Reisebericht Hawaii Maui 2019

19. - 24. Februar 2019

Weiterreise nach Maui 1. Teil

Heute sollte es mit Hawaiian Airlines um 11 Uhr weiter gehen auf die Insel Maui. Kauai hinterlässt gemischte Gefühle: der Verkehr war oft quälend langsam und leider das Wetter überwiegend so schlecht, dass ich kaum etwas gesehen habe und auch keine Wanderung machen konnte. Aber ich denke, ich habe das Beste daraus gemacht!

So fuhr ich um halb neun Uhr Richtung Flughafen und gab bei Alamo den Mietwagen zurück. Wie schon in Honolulu war das gut organisiert und der Shuttle Bus zum Terminal kam auch nach ein paar Minuten.

Der Flug nach Maui war etwas unruhig, weil es unterwegs durch die Winde einige Turbulenzen hatte. Aber so schlimm war es nicht und ich landete im strömenden Regen in Kahalui auf Maui. Das war nicht so recht mein Hawaii Traum ! Das Gepäck kam einigermassen schnell und es gab wieder einen Alamo Shuttle zum Büro. Zügig bekam ich die Papiere und war auf dem Weg zum Safeway, um Lebensmittel für die nächsten Tage einzukaufen. Nun ja, Brot, Käse, Salami, Äpfel, Milch, Bier, Wein – Sandra's kleine kulinarische Reise

Gegen 15 Uhr konnte ich in meiner Unterkunft Jaws, die ich über AirBnb gebucht hatte, in der Nähe von Haiku einchecken. Die Wegbeschreibung der Gastgeber war erstklassig und die Tür zum kleinen, aber feinen Studio offen. Es gibt einen grossen Wohnraum, Kitchenette mit Kühlschrank, Kaffeemaschine und einer Hot Plate sowie dem Schlafbereich und Bad. Ich fühlte mich wohl und amüsierte mich über die Nachrichten der Gastgeber. Insgesamt bekam ich fünf (!!) Nachrichten und in jeder Nachricht wurde detailliert darauf eingegangen, wie denn der Müll zu trennen und zu entsorgen wäre. Einmal hätte auch gereicht – gesehen habe ich sie leider nie. Tja, vielleicht sind sie von der Mülltrennung besessen .

Highlight des Tages: nichts

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20. Februar 2019

Vulkan Haleakalā

Ich war zwar nicht auf der Sonnenaufgangsseite der Insel, stand aber trotzdem auf und wollte einfach mal sehen, ob überhaupt was geht. Richtung Haleakalā war es klar mit ein paar Wolken und ich fuhr Richtung Vulkan. Hmmm, plötzlich ging die Wartungslampe im Jeep an und ich dachte mir, dass es keine gute Idee wäre, zum Gipfel zu fahren . Keine Ahnung, warum sie leuchtete, aber allein stranden wollte ich nun auch nicht ! Also disponierte ich kurzerhand um und fuhr zum Aussichtspunkt Ho'okipa. Die Sicht zu den West Maui Mountains war klar, es gab gerade Erdschattenlicht und so versuchte ich, das Beste aus der Situation zu machen. War ganz okay so, besessen bin ich ja nicht!

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Nach Sonnenaufgang fuhr ich dann zu Alamo zum Flughafen, wo der Jeep ohne Diskussionen und völlig problemlos getauscht wurde. Ich machte mich dann auf den Weg zum Gipfel des Haleakalā und benötigte dafür rund eine Stunde. Für den Sonnenaufgang zwischen drei und sieben Uhr morgens benötigt man eine Reservierung, die aber in der Regel über Monate hinaus ausgebucht ist. Zwei Tage vor dem Wunschtermin werden freie Tickets online freigegeben, aber auch diese sind innert Sekunden vergriffen. Ehrlich gesagt weiss ich nicht, warum der Sonnenaufgang so interessant ist, da die Sonne dann im Gegenlicht steht. Das ist fotografisch vielleicht interessant für einen Sonnenstern, aber ansonsten liegt der Krater mit den roten Kegeln im tiefen Schatten. Ich hatte den 'America the Beautiful' Pass und konnte so ohne Extrakosten in den Park. Man muss immer eine ID zur Kontrolle bei den Park Rangers dabei haben; ein deutscher Führerschein reicht.

Ich parkierte gegen 10 Uhr das Auto und wanderte hinunter in den Krater. Die Sonne stand mittlerweile schräg hinter mir und zauberte wunderschöne Farben auf die Vulkankegel und die Landschaft. Es war sehr windig – fast schon stürmisch – und der Weg hinunter recht einfach, doch ich dachte mir schon, dass der Rückweg beschwerlicher werden würde. Die dünne Luft hier auf knapp über 3000 Meter machte mir nichts aus, aber beim Aufstieg würde ich es sicherlich merken!

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Haleakalā

Aber zunächst genoss ich die Wanderung und die atemberaubenden Blicke in den Krater mit seinen roten Schlackenkegeln. Ich musste einfach immer wieder innehalten und Fotos machen – so schön war es! Der Krater wurde übrigens im Laufe von Millionen von Jahren überwiegend durch Erosion geformt und ist heute rund 12 Kilometer lang und vier Kilometer breit. Die letzten Eruptionen fanden wahrscheinlich vor etwa 500 Jahren statt, bildet heute circa 75% der Gesamtfläche von Maui und gilt noch nicht als erloschen. Mit einem Umfang von rund 34 Kilometern gehört der Haleakalā zu den grössten Vulkankratern unserer Erde. Gerd und ich haben Vulkane immer geliebt und und ich konnte mich auch jetzt nicht satt sehen an den Kegeln und der Vulkanlandschaft mit ihren bunten Farben. Herrlich! Der Weg zurück hinauf bis zum Parkplatz war dann weniger schlimm als befürchtet. Die dünne Luft machte mir keine Probleme, aber der starke Wind war wirklich hinderlich! Manchmal hätte ich mich in die Böen legen können, ohne umzufallen .

Ich war froh, als ich wieder am Parkplatz war, aber auch sehr glücklich über diese Wanderung. So fuhr ich zurück ins Apartment und gönnte mir erstmal ein paar Tassen leckeren Kaffee und schrieb am Reisebericht.

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Das Wetter blieb bedeckt und ich beschloss, zu den Twin Falls zu fahren, die nur wenige Meilen vom Studio entfernt waren. Ich hatte gedacht, dass es eine etwas längere Wanderung vom Parkplatz wäre, aber das war eher ein ziemlich kurzer Spaziergang, bis man den Wasserfall erreichte. Er führte recht viel Wasser und sah ganz nett aus, aber die Sicht wurde von vielen umgestürzten Bäumen doch etwas getrübt. Belegfoto Alarm !

Es war nun fast schon Zeit für den Sonnenuntergang und ich fuhr wieder zum Ho'okipa Lookout und lief diesmal hinunter an den felsigen Strand. Die Sicht über die Bucht mit den Surfern bis hin zu den West Maui Bergen war klar und die Felsen Richtung Norden boten einige interessante Ansichten. In den Gezeitenbecken unter mir tummelten sich ein paar Grüne Meeresschildkröten, die mir die Zeit bis zum guten Licht vertrieben. Hübsche Kerlchen und ich musste an unsere Zeit in die Karibik denken, die gerade mal ein Jahr zurück liegt und wo Gerd noch so glücklich war. Zwei Monate später sollte alles vorbei sein .

Es wurde kein episches Licht, aber ich war mit dem zufrieden, was ich hatte. Es war ein guter Tag.

Highlight des Tages: Haleakalā!

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Twin Falls Maui
21. Februar 2019

Haleakalā Sonnenaufgang

Seit letztem Jahr benötigt man für den Sonnenaufgang am Haleakalā eine Reservierung, da der Nationalpark die Besucher so im Rahmen halten kann. Es kamen wohl zu viele Massen morgens zum Sonnenaufgang nach oben. Diese Tickets kann man online reservieren, aber sie sind über Monate hinaus vergriffen. Ab 16 Uhr zwei Tage vorher kann man versuchen, stornierte Tickets zu bekommen, aber dieses Unterfangen ist selten von Erfolg gekrönt. So buchte ich dann gezwungenermassen eine Tour mit Skyline Hawaii via Getyourguide*, das eins der vier Unternehmen ist, die eine Lizenz für die Sonnenaufgangsfahrten bekommen hat.

Der Treffpunkt war bereits um vier Uhr an ihrem Office in Pukalani und ich benötigte für die Fahrt dorthin knappe 20 Minuten. Im Office gab es ein Frühstück mit Gebäck und Kaffee und nach und nach trafen die Guides für die drei Busse ein. Die Fahrt in einer sternenklaren Nacht ging los und wir erreichten gegen 5:40 Uhr den Gipfel – in Wolken, die im starken Wind über den Kamm fegten . Ich konnte es nicht fassen, was für ein Pech !!!

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Am Rand des Nationalparkhäuschens fand ich noch einen Platz in einer windgeschützten Ecke, baute Stativ und Kamera auf und wartete darauf, dass sich die Wolken verziehen würden. Tatsächlich ging es kurz auf und es war fantastisch anzusehen, wie die Wolken in einem Affentempo vom Kraterrand in den inneren Krater rasten. Der Himmel hatte schöne Farben von Blau über Orange, Rot und Gelb und die Langzeitbelichtung gab den Wolken eine hübsche Dynamik. Ich freute mich über diese Stimmung, auch wenn sie nur wenige Minuten dauerte. Die Sonne ging dann auf und war als heller Fleck zu sehen und das Sonnenlicht tauchte den Krater mit den Wolken in ein unfassbares goldenes Licht. Zum Glück wurden ein paar Strukturen sichtbar, die sich gut darin machten. So war der Ausflug dann doch noch lohnenswert und keine Enttäuschung!

Wir fuhren kurz nach Sonnenaufgang zum Kalahaku Overlook, der frei war von Wolken. Keine Ahnung, warum die Guides nicht umdisponiert hatten, denn es war bereits bei der Fahrt nach oben zu sehen, dass es oben zu war. Schade! Es war genügend Zeit für ein paar Fotos, bevor wir am Visitor Centre einen Halt machten. Hier gibt es eine Anpflanzung des selten gewordenen Haleakalā-Silberschwert (ahinahina), das wie das Gänseblümchen zur Familie der Korbblütler gehört! Unser Guide erzählte, dass die Pflanze ganz früher so zahlreich war, dass der Berggipfel von weitem aussah wie mit Schnee bedeckt; heute sind sie vom Aussterben bedroht .

Dann ging es weiter zur Kula Lodge, wo wir frühstückten. Auf der Fahrt zum Gipfel konnten wir aus fünf Varianten wählen und ich nahm das warme Frühstück mit Omelette, Toast, Speck und Kartoffeln. Sehr lecker! Um 10 Uhr waren wir wieder zurück im Office und ich fuhr ins Apartment.

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Haleakala-Silberschwert (ahinahina)Avocadobaum

Am Nachmittag besuchte ich das Iao Valley, wo man nach einem kurzen Spaziergang und 133 Treppenstufen von einer Aussichtsplattform die bekannte Iao Needle bewundern kann. Dieser Monolith ist wirklich ausgesprochen schön und wird von dichtem Dschungel und den West Maui Mountains umrahmt. Das Licht war natürlich nicht so dolle, aber für ein Foto reichte es dann doch noch. Vielleicht komme ich später nochmal zurück.

Es war nun ziemlich bewölkt und ich beschloss den Tag mit einem langen Strandspaziergang am Baldwin Beach. Hier ist mir zum ersten Mal aufgefallen, wieviel Plastik eigentlich am Strand liegt – vor allem sehr kleine Teile. Einheimische sammeln täglich in freiwilliger Arbeit Plastikmüll am Strand ein und Jeder, den ich sah, hatte einen übervollen Beutel! Das ganze Plastikzeugs ist nicht zuletzt für die Schildkröten eine tödliche Bedrohung .

Highlight des Tages: Haleakalā

22. Februar 2019

Schildkröten Tag

Den heutigen Tag wollte ich eigentlich am Strand mit Spaziergängen und Abhängen verbringen, aber das klappte dann nicht ganz! Es wurde ein kompletter Tag Abhängen am Ho'opika Beach mit Schildkröten .

Da es auf Oahu aufgrund der Wellen mit den Grünen Meeresschildkröten (Chelonia mydas) ja nicht geklappt hatte, freute ich mich umso mehr, als ich circa 15 Schildkröten am Strand vorfand. Ich setzte mich gemütlich hin und beobachtete, wie immer mehr Schildkröten aus dem Wasser kamen, um hier im warmen, feinen Sand auszuruhen und zu schlafen.

Der Abstand sollte mindestens fünf Meter betragen, aber natürlich hielten sich nicht Alle daran und rückten den beeindruckenden Tieren viel zu nah auf die Pelle . Zum Glück gab es aber Naturschützer, die eine Absperrung am Strand einrichteten sowie vom oberen Picknickplatz aus das Geschehen beobachten und die Leute bei Bedarf ermahnten.

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Grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas)Kleine Schildkröte

Die Grüne Meeresschildkröte, die in Hawaii Honu genannt wird, kann eine Rückenpanzergrösse von bis zu einem Meter erreichen, wiegt maximal 159 Kilo und sie wird in der Regel zwischen 70 und 80 Jahre alt. Was für Giganten! Sie sehen recht schwerfällig aus, wenn sie sich aus dem Wasser über den Sand vorarbeiten, aber dafür sind sie im Wasser umso wendiger und können bis zu 32 km/h auf kurze Distanz erreichen, wenn sie z.B. einem Feind entfliehen. Wenn sie an Land ruhen, können sie bis zu drei Stunden den Atem anhalten, aber wenn sie im Wasser aktiv sind, müssen sie alle 5-10 Minuten Luft holen. Zu ihren Feinden gehören Haie, jedoch auch der Mensch. Die Meeresschildkröte wird auch Suppenschildkröte genannt, seit die Briten sie im 18. Jahrhundert als Delikatesse entdeckten und sie bis zum Ende des 19. Jahrhunderts fast bis zur Ausrottung gejagt wurde. Heute ist sie immer noch gefährdet und geschützt.

Ich wollte eigentlich nur ein Stündchen bleiben, aber ich konnte mich von den Schildkröten absolut nicht trennen und so wurden aus der einen Stunde ganze sechs! Mittlerweile konnte ich 38 Tiere zählen und am Nachmittag war es ein Kommen und Gehen. Niedlich war auch die circa dreijährige Schildkröte, die selig döste. Am späten Nachmittag war an der Hochwasserlinie ein richtiges Gedränge und wenn eine Schildkröte von weiter hinten ins Wasser wollte, kletterte sie einfach über ihre Kollegen drüber. Die waren davon aber nicht immer allzu sehr begeistert .

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Einige Schildkröten hatten sehr grosse Tumore am Mund und an den Augen. Hierbei handelt es sich um den Herpes Virus Fibropapillomatosis, der die Schildkröten weiter in ihrem Bestand gefährdet . Die Tumore sind zwar gutartig, doch durch ihre Grösse sind die Tiere bewegungseingeschränkt, können Fressfeinde nicht mehr erkennen oder keine Nahrung mehr aufnehmen und verhungern . Die Tumore entstehen auch an inneren Organen. Es wird vermutet, dass Umwelteinflüsse für diese Krankheit verantwortlich sind. Der Virus ist nicht auf Hawaii beschränkt und kommt u.a. auch auf Japan und in Australien vor, doch auf Hawaii sollen fast 90% des Bestandes vom Virus befallen sein! Mir taten die Tiere sehr leid – es war nicht schön anzusehen und ich wollte mir gar nicht vorstellen, wie sie darunter leiden . So Schade für diese beeindruckenden und friedlichen Giganten!

Eine Überraschung gab es dann auch noch, als urplötzlich eine Hawaii-Mönchsrobbe (Neomonachus schauinslandi) am Ufer auftauchte! Wow ... ! Der wissenschaftliche Name geht übrigens nicht auf Freiburgs Hausberg zurück, sondern auf deutschen Zoologen Hugo Hermann Schauinsland . Die Robben werden ca. 2,20 Meter lang und wiegen an die 220 Kilo.

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Hawaii-Mönchsrobbe (Neomonachus schauinslandi)

Ich genoss die Zeit mit den Schildkröten sehr und konnte mich selbst nach sechs Stunden nur recht schwer von ihnen trennen. Ich hoffe, dass diese liebenswerten Meeresgiganten den Virus überleben und weiter existieren können.

Highlight des Tages:

23. Februar 2019

Umzug nach Kihei Wailea

Heute war der grosse Tag der Mülltrennung und ich gab mir die grösste Mühe, den Erwartungen meiner Gastgeber gerecht zu werden . Nachdem ich meinen Müll in den diversen Tonnen entsorgt hatte, fuhr ich zunächst zum Safeway nach Kahului und kaufte mir etwas zum Essen für die nächsten Tage ein.

Dann ging die relativ kurze Fahrt weiter bis an Kihei vorbei bis Wailea zur B&B von Tom und Denise Where dreams come true on Maui . Hier hatte ich ein kleines, aber feines Studio gebucht. Im Wohnraum war eine Miniküche mit Kaffeemaschine, Toaster, Kühlschrank und Wasserkocher integriert und im Aussenbereich gab es eine Mikrowelle, Spüle und elektrische Kochplatte. Das Bad hatte eine Wohlfühldusche und eine Toilette, an dessem Giebel ich mir am ersten Tag regelmässig den Kopf anschlug .

Diashow Maui Bed&Breakfast (Klick für grössere Bilder):

Ich fühlte mich absolut wohl in dieser schönen Unterkunft und fuhr am frühen Nachmittag zum Big Beach, wo ich zum Sonnenuntergang fotografieren wollte. Ich fand schnell eine schöne Stelle mit Felsen im Vordergrund und stellte meinen Beach Chair, der ebenso wie Strandtücher von Tom & Denise zur Verfügung gestellt wird, auf. Beach Life!

Bald wurde das Licht schön warm und die Sonne ging rechts neben der Insel Lanai unter und ich machte eine paar Fotos. Ich freute mich darüber und fuhr happy zurück in die B&B.

Highlight des Tages: Sonnenuntergang am Strand

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24. Februar 2019

Haleakalā Sonnenuntergang

Nach dem Frühstück ging es erstmal zum Ulua Beach, der gerade nur mal zwei Meilen von der B&B entfernt ist. Ich nahm den Beach Chair und suchte mir am Strand ein Plätzchen, was gar nicht so einfach war. Der Strand ist sehr beliebt, weil das Wasser sehr seicht ist und man sogar ohne zu schwimmen, Fische sehen kann!

So tummelten sich dann zahlreiche sonnenhungrige Touristen am Strand und auch ich machte einen kleinen Spaziergang und ging zumindest mit den Füssen ins Wasser. Schnorcheln mag ich allein nicht. Ich hab das nie gern allein gemacht und mich nur mir Gerd sicher gefühlt. Das ist nicht mehr, also ist es auch mit dem Schnorcheln vorbei . Also genoss ich einfach die Sonne und den Sand zwischen meinen Zehen.

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Der Kinaole Grill Food Truck hat einen guten Ruf für Shrimps und so holte ich mir dort eine grosse Portion Coconut Shrimps mit Reis und Salat. Das war ja fast schon mal wieder gesundes Essen ! Die Shrimps schmeckten hervorragend – ich hätte gar nicht gedacht, dass sie mit Kokosnuss so lecker schmecken!

Nach einer Mittagspause in der B&B fuhr ich hinauf zum Haleakalā. Der Gipfel des Schildvulkans liegt auf 3.055 Meter und nimmt mehr als 75% der Inselfläche ein. Der Krater hat einen sagenhaften Umfang von 34 Kilometern und gilt als grösster der Erde. Er gilt als noch nicht erloschen, obwohl seine letzte Aktivität bereits 500 bis 600 Jahre zurück liegt.

Als ich den ersten Blick in den Krater warf, war ich einfach nur hin und weg. Die Aschen- und Schlackenkegel leuchteten wunderbar rot im warmen Licht und ich konnte überhaupt nicht mehr verstehen, warum alle so auf den Sonnenaufgang im Gegenlicht stehen. Dies war doch viel viel viiiiel schöner fürs Auge ! Ich schaute zu, wie sich der Schatten langsam durch den Krater arbeitete und suchte immer wieder nach Formen und Farben. Es war einfach ein tolles Naturschauspiel, das ich bis fast zum Ende bewunderte.

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Dann lief ich auf die andere Seite, wo die Sonne über dem Wolkenmeer langsam am Horizont verschwand und Wolken und Himmel in ein herrliches Orangefarbenes Licht tauchte. Ich machte ein paar Langzeitbelichtungen und wechselte wieder auf die Kraterseite, wo das Erdschattenlicht genau hinter dem Krater stand. Der Kontrast zu den Aschekegeln war toll und ich machte fast schon atemlos die letzten Fotos des Tages. Was waren das für fantastische zwei Stunden hier oben am Haleakalā und noch dazu war es fast windstill und überhaupt nicht kalt.

Glücklich fuhr ich rund 1.5 Stunden zurück nach Kihei und fiel bald darauf müde ins Bett.

Highlight des Tages: Haleakalā

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