Regen… Regen…

Der Wettergott meinte es weiterhin nicht gut mit uns… Als ich morgens aufstand, regnete es in Strömen und ich legte mich noch eine weitere Stunde hin.

Wir frühstückten und starteten trotz des Regens unsere Erkundungsfahrt Richtung Laukvik auf Austvågøya. Die E10 war gut befahrbar und die kleine Strasse nach Laukvik nur am Anfang etwas vereist. Der Regen setzte dem Eis doch ziemlich zu und sowohl Schnee als auch Eis schmolzen so schnell, dass man zusehen konnte. Doch es fing wieder stärker an zu regnen, so dass wir zurück ins Rorbuer fuhren und uns eine Kleinigkeit zum Mittagessen machten.

Als es zumindest etwas trockener war, fuhren wir Richtung Stamsund und fotografierten am schönen Strand von Skokkelvika. Am Rolvsfjorden gab es ein paar attraktive Eisschollen vor eindrucksvoller Kulisse, die ich erfreut fotografierte, während Gerd einer Wasseramsel nachjagte. Wir fuhren schliesslich weiter, parkierten an der Kirche in Gimsøy und warteten auf den Abend. Der Wetterdienst hatte eine relativ klare Nacht vorausgesagt, was wir aber angesichts der dicken schwarzen Wolken nicht wirklich glauben wollten.

In der blauen Stunde vertrieb ich mir die Zeit am Strand und wir spielten ein Swiss Quiz im Auto, um die Langeweile Stunde für Stunde zu vertreiben. Als es auch um 23 Uhr immer noch bis zum Horizont dick bewölkt war, gaben wir auf und fuhren zurück ins Rorbuer, wo wir um Mitternacht auf Gerd’s Geburtstag anstiessen. Es sollte auch an seinem Geburtstag nichts mit einem grünen Feuerwerk werden.

Highlight des Tages: die blaue Stunde am Strand von Gimsøy

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