Arusha & Tarangire Nationalpark

14. November 2008

Es geht los!

Heute starteten wir unser Abenteuer Tanzania und flogen mit der KLM um 6 Uhr ab Düsseldorf nach Amsterdam. Ein kurzer Flug mit einer Fokker 50 und in Amsterdam erwartete uns holländisches Nieselwetter und etwas Nebel. Nach knapp drei Stunden Wartezeit im Transfer und einer kleinen Verzögerung wegen verspäteter Maschinen aus Paris und Wien ging es endlich weiter nach Kilimanjaro Airport, wo wir nach 8 Stunden Flugzeit um 20.30 Uhr Ortszeit landeten.

Es war immer noch sehr warm, aber wir hatten Glück, dass wir im Flugzeug in Reihe 20 sassen und so nicht sehr lange am Visa Office warten mussten. Draussen erwarteten uns Steven, unser Guide für die nächsten 13 Tage und Elvira, die für uns die Reise organisiert hat. Ein herzliches Hallo und schon waren wir im Landcruiser unterwegs zu unserem Hotel für die nächsten zwei Nächte, der Moivaro Coffee Lodge *. Unser Bungalow ist geräumig mit einem grossen Bad und sehr gemütlich. Wir verbrachten den restlichen Abend bei einem leckeren Nachtessen mit Elvira und verquatschten uns ein wenig – als wir auf die Uhr schauten, war es bereits halb eins !

Highlight des Tages: das leckere Essen in der KLM

15. November 2008

Arusha Nationalpark

Wir erwachten recht früh und ich habe meine erste Begegnung mit einer Spinne hinter mir. Sie war aber nur klein und meine Panik hielt sich in Grenzen! Im Garten tobten zu unserer Begeisterung viele bunte Vögel: eine Witwenstelze, Flötenwürger, Bülbüls, Nektarvögel und einige andere bunte Vögel, deren Namen wir nicht kannten. Was für ein schöner Tagesbeginn! Wir frühstückten zusammen mit Elvira, die uns aber dann leider verlassen musste und zurück nach Nairobi fuhr, während wir mit Steven unseren ersten Tag in einem der tansanischen Nationalparks verbrachten.

Pünktlich um 9 Uhr holte Steven uns ab und wir fuhren das kurze Stück zum Arusha National Park. Steven kaufte die Permits und kurze Zeit später sahen wir bei der Fahrt zum Momella Gate unsere ersten Giraffen – was für schöne elegante Tiere! Am Momella Gate parkierten wir das Auto und machten eine etwa 2,5-stündige Walking Safari, bei der wir vom bewaffneten Ranger Raimund begleitet wurden. Als erstes sahen wir wunderschöne bunte Bienenfresser – Weissstirnspinte, die am Flussufer ihre Bruthöhlen hatten und eifrig damit beschäftigt waren, den Nachwuchs mit Nahrung zu versorgen.

Wir wanderten weiter bis zu einer grossen offenen Ebene, wo eine grosse Büffelherde weidete. Wir konnten uns den bulligen Tieren bis auf etwa 150 Meter nähern und bewundern. Es sind starke, mächtige und als Einzeltier auch gefährliche Tiere, die aber auch eine gewisse Faszination ausstrahlen.

Ein wenig weiter frass eine Giraffe an einer Akazie und ein paar Meter daneben tobten Paviane in den Büschen. Wir stiegen ein wenig den Hang hinauf und hatten einen schönen Ausblick auf die Ebene und die grasenden Büffelherden. Weiter ging es zum Tululusia Waterfall, idyllisch gelegen und eine willkommene Abkühlung!

Auf dem Weg zurück verbrachten wir noch einige Zeit bei den Bienenfressern, wo uns einige schöne Fotos gelangen – sie posierten aber auch wie Supermodels! Gleich neben den Bienenfressern fanden wir einen Agamanen, der sich auf einem Felsen sonnte und sich ebenfalls für uns in Szene setzte.

Wir verabschiedeten uns von Raimund und fuhren mit Steven weiter zum Big Tree Arch, einem Würge-Feigebaum mit einem grossen Loch, so gross, dass man durchfahren konnte. Nach gebührender Bewunderung war es Zeit für eine Lunch Break und wir fuhren zum Kilimanjaro View Point, von dem man einen grossartigen Blick über die Ebene und die umgebenden Hügel sowie zu den Momella-Seen hatte. Ein schöner Platz zum Picknicken; das fand wohl auch der grosse Hornvogel, der uns fast durchs Essen flog!

Die Lunchbox konnten wir nicht ganz bewältigen, ohne zu platzen, und so fuhren wir satt und zufrieden zu den Momella-Seen. Unterwegs sahen wir Grüne Meerkatzen, Giraffen, Kronenkiebitze und am Ufer eines Sees eine Bande Nachtreiher, die richtig niedlich auf ihren Ästen hockten und aussahen, als hätten sie volle Backen .

In den salzhaltigen Momellaseen machten sich zahlreiche Grosse und Kleine Flamingos über die Algen her und von überall her flogen weitere Flamingos ein! Wir wunderten uns, dass sich auch einige Nilgänse in dem salzigen Wasser tummelten. Am Ufer fand Steven auf einem Stein eine ziemlich hässliche Spinne Ich schaute sie mir tapfer an – das hielt aber nur solange, bis Gerd mir zurief, sie würde auf mich zukommen und ich entsetzt zurücksprang . Aber immerhin – angucken geht schon !

Wir fuhren um die Seen, die nun mit den malerischen Hügeln im weichen Licht des späten Nachmittags sehr schön aussahen. So ging unser erster Safaritag dem Ende zugegen – ein schöner Start, den wir mit einem leckeren Abendessen bei einer Flasche Weisswein ausklingen liessen.

Highlight des Tages: die Bienenfresser

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Büffel (Syncerus caffer)Tululusia WaterfallZwergspint (Merops pusillus)Siedleragame (Agama agam)Big Tree ArchMaasai Giraffe (Giraffa camelopardalis tippelskirchi)Tüpfelhyäne (Crocuta crocuta)Momella SeeNachtreiher (Nycticorax nycticorax)Momella LakeNgurdoto KraterFlamingosRosa Flamingo (Phoenicopters ruber)Kilimandscharoguereza
16. November 2008

Tarangire Nationalpark

Wir frühstückten wieder zeitig und um 9 Uhr holte Steven uns ab: heute ging es für drei Tage in den Tarangire National Park. In Arusha trafen wir Stevens Boss Aafeez, der uns noch ein paar Infos gab und viel Spass wünschte. Ausserdem stiess noch Paul zu uns, der ab jetzt für unser kulinarisches Wohl sorgen sollte. Der kleine Anhänger wurde an den Landcruiser gehangen und es konnte losgehen.

Wir passierten die Ardai Plains und legten beim Meserani Snake Park einen Besuchsstop ein. Dort konnten wir alle gefährlichen und ungefährlichen Schlangen Ostafrikas bewundern und die einzelnen Tiere wurden uns von einem kundigen Guide erklärt. Zum Schluss durften wir noch eine kleine Schlange halten – faszninierende Tiere! Ein Maasai Cultural Heritage Museum gehörte auch dazu und wir wurden von einem Guide sanft zu einem Besucht überredet Letztendlich war es recht interessant, einen Einblick in das Leben der Maasai zu bekommen, wenn es auch für uns mitunter befremdlich ist. Der Maasai, der uns führte, war ein hochgewachsener und unglaublich stolzer junger Mann – eine tolle Ausstrahlung hatte er . Der Ausgang liegt in einem (künstlichen?) Maasai-Dorf, wo wir sofort von Frauen umringt wurden, die etwas verkaufen wollten. Das sind genau die Situationen, in denen wir uns total unwohl fühlen und wir suchten recht schnell den Weg zurück zu Steven. Das reichte dann auch an menschlicher Kultur für diese Ferien

Nach etwa 90 Minuten Fahrt erreichten wir die Zion Campsite, die sich einige Kilometer vor dem Eingangstor des Tarangire Nationalparks befindet. Mit Hilfe der Jungs von der Campsite war unser schönes geräumiges Zelt schnell aufgebaut und auch Pauls Küche eingerichtet. Unser Zelt hat zwei Feldbetten mit Matratze, einen Tisch und sogar einen kleinen Spiegel – wir mussten lachen, als Paul diesen aus dem Fass zauberte und in das Zelt trug ! Erstaunlich, was die Jungs so alles aus den Kisten und Fässern zu Tage förderten – es fehlte an nichts ! Die Campsite an sich ist recht schön gelegen mit vielen Schatten spendenden Bäumen und einem gedeckten Rastplatz mit einer kleinen Bar, wo man Wasser und Softdrinks kaufen konnte. Lediglich die sanitären Anlagen waren etwas gruselig und wir versuchten, diese Aktivitäten auf die Toiletten / Duschen am Eingang des Parkes zu verlegen. Überhaupt waren wir vom Zustand der sanitären Anlagen innerhalb der Parks sehr positiv überrascht und begeistert.

Diashow Zion Campsite (Klick für grössere Bilder):

War es in Arusha noch angenehm warm gewesen, war es hier im Tarangire erheblich heisser. Es war aber eine trockene Hitze, so dass wir gut damit klar kamen.

Nach dem Lunch machten wir dann unseren ersten Game Drive im Tarangire National Park. Kurz nach dem Eingang begrüssten uns die ersten Braunbauch-Flughühner, Gelbkehlfrankoline sowie Impalas und es dauerte nicht lange, bis wir im Tarangire River einen Elefanten auf der Suche nach Wasser fanden. Während der Pirschfahrt begegneten wir noch vielen Elefanten, die auch Jungtiere dabei hatten sowie viele Impalas, Giraffen, Büffeln, Frankoline und herzig posierende kleine Dik-Diks.

Zum Abschluss des Tages gab es noch ein wunderschönes Abendlicht, das die Boababbäume des Parks golden leuchten liess. Ein würdiger Abschluss dieses Tages im Park . Der Abend verging recht zügig – Paul hatte toll gekocht und uns vertrieben die vielen fliegenden Käfer schnell ins Zelt, wo wir früh ins Reich der Träume hinüberschlummerten.

Highlight des Tages: das Dik-Dik

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Gelbkehlfrankolin (Francolinus leucoscepus)Kirk Dik-Dik (Madoqua kirkii)Baobab BaumKronenkiebitz (Vanellus coronatus)Dik-DikElefant (Loxodonta africana)
17. November 2008

Tarangire Nationalpark

Um 5.20 Uhr wurden wir von Steven geweckt und waren nach einer schnellen Tasse Kaffee um 6 Uhr am Eingangsgate des Parks. Das Morgenlicht war sanft und wir fanden nach kurzer Zeit einen wunderschönen Weissbrauenkuckuck malerisch auf einem Ast posierend. Ein kurzer Abstecher führte uns zu einem Baum, in dem zu unserer Begeisterung ein Schlangenadler Ausschau nach seinem Frühstück hielt. Ein wunderbarer majestätischer Vogel, an dem wir uns kaum satt sehen konnten.

Zum Glück hatte Steven immer genügend Geduld für uns! Kurze Zeit später huschten zwei grosse Vögel lautlos durch die Luft und landeten hoch in einem Baum nahe bei uns. Wir konnten unser Glück kaum fassen, sahen uns doch mit ganz grossen Augen zwei Milchuhus an ! Dieser Morgen war schon damit ein absoluter Höhepunkt für uns . Die beiden Uhus flogen bald weiter, doch unweit des Baumes gab es mehrere grosse Kaffernhornraben, die auf dem Boden nach Nahrung suchten, ein paar Sträusse und einen Weissbauch-Lärmvogel auf der Suche nach Wasser.

Wir fuhren noch ein paar recht abenteuerliche, sehr matschige Wege und blieben sogar einmal in einem Wasserloch stecken. Doch Steven, ganz ruhig und besonnen, aktivierte den Allradantrieb und die Differentialsperre, legte ein kleinen Baumstamm unter das rechte Vorderrad und so ging es schnell weiter . Faszinierend, was diese Autos so leisten können ! Auf dem weiteren Weg sahen wir noch viele Vögel wie den schönen Starweber, Würger und Frankoline sowie blühende Ammocharis Lilien.

Zurück im Camp gab es ein leckeres Frühstück von Paul, wir duschten und holten ein wenig Schlaf nach. Nach dem Lunch ging es los zur zweiten Pirschfahrt des Tages. Unterwegs sahen wir eine Riesentrappe, unweit trieben ein paar Grüne Meerkatzen ihr Unwesen und eine flache Weichschildkröte überquerte in aller Seelenruhe die Piste. Kurze Zeit später begegneten wir einer auf einem Ast posierenden Gabelracke und einer kleineren Elefantenherde sowie einem Straussenpaar mit vier winzig kleinen Straussenkindern – so putzig, die Kleinen !

Am Rande des Tarangire Rivers fanden wir einen fleissigen Bienenfresser (Zwergspint), Nilgänse mit Nachwuchs und eine grössere Elefantenherde, die nur wenige Meter vom Auto entfernt graste. Wir Alle genossen diese Begegnung mit den grossen Dickhäutern, die sich von uns nicht beeindrucken liessen. Lediglich ein LKW mit Arbeitern beladen machte eine der Damen etwas nervös und sie trompete ihren Unmut laut hinaus .

Hoch oben in den Palmen entlang des Flusses hatten ein paar Weissrücken-Geier ihre Nester. Ein weiteres Highlight für uns war ein Paar Steppenadler, das in kurzer Entfernung in einem toten Baum sassen. Ebenfalls sehr majestätische Vögel und wir waren sehr glücklich, sie in ihrem natürlichen Habitat beobachten zu können. Im Fluss fanden wir eine Elefantenherde, die zum Wasser schritt – sehr langsam, aber sehr zielgerichtet und begleitet von einem Graureiher und einer Bande Waffenkiebitze.

Am anderen Flussufer standen drei andere Safarifahrzeuge und die Leute starrten mit Ferngläsern den Fluss entlang. Nicht lange danach hatte auch Steven gesehen, was sie beobachteten: eine Gruppe von drei, vier Löwinnen, die im Schatten eines Baumes dösten. Wir fuhren in die Richtung und als wir dort ankamen, waren zwei der Damen bereits oben angekommen und lagen faul im Gras; von einer waren nur die in die Höhe gereckten Pfoten zu sehen! Es tat sich nicht viel und nach einiger Zeit fuhren wir weiter und fanden zu guter Letzt noch ein Paar Löffelhunde, die sich in ihre Löcher abduckten. Niedliche kleine Kerle !

Ein wirklich ereignisreicher, schöner Tag wurde von einem leckeren Abendessen von Paul gekrönt, bei dem wir unsere Erlebnisse Revue passieren liessen. Richtig müde fielen wir in unsere Betten.

Highlight des Tages: der Schlangenadler und die Milchuhus

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Weissbrauenkuckuck (Centropus superciliosus)Impala (Aepyceros melampus)Schlangenadler (Circaetus cinereus)Grant-Zebra (Equus quagga boehmi)Milchuhu (Bubo lacteus)Kaffernhornrabe (Bucorvus leadbeateri)Impala (Aepyceros melampus)Grant-ZebraAmmocharis Lilie (Ammocharis tinneana)Steppenadler (Aquila nipalensis)Gabelracke (Coracias caudata)Zwergspint (Merops pusillus)Dreifarbenglanzstar (Lamprotornis superbus)Langschwanzwürger (Lanius cabanisi)Wasserbock (Kobus ellipsiprymnus)Elefant (Loxodonta africana)Elefant (Loxodonta africana)Elefant (Loxodonta africana)Grünmeerkatze (Cercopithecus aethiops)Grünmeerkatze (Cercopithecus aethiops)Elefant (Loxodonta africana)Elefant (Loxodonta africana)Löffelhund (Otocyon megalotis)
18. November 2008

Tarangire Nationalpark

Um sieben Uhr rief Paul zum Frühstück und danach machten wir uns auf eine ganztägige Pirschfahrt tief in den Park hinein. Wir fuhren bis an den Rand des Silale Sumpfes. Die Vegetation veränderte sich ständig und auch der Boden wechselte von sandig auf rote Erde und zurück. Ein hübscher Weissbrauenkuckuck posierte nochmals auf einem Ast, Giraffen ästen direkt am Weg neben dem Auto und Impalas beäugten uns gleichzeitig misstrauisch und neugierig. In der grossen Ebene suchte Steven nach Geparden, aber wir wurden leider nicht belohnt. In der Ebene gab es aber dennoch einiges zu entdecken: eine grosse Büffelherde und Familie Schabrackenschakal, die ihr Heim unter einem grossen Baum hatte und sich von uns nicht sehr beeindrucken liess. In der Nähe des Flusses wanderten wieder grosse Elefantenherden – grossartig!

Am Rande des Sumpfes liegt eine Picknick-Site, wo wir unseren Lunch nahmen – umringt von ein paar Dreifarbenglanzstaren und Starwebern. Kurz vor der Pause entdeckten wir am Sumpfrand unsere ersten Schreiseeadler – zwar weit entfernt, aber es war trotzdem sehr schön, diese schönen, grossen Adler durch das Fernglas gesehen zu haben .

Wir fuhren zurück Richtung Fluss, wo ein Graureiher auf seine Nahrung wartete und dabei von dem winzigen und sehr niedlichen Haubenzwergfischer, einem kleinen Eisvogel, begleitet wurde. Dieser kleine Künstler fischte immer wieder nach kleinen Fischen oder fing Insekten – was für ein hübscher Vogel! Nahe am Ufer landete der lustige Hammerkopf, der Nester so gross wie eine 3-Zimmer-Wohnung baut, und schritt im Uferbereich auf und ab. Der quirlige Dreibandregenpfeifer suchte aufgeregt im Uferbereich nach Insekten – was für ein reges Leben hier am Flussufer !

Auf der Weiterfahrt begegneten wir einem eiligen Sekretär und einer Riesentrappe. Der Sekretär stakste stolz durch die Savanne und liess sich auch nicht von den schimpfenden, ihre Nester verteidigenden Kronenkiebitzen beeindrucken.

Danach statteten wir dem Poarcher′s Hide in einem riesigen Boabab-Baum einen Besuch ab. Durch einen kleinen Eingang versteckten Wilderer bis vor nicht allzu langer Zeit ihre Beute. Es dauerte eine Weile, bis die Ranger dieses perfekt getarnte Versteck entdeckten und dem Treiben Einhalt geboten. Leider gab es dort einige der lästigen Tse-Tse Fliegen und ich wurde natürlich auch wieder gestochen .

Der Sonnenuntergang spielte heute endlich mal mit und uns gelangen einige schöne Aufnahmen von Bäumen gegen die untergehende Sonne. Afrika Feeling pur !

Der Tag endete für uns mit einem kleineren Schock: auf der Rückfahrt bemerkte ich, dass sich von unserem 300mm Objektiv das Bajonettrückteil durch die Ruckelei im Auto gelöst hatte. Geistesgegenwärtig hielt ich die Kombination zusammen, so dass keine Kabel rissen. Steven stoppte das Auto und uns gelang es, das Bajonett wieder an das Objektiv anzuschrauben – zum Glück waren drei von vier Schrauben okay. Gut, dass Gerd immer sein schweizer Sackmesser mit den Werkzeugen dabei hat! Ein kurzer Funktionstest und Erleichterung machte sich breit: Stabilisator, Fokussierung und Blendenübertragung funktionierten einwandfrei ! Da hatten wir wohl viel Glück gehabt ! Wir entnahmen eine Schraube vom leichteren 14mm Objektiv und schraubten es an das 300mm, so dass es wieder voll verschraubt war. Es hielt dann auch bis zum Ende der Ferien ohne Probleme und nach unserer Rückkehr ging es zum Canon Service. Zurück im Camp wartete Paul schon mit dem Dinner, das gewohnt lecker war!

Highlight des Tages: die Elefantenherden und das Paar Schreiseeadler

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Weissbrauenkuckuck (Centropus superciliosus)Giraffe (Giraffa camelopardalis tippelskirchi)Helmperlhuhn (Numida meleagris)Weissbauch-Lärmvogel (Corythaixoides leucogaster)Maasai GiraffeMaasai GiraffeNimmersatt (Mycteria ibis)Senegaltaube (Steptopelia senegalensis)Hammerkop (Scopus umbretta)Elefant (Loxodonta africana)Elefant (Loxodonta africana)Dreiband-Regenpfeifer (Charadrius tricollaris)Sekretär (Sagittarius serpentarius)Wasserbock (Kobus ellipsiprymnus)Kronenkiebitz (Vanellus coronatus)Tarangire Sonnenuntergang

Im nächsten Kapitel könnt Ihr lesen, welche Tiere und Erlebnisse wir im Lake Manyara Nationalpark erleben durften.


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