Lismore im County Waterford

Weiterreise nach Lismore über den Geopark Copper Coast

4. - 8. Juli 2022

Nach einem letztem leckeren Frühstück und Plauderei mit Anne machte ich mich auf die Weiterreise nach Lismore ins County Waterford. Zunächst stand ein kurzer Zwischenstop in Wexford beim Soundstore an, um einen weiteren UK Traveladapter zu kaufen und dann machte ich einen Abstecher über die 25 Kilometer lange Copper Coast, die sich zwischen den Orten Tramore im Osten und Dungarvan im Westen im County Waterford befindet. Die Copper Coast ist ein UNESCO Global Geopark: dazu gehören einheitliche geografische Gebiete, in denen Stätten und Landschaften von internationaler geologischer Bedeutung mit einem ganzheitlichen Konzept von Schutz, Bildung und nachhaltiger Entwicklung verwaltet werden. Die Copper Coast verbindet die eiszeitliche Erdgeschichte mit der Menschheitsgeschichte der für die Region lange Zeit wichtigen Kupferminen.

Das Wetter war zunächst nicht sehr gut und die Schönheit der Küste und Felsbuchten kam bei dem bedeckten Himmel nicht so gut zur Geltung. Kurz hinter Tramore befindet sich die Newton Cove mit einer geschützten Bucht mit Zugang zum tiefen Wasser über Leitern sowie einem steinigen Strand auf der anderen Seite. Trotz des bedeckten Wetters liessen sich zahlreiche Iren nicht beirren und badeten im Atlantik .

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Newton Cove, Copper CoastNewton Cove, IrlandCopper Coast Irland

Nur wenige Kilometer weiter liegt der schöne Kilfarrasy Strand mit seinen bunten Felsen. Das interessante an diesem Stück Küste ist, dass man 460 Millionen Jahre Erdgeschichte betrachten kann: es gibt einen Meeresboden, der einmal der Südpol war, Reste eines Unterwasservulkans und Felsen, die von Gletschern und Eis geschliffen wurden. Die grauen Schichten aus Asche der Felsen zeugen von vulkanischen Unterwasserausbrüchen vor 455 Millionen Jahren während die gelbbraunen Schichten durch Ton, Felsbrocken und Sand durch das Abschmelzen der Gletscher am Ende der letzten Eiszeit vor 12,000 Jahren entstanden. Dieser Querschnitt durch die Erdgeschichte lässt sich auf den Felsen auf den Fotos gut erkennen. Hat mich ziemlich fasziniert.

Einen ganz kurzen Abstecher machte ich zum Fenor Bog National Nature Reserve, wo ein rund 500 Meter langer Holzweg durch ein kleines Moortorfgebiet mit verschiedenen Habitaten und Infotafeln zu Pflanzen- und Tierwelt angelegt wurde. Das Gebiet gehört zum Geopark Copper Coast und ist 13 Hektar gross. Bei dem immer noch etwas kühlen und bedecktem Wetter war allerdings in der Insektenwelt nicht viel los und ich hatte den Rundgang schnell erledigt.

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Kilfarrasy Beach, Copper CoastKilfarrasy Beach IrlandFenor Bog, Copper Coast Irland

Am Annestown Beach hielt ich mich etwas länger auf, da er mir recht gut gefiel und ich am Strand schöne Naturkunstwerke aus Steinen, Sand und Algen fand. So langsam wurde es auch etwas sonniger und die Farben kamen besser raus.

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Annestown Beach, Copper CoastAnnestown Beach Irland

Ein paar Kilometer oberhalb von Annestown liegt Dunabrattin Head, dessen Küste ebenfalls 460 Millionen Jahre alt ist. Das bunte Denkmal, das dort in den Himmel ragt, soll dementsprechend auch die verschiedenen Schichten der Erdgeschichte der Küste symbolisieren. Die Küste ist hier spektakulär schön und ich war immer mehr begeistert von diesem Teil Waterfords.

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Dunabrattin Head, Copper CoastDunabrattin Head IrlandDunabrattin Head, Copper Coast

Mein vorletzter Stop waren die Reste der alten Kupfermine Tankardstown. Hier wurden im 19. Jahrhundert Kupfererze abgebaut Zu sehen sind die Häuser der Minenschächte (bis zu 256 Meter tief) sowie Dampfkesselhäuser und das Maschinenhaus.

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Tankardstown, Copper CoastMaschinenhaus der Tankardstown KupfermineDampfkesselhaus Tankardstown KupfermineHauptschacht von Tankardstown

Schliesslich fuhr ich als letztes die Ballyvoony Cove an, die ein Spiegelbild vom Kilfarrasy Strand ist und dessen Felsen durch genau dieselben geologischen und erdgeschichtlichen Prozesse entstanden sind. An allen Stränden befinden sich kleine Boxen mit Rettungsringen für den Notfall. Anscheinend halten einige Leute die für Souvenirs und entwenden sie – zumindest lässt die Inschrift mit einer eindringlichen Ansage darauf schliessen...

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Ballyvoony Cove, Copper CoastBallyvoony Cove IrlandRettungsring Life buoy

Mir hat der Copper Coast Drive sehr gut gefallen und ich würde hier gern im nächsten Sommer eine Woche verbringen und die Schönheit dieser so geologisch interessanten Landschaft auf meinem Sensor einfangen .

In Dungarvan angekommen fuhr ich in die Ortsmitte zum Bike Service von O'Mahoney in der Saxton Street. Tony, einer der beiden Besitzer, war sofort da und schaute sich mein Bike an, obwohl es direkt sehr busy im Shop war. Sein Kollege übernahm und fixte die Schaltung ruckzuck. In der Tat war, wie von mir vermutet, das Schaltwerk leicht verbogen. Zum Glück konnte es aber korrigiert werden und ich brauchte kein neues. Nach einer halben Stunde war die Schaltung wieder perfekt eingestellt und ich ein um nur 20 Euro erleichterter glücklicher Kunde. Das nenn ich mal Service – in Deutschland undenkbar!

Glücklich fuhr ich nach einem Einkaufsbesuch im Lidl weiter nach Lismore zu meiner B&B Unterkunft bei Helen, die ich über AirBnB gebucht hatte. Es gab einen sehr freundlichen Empfang durch Helen und ihrem Mann Stephen. Ich hatte das grüne kleine Zimmer Obergeschoss mit bequemen Bett und sehr gutem WiFi. Die Küche mit Kühlschrank, Mikrowelle und Wasserkocher konnte ich mitbenutzen und im schön angelegten Garten sollte ich einige sonnige Stunden verbringen. Das saubere Gemeinschaftsbad wird mit zwei weiteren Zimmer geteilt, was aber kein Problem war.

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B&B in Lismore, IrlandGemeinschaftsbadSchöner Garten

Nach dem Einzug musste ich erstmal mein Bike ausprobieren und machte einen kurzen Ausflug zu den fünf Kilometer entfernten Ballysaggartmore Towers. Was für eine Freude, dass die Schaltung wieder so perfekt und leicht lief!

Die Türme im gotischen Stil und märchenhafter Kulisse entstanden im 19. Jahrhundert, aber mehr dazu gibt es morgen, als ich mit Kamera und Stativ zurückkehrte, um sie fotografisch gebührend zu würdigen.

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Ballysaggartmore Towers, LismoreBallysaggartmore Towers, Irland

Ich konnte es zunächst kaum glauben, aber am Abend wurde ich tatsächlich das erste Mal mit warmen, gutem Licht in Irland beglückt! So verbrachte ich die Zeit vor Sonnenuntergang bis zur blauen Stunde auf der Brücke über dem Munster Blackwater vor dem schönen Lismore Castle.

Lismore Castle (Irisch: Caisleán an Leasa Mhóir) ist die irische Residenz der Dukes of Devonshire und gehört seit 1753 der Familie Cavendish, die das Schloss Mitte des 19. Jahrhunderts im neugotischen Stil umbauen liessen. Die Familie stiftete übrigens im Jahr 1858 auch die neue Brücke über das Munster Blackwater als Ersatz für die alte Brücke.

Die Gärten und eine Kunstgalerie sind öffentlich zugänglich; das Schloss wird weiterhin zeitweise privat von der Familie des 12. Duke of Devonshire in einem Apartment bewohnt.

Mir gefällt dieses verwunschen wirkende Schloss hoch über dem Fluss sehr und ich genoss die Zeit der warmen Sonnenstrahlen und sehr viel später die blaue Stunde. Schön, dass das Schloss nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet wurde – ein toller Anblick und ein richtig schöner Abend.

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Lismore Castle, County WaterfordLismore Castle, Irland
5. Juli 2022

Ballysaggartmore Towers & Dromana Gate

Es ist wie im Film 'Täglich grüsst das Murmeltier': auch heute gab es kein Licht zu Sonnenaufgang . Das Frühstück ist bei Helen kontinentalisch und ich begnügte mich mit einer Scheibe Toast mit leckerer selbstgemachter Rhabarbermarmelade und einer Schüssel griechischem Joghurt mit einer Banane. Dazu eine Kiwi, Kirschen, ein Ei und Milchkaffee – perfekt! Es war wolkig und trocken, so dass ich mich nach dem Frühstück mit Velo, Rucksack und Stativ nochmal zu den Ballysaggartmore Towers fuhr und ausgiebig fotografierte.

Die gotischen Türme aus dem 19. Jahrhundert sind zwei reichlich verzierte Eingangsgebäude über einen kleinen Bach, die um 1834 von dem Landlord Arthur Keily-Ussher für seine Frau (die auf ein standesgemässes Anwesen wie das ihrer Schwägerin mit Strancally Castle bestand) erbaut wurden. Er besass hier ein grosses Anwesen, das zum grossen Teil verpachtet war und behielt nur dieses Grundstück für sich selbst. Die Türme waren als Eingang zu einem geplanten extravaganten Herrenhaus gedacht, doch dieses Haus wurde nie gebaut, da Keily-Ussher die finanziellen Mittel ausgingen.

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Ballysaggartmore Towers, LismoreBallysaggartmore Towers, Irland

Der Bau des Hauses galt als sehr dekadent, da es in die Zeit der grossen Hungersnot von 1841 bis 1851 fiel, in der fast die Hälfte der Bevölkerung Irlands verhungerte. Zudem war Keily-Ussher ein harter Mensch, der seine Pächter vertrieb, die Häuser abreissen liess, um Vieh für sein eigenes Einkommen zu züchten. Die Menschen verhungerten.

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Ballysaggartmore Towers bei LismoreBallysaggartmore Towers in Irland

Ein neuer Besitzer fand sich nach 1854 zunächst nicht, da potentielle Käufer von der grausamen Geschichte von Gier und Ehrgeiz des früheren Besitzers des Grundstücks abgeschreckt waren.

So märchenhaft wie die Ballysaggartmore Towers also wirken, so grausam ist ihre eigentliche Geschichte. Eine schwarzweisse Entwicklung ist da vielleicht auch ganz passend .

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Ballysaggartmore Towers in LismoreBallysaggartmore Towers, County Waterford

Am Nachmittag machte ich eine weitere Tour mit dem Bike zum Dromana Gate und weiter bis Villierstown am Munster Blackwater. Das Dromana Gate ist eine weitere Kuriosität in der Umgebung von Lismore. Es ist ein hinduistisches (!!) gotisches Tor aus der Zeit um 1830 in der Grafschaft Waterford und wenig überraschend das einzige seiner Art in Irland. Noch heute gilt es als eine der seltsamsten Gate Lodges des Landes.

Das Tor an einem Ende der Brücke über den Finisk River wurde ursprünglich von Mietern aus Villierstown aus Holz und Pappmaché gebaut, um den Besitzer des Dromana Anwesens, Henry Villiers-Stuart und seine Frau Theresia, bei der Rückkehr von ihrer Hochzeitsreise im Jahr 1826 zu begrüssen. Angeblich soll es an den Pavillon in Brighton (Südengland) erinnern, wo die Eheleute ihre Hochzeitsreise verbracht hatten. Das Paar war so begeistert von dem Tor, das es später aus Stein rekonstruiert wurde.

Das Tor bildet den Eingang zum Dromana Drive und Dromana House und der Zugang zum Anwesen wurde ursprünglich vom ansässigen Portier kontrolliert, der die Tore für zugelassene Besucher öffnete.

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Dromana Gate, IrlandMunster Blackwater, Irland

Ich fuhr weiter bis Villierstown an den Munster Blackwater und machte eine kurze Pause, bevor ich durch den starken Wind wieder zurück fuhr. Es war eine anstrengende Fahrt, die mir körperlich aber gut tat.

Den relativ sonnigen Rest des Nachmittags verbrachte ich gechillt im schönen Garten und dann grüsste wieder täglich (in meinem Fall zwei Mal täglich...) das Murmeltier: am Abend war die Bewölkung 100% und es gab kein Licht .

6. Juli 2022

Wanderungen an Fluss und Wald

Heute war es ein bedeckter trockener Tag, den ich für River walks in Lismore und Coppaquin nutzte. Dankbares Wetter für Fotografie im Wald und am Fluss . Als erstes parkierte ich in Lismore am Parkplatz fürs Castle und dem Lady Louisa's Walk. Der Wanderweg führt als Rundweg am Fluss entlang und durch den Wald ist ist insgesamt 2,5 Kilometer lang.

Lady Louisa war die Tochter des 7. Herzogs von Devonshire, Vorfahrin des derzeitigen Besitzers von Lismore Castle, des 12. Herzogs von Devonshire. Louisa erbte bereits im zarten Alter von 14 Jahren das Lismore Anwesen als ihre Mutter verstarb. Sie liebte die Natur und Landschaft um Lismore und legte im Laufe der einzige einige Wanderwege an wie diesen.

Mir gefielen die grossen Farne, die überall im üppigen Grün wuchsen und es war ein netter kleiner Spaziergang auf gut gepflegten Wegen zum Zeitvertreib.

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Lady Louisa′s walk, LismoreFarne am Lady Louisa′s walk

Danach fuhr ich zum Parkplatz des Glenshelane River Walk bei Cappoquin. Der irische Name Gleann Siothláin bedeutet das 'Tal der Feen'; eine schöne Vorstellung. Glenshelane Wood überspannt zwei Flussschluchten, eine lange Schlucht, durch die der Glenshelane River fliesst, die andere folgt einem Abschnitt, an dem die Flüsse Monavugga und Glenfalla ein kurzes Stück stromaufwärts zusammenlaufen. Alle sind Nebenflüsse des mächtigen Blackwater. Es gibt vier Wanderwege unterschiedlicher Länge, die blau, grün, rot und orange markiert sind.

Ich lief ein kleines Stück des orangen Pfads, das ausschliesslich durch Wald ging und ziemlich langweilig war. Der rote Pfad ist dagegen fürs Auge interessanter und bietet ein paar schöne Flussabschnitte mit Farnen, Laubwald und blühendem Rotem Fingerhut (Digitalis purpurea). Insgesamt bin ich an diesem Tag knapp 15 Kilometer gewandert, immerhin .

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Glenshelane River WalkGlenshelane River Walk, CappoquinGlenshelane River Walk, IrlandFingerhut (Digitalis purpurea)Fingerhut (Digitalis purpurea)

Den späten Nachmittag verbrachte ich bei Sonne und viel Wind im Garten und – surprise, surprise – ging es zum Abend wieder zu .

7. Juli 2022

Velotour zum Vee Pass & Abendsonne am Lismore Castle und Dromana Gate

Abgesehen, dass es zu Sonnenaufgang natürlich wieder voll bewölkt war, wurde es heute ein freundlicher Tag mit Wollken und sonnigen Abschnitten.

Ich nutzte dies für eine Velotour auf den Vee Pass. Es war immer noch sehr windig, aber nicht mehr so stark wie gestern. Auf den 14 Kilometern bis zum Vee Pass steigt die Strasse um 330 Höhenmeter an, was bei dem starken Wind ganz schön anstrengend war . Aber ich war ja nicht auf der Flucht und machte ein paar Pausen, um die Sonne und die Aussicht zu geniessen. Am Pass war der Wanderweg zum kleinen See Bay Lough gesperrt; der Weg wird gerade ausgebaut. Ich ärgerte mich aber nicht, denn sehr attraktiv fand ich es hier oben nicht . Der See liegt im Sommer in einer grünen Hölle aus fifty shades of green... Im Juni muss das mit dem Meer aus blühenden Rhododendron jedoch fantastisch ausgesehen haben, aber die waren nun natürlich bereits verblüht.

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Auf dem Weg zum Vee PassPause vor dem Vee PassBay Lough am Vee PassBlick vom Pass ins TalAuf dem Weg nach Cappoquin

So fuhr ich zurück über Cappoquin und stattete dem Dromana Gate nochmal einen Besuch ab. Sehr idyllisch ist die alte Avonmore Bridge über dem Munster Blackwater, der hier ruhig vor sich hinfliesst. Auf der anderen Seite des Ufers befindet sich eine halb abgebrochene Eisenbrücke, die zum Teil aus Eisen und zum Teil aus Steinen besteht.

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Munster Blackwater, LismoreBike Modell vor Dromana Gate :)Dromana Gate, IrlandCappoquin, IrlandMunster Blackwater, CappoquinAlter Brücke Cappoquin

Zum Abschluss musste ich natürlich nochmal Lismore Castle bewundern und stattete der St. Carthage's Cathedral im Ortszentrum einen Besuch (aussen) ab. Sie ist die Bischofskirche für die Diözese Lismore der Church of Ireland und stammt zum Teil noch aus dem 13. Jahrhundert.

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Lismore Castle, IrlandSt. Carthage′s Cathedral, LismoreSt. Carthage′s Cathedral, Lismore

Zwei sonnige Stunden verbrachte ich am Nachmittag mit netten Plaudereien mit Helen und Stephen im Garten.

Und dann ist es wahrhaftig passiert: ich wurde abends tatsächlich mit herrlichem Licht beglückt ! Es wurde dann etwas hektisch und ich fotografierte zuerst das Lismore Castle im schönen warmen Licht – was für ein Unterschied zum Foto vom Nachmittag als das Licht noch hart war! Schön war nun auch der Blick über den Munster Blackwater, der ganz ruhig war.

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Lismore Castle, IrandAbendstimmung am Munster Blackwater

Dann fuhr ich zum Dromana Gate, dem das warme Licht nun auch wunderbar schmeichelte. Es leuchtete passend zu seinem indischen Flair richtig goldig. Der Fluss war leider schon im Schatten. Also eilte ich zurück nach Lismore und fing noch einige Fotos des Lismore Castle bis zum letzten Licht ein.

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Dromana Gate, County WaterfordLismore Castle, IrandLismore Castle, Irand

Diese 1.5 Stunden haben mir richtig Freude gemacht und ich freute mich sehr, die Motive doch noch in herrlichem Licht bekommen zu haben. Toll !

8. Juli 2022

Sonnenaufgang am Lismore Castle und Weiterreise nach Ballycotton

Nach dem schönen Abend gestern, wurde ich heute nochmal mit einem herrlichen Sonnenaufgang am Lismore Castle beschenkt. Vor Sonnenaufgang gab es am Munster Blackwater eine Tolle Stimmung mit einem leuchtend rotem Himmel und leichtem Nebel über dem Fluss . Herrlich!

Der rote Himmel reflektierte seine Farbe bereits auf das Schloss und sah im Kontrast zum noch leicht nachtblauen Himmel grossartig aus.

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Sonnenaufgang am Munster BlackwaterMunster Blackwater, LismoreLismore Castle

25 Minuten nach Sonnenaufgang kam die Sonne dann über die Hügel und tauchte das Castle in fantastisches intensives goldenes Licht. Ich bin immer wieder begeistert und fasziniert, wie schnell das wechselnde Licht am Morgen und Abend ein Motiv verändern kann. Die warmen Farben machen einfach den Unterschied aus, sind einfach ein Genuss für die Augen und ich empfinde beim Fotografieren stets viel Freude und Spass.

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Lismore Castle, IrlandSonnenaufgang am Lismore Castle

Zurück in der B&B frühstückte ich und packte meine Sachen zusammen. Heute ging es weiter nach Ballycotton, einem Fischerdorf in East Cork. Mit meinen Erlebnissen dort geht es im folgenden Kapitel weiter.



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