Er befindet sich unterhalb des schroffen, 296 Meter hohem Waterstein Head und wird heute von Edinburgh aus gesteuert. Von den Klippen hat man einen tollen Blick auf den Leuchtturm und den Waterstein Head und ich suchte mir ein schönes Plätzchen mit Felsen im Vordergrund. Und dann hiess es im Wind warten! Es war zwar nicht sehr kalt, aber die Zeit wurde mir lang. Es gab allerdings am Horizont einen Streifen, durch den die Sonne nochmals fallen würde und dieses schöne Licht wollte ich unbedingt einfangen. Die Zeit zog sich, meine Dose Bier war schon lange geleert, aber dann zahlte sich die Warterei doch noch für ein paar Minuten aus und die Landschaft wurde in goldenes Licht getaucht. Puh, wenigstens hatte ich nicht umsonst so lange ausgeharrt !

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Neist PointNeist Point LighthouseNeist Point LeuchturmNeist Point Sonnenuntergang

Mir war dann auch richtig kalt und ich lief zurück zum Auto. Der Himmel wurde noch richtig schön, aber mittlerweile hatte es so viele Leute, dass in der Richtung keine gute Bildkomposition mehr möglich war und einfach nur Himmel fotografieren ist nicht so mein Ding. Also machte ich Feierabend und fuhr zurück in die B&B.

Highlight des Tages: die Papageitaucher und der lang ersehnte Sonnenuntergang

16. Juli 2019

Neist Point & die Kirche von Trumpan

Es war ein bedeckter Tag, aber zumindest ohne viel Regen, so dass ich mich zumindest etwas bewegen konnte. Mayanne serviert morgens ein kontinentales Frühstück, das heute aus Toast, einem frischen Gipfeli, Obst, Müsli, frischem Joghurt und Kaffee bestand. Dazu gab es Butter, verschiedene Käsesorten und zu meiner Begeisterung Nutella ! So konnte der Tag beginnen. Das Frühstück war zudem ziemlich vergnüglich, denn es waren noch vier weitere Gäste da. Ein nettes Pärchen aus Florenz und die überaus lustigen Brüder, Tim und Bruce, aus Minnesota, die hier in Schottland auf der Suche nach ihren schottischen Vorfahren sind. Es gab viel zu Lachen und zu Erzählen und wir verstanden uns alle prima.

Nach dem Frühstück fuhr ich zum Neist Point, was eine gute Idee war, denn morgens ist dort deutlich weniger los. Ich wanderte hinunter zum Wasser bis zu den tollen Felsen am Fusse des Leuchtturms. Die Felsen haben hier interessante Formen: teilweise Blöcke in quadratischer und rechteckiger Form und Felsen mit schönen Strukturen. Ein herrlicher Spielplatz, an dem ich mit eine ganze Weile austoben konnte.

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Neist Point LighthouseNeist PointNeist Point LeuchtturmNeist Point

Vor der Küste flogen viele Seevögel, darunter auch Basstölpel (Morus bassanus). Sobald ich diese wunderschönen Vögel sehe, sind alle anderen uninteressant und ich versuchte sie, bei ihren Flugkünsten zu fotografieren. Immer wieder stiessen sie im Sturzflug ins Wasser, um einen Fisch zu ergattern – eine mühsame Nahrungsbeschaffung! Die Lichtverhältnisse waren allerdings ziemlich bescheiden und die Ausbeute entsprechend gering. Aber egal, schöne Vögel sind es allemal .

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Basstölpel (Morus bassanus)

Gegen Mittag konnte ich mich losreissen und fuhr langsam zurück nach Dalmally. Kurz vor dem Neist Point hat man einen schönen Blick auf den Loch Mor und ein paar Schafe gab es dort auch. Irgendwie sind sie ja schon niedlich! Die Steilküste ist in der Gegend wirklich beeindruckend und ich genoss die Aussicht bei einer Mittagspause in der kleinen Bucht von Milovaig.

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Loch Mor bei Neist PointShetland SchafMilovaigShetland Schafe

Am frühen Abend klarte es wieder etwas auf und die dunklen Wolken jagten über den Himmel. So entschloss ich mich zur alten verfallenen Kirche von Trumpan zu fahren. Die Kirche ist Schauplatz eines wahren Massakers, as als Battle of the Spoiling Dyke im Jahre 1578 bekannt wurde. Der Clan MacDonald kam in acht Booten im dichten Nebel von Uist nach Trumpan und verbrannte alle anwesenden Kirchgänger bei lebendigem Leibe. Nur eine Person überlebte dieses Massaker. Der Clan MacLeod tötete zur Vergeltung alle Invasoren, bevor sie von der Insel fliehen konnte.

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Kirche von TrumpanTrumpan Church

Eine düstere Geschichte und die ziehenden Wolken sorgen auf meinen Fotos für eine ebenso düstere Stimmung, so dass ich sie auch in Schwarzweiss entwickelte, um das nochmals zu betonen. Den Abend verbrachte ich mit Mayanne sowie Tim und Bruce. Sie hatten ihre Familie nur aufgrund eines alten Fotos mit einem Hotel und ein paar Namen tatsächlich gefunden und waren überglücklich. Ich freute mich mit ihnen und wir hatten an diesem Abend viel Spass zusammen.!

Highlight des Tages: die Kirche von Trumpan

17. Juli 2019

Ein trister Tag mit einem Hauch von Farbe

Es war mal wieder bis zum frühen Abend ein verregneter Tag. Frühstück war mit Tim und Bruce wieder sehr unterhaltsam und wir liessen uns nicht den Spass nehmen, mit Minnies Room Rahmen für ein Foto zu posieren. Mit Tim und Bruce kann man jeden Quatsch machen . Nach dem Frühstück wurde das Wetter nicht wirklich besser und ich arbeitete danach bis zum Nachmittag an Fotos und dem Reisebericht. Faszinierend war für mich, wie sich der Wasserstand mit Ebbe und Flut ändert. Bei Flut sieht es fast wie Hochwasser aus!

Gegen 18 Uhr fuhr ich mit Tim und Bruce nach Waternish, wo wir im Stein Inn etwas essen und trinken wollten. Wir hatten Glück und es war gerade ein Tisch frei; ansonsten muss man immer vorher reservieren. So genossen wir ein leckeres Abendessen mit einem typisch warmen schottischem Ale .

Danach fuhren wir zur Kirchenruine von Trumpan und es gab tatsächlich für einen kurzen Moment gutes Licht! Wow... ! Die Wolken zogen schnell und immer wieder schaute die Sonne kurz hervor, bis sich zum Schluss für kurze Zeit ein Teil des Himmel rot verfärbte. Sehr schön – ich werde ja langsam bescheiden , da ich mit schönem Licht nicht geradezu verwöhnt wurde bisher.

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Kirchenruine TrumpanTrumpan ChurchLoch Dunvegan

Der Himmel zog sich zu, ich packte zusammen und wir fuhren zurück in die B&B, wo ich mich bereits von Tim und Bruce verabschiedete, da meine Fähre auf die Isle of Harris morgen sehr früh gehen würde. Ihre Gesellschaft werde ich sicherlich vermissen!

Highlight des Tages: der Hauch von Sonnenuntergang

18. Juli 2019

Weiterreise auf die Äusseren Hebriden zur Isle of Harris

Der Regen plätscherte sanft ans Fenster als ich wach wurde und ich machte mir einen Milchkaffee. Mayanne war so freundlich und machte das Frühstück bereits um viertel vor sieben Uhr und ich trank noch eine schnelle Tasse Kaffee und ass ein Gipfeli und Joghurt. Dann war es auch schon Zeit, mich von Mayanne zu verabschieden und ich machte mich auf den Weg zur Fähre nach Uig.

Ich machte einen kurzen Schlenker über Portree und kaufte im Coop noch ein paar halbfrische indische Gerichte ein, da meine nächste B&B eine Mikrowelle hat. Um viertel nach acht Uhr war ich dann am Fähranleger in Uig und schaute, wie die Carmac Fähre in den Hafen einlief. Es regnete mal wieder .

Im nächsten Kapitel könnt Ihr lesen, wie meine Zeit auf der Isle of Harris auf den Äusseren Hebriden verlaufen ist.

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