Miranda Shorebird Center

19. Februar 2017

Ein Tag mit Schnepfen, Knutts & Co.

Nach dem leckeren Frühstück in der Sonne in Piha, steuerten wir unser nächstes Ziel an: Miranda am Firth of Thames, wo wir im Miranda Shorebird Center Seevögel beobachten wollten. Für die 140 Kilometer lange Fahrt benötigten wir rund zwei Stunden und wir informierten uns zuerst im Besucherzentrum. Momentan waren circa 4200 Pfuhlschnepfen und rund 1200 Schiefschnäbel vor Ort. Ich hatte bei der Reiseplanung von diesem Ort gelesen, an dem Tausende Pfuhlschnepfen (Limosa lapponica), Knutts (Calidris canutus) und der endemische Schiefschnabel (Anarhynchus frontalis) aus den heimischen Gefilden überwintern. Die Vögel fliegen aus der sibirischen Tundra oder Alaska ohne Pause bis zu 13.000 Kilometer!

Wir parkierten das Auto am Besucherzentrum und nicht auf dem Parkplatz am Hide, weil dort in letzter Zeit vermehrt Autos aufgebrochen wurden und wir alle Sachen dabei hatten. So wanderten wir eine gute halbe Stunde an den Mangroven und Teichen entlang bis zum Hide. Die beste Beobachtungszeit sind die 1-2 Stunden um den Höchststand der Flut und wir waren genau zur rechten Zeit vor Ort Die Pfuhlschnepfen und Knutts sassen (und schliefen) auf der vorgelagerten Muschelbank und vorne im Watt suchten andere Seevögel nach Nahrung oder pickten sich einen der zahlreichen Krebse.

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Aber es gab auch noch zahlreiche andere Vögel wie den endemischen Schwarzen Stelzenläufer (Himantopus novaezelandiae) und dem Stelzenläufer (Himantopus himantopus), die sich interessanterweise auch vermischen und Hybriden entstehen lassen. Diese erkennt man daran, dass die schwarze 'Halskrause' im unteren Bereich nicht ganz geschlossen ist. Zahlreich vertreten waren auch die Spitzschwanzstrandläufer (Calidris acuminata), Teichwasserläufer (Tringa stagnatilis), Neuseeländische Austernfischer (Toreapango) sowie einige Steinwälzer (Arenaria interpres) und Regenpfeifer (Charadrius bicinctus).

Die Dame vom Naturschutzzentrum hatte zwei Spektive aufgestellt und zeigte uns immer wieder Besonderheiten wie z.B. die Gruppe Königslöffler (Platalea regia) oder die etwas weiter entfernten Regenbrachvögel (Numenicus phaeopus variegatus).

Nach rund zwei Stunden Vogelbeobachtung wanderten wir zurück zum Parkplatz und fuhren zu unserer B&B, dem Miranda Homestead *, wo wir von Miss Ellie herzlich empfangen wurden. Wir hatten ein hübsches Zimmer mit eigenem Bad und das Haus lag in einem schönen Garten.

Diashow Miranda Homestead (Klick für grössere Bilder):
Miranda Homestay

Wir wollten allerdings erstmal zurück zu den Vögeln und brachten nur schnell das Gepäck ins Zimmer. Das Hide erreichten wir rechtzeitig, um die Vögel noch eingehend zu bewundern bis sie dann circa 90 Minuten nach Fluthöchststand alle abflogen, um nach Nahrung zu suchen. So schnell war der Spuk vorbei!

Wir verabschiedeten uns von der netten Vogeldame und fuhren in den Ort Kaiaua, wo wir uns eine leckere Portion Fish & Chips bestellten. Der Fisch war sehr lecker, die Chips etwas fettig und alles war stilgerecht in Papier verpackt - very British

Nach einem Eis am Strand fuhren wir schliesslich in die B&B, wo wir uns mit Miss Ellie noch angeregt unterhielten. Sie ist eine sehr nette, aber auch mitunter etwas skurile ältere Dame, mit der wir viel Spass hatten!

Highlight des Tages: die Vögel

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