Lange Anreise nach Oribi

GerdUnsere Südafrika Ferien begannen mit einem kurzen Flug von Basel nach Paris am Nachmittag des 13. Mai. Wir hatten für die Air France Flüge Premium Economy gebucht und durften daher mehr Gewicht an Hand- sowie Hauptgepäck mitnehmen und sassen in den vorderen Reihen – was für den Kurzstreckenflug zugegebenermassen völlig irrelevant war, aber für die Ankunft in Johannesburg nur von Vorteil… Der Flug war pünktlich und wir gingen direkt zur Air France Premier Lounge im Terminal 2E. Als Premium Economy Passagier darf man sie gegen Bezahlung nutzen, doch dieses Mal hatten wir nicht so viel Glück wie letztes Jahr, als wir einen gratis Eintritt bekamen und zahlten so pro Person 45 Euro Eintritt. ZebraDas mag teuer klingen, aber wir hätten sowieso etwas auf dem Flughafen gegessen und die Lounge ist dafür für so eine lange Wartezeit wesentlich komfortabler mit gutem Essen, allen alkoholischen und Nicht-alkoholischen Getränken, Duschen und unlimitiertem Wi-Fi. So entspannten wir uns vier Stunden lang in der Lounge, bis es Zeit fürs Boarding des A380 nach Johannesburg war. Ich war wieder einmal ziemlich beeindruckt von diesem Riesenflieger und ich kann nie glauben, dass dieser Gigant wirklich fliegen kann! Aber er kann es und das sogar ziemlich gut:)

Leopard Rock Cafe and Coffee shopKurz nach dem Start begann der Service, der dem der Economy entspricht. Das ist uns aber völlig egal, da das einzige, was uns an der Premium Economy (ausser dem Zusatzgepäck) interessiert, die grossen bequemen Sitze sind. Sie sind der Business Class ähnlich und bieten wesentlich mehr Platz zum Schlafen. Das Abendessen war okay und ich schlief kurz danach in meinem bequemen Sessel ein. Ich schlief fast die gesamte Zeit bis kurz vor dem Frühstück!

Unser Riesenvogel landete in Johannesburg eine halbe Stunde früher als geplant, was uns sehr Willkommen war, da die Umsteigzeit auf den Flug nach Durban mit der Passkontrolle, Gepäck holen, durch den Zoll gehen, Gepäck wieder einchecken und durch die Security im Domestic Terminal mit zwei Stunden recht kurz ist. Doch wir hatten Glück, es war an der Passkontrolle nichts los und wir gingen ganz entspannt zum Gate für den Flug nach Durban.
Oribi gorge

Nach dem kurzen Flug nach Durban nahmen wir unsere Koffer in Empfang, zogen Geld aus den Geldautomaten, kauften Limonade sowie Wein und mieteten schliesslich das Auto bei Europcar an. Oribi gorgeEigentlich hatten wir einen Toyota Hilux gebucht, bekamen aber einen Nissan 300, der ein wenig alt war und eine recht lahme Krücke. Das war ein wenig enttäuschend, aber es hat mir trotzdem sehr viel Spass gemacht, dieses grosse Auto zu fahren – was für ein Spass das immer ist!

Nach etwas mehr als zwei Stunden Fahrt kamen wir am Leopard Rock Chalets and Coffee shop an und wurden von Sue und Andries herzlich begrüsst. Das Chalet ist sehr geräumig und schön und der Blick über die Oribi Gorge mit einer grossen langgezogenen Kurze des Flusses einfach nur atemberaubend. Wir fanden alles, was wir brauchten im Chalet von Kaffee, Tee, Milch, selbstgebackenen Keksen, Marmelade über eine Flasche Champagner und leckeren Sherry sowie das vorbestellte Abendessen mit Aufwärmanweisungen im Kühlschrank.


Wir entspannten uns erstmal etwas auf dem Balkon mit dem grossartigen Blick über die Oribi Gorge und gingen dann zu einem Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang. Die Farben im Himmel waren ziemlich schön und die Aussicht spektakulär. Wir kehrten ins Chalet zurück und gerade in dem Augenblick, wo wir unser Abendessen warm machen wollten, ging der Strom für zwei Stunden aus. Wir wir später erfuhren, sind dies geplante Stromausfälle im Rahmen eines „Öko-Programms“ der Stromgesellschaft. Leider weiss man nie genau, wann sie den Strom unterbrechen und warum sie es genau zur Abendessen Zeit machen, wird wohl auch ihr Geheimnis bleiben:(Aber auch egal – wir nutzten die Zeit für ein kleines Nickerchen! Nach einem erfrischendem Bad war der Strom zurück und wir machten das Lamm Curry warm, das wir mit einem sehr leckeren griechischen Salat genossen.

Eine lange Anreise fand schliesslich ihr Ende und wir fielen müde, aber glücklich in die Federn.

Highlight des Tages: der Blick über die Oribi gorge

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