Ushuaia

Leider mussten wir heute Morgen das Hotel wechseln, da unser Hotel nicht für zwei Nächte frei war. Wir packten also unsere Sachen und nahmen ein Taxi zum Hotel Los Nires, das am Stadtrand lag. Wir konnten nach kurzer Wartezeit unser Zimmer beziehen und entschlossen uns dann dazu, mit dem Zug ans Ende der Welt zu fahren – der El Tren del Fin de Mundo. Die 7 km lange Strecke, ehemals 23 km lang und von Sträflingen gebaut, wurde wieder aufgebaut und führt durch ein malerisches Tal des Rio Pipo; vorbei an den traurigen, aber doch faszinierenden Baumstümpfen derjenigen Bäume, die sowohl für die Bahnschwellen als auch für den Häuserbau Anfang des 20. Jahrhunderts des expandierenden Ushuaias benötigt wurden. Eine fast gespenstische Szenerie vor den malerischen Bergen der Torre Martial. Wir fuhren erster Klasse und hatten ein gemütliches Abteil mit Getränk und Kuchen und so wurde die etwa 35-minütige Fahrt nicht langweilig. Am Ende der Strecke gab es noch einen Rest recht verwunschen wirkenden sub-antarktischen Regenwaldes – Schade, dass alles vom Menschen abgeholzt werden musste!

Am Abend gelang es uns dann tatsächlich, ein leckeres Asado zu erkämpfen – was für ein Glück!

Highlight des Tages: die Zugfahrt ans Ende der Welt

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