Lofoten

31. Dezember 2014

Anreise

Unsere Norwegen Winterferien begannen genauso wie unsere Winterferien auf Senja vor einem Jahr und so erspare ich mir ausschweifende Details. Wenn Ihr mehr Informationen benötigt, schaut bitte in den Anreisetag unseres Reiseberichts Leuchtendes Senja – Norwegen 2014.

Hier nun die Kurzfassung: wir nahmen den Zug von Basel zum Flughafen Zürich, flogen nach Oslo, übernachteten im Radisson Blue Airport Hotel * und setzen unsere Reise am frühen nächsten Morgen kurz vor 8 Uhr nach Harstad/Evenes fort.

Diashow Radisson Blu Oslo (Klick für grössere Bilder):

Der Flug dauerte 1:45 Stunden und es war ein ruhiger Flug, der recht interessant war, da wir zurück in die Nacht flogen, obwohl der Tag weiter voran schritt! Wir liessen so auch die Sonne schnell hinter uns und landeten in der blauen Stunde am Flughafen Harstad/Evenes. Wir nahmen unsere Koffer vom Band und gingen hinüber zum Schalter von Europcar, wo wir unser Auto, einen Skoda Octavia stv 4x4 TDI Diesel, anmieteten.

Es war bedeckt, aber noch trocken, als wir losfuhren und die Strassen waren aufgrund der milden Witterung der letzten Tage, eisfrei. Nach nur knapp 10 Minuten erreichten wir Evenskjer, wo wir die notwendigsten Lebensmittel im REMA1000 einkauften, bevor wir unsere Fahrt nach Ballstad auf den Lofoten fortsetzten. Die Fahrt dauerte etwas mehr als drei Stunden und es fing stark an zu regnen, als wir gerade die Raftsund Brücke zu den Lofoten hinter uns gelassen hatten.

Wir kamen am Solsiden Brygge * in Ballstad gegen 16 Uhr an und wurden von der netten Dame am Empfang begrüsst. Wir zahlten die Rechnung, bekamen die Schlüssel und bezogen das hübsche, kleine Rorbuer. Wir hatten ein grosses Wohnzimmer mit einer voll eingerichteten Küche und Tisch, ein separates Schlafzimmer und ein grosszügiges Badezimmer. Sehr gemütlich!

Diashow Solsiden Brygge Ballstad (Klick für grössere Bilder):

Wir packten die Koffer aus und sammelten die Geschenke für unsere Freunde Kathi und Geir, mit denen wir den Silvesterabend verbringen würden, ein. Geir holte uns um 19:30 Uhr ab und wir fuhren nach Leknes, wo wir schon von Kathi und einem leckeren Buffet erwartet wurden. Wie schön es war, sie, Geir und den kleinen Kristoffer wiederzusehen! Und so verbrachten wir einen grossartigen und lustigen Abend mit Essen, Musik und viel Gelächter, bis wir das neue Jahr mit einem Feuerwerk zusammen mit den Einheimischen begrüssten.

FROHES NEUES JAHR!!!!

Highlight des Tages: die Silvesterparty

1. Januar 2015

Frohes neues Jahr!

Wir standen kurz nach acht Uhr auf und sahen glücklich, dass sich der Regen verzogen hatte und wir sogar etwas blauen Himmel durch die dicken Wolken sehen konnten. Was für ein tolles blaues Licht das war!!! Wir frühstückten schnell und fuhren los, um das Beste aus der kurzen Zeit zu machen, die uns an diesen kurzen Tagen im hohen Norden blieb. Und so fuhren wir auf die andere Seite nach Myrland, um den wunderschönen weissen Strand mit den attraktiven grossen Steinen zu entdecken. Es war eine fantastische Spielzeit, wenn die Wellen die Felsen und Steine umspülten und das blaue Licht dazu war geradezu magisch! Die Flut war allerdings noch etwas hoch für ideale Fotos und so entschieden wir uns, es an einem anderen Tag nochmals zu probieren. Aber immerhin war das schon mal so etwas wie ein erfolgreicher Start in die Ferien!

Als es auch noch anfing, wieder zur regnen, machten wir uns auf den Rückweg nach Leknes. Kurz entschlossen steuerten wir den Thai Imbisswagen im Stadtzentrum an, den Kathi uns gestern empfohlen hatte. Der Wagen war wirklich winzig und wurde von einer netten Thai Dame geführt. Wir entschieden uns beide für den Thai mixed Grillteller mit Salat und wurden mitnichten enttäuscht! Wir genossen das leckere Essen im Rorbuer in Ballstad, nachdem es immer heftiger zu regnen angefangen hatte.

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Den Rest des Tages verbrachten wir mit Lesen, Internet, Duschen und sahen fern, während der Sturm draussen vor sich hintobte.

Highlight des Tages: Spielzeit am Strand von Myrland

2. Januar 2015

Das erste Nordlicht!

Wir waren bereits um kurz nach sieben Uhr wach, frühstückten und begannen unsere Tour zu einigen liebgewonnenen Orten auf den Lofoten. Haukland und Uttakleiv gehören ganz sicher dazu, aber wir machten dort keine Fotos, weil das Wetter einfach zu schlecht war. Es regnete ununterbrochen und wir verbrachten die einzigen dreissig mehr oder weniger trockenen Minuten am Strand von Myrland. Ich machte einige Langzeitbelichtungen vom Meer und den vorgelagerten Felsen und hatte dabei viel Spass – wenigstens etwas an diesem trüben Tag!

Wir fuhren zurück nach Leknes und kauften im Coop Prix die Lebensmittel für die nächsten Tage ein. Als wir zurück im Solsiden Brygge waren, bereitete Gerd das Abendessen vor (lecker Lachs!), während ich den Reisebericht schrieb. Wir schauten gerade eine Naturdokumentation im Internet Fernsehen, als ich beim Blick aus dem Fenster Licht auf den Bergen bemerkte – der Mond schien! Wir wollten es versuchen und fuhren flugs nach Myrland.

Der Strand sah im Mondlicht wunderschön aus und ich war total aus dem Häuschen, als ich das erste Nordlicht ausmachen konnte, das über den Bergen und dem Meer tanzte. Ich machte glücklich ein paar Fotos, aber schon nach einer knappen halben Stunde nahmen die Wolken wieder überhand und die Show war beendet. Trotzdem fuhren wir schliesslich zufrieden nach Ballstad zurück und machten für heute nach einem Gläschen Wein Feierabend.

Highlight des Tages: die tanzende Aurora im Mondlicht

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MyrlandMyrlandMyrlandMyrlandMyrlandAurora Borealis MyrlandPolarlicht MyrlandBallstad
3. Januar 2015

Ein wenig Licht

Offensichtlich hatte es über Nacht geschneit und eine dünne Schneedecke lag auf dem Boden und den Strassen. Wir standen auf, frühstückten eine Kleinigkeit und fuhren Richtung Stamsund. Wir erreichten bald einen unserer Lieblingsorte auf dieser Seite der Lofoten: den wunderschönen Rolvsfjorden, wo wir über eine Stunde mit Fotografieren und Freude an den Naturschönheiten verbrachten. Das fantastische blaue Licht wechselte sich fortwährend ab mit durchziehenden Schneestürmen und umgekehrt wie wechselhaft das Wetter heute war! Wir setzten unsere Fahrt fort und der Schneefall wurde, kurz bevor wir Richtung Eggum abbogen, intensiver. Und glaubt es oder nicht, als wir in Eggum ankamen, lag dort nicht eine einzige Schneeflocke auf dem Boden

Wir parkierten das Auto am Ende der Schotterpiste und liefen hinüber zum Nedre Heimredalsvatnet, der leider überhaupt nicht gefroren war Es gab nur eine kleine Ecke mit Eis und ich versuchte das Beste daraus zu machen, um die Eisschollen in die Bildkomposition einzubinden. Es war eine schöne Spielzeit, die leider durch einen weiteren Schneesturm abrupt beendet wurde.

Wir kehrten nach Leknes zurück, betankten das Auto und machten in Ballstad einige Fotos der blauen Stunde von der Hafenmole aus. Zurück im Rorbuer gab es ein frühes Abendessen und wir hofften auf einen klaren Himmel später am Abend. Der Mond schien auch bald wieder, doch es zogen reichlich Wolken über den Himmel. Wir wollten es trotzdem versuchen und fuhren nach Uttakleiv, wo ich Glück hatte und mir einige Fotos der mondbeschienenen Landschaft gelangen. Der Himmel war eine Mischung aus Wolken und Sternenhimmel, was ich jedoch nicht als unattraktiv empfand – ganz im Gegenteil

In Haukland hatte ich nicht ganz so viel Glück, machte aber trotz der vielen Wolken einige Fotos. Es war einfach eine superschöne Landschaft! Der Himmel war nun komplett bedeckt, aber wir fuhren dennoch für einen Versuch hinüber nach Myrland. Leider besserte sich das Wetter nicht und ein heftiger Schneesturm nach dem anderen zog über uns hinweg. So fuhren wir etwas enttäuscht nach Ballstad zurück und gingen zu Bett.

Highlight des Tages: Rolvsfjorden und Uttakleiv

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RolvsfjordenHeimredalsvatnetUtakleivHaukland
4. Januar 2015

Strand Spielzeit

Wir standen früh auf – nun, was auch immer früh hier ist, wenn die Dämmerung erst gegen 9 Uhr einsetzt Es war bedeckt, aber trocken und über Nacht war etwas frischer Schnee gefallen. So fuhren wir zu den Strand-Ikonen Haukland und Uttakleiv und hofften darauf, unter diesen Bedingungen etwas andere Ansichten ausprobieren zu können. Und ich war absolut begeistert, als ich die Landschaft erblickte: der ganze Strand war ein Traum in Weiss und die Berge waren von den Gipfeln bis zum Boden mit frischem Schnee überpudert. Das blaue Licht der Dämmerung war das i-Tüpfelchen und ich fotografierte glücklich am U-förmigen Bachlauf am Strand vor mich hin.

Nach einer Weile wechselte ich an einen anderen Strandabschnitt, musste dort aber erst eine Weile warten und einen vorbeiziehenden Schneesturm aussitzen. Das Wetter wechselt hier wirklich sehr schnell und so machte ich mir auch nicht die Mühe, zum Auto zurück zu laufen und sass den Schneesturm im Sand aus. Nachdem der Sturm vorbeigezogen war, machte es noch viel Spass, am Strand mit den Felsen zu fotografieren und das Meer zu beobachten.

Wir fuhren bald weiter nach Uttakleiv, wo wir eine Weile im Auto entspannten, während ein weiterer Schneesturm über uns hinweg fegte. Ich ging dann hinunter zum Strand und fand einige ansprechende Bildkompositionen, während Gerd versuchte, die furchtlosen, quirligen, süssen kleinen Knutts am Strand zu fotografieren. Eigentlich wollte ich an dieser Lofoten Ikone nicht mehr fototgrafieren, aber bisher hatte ich Uttakleiv im so schönen Winterkleid noch nicht erlebt, so dass ich einfach nicht widerstehen konnte. Aber es war ganz ehrlich jede Minute wert!

Die Zeit verflog im Nu und wir entschieden uns, nach Ballstad zurückzufahren, als sich ein weiterer Schneesturm mit dunklen Wolken ankündigte. Als wir ankamen, war es an der Hafenmole noch trocken und wir machten während der blauen Stunde einige stimmungsvolle Aufnahmen sowie ein Panorama Richtung Mortsund mit den Schären. Der Mond ging direkt hinter den Bergen auf und trug mit etwas Farbe im Bild zur traumhaften, blau-monochromen Stimmung bei. Es war schliesslich noch ein schöner Ausklang am Ende des Tages und wir kehrten zufrieden ins Rorbuer zum Abendessen zurück.

Wir beobachteten laufend den Himmel, ob es aufklaren würde, aber diese Hoffnung war heute vergebens und es blieb mit dicken Wolken bedeckt. Sehr enttäuschend und so gingen wir wieder mal früh schlafen.

Highlight des Tages: die Strände

Diashow (Klick für grössere Bilder):
HauklandUttakleivKnutt (Calidris canutus)Ballstad
5. Januar 2015

Blau und Rosa

Die Wettervorhersage sah vielversprechend aus und wir begannen den Tag wieder 'früh' Wir fuhren die kurze Strecke bis zur Ballstad Skole, wo wir das Auto parkierten und zu dem nahe gelegenen See wanderten. Es war die beste Zeit der blauen Stunde, doch leider waren die Gipfel der Berge in den tief hängenden Wolken. Aber die Stimmung an diesem blauen Morgen war sensationell und ich fotografierte den See fröhlich von zwei verschiedenen Standpunkten aus.

Der Schnee schmolz schon wieder nach einer regnerischen Nacht und der Rückweg im tiefen, nassen Schnee machte nicht wirklich Spass. Wir wollten danach eigentlich an die Westküste, doch dort sah es immer noch ziemlich düster aus und wir erspähten einen hellen Streifen am Himmel im Norden. So fuhren wir dann kurzentschlossen von Leknes aus Richtung Svolvaer und wurden plötzlich bei Gimsøy von einem wunderschönen, zarten, blauen und rosa Licht überrascht.

Was wir sahen, war das grossartige sanfte Licht des Erdschattens; genau auf der anderen Seite, wo die Sonne heute zum ersten Mal aufgehen sollte. Leider gab es im Osten zu viele Wolken und die Bergspitzen bekamen kein Licht ab, aber wir waren mehr als glücklich mit diesen schönen Pastelltönen, die wir hier auf dieser Seite bewundern durften.

Glücklicherweise findet man auf den Lofoten an jeder Ecke – egal, wo man sich befindet – eine gute Location und so konnten wir auch bald das Auto parkieren und das grossartige Licht auf den Chip bannen. Wir sprangen aus dem Auto, liefen über den Schnee auf eine kleine Anhöhe, bauten das Stativ auf und fotografierten eine Weile, während wir die fantastische Landschaft und Natur vor uns genossen. Wir fanden in den nächsten zwei Stunden einige schöne Stellen und genossen diese kostbare Zeit aus vollen Zügen bis die blaue Stunde rund eine Stunde nach Sonnenuntergang einsetzte. Es war gerade mal 14 Uhr

Das letzte Highlight des Tages war dann die blaue Stunde am Strand von Haukland bis schliesslich die Nacht einsetzte. Was für tolle 45 Minuten dies am ruhigen Strand waren! Diese spezielle Art der endlos erscheinenen blauen Stunde werde ich zuhause in der Schweiz ganz sicher vermissen, wenn die schönste Zeit in weniger als 15 Minuten vorbei ist

Wir kehrten nach Ballstad zurück, packten unsere Koffer und assen zu Abend. Ja, es war morgen bereits wieder Zeit weiterzuziehen! Aber zuerst mussten wir noch eine Entscheidung fällen: die Wettervorhersage für die Lofoten sollte schlecht bleiben, zumindest schlechter als in den nördlichen Gegenden und so entschieden wir uns, die kommende Zeit in Ramberg auf drei Nächte zu verkürzen und auf die Vesterålen weiterzuziehen. Ich begann nach verfügbaren Unterkünften zu suchen und fand rasch ein schönes Apartment in der Nähe von Sortland. Wir verschoben die finale Entscheidung auf den nächsten Morgen und gingen bald darauf zu Bett. Die Wettervorhersage für den kommenden Tag war mehr als deprimierend!

Highlight des Tages: einfach nur das Licht und die Landschaft

Diashow (Klick für grössere Bilder):
6. Januar 2015

Umzug nach Ramberg

Über den 6. Januar gibt es nicht viel zu schreiben, da es ein komplett verlorener Tag war! Es regnete und stürmte den ganzen Tag lang und die Kameras blieben beschäftigungslos in den Rucksäcken

Trotzdem mussten wir Ballstad heute verlassen und so beluden wir nach dem Frühstück das Auto, fuhren nach Leknes, tankten und kauften für die nächsten drei Tage Lebensmittel im Supermarkt. Wir hatten uns dann doch dazu entschlossen, die Lofoten früher zu verlassen und vier Tage eher auf die Vesterålen weiterzuziehen.

Als wir das Ramberg Gjestegård * nach kurzer Fahrt erreichten, wurden wir herzlich von Tordis empfangen. Sie ist eine sehr nette Dame und wir mussten glücklicherweise nichts extra zahlen für den verkürzten Aufenthalt. Wir hatten eine der grösseren Sea cabins mit zwei Schlafzimmern, einem kleinen Badezimmer und einem kleinen Wohnzimmer mit integrierter Küchenzeile. Die Küche war gut eingerichtet – nicht ganz so üppig wie in Ballstad – doch immer noch ausreichend, um einfache Mahlzeiten zuzubereiten.

Diashow Ramberg Gjestegård (Klick für grössere Bilder):

Es regnete weiterhin stark, so dass wir noch nicht einmal am Strand spazieren konnten und so kochte Gerd Abendessen, während ich am Reisebericht schrieb. Den Abend verbrachten wir mit Fernsehen im Internet und versüssten uns den Wetterfrust mit einem Glas Bier und Wein.

Highlight des Tages: nichts...

7. Januar 2015

Mehr Rosa und Blau nach einem trüben Beginn

Ich konnte die ganze Nacht nicht gut schlafen, weil der Regen und der Wind so laut waren. Als ich entnervt um kurz nach sechs Uhr aufstand, regnete es immer noch stark, obwohl der Wetterdienst einen trockenen Morgen vorausgesagt hatte! Wir frühstückten wenig später und in der Tat war es dann um 8:30 Uhr trocken – genau rechtzeitig zur blauen Stunde. Wir eilten hinüber zum Skagsanden Strand, wo ich glücklich einige Fotos vom Strand, den Spiegelungen, den führenden Linien und Formen im Sand machte. Das blaue Licht war einfach grossartig und ich genoss diese Spielzeit am Strand mal wieder in vollen Zügen.

Aber dann fing es doch wieder an zu regnen und hörte über eine Stunde lang nicht auf. Wir parkierten das Auto einige Kilometer vor Hamnoy, von wo wir einen guten Blick auf West- und Ostküste hatten, so dass wir schnell auf eine Wetteränderung reagieren konnten. Es wurde dann zuerst im Osten heller und wir fuhren zurück nach Fredvang, wo wir eine kleine Bucht mit herrlichem Blick über den Selfjord und die Berge fanden.

Wir hatten Glück und die Flut lief gerade auf, so dass das Wasser spiegelglatt war. Und dann – ganz plötzlich! – klarte der Himmel auf und die Wölkchen nahmen wunderschöne rosa Farbtöne an. Diese herrliche Stimmung war einfach nicht von dieser Welt, ohne Worte! Nun ist das Zeitfenster hier sehr kurz im Winter und wir eilten daher hinüber zum Flakstadpollen, wo ich an einem schönen Plätzchen ein Panorama des Fjords und der Berge machte. Wunderschön!!

Wir beendeten die Tour zur blauen Stunde am Strand von Vikten, wo sich ein weiteres Panorama geradezu aufdrängte. Kurz darauf erklärten wir den Tag für beendet und machten uns auf den Heimweg nach Ramberg. Oh Nein...!!! Einmal noch anhalten bitte Aber die Felsen, über die die Flut in hohen Wellen schlug, waren einfach ein Motiv, dem ich nicht widerstehen konnte

Schliesslich kamen wir doch noch im Ramberg Gjestegard an und Gerd kochte wieder Abendessen, während ich Reisebericht schrieb. Wir konnten zwar einige Sterne draussen sehen, aber als wir ein paar Testaufnahmen machten, sahen wir, dass der Himmel milchig gelb war von Hochbewölkung. Wie Schade – ein weiterer Abend ohne Nordlicht und Sternenhimmel

Highlight des Tages: Spielzeit in Fredvang

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8. Januar 2015

Regentag

Es war sehr enttäuschend, dass heute ein weiterer, völlig verregneter Tag auf uns wartete – und das nach dem wundervollen gestrigen Tag! Wir standen nichtsdestotrotz rechtzeitig auf und wollten einige Locations bei Reine anschauen, solange es trocken blieb. Doch die Hoffnung hielt nicht lang und es fing bereits leicht an zu regnen, als wir losfuhren. Und es sollte einfach nicht mehr aufhören! Zumindest nicht bis zum späten Nachmittag, als der Himmel etwas aufklarte und wir sogar einen Blick auf rosa Wolken erhaschen konnten.

Wir fanden einen schönen Standort für ein Panorama und ich machte einige Langzeitbelichtungen bei Fredvang, bevor wir nach Reine zurückfuhren. Ich wollte noch Fotos des malerischen Dörfchens in der blauen Stunde machen, aber so richtig wollte es mir heute nicht gefallen.

Das war dann auch schon so ziemlich der Ende es heutigen Tages. Wir kehrten nach Ramberg zurück, assen zu Abend, schauten Fern und packten die Taschen für die Weiterreise auf die Vesterålen morgen.

Highlight des Tages: Reine

Diashow (Klick für grössere Bilder):
9. Januar 2015

Weiterzug auf die Vesterålen

Das Wetter sah relativ gut aus, als ich um 6:30 Uhr aufwachte und ich konnte sogar ein paar Sterne neben den wenigen Wolken ausmachen. Gerd blieb noch ein Stündchen im Bett, aber ich machte mich auf den Weg zum Skagsanden Strand. Heute Morgen war es bereits deutlich kühler und ich musste zunächst etwas Eis von den Scheiben kratzen. Die Flut lief am Strand gerade auf, aber es gab immer noch genügend nassen Sand für schöne Spiegelungen der Berge im Mondlicht. Eine wirklich schöne Location!

Nach rund anderthalb Stunden Spielzeit kehrte ich zur Cabin zurück, frühstückte rasch und wir beluden das Auto. Kurz darauf fuhren wir los und machten einen ersten Halt am Flakstadpollen, wo ich Fotos der wunderschönen bizarren Gipfel am Fjord in der blauen Stunde machte. Pure Magie! In Leknes betankten wir das Auto und verabschiedeten uns von Kathi. Es war schön, sie und ihre Familie mal wieder zu treffen – mal sehen, ob es uns nochmals auf die Lofoten verschlägt!

Das Wetter wurde immer besser und wir machten einen weiteren Halt am Strand von Myrland, wo die Wolken langsam einen schönen rosa Ton annahmen.

Auf unserer Lofoten Abschiedstour fuhren wir auch nochmal in Haukland vorbei, wo ich ein weiteres (etwas halbherziges ) Panorama machte, bevor wir oben auf dem Pass nochmals die Aussicht auf die Berge und den See bewunderten. Wir setzten die Fahrt Richtung Norden am Steinsfjord und Rolvsfjord entlang fort, machten Fotostops bei Gimsøya und in der Nähe von Henningsvær. Als wir Svolvær erreichten, fing es leider an zu regnen und die Strasse wurde rutschig. So fuhren wir unseren vorerst letzten Halt an der malerischen Kirche von Sildpollnes am Austnesfjorden an, wo ich ein weiteres Panorama machte.

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Was wir auf den Vesterålen an wunderschönen Schneelandschaften und fantastischen Nordlichtern erlebten, könnt Ihr im nächsten Kapitel lesen.

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