Mont Saint-Michel – Normandie

10. Oktober 2020 - 2. November 2021

Herzlich Willkommen zum Reisebericht 'Herbst in Frankreich' über meine Reise in den französischen Jura, an die Loire, zum Mont St. Michel und in die Bretagne. Auf meiner Reise konnte ich Wasserfälle und Schlösser entdecken und fotografierte am Mont Saint-Michel. Einige Zeit an der bretonischen Küste bei Carnac rundeten die Reise ab.

Ich war mit meinem Jeep Patriot und dem E-Bike unterwegs und buchte die Unterkünfte individuell im Laufe der Reise.

Mont Saint-Michel

18. - 22. Oktober 2021

Am 18. Oktober 2021 fuhr ich von Blois für vier Tage zum Mont-Saint-Michel und hatte für die Zeit ein schönes, modernes Häuschen in Beauvoir gemietet. Die Fahrt war nicht so toll, da es die ganze Zeit über regnete, aber das Haus war mit Self-Check in und Schlüsselbox bereits fertig. Die Unterkunft von Stéphane hatte ich über AirBnB gebucht. Im Untergeschoss befand sich eine offene Wohnküche mit modernen Möbeln und einer sehr gut ausgestatteten neuen Küche, die keine Wünsche offen liess. Ebenfalls im Untergeschoss befand sich das geräumige Bad mit einer herrlichen Dusche. Im Obergeschoss war das Schlafzimmer und ein weiterer Raum mit Toilette und einer Waschmaschine. Wie eigentlich immer, war das WiFi stabil und schnell und der Fernseher bot sogar deutsche Programme.

Hier fühlte ich mich auch bei Regen wohl, denn fotografisch ging heute am Mont St. Michel nichts – er war in dichten Wolken nur zu erahnen.

Diashow Gîte in Beauvoir (Klick für grössere Bilder):

Der Regen hatte sich über Nacht verzogen und noch im Dunkeln fuhr ich mit meinem Bike auf Gut Glück Richtung Mont St. Michel. Ich fuhr die Passarelle entlang, bis ich eine bekannte Stelle erreichte, von der man die Kurve der Passarelle schön ins Bild nehmen konnte. Tausendmal fotografiert, aber mir gefiel es. Ein paar tiefe Nebelwolken verhinderten ein klares, intensives Licht und erst nach rund 20 Minuten wurde es doch noch goldig. Das ist das schöne an Herbst bis Frühling: das gute Licht dauert etwas länger an und es wird nicht so schnell grell und hart wie im Sommer. Auf der Rückfahrt reichte es noch für ein Foto von der Besucherterasse aus und so ging der erste Morgen zu Ende.

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Sonnenaufgang am Mont-Saint-MichelMont Saint-Michel, Normandie

Nach dem Frühstück (ich hatte mir eine Shakshuka gekocht – die Croissants mit süssem Zeugs war ich nun wirklich leid ) machte ich eine E-Bike Tour; auch um die Gegend für weitere Standpunkte zu erkunden. Landschaftlich gefiel es mir auch nicht: die Tour führte entweder durch Wald oder durch die langweiligen Polder, flach wie eine Flunder. Einziges Highlight war die Windmühle Moulin de Moidrey, etwas ausserhalb von Beauvoir. Die Mühle wurde im Jahr 1806 erbaut, 2003 restauriert und wieder in Betrieb genommen. Die Produkte kann man in der Mühle käuflich erwerben. Seit 2007 gehört sie zum UNESCO Weltkulturerbe.

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Nicht sehr spannende Landschaft...Mont Saint-Michel, NormandieMoulin de Moidrey, Beauvoir

Zum Sonnenuntergang radelte ich wieder zur selben Stelle wie am Morgen. Am Anfang war das Licht schön intensiv und es reichte für eine Aufnahme. Ich wechselte den Standpunkt und nahm die hübschen Pflanzen und die herbstlichen Farben in den Vordergrund für eine etwas andere als die übliche Bildkomposition.

Vor Ort waren noch andere Fotografen, unter anderem Stefan aus Frankfurt. So war die Zeit bis zur blauen Stunde unterhaltsam und kurzweilig. Wir wählten zwei Standpunkte für die blaue Stunde, waren aber beide etwas enttäuscht über die spärliche (oder sparsame? ) Beleuchtung der Felseninsel . Die gesamte linke Seite blieb dunkel. So genügte ich mich hier auch für zwei Motive und radelte zurück zum Haus.

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Sonnenuntergang am Mont-Saint-MichelMont Saint-Michel, Normandie

Am nächsten Morgen regnete es wieder und ich liess den Tag bei ein paar Tassen Milchkaffee ruhig angehen. Am frühen Nachmittag klarte es auf und es wurde sonnig. So schnappte ich mir mein Bike und fuhr hinüber zum Mont St. Michel, wo ich das Bike direkt am Fuss des Berges in einem Hof abstellen konnte.

Es war einiges los an Besuchern, aber sicher kein Vergleich zu den Sommermonaten. Das mag ich mir gar nicht vorstellen, wie es dann hier zugeht ! Ich schlenderte durch die Gassen, die am Anfang von Souvenirläden und Restaurants geprägt sind. Man kann dort eigentlich durch alle Ecken kriechen und Treppen erklimmen. Von den Aussenmauern hatte man einen schönen Blick zurück nach Beauvoir und die Passarelle. Auf eine Besichtigung der Abbey verzichtete ich – Kirchen interessieren mich einfach nicht.

Auf dem Weg zurück musste der Mont St. Michel nochmal für einige Fotos herhalten und glückliche Schafe bereichterten den Vordergrund.

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Mont Saint-MichelMont Saint-Michel, NormandieBlick zur PassarelleMont-Saint-MichelMont Saint-Michel, NormandieIdylle mit Schafen am Mont St. Michel

Den Abend zu Sonnenuntergang verbrachte ich an der Stelle mit den schönen Pflanzen im Vordergrund. Das Licht spielte heute bis kurz vor Sonnenuntergang mit und ich freute mich über die Fotos. Die Stelle hat schon einiges an Potential.

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Sonnenuntergang am Mont Saint-MichelMont St. Michel, Normandie

Der 22. Oktober 2021 war bereits mein letzter Tag am Mont-Saint-Michel, bevor ich nach Quiberon bei Carnac weiterreisen würde. Zum Sonnenaufgang fuhr ich mit dem Bike zu einer Stelle, die als Les Méandres bekannt ist. Zu Deutsch die Mäander, was laut Wikipedia bedeutet, dass sich eine Flussschlinge in einer Abfolge weiterer Flussschlingen bildet. Den Begriff kannte ich auch noch nicht, lässt sich aber bei der Betrachtung der Fotos nachvollziehen.

Ich fing in der Dämmerung an zu fotografieren und wurde an diesem letzten Morgen mit richtig schönem ersten Licht belohnt, was die Mäander in ein tolles Seitenlicht beleuchtete. Auch hier war ich nicht allein, aber hielt sich mit zwei anderen Fotografen in Grenzen und jeder fand seinen Platz .

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Les Méandres, Mont Saint-MichelLes Méandres, Mont St. Michel

Nach diesem schönen Abschluss beim Mont Saint-Michel fuhr ich am frühen Vormittag weiter nach Quiberon in die Bretagne.



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