Tutukaka Coast

1. Juni 2017

Weiterfahrt zur Tutukaka Coast Kilometerstand 82145

Heute Morgen sah es besser aus und ich machte mich auf den Weg zu meiner Lieblingsstelle am Strand. Es hatte im Osten noch einige Wolken und einen Sonnenstern würde es wohl nicht geben, aber dennoch war die Morgenstimmung ruhig, rosa und für mich einfach schön.

Es gab zwar doch noch einen Sonnenstern, aber erst etwa 10 Minuten nach Sonnenaufgang und die Sonne war bereits zu grell für eine ausgewogene Belichtung. Aber versucht habe ich es natürlich trotzdem Der kleine Bach bot sich noch für eine letzte Aufnahme im goldenen Licht an und dann machte ich einen schönen Strandspaziergang zurück ins Apartment.

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Heute sollte es bereits wieder zur Tutukaka Coast weitergehen, was eine ziemlich lange Fahrt bedeutete. So frühstückten wir trotzdem in aller Ruhe, beluden dann das Auto und verabschiedeten uns herzlich von Ngairene.

Die Fahrt führte über rund 400 Kilometer durch Auckland durch bis zur schönen Tutukaka Coast in die Whangauma Bay, wo wir die Lookout Lodge für drei Tage gemietet hatten. Wir wurden von Robyn, einer netten älteren Dame, freundlich empfangen und sie erklärte uns das Apartment. Es war schon etwas in die Jahre gekommen, aber immer noch sauber, gut eingerichtet und gemütlich. Es bestand aus einem riesigen Wohn-/Küchenbereich mit allem, was man benötigte, zwei Schlafzimmern und einem geräumigen Bad. Wifi war unlimitiert und schnell.

Wir zogen ein und machten uns dann auf den Weg zum hübschen Strand, um noch ein wenig Licht einzufangen. Die Wettervorhersage verhiess nichts Gutes und wir wollten wenigstens noch etwas Licht haben...

Diashow Lookout Lodge (Klick für grössere Bilder):

Das Licht war dann auch in der Tat noch sehr schön und wir fanden einen schönen Abschnitt am Rande der weiten Bucht mit bizarren Felsformationen. Hier blieben wir bis zum Schluss, auch wenn es kurz vor Sonnenuntergang endgültig zu ging und wir die Sonne zwei Tage lang nicht mehr sehen sollten.

Highlight des Tages: Sonnenaufgang in Hahei

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Whangauma Bay
2. – 3. Juni 2017

Regentage

Leider bescherte uns nun die nächsten zwei Tage ein ausgedehntes Tiefdruckgebiet viel Regen und Sturm. Das war wirklich Schade, denn die Tutukaka Küste bietet einige sehr schöne landschaftliche Abschnitte, die ich gern im schönen Licht gewürdigt hätte. So sollte es aber nicht sein und wir blieben bis auf einen kurzen Spaziergang in der Sandy Bay am 2. Juni im Haus und nutzen die Zeit, die Wäsche und den Reisebericht auf Vordermann zu bringen.

Am 3. Juni war es nicht wirklich besser, aber wir waren zu Mittag bei Robyn und ihrem Mann David zu einem leichten Lunch eingeladen. Sie hatten noch weitere Gäste aus der Nachbarschaft: der 'Chef' Maori Sunny mit seiner reizenden Frau Rose, beide dicke Ende 70, aber so was von helle und unterhaltsam, das es uns überhaupt nicht langweilig wurde! Sunny ist ein weiser und sehr besonnener Mann, der eine unglaubliche Ruhe ausstrahlt, während Rose der genaue Gegenpol ist: quirlig und die Worte sprudeln wie ein Wasserfall, so dass Gerd seine liebe Not mit dem Verständnis hatte Aber es waren fantastische zwei Stunden mit viel Gelächter und danach war das Wetter besser, so dass wir an unseren Hausstränden umher streifen konnten. Endlich ein wenig frische - und vor allem trockene! - Luft! Zum Sonnenuntergang gab es sogar noch so etwas ähnliches wie zartrosa Farbe am Himmel und ich hatte wie immer Spass mit den Wellen und Felsen.

Highlight der Tage: Strandspaziergänge

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Regen, Regen, Regen...Lichtblick am AbendBlaue Stunde
4. Juni 2017

Weiterfahrt zur Bay of Islands Kilometerstand 82583

Wie von unserem Lieblings-TVNZ-Wettermann Daniel vorhergesagt, wurde das Wetter im Laufe der Nacht immer besser und am frühen Morgen fuhren wir frohen Mutes die paar Kilometer zur Sandy Bay. Sie lag im Gegensatz zur Whangauma Bay mehr östlich und somit direkt im Sonnenaufgangslicht.

Noch in der Dämmerung fand ich ein paar attraktive Sandstrukturen, denn die Tide war für die hübschen Felsen bereits zu weit draussen. Aber egal - man muss halt das nehmen, was man vorfindet und das macht nicht zuletzt auch den Reiz der Fotografie aus

So verbrachten wir einen schönen, farbenfrohen Morgen in der Sandy Bay, auch wenn es nicht für einen Sonnenstern reichte. Aber ich mochte auch die Pastellfarben, die später anfingen, richtig bunt zu leuchten.

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Sandy Bay

Bald nach Sonnenaufgang fuhren wir zurück zur Lodge, frühstückten und machten uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel: Whangaroa Harbour in der Bay of Islands.

Was wir dort bei herrlichem Wetter erleben konnten, lest ihr im nächsten Kapitel.

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