Windhoek – Kalahari Farmhouse

Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgiebigem Frühstück machten wir uns auf die circa 300km lange Fahrt nach Stampriet, wo wir drei Tage die Campsite des Kalahari Farmhouse reserviert hatten.

Es gab auf der B1 kaum Verkehr und wir kamen gut voran, so dass wir bereits gegen 12 Uhr am Ziel eintrafen. Wir wurden freundlich mit einem Begrüssungssaft in Empfang genommen und waren dann sehr entäuscht, dass die Sundowner Fahrten nur ab der Kalahari Anib Lodge gehen, die 30 km zurück auf dem Weg nach Mariental lag. Hätten wir dies vorher gewusst, hätten wir uns direkt auf der Anib Lodge Campsite eingebucht!

Nun war es nicht mehr zu ändern und wir suchten uns einen schattigen Platz auf der Campsite. Es gab sieben Plätze, die alle mit einem Braai-Platz, einem Licht und Stromanschluss ausgestattet waren. Die sanitären Anlagen sind sehr geräumig und penibel sauber. Eine tolle Campsite, aber leider konnte man – aus unserer Fotografensicht – nichts unternehmen.

So richteten wir uns ein und übten das erste Mal, das Dachzelt aufzubauen. Es ging erstaunlicherweise recht unproblematisch, doch irgendwie sah es mit dem Regenschutz noch etwas gewöhnungsbedürftig aus…

Gerd feuerte die Holzkohle an, aber irgendwie wollte die Kohle einfach nicht glühen – ob es am feuchten Sand lag? Frustriert briet er unsere Steak dann in der Pfanne auf dem Gaskocher, aber geschmeckt hat unser erstes Campingessen bei leckerem Weisswein doch sehr! Es gab viele der hübschen weissen Kuhreiher, die uns Gesellschaft leisteten und neugierig beobachteten. Graubülbüls und Webervögel umflogen uns und wir waren bestens unterhalten.

Wir probierten unsere ersten Sternspuraufnahmen und fielen müde schon gegen neun Uhr auf unsere Matratze im Dachzelt.

Highlight des Tages: die Kuhreiher

Vorschaufotos:

Diesen Beitrag gibt es auch in: Englisch

F a c e b o o k