Hokianga Harbour

7. Juni 2017

Weiterfahrt Hokianga Harbour Kilometerstand 83205

Auch heute Morgen war ich voll motiviert und machte mich noch im Dunkeln auf den Weg zum St. Paul's Hügel. Leider hatte ich heute kein Glück und es gab nur einzelne Nebelfelder - Schade! Trotzdem war der Blick über den Whangaroa Harbour sehr schön und ich machte einige Fotos in der Dämmerung. Richtig schön wurde es dann kurz vor Sonnenaufgang, als der Berg und die Wolken am anderen Ende des Harbours anfingen, rot zu leuchten. Das sah richtig toll aus und ich war etwas versöhnt Ich fotografierte begeistert, bis die Sonne hinter einem Wolkenband verschwand und machte mich auf den Rückweg zum Auto. Ein kleines Schmankerl gab es aber noch für mich: der Nebel in den Talsenken löste sich auf und die Sonne zauberte im Gegenlicht ein wunderschönes goldenes Licht. Die kahlen Bäume machten sich damit hervorragend und dann flogen auch noch ein paar Vögel um den Baum herum - perfekt!

Wir frühstückten, genossen noch ein letztes Mal das Jacuzzi und packten dann unsere Sachen zusammen - es war schon wieder Zeit, weiter zu ziehen! Unsere letzte Destination vor Auckland war der Hokianga Harbour, der nur eine rund 90-minütige Fahrt entfernt lag.

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Whangaroa HarbourSt. Paul′s RockCopthorne Hotel

Wir nahmen den kürzesten Weg über eine circa 25 Kilometer lange Schotterpiste und erreichten am frühen Nachmittag unsere Unterkunft in Omapere am Ende des Hokianga Harbours: das Copthorne Hotel *, wo wir ein Apartment gebucht hatten. Der Wohnbereich war sehr geräumig mit einer eingerichteten Küche, die im Grossen und Ganzen alles hatte, was man braucht. Dazu gab es ein separates Schlafzimmer, ein ordentliches Bad und eine Terrasse mit Gartenmöbeln und Blick auf die Dünen und das Meer. Herrlich!

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Wir zogen ein und machten einen kleinen Strandspaziergang, bevor wir zum Sonnenuntergang zum Aussichtspunkt fuhren. Auf dem kurzen Weg dorthin gibt es einige schöne Stellen, die sich eigneten, aber heute Abend wählten wir die vordere Spitze mit guter Sicht auf die Küste und auf die Opononi Dünen, die sich auf der anderen Seite befinden. Das Licht wurde schnell dramatisch und die Landschafte leuchtete im warmen Gold des letzten Licht des Tages. Bei den Dünen zog ein Regengebiet durch und sorgte für zusätzliche Dramatik in der Lichtstimmung und wir freuten uns über einen gelungenen Abschluss des Tages.

Highlight des Tages: Sonnenuntergang

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8. Juni 2017

Giant Kauri Tree & Strandspaziergänge

Es sah nicht so optimal aus heute Morgen und ich spazierte nur am Strand vor dem Hotel auf und ab. Doch ich fand zumindest zwei Motive: einen Totholzbaum und der Steg war auch recht dankbar für eine Langzeitbelichtung Schliesslich ging die Sonne auf und die Dünen leuchteten einen kurzen Augenblick in einem wunderbaren Goldorange Ton! Ich war mit meiner Ausbeute zufrieden und als ich ins Apartment zurückkehrte, war Gerd bereits mit dem Frühstück parat.

Es blieb teilweise bedeckt und wir nutzten die Zeit, um den Giant Kauri Tree Tane Mahuta, der auch 'Lord of the Forest' genannt wird, zu besuchen. Er befindet sich nur rund 19 Kilometer von Omapere entfernt und wir erreichten bald den Parkplatz, wo nur ein weiteres Auto parkierte. Nach einem kurzen Spaziergang durch einen unordentlichen Urwald steht man unvermittelt vor diesem gigantischen, über 2000 Jahre altem Baum: deme Tane Mahuta. Er ist über 51 Meter hoch, hat einen Umfang von 13,8 Metern und ein Volumen von 244 Kubikmetern. Ein wahrer Gigant und ich dachte mir, was dieser alte Baum im Laufe der Jahrtausende wohl alles gesehen hat. Wir bewunderten ihn ausgiebig und ich versuchte ihn einigermassen fotografisch gerecht zu werden, was aber nicht ganz einfach war aufgrund der Lichtverhältnisse. Ein paar Fotos gelangen mir aber dennoch und nach 45 Minuten wanderten wir zurück zum Parkplatz.

Auf dem Rückweg fuhren wir die Stichstrasse zum Waimamaku Strand und wanderten ein wenig auf dem feinen, goldigen Sand entlang. Hier endet der Wanderweg vom Ende des Hokianga Harbours und die Aussichten sind wirklich sehr hübsch.

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Omapere BeachGiant Kauri TreeTane Mahuta

Nach einer kleinen Mittagspause fuhren wir zum Lookout Parkplatz und gingen hinunter an den Strand. Es war Ebbe und wir erkundeten die felsige Küste, bis wir nicht mehr weiterkamen und vor dem tosenden Meer an der Steilküste standen. Das Wasser gräbt sich hier durch die Felsen und formt dabei Felsbögen, Tidenlöcher und Höhlen. Die grösste Überraschung war die grosse Höhle am Ende des Strandes, die fast aussah wie Cathedral Cove in den Catlins!

Wir verbrachten einen schönen Nachmittag hier am Strand, bis die Sonne sich langsam dem Horizont näherte. Wir suchten uns einen schönen Standpunkt und das Licht wurde fantastisch warm und tauchte den Strand und die Küste in ein wunderschönes Licht! Zum Schluss gab es nochmal einen (nicht ganz idealen) Sonnenstern und wir genossen diese Spielzeit am Strand sehr.

Den Rest des Tages liessen wir ruhig mit Arbeiten am Reisebericht ausklingen.

Highlight des Tages: der riesige Kauri Baum

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9. Juni 2017

Rund um die Dünen

Eigentlich hatte ich heute Morgen andere Pläne, doch als ich am Strand war, sah ich eine dicke Nebelwand vom Inland Richtung Meer rollen. Das war fast unheimlich, wie sich der Nebel wie eine Walze auf dem Wasser bewegte! So zog ich mich zurück und fuhr zum Lookout Parkplatz. Ich beobachtete die Entwicklung noch eine Weile und lief dann zu einem Aussichtspunkt, doch Richtung Sonnenaufgang ging es mit dem Nebel recht schnell zu. Die andere Seite mit dem rosa Erdschattenlicht war hingeben super schön und es war interessant, zu sehen, wie der Nebel auf das offene Meer rollte. Wirklich eine spannende Beobachtung und ich war glücklich mit meiner Ausbeute. Man muss halt auch flexible sein und nicht zu sehr fixiert auf gewisse Bildideen

Nach dem Frühstück machten wir einen Ausflug rund um den Hokianga Harbour. Wir fuhren nach Rawene und nahmen dort die Autofähre hinüber nach Kohukohu. Da wir auch zurück die Fähre nehmen würden, kauften wir eine 5-Fahrten Karte, die mit 30 Dollar günstiger war als zwei Mal 20 Dollar Später verschenkten wir die restlichen Fahrten im Supermarkt von Omapere.

Der Ort Rawene ist eher unspektakulär, sieht aber gerade vom Wasser aus wie ein kleiner, idyllischer norwegischer Fischerort – selbst ein Rorbuer scheint es zu geben ;) Die Fähre benötigt für die Fahrt über den Harbour rund 15 Minuten und wir fuhren anschliessend durch bis Mitimiti, wo man einen fantastischen Blick auf die Küste mit den Dünen hat – unendliche Weiten! Wir machten dort mit unseren Sandwiches eine Mittagspause in der warmen Sonne und schauten uns danach weiter um. Wirklich sehr attraktiv und durchaus auch mal einen Besuch im besseren Licht wert! Wir wollten im schönen Nachmittagslicht auf der anderen Seite fotografieren und so fuhren wir zurück zum Fähranleger und waren um halb vier Uhr wieder in Rawene.

Wir machten einen Strandspaziergang bis das Licht gut war und wir fotografierten einige Motive, die wir vorher gefunden hatten. Manchmal ist es schier unglaublich, wieviele Möglichkeiten man hat, wenn man nur genau hinsieht Die Sonne ging schliesslich mit einem relativ hübschen Sonnenstern hinter den Dünen unter und wir fuhren zurück ins Apartment, wo wir mit Blick auf den buntem Himmel bei einem Glas Wein unseren letzten schönen Sonnenuntergang am Strand in Neuseeland genossen.

Highlight des Tages: Sonnenuntergang am Strand

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RaweneRaweneMitimitiMitimitiOmapere
10. Juni 2017

Letzte Fahrt nach Auckland Kilometerstand 83544

Der letzte Morgen! Es ist unfassbar, wie schnell diese vier Monate vergangen sind! Leider entschied sich das Wetter genauso trüb zu sein wie meine Laune, aber der Blick auf die Küste war dennoch schön und ich genoss das Fotografieren und die letzten Minuten. Der Vollmond ging gerade unter und trug zur düsteren Stimmung auch noch bei! Hmmm, mit schwerem Herzen fuhr ich zurück ins Apartment, wo wir frühstückten und uns dann auf die letzte Etappe unserer Neuseeland Tour nach Auckland machten.

Vorher 'verabschiedeten' wir uns noch von unserem Eispaket. Unfassbar, aber wir haben diese Eispakete ganz am Anfang in Hamilton bekommen und sie haben uns treu und ohne Leck durch die ganzen vier Monate begleitet!

Im nächsten und letzten Kapitel lest Ihr, wie unsere Neuseeland Reise in Auckland zu Ende ging.

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