Grenada – Karibik 2018

22. - 27. Februar 2018

Ankunft in der Karibik

Nach unserem dreimonatigen Aufenthalt auf den Kanaren waren wir zwei Wochen Zuhause, um die Basler Fasnacht zu erleben. Wir hatten sie 2017 das erste Mal seit 18 Jahren verpasst, als wir in Neuseeland waren und so freute ich mich umso mehr auf die drei schönsten Tage in meiner Heimat des Herzens. Mittwoch ist der letzte Tag der Basler Fasnacht und wir parkierten unser Auto mit dem Gepäck für die Karibik in unserer Basler Garage. Dann genossen wir zunächst die Cortège in der Stadt und hatten viel Spass mit den Waggis, Guggen und Cliquen. Um 17 Uhr nahmen wir schweren Herzens Abschied von der Fasnacht und Basel und machten uns auf die 3-stündige Fahrt nach Frankfurt.

Wir hatten eine Nacht in Hattersheim im Parkhotel gebucht, um am Morgen eine stressfreie Anreise zu haben, da unser Condor Flug bereits um 10:45 Uhr abfliegen würde. Das Hotel war ganz okay – eben ein typisches Geschäftshotel ohne Schnick und Schnack. Das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen war auch in Ordnung und wir machten uns auf den kurzen Weg nach Kelsterbach, wo wir für die Dauer der Ferien einen Tiefgaragenplatz bei Parkport Frankfurt gebucht hatten. Dies sollte für 30 Tage 120 Euro kosten. Wir waren bei eisiger Kälte pünktlich um 8 Uhr am Büro, doch es war niemand da . Nach ein paar Minuten riefen wir den Shuttle Service an und es hiess, sie wären in ein paar Minuten da. Es wurde schliesslich 8:30 Uhr und die Zeit für uns etwas knapp. Das hätte von der Organisation durchaus besser laufen können! Die Abwicklung mit der Bezahlung und das Parkieren des Autos in der Tiefgarage ging dann aber wirklich zügig und wir kamen trotz zäh fliessendem Verkehrs rund 15 Minuten später am Flughafen an.

Das Einchecken war ebenfalls freundlich und zügig, aber dann begann mein üblicher 'Spass' mit der Sicherheitskontrolle in Frankfurt . Eine unendliche Geschichte, die mich immer viel Nerven kostet und ich nie verstehe, warum es ausgerechnet immer mich trifft! Diesmal war es meine Computertasche (ohne Laptop), die böse war. Und die war bitterböse!!!! Sprengstofftest, der positiv war – wie man mir nuschelig mitteilte... Aber ich hatte ja drei kleine Festplatten zur Datensicherung dabei und das waren wohl die wirklichen Verdächtigen . Also wurde dann unter Aufsicht der Bundespolizei meine Laptoptasche inspiziert. Sie wollten meinen Pass sehen, der in der Tasche war (und die ich ja unter gar KEINEN Umständen mehr anfassen durfte!). Da habe ich dann gesagt, sie werden ihn schon in einen der Taschen finden... heiss... kalt...heiss... kalt... Mein Telefon musste ich anschalten, aber nur in der Hand des Polizisten.... Der Bundespolizist schaute genauso gelangweilt wie ich und nach rund 15 Minuten durfte ich dann mit meiner positiv auf Sprengstoff getesteten Laptoptasche von dannen ziehen – aber erst, nachdem Gerds Fotorucksack auch nochmal genau abgefingert wurde.... Ich habe jetzt ein richtig sicheres Fluggefühl mit meinem Sprengstoff... Aber immerhin habe ich diesmal die Fassung gewahrt; das war in Frankfurt auch schon mal anders.

Am Condor Abfluggate versuchten wir dann unser Glück mit einem Upgrade von Premium Economy auf Business Class und siehe da, diesmal klappte es! Der Upgrade kostete 345 Euro pro Person und war damit rund 350 Euro günstiger, als hätten wir direkt Business gebucht . Für den Rückflug haben wir eh Business, weil es ein Nachtflug ist und für uns angenehmer. So ging die Rechnung aber diesmal auf und wir genossen einen sehr guten rund 10-stündigen Flug nach Grenada. Die Business Class der Condor steht der in anderen Airlines in nichts nach! Der Sitz lässt sich so gut wie flach machen (170°) und das Essen war wirklich gut. Direkt nach dem Abflug gab es zunächst einen Aperitif und danach ein 3-Gänge Menu, bei dem man den Hauptgang wählen konnte. Die Vorspreise bestand auch aus drei (!!) Gerichten und danach gab es noch Käse und ein Dessert. Nach jedem Gang wurde bei den Getränken nachgeschenkt und der Service war überdurchschnittlich freundlich. Definitiv besser als die Muttergesellschaft Lufthansa in der Premium Economy!

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Vorspeise

Eine halbe Stunde nach dem Start machte uns der Kapitän auf ein besonderes Flugzeug aufmerksam, das direkt neben uns etwas tiefer flog: einem Airbus A300-600ST, der allgemein auch Beluga genannt wird. Das ST steht für Super Transporter und die aussergewöhnliche Form erinnert in der Tat an einen Belugawal. Airbus nutzt den Riesen für den Transport von Flugzeugteilen zwischen ihren Standorten und der Beluga kann bis zu 47 Tonnen befördern! Sehr interessant, dieses aussergewöhnliche Flugzeug mal so aus der Nähe zu sehen!

Nach etwas weniger als 10 Stunden Flugzeit kamen wir auf Grenada an. Kurz vorher überflogen wir unter anderem Carriacou und die Tobago Cays und konnten einen ersten Blick auf das herrlich türkisfarbene karibische Meer werfen.

Wir waren schnell aus dem Flugzeug und erstaunlicherweise die ersten an der Passkontrolle! So erhielten wir schnell unser Gepäck und warteten an der Open Air Bar vor dem Flughafen auf Carsten, unserem Gastgeber, der uns auch abholte. Ich war erleichtert, dass die Luft zwar warm war, aber nicht unangenehm schwül. Es ging ein leichter Wind und es war absolut gut auszuhalten. Wir bestellten einen Rum Punch (Pflichtprogramm!!) und bald darauf kam Carsten. Nach einer herzlichen Begrüssung bei Rum und Bier fuhren wir schliesslich nach Egmont, wo sich Carsten und Geraldine ein kleines Paradies gebaut haben. Im kleinen Anbau befindet sich das kleine, aber feine Kerhoel Apartment, das sie vermieten. Es bestand aus einem gemütlichen Wohn-/Schlafzimmer, einer gut eingerichteten Küche und Badezimmer. Vor dem Haus gibt es einen Sitzplatz mit schönem Blick über die Bucht. Die beiden Aussenaufnahmen wurden mir von Carsten freundlicherweise zur Verfügung gestellt, da ich meine eigenen versehentlich gelöscht hatte

Diashow Kerhoel Apartment (Klick für grössere Bilder):
© Carsten Andres @Kerhoel© Carsten Andres @Kerhoel

Wir plauderten noch ein wenig mit den Beiden und fielen dann müde in die Betten – bei fünf Stunden Zeitverschiebung war unsere innere Uhr bereits bei 2 Uhr morgens!

Highlight des Tages: die Condor Business Class

23. Februar 2018

Rund um St. George's und Egmont

Es gab kein gutes Licht zu Sonnenaufgang, aber ich hätte auch gar nicht gewusst, was ich machen sollte. So trank ich im Garten einen leckeren Kaffee und genoss den warmen Morgen. Pünktlich um 8 Uhr kam ein Mitarbeiter von Indigo Car Travel und brachte uns den Mietwagen für die nächsten Tage. Wir bekamen einen Nissan X-Trail, der schon einige Jahre auf dem Buckel hatte, aber klaglos seinen Dienst verrichtete. Ein richtiger 4x4 war für das letzte Stück der Anfahrt zu Carsten und Geraldine auch notwendig, da die Strasse noch nicht geteert war und dementsprechend steil, steinig und grob. Aber für den X-Trail war das überhaupt kein Problem und wir rollten einfach drüber. Leider ist auch das Foto vom Auto im Nirvana verschwunden...

Wir machten dann nach dem Frühstück einen Ausflug zum bekanntesten Strand von Grenada, dem langen Grande Anse Beach. Es ist wirklich ein schöner Strand mit feinem goldigen Sand und die Farben des karibischen Meeres waren dazu ein toller Kontrast. Wir machten einen Strandspaziergang und genossen das warme Wasser an den Füssen.

Gegenüber befindet sich ein grosses Einkaufszentrum und ich besorgte mir eine Digicel SIM Karte mit 6 GB Datenvolumen. Der Mitarbeiter war sehr kompetent und hatte die Karte ruckzuck eingerichtet und einsatzbereit – tiptop! Direkt nebenan ist der grosse amerikanische IGA Supermarkt, wo wir ein paar Sachen zu Essen einkauften. Zu unserem Entsetzen gab es überhaupt keine zuckerfreien Limonaden – noch nichtmals Diet Coke ! Dafür aber so tolle Sachen wie Canned Chicken Breast – eingedoste Hühnerbrust!

Am Nachmittag erkundeten wir unsere Umgebung und fanden an einem nahen Strand schöne grosse Muscheln. Leider eignete er sich aufgrund seiner Lage weder fürs Morgen- noch fürs Abendlicht. So ging es mir eigentlich mit fast allen Aussichten und ich tat mich echt schwer, schöne Motive zu finden. Ein Grauer Königstyrann (Tyrannus dominicensis) machte uns Freude und Gerd gelang wenigstens ein Belegfoto. Schliesslich verbrachten wir den Sonnenuntergang am Strand bei Petit Calivigny, aber ausser einigen miesen Mückenstichen brachte ich nicht wirklich etwas Ansprechendes mit. Schade .

Highlight des Tages: der Strandspaziergang

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Grauer Königstyrann (Tyrannus dominicensis)
24. Februar 2018

Wasserfall Tag

In der Nacht hatte es viel geregnet und am Morgen war es auch überwiegend bewölkt und kein gutes Licht. So verbrachten wir einen ruhigen Vormittag im gemütlichen Apartment und frühstückten ausgiebig. Ich arbeitete am Reisebericht und den Fotos von Gran Canaria bis das Wetter schliesslich gegen Mittag besser wurde.

Aufgrund der Bewölkung und des Regens entschlossen wir uns zu einer Wasserfall Rundfahrt. In der Umgebung von St. George's befinden sich zwei populäre und schöne Wasserfälle: die Annandale und Concord Falls. Heute waren zudem keine Kreuzfahrtschiffe im Hafen und es sollte bei den Wasserfällen dementsprechend ruhig zugehen. Die Kreuzfahrer sollten uns im Laufe der vier Wochen noch öfter beschäftigen...

Als erstes fuhren wir die Annandale Falls im Hinterland von St. George's an. Das Kassenhäuschen hatte mangels Kreuzfahrttouristen geschlossen und es gab auch keine Händler. So liefen wir den kurzen Weg hinunter zum Wasserfall, wo sich ein paar Ami Studenten zur Wochenendmutprobe tummelten. Einheimische verdienen sich hier ein paar Dollar hinzu, indem sie Touris nach oben auf den Wasserfall führen, von wo sie dann hinunter ins Becken springen können. Das Wasser war nach dem Regen nicht sehr attraktiv, aber dafür lief der Wasserfall recht hübsch. Wir schauten erst zu, wie die Studenten hinuntersprangen und machten dann ein paar Fotos. Schliesslich liessen wir den Springern noch ein paar Dollar da – auch ohne Springen. Ein Stückchen die Strasse hinunter gibt es den zweiten Wasserfall und dieser ist eigentlich auch malerischer und schöner. Es stören keine Geländer und künstliche Treppen und er ist herrlich im üppigen Grün anzusehen. Wir verweilen eine ganze Zeit und bewundern und fotografieren diesen hübschen Wasserfall.

Danach machten wir uns auf den Weg zu den Concord Falls. Ab dem Abzweig von der Hauptstrasse ist die geteerte Strasse allerdings sehr schmal und mitunter steil, so dass eigentlich nur ein Fahrzeug Platz hat. Ausweichstellen gibt es nur wenige. Ich fuhr die Strecke recht flott hinauf und hatte Glück, dass mir kein Auto oder Bus entgegen kam. Carsten erzählte uns später, dass hier sogar grosse Busse mit den Kreuzfahrern fahren!

Oben angekommen wurden wir von Einheimischen in Empfang genommen, die uns freundlich und unaufdringlich ein paar Infos gaben. Der Concord Wasserfall ist recht hübsch, aber leider konnten wir nicht von unten fotografieren, da es zu viel Wasser in der Luft hatte. Der schönere Fall befindet sich im oberen Bereich und ist eine gute Wanderung entfernt, doch aufgrund des Wetters machten wir diese Wanderung nicht. Es regnete immer wieder und war zudem auch recht düppig – nicht wirklich mein Wanderwetter!

So fuhren wir zurück und ich hatte auch diesmal Glück ohne Gegenverkehr auf den heiklen Abschnitten. Wir machten Halt am Einkaufszentrum in St. George's, weil Gerd noch Bargeld aus dem Automaten ziehen wollte. Doch das klappte nicht und weil er sich so darüber ärgerte, vergass er auch noch, rechtzeitig die Karte aus dem Schlitz zu ziehen. Und Schwups... weg war sie ! Es war Samstag und ein freundlicher Einheimischer sagte uns, dass wir die Karte am Montag bei der Bank nebenan wieder abholen könnten. Okay, prima – wir würden ja erst am Dienstag weiterfliegen. So fuhren wir zurück ins Kerhoel Apartment und verbrachten den Rest des Tages dort. Es gab kein Licht zu Sonnenuntergang.

Highlight des Tages: die Wasserfälle

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Annandale FallAnnandale FallConcord Fall
25. Februar 2018

Geburtstag am Strand

Heute war Gerds Geburi und zur Feier des Tages standen wir früh auf und fuhren das kurze Stück auf den gegenüber liegenden Hügel und bewunderten den Sonnenaufgang. Das Licht war zwar recht schön, aber eine ebenso schöne Bildkomposition ergab sich aufgrund der Häuser und dem fehlenden Vordergrund nicht. Der Himmel glühte sogar recht dramatisch und es war ein Jammer, dass ich nicht etwas Besseres daraus machen konnte . Das Erdschattenlicht lag über der Bucht und später fiel warmes Licht auf die Hügel der vorgelagerten Inselchen. Es war ein schöner, ruhiger Geburtstagsmorgen – immerhin!

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Nach dem Frühstück schauten wir uns den Strand von Lance Aux Epines an, der am Ende einer Halbinsel liegt. Ein netter Strand, aber sehr schmal. Danach machten wir einen Ausflug zum Magazine Beach, der sich in der Nähe des Flughafens befindet. Dieser Strand ist sehr schön und ruhiger als der grosse Bruder Grande Anse. Wir machten einen Strandspaziergang und genossen die Sonne und das warme Wasser der Karibik. Auch hier blieben wir völlig unbehelligt und trafen ausschliesslich auf freundliche grüssende Einheimische. Wir fühlten uns wohl!

Gerds Geburtstagsessen nahmen wir kurz entschlossen im Aquarium Restaurant ein, das sich am Ende des Magazine Beaches befindet. Man hat dort einen luftigen Platz im Restaurant direkt am Strand und kann beim Essen die wunderbaren Meeresfarben bewundern.

Es war Sonntag und es gab einen Barbecue Lunch. Wir wählten Tuna mit Knoblauchbutter für mich und ein Rindersteak für Gerd. Dazu gab es Knoblauchbrot, eine gebackene Kartoffel mit Quark und eine Flasche leckeren Wein. So lässt es sich gut feiern!

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Lance Aux EpinesMagazine Beach

Nach dem Essen trafen wir in einem Bach beim IGA auf mehrere Grünreiher (Butorides virescens), die sich völlig furchtlos von uns fotografieren liessen. Der kleine Reiher ist wirklich sehr niedlich. Ein Blaureiher (Egretta caerulea) tauchte auch noch auf und Gerd war mit seiner Ausbeute an seinem Geburi sehr happy . Der dritte Vogel ist wohl eine Schwalbenart, die ich bisher aber leider nicht identifizieren konnte.

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Grünreiher (Butorides virescens)Blaureiher (Egretta caerulea)

Der Sonnenuntergang sah nicht sehr vielversprechend aus und wir fuhren wieder auf den Hügel in Egmont. Es gab sogar noch einen Sonnenstern für mich, aber alles in allem war es doch mehr Not als Tugend... Aber eine schöne Zeit haben wir dennoch und zumindest haben wir versucht, das Beste herauszuholen.

Highlight des Tages: das Geburtstagsessen

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26. Februar 2018

Krönender Abschluss

Eureka! Heute gab es endlich mal einen einigermassen schönen Sonnenaufgang! Als wir bei den Klippen am Fort Jeudy auf der Halbinsel ankamen, leuchteten die Wolken leicht rosa, doch richtige Farbe wollte sich zunächst nicht einstellen. Die Sonne ging auf und als sie sich den Weg durch eine Wolkenlücke bahnte, gab es sogar einen Sonnenstern und goldenes Licht – juchuuu! So kam ich dann doch noch zu ein paar ansprechenden Fotos.

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Fort Jeudy

Wir fuhren nach Sonnenaufgang direkt zur Bank nach St. George′s. Die freundliche Dame erklärte uns zu unserer Erleichterung, dass die Karte tatsächlich da ist, aber sie sie erst später aushändigen können, wenn der Sicherheitsmann sie aus dem Automaten geholt hat. So fuhren wir erstmal unverrichteter Dinge zurück ins Apartment, frühstückten und kehrten zur Bank zurück. Es war eine riesige Schlange vor den Schaltern, aber die freundliche Dame lächelte uns zu und bat uns nach ein paar Minuten an einen freien Schalter, wo wir die Karte in Empfang nahmen . Ende gut, alles gut!

Am Nachmittag erkundeten wir dann den östlichen Teil von Grenada. Er ist mehr durch Klippen als durch Sandstrände geprägt und man hat immer wieder schöne Blicke auf das saftig grüne Landesinnere. Am Sandstrand von La Sagesse befindet sich ein Hotel mit Restaurant und wir machten hier eine Mittagspause und genossen ein leckeres Essen. Ich hatte wieder mal Mahi Mahi und Gerd ein Beef Curry – beides war sehr gut.

Wir setzten die Fahrt fort und machten eine Wanderung zum La Pierre Point, von wo aus wir eine schöne Aussicht auf die Steilküste hatten. Es wehte ein guter Wind und das scheint hier öfter so zu sein, denn die Bäume erinnerten uns mit ihren Formen stark an die verbogenen Bäume von El Sabinar auf El Hierro! Die Wanderung war trotz des Windes in der Sonne ziemlich schweisstreibend und wir waren froh, als wir wieder am Auto mit der Klimaanlage waren. In Grenville hatten die Kinder gerade Schulschluss und es herrschte ein unglaubliches Chaos in der Stadt. Wir waren froh, als wir am Abzweig in die Berge waren und liessen den Ort schnell hinter uns.

Die schmale Strasse führte hinein ins üppige Inland bis wir nach rund einer halben Stunde den Grand Etang erreichten. Der See an sich ist unspektakulär, aber er ist von daher interessant, dass er neben dem See auf Dominica der einzige Kratersee und dementsprechend tief ist. Entstanden sind die Seen vor Millionen von Jahren. Wir ersparten uns eine Wanderung und fuhren langsam zurück Richtung St. George's.

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La Pierre PointGrand Etang

Den Rest des Nachmittags verbrachten wir am Magazine Beach, wo wir dann tatsächlich auch noch einen schönen Sonnenuntergang erlebten. Die Felsen am Ende des Strandes machten sich bei einer Langzeitbelichtung mit Sonnenstern recht gut und das warme Licht liess den Sand richtig schön gold leuchten. Wir genossen die letzten Sonnenstrahlen bei einem Rum Punch und fuhren glücklich mit diesem Tag zurück ins Apartment, wo wir zum Abschluss unseres Aufenthaltes noch mit Geraldine und Carsten plauderten.

Highlight des Tages: Sonnenuntergang

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Magazine Beach

Es war bereits wieder Zeit, weiterzuziehen und morgen sollte sehr früh unser Flieger nach St. Lucia starten. Was wir auf dieser Karibikinsel erlebten, könnte Ihr im nächsten Kapitel lesen.

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