Reisebericht Costa Calma – La Pared – Wildlife auf Fuerteventura

11. - 15. Februar Februar 2020

Die ersten vier Tage in Costa Calma im H10 Playa Esmeralda

Eine Woche nach meiner Rückkehr aus den USA und nachdem ich den Jetlag verarbeitet hatte, flog ich am 11. Februar mit Easyjet von Basel nach Fuerteventura. Ich hatte geplant, bis zum 29. Februar zu bleiben, um dann pünktlich zur Basler Fasnacht wieder Zuhause zu sein. Doch dann überstürzten sich weltweit die Ereignisse mit der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus und die Basler Fasnacht 2020 wurde wie so viele andere Grossveranstaltungen abgesagt . So entschied ich mich, eine weitere Woche bis zum 7. März zu verlängern. Das war eine gute Entscheidung, denn die Dynamik der Lockdown Massnahmen in Spanien und Europa nahmen eine unglaubliche Fahrt auf und eine Woche später sollte es keine Flüge mehr auf die Kanaren geben! Die Inseln standen unter strenger Quarantäne, Hotels schlossen und gestrandete Urlauber wurden durch die Rückholaktion der Bundesregierung zurück nach Deutschland und in die Schweiz geflogen. Da war ich schon froh, dass ich noch wie geplant nach Basel fliegen konnte !

Aber am 11. Februar war die Welt noch in Ordnung und nach vier Stunden Flug erreichte ich Fuerteventura. Zusammen mit Lanzarote war dies noch eine unbekannte Insel für mich und ich war schon sehr gespannt, welche Landschaften mich hier erwarten würden. Beim Anflug war ich schon positiv gestimmt, da ich neben dem grossen Dünengebiet von Corralejo doch auch einige markante Berge ausmachen konnte. Aber ich wusste ja auch schon vorher, dass Fuerteventura weitaus mehr ist, als ein Sandkasten!

Am Flughafen übernahm ich bei Hertz meinen Mietwagen und bekam als gratis Upgrade einen Volkswagen Touareg. Schön, ich freute mich, weil ich ja gern grössere Autos fahre . Ich fuhr nun zunächst einen Lidl Supermarkt an und deckte mich mit Limonaden, ein paar Flaschen Wein und einigen Snacks ein. Nach einer Stunde erreichte ich mein Hotel in Costa Calma bei Jandia, das H10 Playa Esmeralda *, einem Erwachsenenhotel der H10 Kette.

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Zu meiner Überraschung bekam ich auch hier einen Upgrade auf ein Superior Zimmer mit direktem Meerblick vom Balkon. Das Zimmer war mit 30 m² sehr geräumig mit einem riesigen Doppelbett, Sessel, Schreibtisch, Klimaanlage, grossem TV mit deutschen Sendern und eine Nespresso Kaffeemaschine, die jeden Tag grosszügig aufgefüllt wurde, ausgestattet. Im Bad gab es hochwertige Pflegeprodukte und zu meiner Begeisterung eine tolle Dusche mit Regeneffekt – ich liebe das ! Gern hätte ich Euch Fotos davon gezeigt, aber aus irgendwelchen Gründen hatte ich aus der kleinen RX100 VI die Speicherkarte genommen und nicht wieder eingesetzt . Tja, Shit happens und passiert auch mir mal

Meine Begeisterung hielt sich allerdings in Grenzen, als ich bemerkte, dass es immer dunstiger wurde und die Sicht sich verschlechterte – eine Calima war im Anzug ! Ich checkte eine spanische Wetterseite und in der Tat: die Calima war vorhergesagt und sollte die nächsten Tage bleiben . Mist, da kann ich die Kameras gleich im Rucksack lassen. Kurzentschlossen buchte ich mir für 30 Euro pro Tag ein All Inklusive Paket dazu und genoss die Hotelanlage – und die Cocktails ! Ich nahm mir einen Piña Colada mit aufs Zimmer und liess den restlichen Nachmittag auf dem Balkon ausklingen.

Gegen 19 Uhr ging ich zum Abendessen ins Restaurant, was in Buffetform aufgebaut war und kaum einen Wunsch offen liess. Bei einer kleinen Flasche Wein genoss ich etwas Pasta, Garnelen und Fisch. Das Frühstück wurde ebenfalls in Buffetform serviert und ich bediente mich überwiegend an den warmen Gerichten wie Eier, Bohnen, Speck und Würstchen. Hier einige Beispiele vom Abendessen, Frühstück und einem Sandwich zu Mittag mit Pommes Frites.

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Abendessen im H10 Playa EsmeraldaAbendessenFrühstückMittagssnack

Atlashörnchen und Kolkraben in La Pared

So verbrachte ich die Tage überwiegend im Hotel oder ging am Strand spazieren. Die Calima war ziemlich dicht und an gute Landschaftsfotografie war nicht zu denken. Nichtsdestotrotz fuhr ich an einem Nachmittag nach La Pared, um mir zumindest mal potentielle Spots anzusehen. Ausserdem gibt es hier eine Horde der niedlichen Atlashörnchen (Atlantoxerus getulus), die immer wieder gern für Fotos posieren. Leider sind die possierlichen Tierchen invasiv und auf den Kanaren nicht sehr beliebt – ausser bei den Touristen . Füttern ist verboten.

Ich verbrachte eine vergnügliche Zeit mit den Atlashörnchen und konnte immer wieder einige hübsche Posen einfangen. Dazu gesellte sich später noch ein grosser Kolkrabe (Corvus corax), der mit vielen Posen und Krähen eine abwechslungsreiche Show bot. Die Kolkraben kommen auf Fuerteventura häufig vor und sind oft dort anzufinden, wo auch die Atlashörnchen sind. Sie haben schnell gelernt, dass von den Touristen auch für sie immer ein Snack abfällt – obwohl das Füttern unter Geldstrafe verboten ist. Aber das stört einige Touristen ganz und gar nicht...

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Atlashörnchen (Atlantoxerus getulus)Atlashörnchen (Atlantoxerus getulus) in La ParedAtlashörnchen in La Pared, FuerteventuraAtlashörnchen (Atlantoxerus getulus) in La ParedKolkrabe (Corvus corax)Kolkrabe (Corvus corax) in La ParedKolkrabe in La Pared, Fuerteventura

So endet das erste Kapitel hier auch ziemlich unspektakulär. Keine Landschaftsfotos Dank der Calima, aber immerhin durfte ich mich mal wieder an Tierfotos probieren.

Im nächsten Kapitel nehme ich Euch mit nach Tuineje ins Inselinnere, wo ich endlich auch mal Landschaft fotografieren konnte!



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