Teneriffa - Spanien - 2016

10. März - 24. März 2016

Teneriffa im Frühling

Wir freuen uns, dass Ihr unseren Reisebericht von unserer Frühlingsreise nach Teneriffa gefunden habt. Im März 2016 verbrachten wir vierzehn Tage auf der Insel des ewigen Frühlings und erkundeten

die Lorbeerwälder, die faszinierende Vulkanwelt des Teide und bewunderten den wunderschönen Sternenhimmel.

Wir übernachteten die ersten fünf Nächte in der Finca San Juan bei San Juan de la Rambla im Norden und die restliche Zeit in einem Apartment auf der Finca Casa del Cura Viejo in Arafo.

Bei AVIS hatten wir am Flughafen Süd einen Citröen C-Elysee angemietet, der zwar etwas langweilig war, aber dennoch genügend PS hatte, um zügig die Berge zu fahren. In den zwei Wochen legten wir mit ihm problemlos rund 2000 Kilometer zurück und er war als Diesel im Verbrauch mit im Schnitt 5 Liter auf 100km sehr sparsam.

Wenn es Euch bei uns gefallen hat und Ihr über Neuigkeiten informiert werden wollt, könnt Ihr in unserem Fotoblog bei SA*GA Photography ~ Moments in Light ~ den E-Mail Service abonnieren.

Wir hoffen, Ihr habt Spass beim Lesen des Reiseberichts sowie beim Betrachten der Fotos und dass wir Euch einen anderen Teil als den Massentourismus dieser faszinierenden Insel zeigen können.

Sandra & Gerhard Schänzer
SA*GA Photography ~ Moments in Light ~

10. März 2016

Vom Schnee in den Frühling

Ab Basel flogen wir bei kühlen 3 Grad am Mittag mit Easyjet direkt zum Flughafen Süd auf Teneriffa. Wir hatten zwar online bereits eingecheckt, mussten uns aber trotzdem in die lange Reihe vor den Check-in Schaltern einreihen, um unseren Koffer abzugeben. Wie sinnlos! Security Kontrolle und Boarding verliefen problemlos und pünktlich und bereits fünf Minuten vor der eigentlichen Abflugzeit hoben wir Richtung Süden ab.

Der Flug dauerte knappe vier Stunden und verlief ruhig. Teneriffa empfing uns mit starken Wind, aber bis auf ein paar kleinere Turbulenzen im Anflug hielt sich die Wackelei in Grenzen. Während Gerd auf den Koffer wartete, mietete ich das Auto bei AVIS an - der einzige Schalter ohne Wartezeit

Am Parkplatz übernahmen wir das Auto und fuhren knapp 70 Minuten einmal um die Insel herum zur Finca San Juan. Dabei konnten wir auch die ersten Blicke auf den wunderschönen, schneebedeckten Teide erhaschen!

In der Finca wurden wir von Christine freundlich empfangen und sie zeigte uns unser Zimmer. Im Zimmer befanden sich ein grosses, bequemes Bett, Nachttischchen, ein Sofa, Schrank, TV und Kühlschrank und ein kleines Bad - perfekt!

Nun war es Zeit zum Abendessen und es wurde ein sehr leckeres Canejo (Kaninchen) auf kanarische Art serviert. Dazu gab es die typischen kanarischen Kartoffeln und als Vorspeise Brot mit Aiolo sowie einen Tomaten-Mozarella Salat. Alle Speisen waren vorzüglich und wir genossen unseren ersten Abend bei einer Flasche Wein sehr.

Danach fielen wir müde und glücklich in unser Bett.

Highlight des Tages: das Abendessen

11. März 2016

Teide

Wir waren ja bereits 2009 in der Finca San Juan und schon damals blieb uns das legendäre Frühstücksbuffet in Erinnerung. Und so war es auch heute immer noch, obwohl der Besitzer gewechselt hatte. Aber bewährte Dinge ändert man halt nicht So empfingen uns gewaltige Mengen von Speisen angefangen von zig Sorten Käse und Wurst, kanarische Spezialitäten und eingelegtrm Fisch sowie Lachs. Dazu gab es Joghurt, Fruchtsalat, verschiedene Brotsorten, kleine und grosse Kuchen und Müslivariationen. Ein Spiegelei auf Speck und Kaffee machten das Frühstück perfekt.

Wir genossen es ausgiebig und machten uns dann auf den Weg. Wir wollten heute bis nach Sonnenuntergang oben in den Cañadas bleiben und liessen das Abendessen in der Finca daher ausfallen. Zunächst fuhren wir die spektakuläre Strasse zum Faro del Teno, die erst seit letztem Spätsommer nach der Renovierung wieder freigegeben wurde. Zuvor gehörte diese Strasse aufgrund von Felsstürzen zu den gefährlichsten Strassen der Insel, doch diese Stellen wurden nun durch Fangnetze gesichert. Am Ende der Strasse steht inmitten von Lavafeldern der schöne Leuchtturm und wir spazierten ein wenig herum, ohne zu fotografieren. Das Licht war hart und diffus und wir wollten zu besseren Bedingungen zurückkehren.

Wir fuhren weiter, aber ich erwischte leider den falschen Abzweig nach Santiago del Teide und wir fuhren die schmale Strasse über Masca. Es gab einige landschaftlich sehr schöne Aussichtspunkte, aber die Strasse windet sich unzählige Male die Barrancos hinauf und hinunter und das war eigentlich nicht der Plan. Der grösste anzunehmende Unfall war dann auch ein grosser Linienbus (!), der die Strasse fast blockierte. Immer wieder musste er anhalten und der Gegenverkehr quetschte sich mühevoll an ihm vorbei. An jeder Kehre musste er zurücksetzen - es dauerte ewig, bis wir oben waren!

Als wir endlich in Santiago del Teide angekommen waren, kauften wir Getränke und Kuchen in einem Minimarkt und assen in einer Bar zu Mittag. Und dann ging es über Chio endlich hinauf in die Vulkanlandschaft des Teide!

Schon 2009 war ich von dieser Landschaft begeistert, weil man sich irgendwie so fühlt, als wäre der Vulkan gerade erst ausgebrochen. Bizarre Lavabrocken, Lavakegel und Bimsstein so weit das Auge reicht und über allem thront der perfekte Kegel des Teide.

Wir schauten uns ein paar potentielle Fotostellen an und wanderten durch die Lavalandschaft, bis es an der Zeit war, zum Sonnenuntergang im schönen Licht ein paar Panos zu machen. Die Farben waren unfassbar schön!

Die blaue Stunde ist hier - ähnlich wie in Dubai - nur sehr kurz und so war es eine 3/4 Stunde nach Sonnenuntergang bereits dunkel genug für die ersten Sternenaufnahmen. Es hatte kein Mondlicht und die Sterne der Milchstrasse waren wunderschön. Wir fotografierten am Königinnenschuh (Zapato de la Reina) – diese Felsformation gab wahrlich ein tolles Motiv ab.

Obwohl die Milchstrasse und der ganze Sternenhimmel bei Neumond klar zu sehen sind, ziehe ich Mondlicht doch vor, da man dann Landschaftsfotos doch besser gestalten kann. Wir fuhren dann gegen 21 Uhr zurück zur Finca und benötigten dafür rund 80 Minuten.

Ein schöner Tag ging so zu Ende.

Highlight des Tages: Sonnenuntergang am Teide

Diashow:
12. März 2016

Anaga

Heute verbrachten wir den Tag sehr ruhig mit einem Ausflug ins Anaga Gebirge, um uns dort ein wenig umzuschauen. Nach dem Frühstück fuhren wir zum Besucherzentrum Cruz del Carmen und wanderten dort auf dem Pfad der Sinne durch den schönen Lorbeerwald.

Obwohl es bedeckt war, reichte es nicht für Nebel im Wald und später kam sogar noch die Sonne durch - Schade!

Nichtsdestotrotz war der Lorbeerwald mit seinem Duft und der kühlen Luft ein schönes Erlebnis.

Wir fuhren weiter auf der TF12 dem Hauptkamm entlang und bewunderten die tiefen Schluchten des Anaga Gebirges, die von oben bis unten mit dichter Vegetation bewachsen sind. Ein Traum in Grün!

Die TF12 endet schliesslich in San Andres, wo wir den restlichen Nachmittag am Strand Playa de las Teresitas verbrachten. Wir spazierten barfuss im Wasser, das mit 18.5 Grad erst etwas kühl war, aber nach einer Weile war es recht angenehm. In einer Bar genossen wir die Sonne bei einem Kaffee, bevor wir dann zurück in die Finca San Juan fuhren.

Heute assen wir wieder hier und wurden mit einem sehr leckeren Seelachsfilet an einer Chili-Kaktussauce verwöhnt. Es schmeckte mit dem Weisswein ausgezeichnet und wir liessen den Tag kulinarisch ausklingen.

Highlight des Tages: die Fahrt durchs Anaga Gebirge

Diashow:
13. März 2016

Küste

Es war Sonntag und wir frühstückten wohlweislich etwas früher, da es in der Finca sozusagen ein Grosskampftag ist! Inseldeutsche und Einheimische kommen zum ausgedehnten Frühstück und die Hütte war um 10 Uhr rappelvoll. Wir waren da schon fertig und parat für unseren Tagesausflug.

Wir fuhren die Strasse von La Esperanza auf den Teide, wo es aber nicht wirklich leerer war - Sonntags rollt hier wirklich alles, was Räder hat und jeder Picknickplatz war pickepacke voll! Nächsten Sonntag werden wir wohl einen Ruhetag in unserer Finca einlegen und uns erst am Abend bewegen...

Entlang der Strasse gibt es einige aussergewöhnlich schöne Aussichtspunkte auf den Teide, die Waldzone und die Küste. Der Blick reicht bis auf die Hügel von Las Palmas. Der schneebedeckte Teide sah einfach nur grandios aus und wir freuen uns schon jetzt auf die Momente zu Sonnenauf- und -untergang, wenn wir in ein paar Tagen wieder hier sein werden.

Uns war es hier oben aber heute entschieden zu voll, da anscheinend die gesamte Bevölkerung zum 'Schlitteln' hier war. Aber wenn der Teide schon mal so viel Schnee hat, ist es ja auch eine Attraktion Wir fuhren nun aber hinunter an die Küste zum Ort Punta del Hidalgo, wo wir im Restaurant La Caseta eine exzellente Fischplatte mit Papas arrugadas (kanarische Kartoffeln mit Salzkruste) bestellten. Der Fisch und auch die Muscheln und Garnelen waren äusserst schmackhaft und wir liessen uns das Essen bei einer Flasche Wein schmecken.

Danach fuhren wir am Leuchtturm vorbei über eine Schotterpiste zu einem Parkplatz am Lavastrand. Die Steilküste ist hier spektakulär und die kleinen Pools im Lavastrand bieten viele Fotomotive. Das Licht spielte nicht ganz so mit, aber es ergaben sich trotzdem einige schöne Fotos und ich hatte eine schöne Spielzeit, während sich Gerd der Vogelwelt widmete.

Nach der blauen Stunde fuhren wir zurück in die Finca, ich schrieb am Reisebericht und Gerd las. Ein weiterer schöner Tag ging zu Ende.

Highlight des Tages: Spielzeit am Strand

Diashow:
14. März 2016

Garachico & Küste

Heute begann der Tag sehr sonnig und wir frühstückten draussen auf der Terrasse - es ist also doch nicht immer wolkig im Norden ;)

Nach dem Frühstück fuhren wir an der Küste entlang ins schmucke Örtchen Garachico, das vor etwas mehr als 300 Jahren anno 1706 von zwei Lavaströmen des Vulkans Montana de Trebejo, die sich durch das Dorf bis ins Meer frassen, teilweise zerstört wurde. Das Hafenbecken des blühenden Ortes wurde dabei verschüttet, was das Ende Garachicos als wirtschaftliches Zentrum der Kanarischen Inseln bedeute. Noch heute kann man die Lavaströme in den Hügeln sehen und in der erkalteten Lava am Meer befinden sich heute die natürlichen Schwimmbecken El Caletón.

Direkt am Meer befindet sich das Castillo de San Miguel, das 1575 zum Schutz des damals florierenden Hafens von Garachico errichtet wurde. Die Lava von 1706 verschonte das Castillo und es ist heute ein naturkundliches Museum. Wir liefen in die Altstadt bis zur Plaza de la Libertad, wo die dreischiffige Basilika Iglesia de Santa Ana steht. Sie gilt al eine der schönsten Kirchen Teneriffas, brannte leider im Jahr des Vulkanausbruchs bis auf das Portal nieder und wurde wiederaufgebaut. Wir entrichteten einen kleinen Obolus und besichtigten das Innere der Stammpfarrkirche, die mittlerweile zum Kulturerbe erklärt wurde.

Ein paar Eindrücke der Kirche (Klick für Diashow):

Da wir gerade so in Besichtigungslaune waren, besuchten wir auch noch das ehemalige Franziskanerkloster an der Plaza de Juan Gonzalez de la Torre. Das Kloster wurde 1601 von Nicolas Esteban de Ponte y Cuevas gegründet und vom Vulkanausbruch 1706 verschont. Informationstafeln zeigen das Ausmass des Ausbruchs und geben geologische Erklärungen. In diesem Gebäude befindet sich heute ein Naturkundemuseum, eine Mineralienausstellung und mehrere hübsche, typisch kanarische Innenhöfe. Besonders die Mineralienausstellung hatte es uns angetan und wir bewunderten die vielen Fossilien, Muscheln und Schneckengehäuse aus aller Welt wie z.B. den Urzeitfisch Dapedius aus dem deutschen Holzmaden.

Diashow mit Fotos aus dem Franziskanerkloster:

Wir waren nun hungrig und fanden in einer kleinen Seitenstrasse die 'Bodegon Plaza - Casa Juan' , ein wunderbar uriges Lokal, in dem man sehr günstig und gut kanarisch essen kann. Ich wählte mal wieder Kaninchen und Gerd Thunfisch in Paprikasauce und dazu gab es kanarische Kartoffeln, Brot mit herrlich scharfen Saucen (Mojo), Wein und Wasser.

Gestärkt fuhren wir die schmale Strasse hinaus zur Punta de Teno und verbrachten dort einen schönen Nachmittag. Die Kakteen in der Lavalandschaft sind dort faszinierend schön und die Brandung krachte schwer auf den Lavastrand. Zu unserer grossen Freude konnten wir auch die Kanareneidechse (Gallotia galloti) entdecken und fotografieren, eine hübsche Eidechsenart. Dazu gesellte sich ein Paar der hübschen Kanarenpieper (Anthus berthelotii), die willig für uns auf einem Felsen posierten.

Diashow der hübschen Tiere:
Rieseneidechse von Teno (Gallotia intermedia)Rieseneidechse von Teno (Gallotia intermedia)Rieseneidechse von Teno (Gallotia intermedia)Kanarenpieper (Anthus berthelotii)

Es war nun Zeit für den Sonnenuntergang und ich probierte mich an der Brandung mit den schönen Lavastrukturen am Strand. Die Kontrastbeherrschung war fast unmöglich und ich mir gelangen so gut wie keine Fotos mit der untergehenden Sonne im Bild. Die besten Bilder entstanden dann auch, als die Sonne untergegangen war und die Insel Las Palmas deutlich sichtbar wurde. Neben dem Leuchtturm von Teno war die Insel La Gomera zum Greifen nah. Gerd verbrachte die Zeit auf der anderen Seite des Leuchtturms und auch ihm gelangen einige sehenswerte Fotos.

Nach Einbruch der Dunkelheit fuhren wir glücklich zurück in die Finca San Juan, wo wir nach einem kleinen Absacker und einer Dusche müde in die Federn fielen.

Highlight des Tages: der Nachmittag am Teno

Diashow:
Faro del Teno
15. März 2016

Umzug und Teide

Heute war es an der Zeit, die Finca San Juan zu verlassen und nach Arafo in die Finca Casa del Cura Viejo umzuziehen. Die Finca liegt strategisch günstig an der TF-523, die direkt in den Teide Nationalpark führt.

Wieder frühstückten wir ausgiebig in der warmen Sonne bis es schliesslich Zeit zum Auschecken war. Wir verabschiedeten uns von Melanie und fuhren erstmal zum Einkaufszentrum nach Orotava, wo wir uns mit Lebensmitteln für die nächsten Tage eindeckten. Beeindruckend war die 'Wand' mit spanischem Schinken - was für ein Paradies!!!

Um 15 Uhr erreichten wir die Finca und wurden von Manolo freundlich begrüsst. Das Apartment besteht aus einem Untergeschoss mit Kochecke, Essecke und Badezimmer und einem Schlafraum im Obergeschoss. Im Eingangsbereich hat es einen Wohnzimmer mit Kamin, der von allen drei Einheiten gemeinsam genutzt werden kann. Draussen gibt es einen schönen Garten mit Pool, Tischen und einem tollen Ausblick auf die Berge und das Meer. Das Wi-Fi funktionierte erst nicht, aber nach einem Neustart des Routers war auch dieses Problem gelöst. Wir zogen ein und fühlten uns wohl.

Diashow Casa del Cura Viejo:
Garten - Casa del Cura ViejoPool - Casa del Cura ViejoPool - Casa del Cura ViejoGarten - Casa del Cura ViejoKüche - Casa del Cura ViejoWohnraum - Casa del Cura ViejoSchlafraum - Casa del Cura ViejoCasa del Cura Viejo

Um 17 Uhr fuhren wir dann hoch zum Nationalpark und positionierten uns an einem schönen Standpunkt zum Sonnenuntergang. Die Sonne ging genau zwischen dem Teide und der Insel Las Palmas unter und die Farben des Streiflichts waren ein Traum. Leider dauert die gute Fotozeit nur kurz und viel zu schnell verschwand die Sonne unter dem Horizont. Bald darauf wurde es dunkel und der Halbmond erhellte die Landschaft in einem ganz anderen Licht. Wir bewunderten den Sternenhimmel eine Weile und fuhren dann zurück zur Finca, wo wir noch eine Weile bei einem Glas Wein Zeitung lasen.

Highlight des Tages: Sonnenuntergang über dem Teide

Diashow:
16. März 2016

Mehr Teide Nationalpark

Es war ein herrlicher Tag und wir trugen unser Frühstück zu dem Tisch in den Garten und frühstückten gemütlich in der warmen Sonne.

Danach arbeitete ich einige Stunden an den Fotos und dem Reisebericht, während Gerd Essen für die nächsten Tage kochte. So ein halber Büro-/Küchentag muss halt auch mal sein

Um 16 Uhr fuhren wir dann hoch in den Teide Nationalpark, aber es hatte sich leider ziemlich bewölkt und ich hatte wenig Hoffnung auf Sterne für diese Nacht. Wir parkierten am Wanderweg Alto de Guamaso und wanderten einmal um den Vulkankegel herum. Es war hier oben immer noch schön warm und der Spaziergang tat richtig gut. Zum Sonnenuntergang sollten die Wolken dann als Segen erweisen und die Lichtstimmung wurde richtig dramatisch, als die Sonne in einem kleinen Streifen nochmals sichtbar wurde und die Westflanke des Teide in ein wunderbar intensives rotes Licht tauchte.

Wir waren mega happy und die Sensoren unserer Kameras glühten genauso wie das Rot des Sonnenuntergangs. Es war ein wahrlich magischer Moment und die Fahrt hatte sich absolut gelohnt.

Es sollte dann aber wolkig bleiben und wir fuhren zurück zur Finca. Im Internet verfolgte ich fieberhaft die Champions League. Meine Bayern gewannen in der Verlängerung das Champions League Spiel gegen Juventus Turin, was für mich das absolute Highlight und der emotionale Abschluss des Tages war

Highlight des Tages: Sonnenuntergang und 4:2 n.V.

Diashow:
17. März 2016

Sonne und Sterne

Auch heute Morgen wurden wir von der Sonne begrüsst und frühstückten gemütlich und ausgiebig im Garten.

Danach fuhren wir nach Santa Cruz, um uns die Archipelhauptstadt einmal anzusehen. Es war allerdings fast unmöglich, einen Parkplatz zu finden und erst, als wir schon aufgeben wollten, fanden wir den offensichtlich letzten freien Parkplatz in Santa Cruz in der Nähe des Auditorium.

Zu Mittag kehrten wir in das sehr gute Restaurant 'Los Cuatro.Postes.' ein, bekannt für seine Fisch- und Fleischgerichte. Es ist etwas hochpreisiger, aber den Preis absolut wert. Ich hatte Bacalao und Gerd gegrillten Seehecht und beide Gerichte wurden mit Kartoffeln und Gemüse serviert. Die gratis Tortilla war exzellent, ebenso wie der Weiss- und Rotwein. Ein Besuch, der sich aus kulinarischer Sicht sehr gelohnt hat.

Wir wanderten noch an der Kirche Nuestra Señora de la Concepción entlang und besuchten den Markt Mercador de Nuestra Senora de Africa, wo die Geschäfte allerdings bis auf einige Obst- und Gemüsestände schon Siesta hatten. Ich konnte den Erdbeeren nicht widerstehen und wir kauften ein Kilo der köstlich duftenden Früchte.

Ein paar Eindrücke von Santa Cruz:
Santa Cruz de TenerifeSanta Cruz de TenerifeSanta Cruz de TenerifeSanta Cruz de TenerifeSanta Cruz de TenerifeSanta Cruz de Tenerife

Nach einer kurzen Pause in Arafo fuhren wir schliesslich hinauf zum Teide bis Las Roques. Dort hatte ich mir einen Standpunkt für den Sonnenuntergang ausgesucht, der sich auch als lohnend erwies. Die Berge der Caldera färbten sich wunderbar rot und kurz vor Sonnenuntergang wurde sogar schon das Blau des Erdschatten ganz im Osten sichtbar. Ein wunderbarer Moment, der leider viel zu schnell verging.

Wir waren aber noch nicht fertig Heute wollten wir einige Motive im Mondschein fotografieren und fingen mit dem Schuh der Königin an. Die Felsformation sah grossartig aus im Mondschein und das Sternbild Orion sowie die Sieben Schwestern umrahmten das Motiv.

Danach starteten wir eine halbe Stunde lang Intervallaufnahmen für ein Sternspurfoto vom Teide und hofften, dass wir den Nordpolarstern getroffen hatten. Es sah gut aus ;) Weiter ging es zu Las Roques, wo wir ebenfalls einige Motive sowie Intervallaufnahmen machten.

Nach der letzten Sessions war es uns ziemlich kalt geworden und wir fuhren langsam zurück. An zwei Standorten unweit der Sternwarte legten wir aber nochmals Stops ein, um den Teide mit Orion zu fotografieren. Der Vulkan sieht mit dem Schnee im Mondlicht einfach umwerfend aus! Gegen ein Uhr waren wir dann zurück in der Finca und fielen müde, aber glücklich in die Federn.

Highlight des Tages: die Sterne

Diashow (mit grossen Panos):
Panorama Los RoquesZapato de la ReinaZapato de la ReinaLos RoquesZapato de la ReinaLos RoquesPanorama
18. März 2016

Lava und Sterne

Wir schliefen nach der langen Sternennacht heute etwas länger und wurden wieder von den warmen Sonnenstrahlen geweckt. So macht frühstücken draussen wirklich Spass und Freude!

Nach dem Frühstück fuhren wir ins Nachbardorf, um uns eine Finca für November anzusehen, die Casa Maria. Wir trafen den Besitzer Frederik, der uns die Apartments zeigte und mit dem wir nett plauderten. Eine echte Alternative für einen Langzeitaufenthalt!

Wir nutzten die Rückfahrt zu einem Abstecher nach Puertito de Güimar, wo sich der Naturpark Malpaís de Güímar befindet. Hier steht man in einem Lavafeld aus der jüngsten vulkanischen Geschichte Teneriffas. Die grünen Kakteen und Wolfsmilchgewächse bilden einen starken Farbkontrast zu dem dunklen Lavagestein. Überhaupt ist die Pflanzenwelt interessant und die Küste bietet einiges an Fotomotiven. Die Gesteinsformationen der Lava reichen von Stricklava und Lavabomben bis zu Bimsstein. Wir wanderten einige hundert Meter entlang des Weges und rasteten an einer windgeschützten Stelle am Strand, bevor wir zum Mittagessen zurück zur Finca fuhren.

Diashow Malpaís Güímar:

Salinen

Wir fuhren so rechtzeitig los, dass wir zum guten Licht oben am Teide ankamen und wanderten etwas näher an die mächtigen Felsen von Las Roques heran. Das Licht wurde auch schon bald darauf goldig und wir fingen an zu fotografieren. Ich versuchte mich auch das erste Mal an Kugelpanoramen, aber ob dieser Versuch etwas geworden ist, wird sich erst nach unserer Rückkehr zeigen, wenn ich etwas mehr Zeit dafür habe.

So genossen wir nach dem Sonnenuntergang die blauen zehn Minuten und warteten auf die Sterne. Ich machte noch ein zweites Kugelpanorama und dann liessen wir die Kamera eine halbe Stunde für ein Sternspurbild laufen. Zum Glück war es heute nicht windig und so war es eigentlich bis kurz vor Schluss, als es eisiger wurde, sehr angenehm.

Zum Abschluss dieses gelungenen Abends hielten wir nochmals in der Nähe des Aussichtspunkts Ayosa an und waren erfreut über die Aussicht zum Teide und dem Wolkenmeer zur Küste hin. Orion leuchtete über dem Teide und die Landschaft war vom Mond hell erleuchtet - was für ein toller Anblick!

Kurz nach Mitternacht waren wir dann wieder in der Finca und genossen noch einen kleinen Absacker nach diesem schönen Tag.

Highlight des Tages: die Abendstunden am Teide

Diashow (mit grossen Panos):
Panorama Panorama Los AzulejosLos AzulejosPanorama
19. März 2016

Ein Traum in Rosa

Da die Wettervorhersage ideal war, entschieden wir uns, auch mal zum Sonnenaufgang zum Teide hochzufahren. Es stellte sich als goldrichtige Entscheidung heraus! Die Wolkengrenze passte und der Teide nahm bereits eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang eine herrlich rosa Farbe an. Zusammen mit dem zarten Blau des frühen Morgens war es eine perfekte und wunderschöne Farbsymphonie!

Bald darauf ging die Sonne auf und tauchte den Teide Gipfel und die Ostflanke in ein tiefrotes Licht, das bald darauf hellrot und dann orange wurde. Was für fantastische Momente und eine Menge Glückshormone durchströmten meinen Körper

Nach diesem grandiosen Sonnenaufgang fuhren wir zurück ins Dorf, wo wir tankten und uns beim Lidl mit frischen Brötchen und Vanillejoghurt fürs Frühstück eindeckten. Den Tag liessen wir ruhig angehen: Gerd las und ich arbeitete am Reisebericht und den Fotos, bis es am Nachmittag wieder Zeit war, zum Teide zu fahren. Die Wolkengrenze hatte stark angezogen und befand sich leicht schwankend um die 2000 Meter. Wir mussten hoch bis Izaña, wo wir dann aber über den Wolken standen, über denen der Teide majestätisch thronte.

Es war wieder sehr windig und wir zogen uns zum Sonnenuntergang mit mehreren Fleece Schichten warm an, so dass wir die Licht-Nebel-Show aus vollen Zügen geniessen konnten. Das Licht war auch fantastisch und auf der Seite bei der Sternwarte flossen die Wolken über den Kamm. Alles in allem waren die Wolken etwas zu wenig in Bewegung, um eine echte Welle zu erzielen. Na ja, vielleicht beim nächsten Mal!

Nach dem Sonnenuntergang und den blauen zehn Minuten fuhren wir zurück in die Finca. Es lohnte sich heute nicht zu bleiben: zu hoch waren die Wolken und es war zudem noch ungemütlich windig und frisch.

Den Abend liessen wir wieder ruhig ausklingen und gingen einigermassen früh zu Bett.

Highlight des Tages: der Traum in Rosa zum Sonnenaufgang

Diashow:
20. März 2016

Lavaspiele

Wir liessen es heute ruhig angehen und ich arbeitete am Morgen die Fotos der letzten zwei Tage auf und brachte den Reisebericht auf den aktuellen Stand. Gegen Mittag fuhren wir dann los, um eine Stelle an der Küste mit einem Felsbogen anzusehen. Vielleicht klappt es ja noch, dass wir dort bei klarem Wetter fotografieren können - heute sah es eher nicht danach aus... Danach schlenderten wir durch das hübsche Dörfchen Abona und fuhren schliesslich nach Puertito de Güímar, wo wir in einer gemütlichen Bar Tapas mit einer Flasche Wein genossen.

Wir wählten Tintenfisch in zwei Varianten, Sardinen und dazu kanarische Kartoffeln mit den typisch kanarischen Mojos. Alles war sehr lecker und zum Abschluss gab es noch Kaffee und ein Stück Kuchen - was für ein kulinarischer Genuss!

Nun war es Zeit für die Küste und wir wanderten den Küstenweg entlang, bis ich einige schöne Stellen für Langzeitbelichtungen fand. Die Flut rollte langsam herein und als der Wind auffrischte, wurde ich hin und wieder von der Gischt durchnässt. Auf einem Felsen hielten sich tapfer zwei Krabben fest, während eine dritte immer hinuntergespült wurde. An jeder Stelle gab es schöne Motive und während ich mit dem Wasser und der Lava spielte, widmete Gerd sich den kleineren Motiven. Ihm gelangen dabei ein paar schöne Fotos von der Lava und der Vegetation, die sich wieder ihren Platz erkämpft.

Das Licht wurde über Gran Canaria rosa und gab einen wundervollen Kontrast zum Wasser und der Lava. Alles in allem eine sehr schöne Spielzeit - dieser Küstenabschnitt bietet wirklich viele Möglichkeiten!

Wir fuhren zurück in die Finca und liessen den Tag im Wohnzimmer am Kaminfeuer ruhig ausklingen.

Highlight des Tages: Spielzeit am Strand

Diashow:
21. März 2016

Kultur, Sturm und Sonne

Wie immer wurde ich morgens um dieselbe Zeit wach, aber diesmal hörte ich das Plätschern von Regen! Es war nur ein kurzer Schauer und ein wenig später schien schon wieder die Sonne. Es war ein stürmischer Tag und beim Frühstück war heute ein dünnes Fleece willkommen. Nach dem Frühstück fuhren wir die paar Kilometer rüber nach Güímar und besuchten das Gelände der Pyramiden von Güímar. Wir nahmen das Basisticket für den grossen Rundgang für 11 Euro. Es gab noch zwei andere, teurere Tickets, aber da waren zum einen die Osterinseln aus Heyerdahls Sicht dabei (dort waren wir schon selber...) und ein Garten mit Giftfplanzen, was uns beides nicht sonderlich interessierte.

Die gesamte Ausstellung ist auf die Theorien von Thor Heyerdahl ausgerichtet, die nach wie vor unbelegt und umstritten sind. Sie basieren auf der Annahme, dass die kanarischen Pyramiden eine Zwischenstation auf dem Weg ägyptischer Sonnenanbeter zu den Maya Mittelamerikas seien. Belegt konnte dieses nie werden; im Gegenteil: kanarische Archäologen datierten die Schichten der Pyramiden und kamen zu dem Schluss, dass diese nicht älter als aus dem 19. Jahrhundert sein können. Wie auch immer, interessant sind die sechs rechteckig langgestreckten Terrassenbauten aus mörtelfrei aufgeschichteten Lavasteinen allemal.

Jedes Jahr am 21. Juni ist hier ein heftiger Trubel, wenn zur Sommersonnenwende ein 'zweimaliger' Sonnenuntergang stattfindet. Die Längsseiten einiger Terrassenbauten weisen in Richtung der beiden Sonnenwenden. Na ja, eigentlich ist das nur ein normales Phänomen, da die Sonne immer weiter nach Westen wandert und dann hinter einer Bergspitze nochmal zum Vorschein kommt ;) Ein zweimaliger Sonnenuntergang ist das nicht gerade... Auf jeden Fall hatte Heyerdahls Engagement das Gute, dass die Pyramiden erhalten werden konnten, während die anderen auf Teneriffa mittlerweile alle zerstört sind.
In den Ausstellungen lernt man einiges über Heyerdahls Expeditionen und es gibt Modelle seiner Schiffe RA I und II, Tigris und der berühmten Kon Tiki, mit der er auf die Osterinsel reiste. Ein interessanter, aber eben auch umstrittener Mann.

Diashow Pyramiden von Güímar:

Nach dem Besuch fuhren wir ins Einkaufszentrum und danach zum Mittagessen und Entspannen zurück in die Finca. Wir verbrachten einige Zeit im Garten und am Pool und genossen die Sonne. Die Wolken oben am Teide waren sehr hoch, aber wir wagten es schliesslich doch und fuhren hinauf.

Im Wald erreichten uns dann auch die Wolken und auch auf der Höhe der Sternwarte waren wir immer noch in dicken Wolken. Aber dann - kurz nach El Perdillo - verschwanden die Wolken und über uns war nur noch der strahlendblaue Himmel! Wir parkierten bei Las Roques und fotografierten in der schönen Lavalandschaft. Diese Felsformationen geben wirklich ein wunderschönes Motiv ab und die Berge im Hintergrund leuchten im letzten Licht in den schönsten Rottönen. Was für ein Spass und ich freute mich, dass der Plan doch noch aufgegangen war!

Nach dem Sonnenuntergang und der blauen Stunde wärmten wir uns im Auto auf. Der Wind war sehr stark und nach kurzer Zeit waren wir völlig durchgefroren - es hatte auch nur noch 3 Grad hier oben!

Nichtsdestotrotz machten wir noch ein paar Mondscheinfotos und fuhren dann glücklich zurück nach Arafo.

Highlight des Tages: ein bisschen Kultur und ein schöner Sonnenuntergang

Diashow:
22. März 2016

Küstentag

Nach einem herzhaften Frühstück im sonnigen Garten machten wir eine Erkundungstour auf die Südwestseite Richtung Chio, um uns eine Unterkunft für November anzusehen. Leider war das Tor geschlossen, aber die Lage ist ruhig und schön und die Bilder auf der Webseite waren aussagekräftig genug.

Wir schauten uns die kleinen Orte zwischen Playa San Juan und Los Gigantes an, die zwar fotografisch interessant sind, aber uns vom Flair her schon zu touristisch waren. Man merkt deutlich die Nähe zum Touristenalbtraumort Los Christianos...

Über Vilaflor, wo wir in einer Bar Tortillas zu Mittag assen, fuhren wir nach La Jaca und genossen am Strand die Sonne. Der Strand besteht aus Lavafelsen, die ins Meer hinauslaufen, was einen guten Vordergrund abgab. Leider spielte das Licht nicht ganz so mit, aber es machte trotzdem viel Spass.

Nach Sonnenuntergang fuhren wir ein paar Kilometer zurück nach Tajao, wo wir im (unserer Meinung nach) besten Fischrestaurant an der Küste, dem El Rincón Del Marinero, zu Abend assen. Der Fisch ist fangfrisch und kann in der Kühltheke bei der Küche bewundert werden - beeindruckend! Wir nahmen beide Calamari mit kanarischen Kartoffeln und einem Tintenfischsalat und alles war ausgezeichnet und sehr schmackhaft.

Wir genossen das Essen sehr und fuhren dann gestärkt zu einem Felsbogen, wo ich noch Nachtaufnahmen machen wollte.

Der Felsbogen war grossartig und machte sich hervorragend im Mondlicht. Im November möchte ich aber noch einmal bei weniger Mondschein kommen, denn das Vollmondlicht blendete nun fast alle Sterne am Himmel aus. Aber man muss ja auch noch Ziele für den nächsten Besuch haben ;)

Dieser letzte Fotostop war ein gelungener Abschluss einen schönen Tages, den wir bei einem Glas Wein in der Finca ausklingen liessen.

Highlight des Tages: das Abendessen

Diashow:
23. März 2016

Letzter Ferientag

Wir liessen unseren letzten Tag auf Teneriffa ruhig angehen und frühstückten erstmal ausgiebig im Garten. Es tröpfelte leicht, aber schon kurze Zeit später war es wieder sonnig und freundlich.

Nach dem Frühstück spazierten wir auf dem Küstenwanderweg vom Malpaís Güímar und bestaunten die tollen Lavastrukturen. Immer wieder faszinierend, wie sich die Pflanzen ihren Weg bahnen und die Lava die tollsten Formen zaubert. Wir kehrten zurück zur Finca und assen im Garten zu Mittag. Dann war es Zeit, zum letzten Mal in den Nationalpark zu fahren.

Die Wolken hingen heute sehr hoch und selbst Izana war nicht wolkenfrei. Erst weit hinter El Pordillo wurde es klar und wir fotografierten ein weiteres Mal bei Las Roques. Die Farben des Sonnenuntergangs waren unglaublich schön und die Berge leuchteten im allerschönsten Rot. Ein Föhnwölkchen hatte gar die Form eines Ufos!

Die Rückfahrt nach Arafo war dann allerdings nicht mehr ganz so schön. Die Temperatur fiel auf unter Null Grad, die Wolken hingen immer noch tief, die Sicht lag bei unter 10 Meter und durch den starken Wind und die Feuchtigkeit hatten sich einige Felsstücke gelöst. Zwei Mal konnte ich nur noch knapp bremsen und den Steinen ausweichen! Nun wurde es verständlich, warum es so gefährlich am Teide werden kann – die Berge sind besonders bei schlechtem Wetter unberechenbar!

Aber wir kamen nach einer Stunde sicher in Arafo an, packten den Koffer und liessen den letzten Abend bei einer Flasche Wein ausklingen.

Highlight des Tages: Sonnenuntergang

Diashow:
24. März 2016

Heimreise

Der letzte Tag ist schnell erzählt. Nach einer Tasse Kaffee fuhren wir zum Flughafen, gaben das Auto zurück und checkten ein. Diesmal flogen wir mit TuiFly und weder am Check-in noch am Gate interessierte man sich für unser Handgepäck – Glück gehabt, denn offiziell sind nur 6 kg erlaubt; extrem wenig!

Der Flug war am Anfang durch starken Gegenwind recht turbulent, aber nach einer Stunde dann bis zur Landung ruhig. Unterwegs hatten wir einen schönen Blick auf Lissabon, die spanischen Berge und später auf die schweizer Alpen.

Sicher landeten wir in Basel und diese Ferien gingen zu Ende.

Es war eine schöne Reise und wir freuen uns bereits auf einen längeren Aufenthalt im November. Die Insel ist einfach unglaublich vielseitig und wird aus fotografischer Sicht nie langweilig. Dazu kommt das angenehme Klima und das ausgesprochen gute Essen. Wir kommen gern wieder!

Wir danken Euch für Euer Interesse und hoffen, Ihr hattet etwas Spass beim Lesen unseres Reiseberichts.

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