Kalahari Farmhouse

Wir verbrachten eine sehr erholsame Nacht und wollten eigentlich die schöne Landschaft im schönen Morgenlicht fotografieren. Der Wecker klingelte um 5:15 Uhr und Sandra warf einen Blick hinaus. Alles voller Wolken! Es sah aus wie an einem nebligen Morgen in Basel! Also wieder hingelegt und die Nachwirkungen der Allergie niedergekämpfen.

Gegen acht Uhr gingen wir zum Frühstück, das wir wieder sehr kurzweilig mit Gernot und Ingrid verbrachten. Wir wunderten uns, ob wir uns in der Sossusvlei wiedersehen würden – die Zeitplanung war trotz unterschiedlicher Route ähnlich. Wir verabschiedeten uns und machten uns bereit zur Abreise.

Wir bezahlten, beluden das Auto und wanderten nochmals durch die Umgebung der Lodge. Am Anfang sahen wir keine Tiere, doch zu unserem grossen Vergnügen nahm unser Carlos an derselben Stelle wieder sein Mittagessen ein. Natürlich stand er ebenso willig wie attraktiv Modell und wir verbrachten nette 20 Minuten zusammen.

Kurze Zeit später trauten wir unseren Augen kaum: wir sahen eine grosse Pantherschildkröte! Sie trabte langsam durch die Vegetation von Wasserloch zu Wasserloch und war von uns nicht gerade begeistert. Wir bewunderten sie daher nur kurz und liessen sie dann friedlich ihren Weg gehen.

Auf dem Weg zurück zur Lodge sahen wir die Kuhantilopenherde wieder sowie einige Springböcke und wir stoppten, um die schönen gelben Wüstenkorbblumen zu fotografieren. Es war mittlerweile wolkenlos und sehr heiss und wir waren froh, wieder zurück in der Lodge zu sein.

Nach einem erfrischendem Kaltgetränk fuhren wir zurück zur Kalahari Farmhouse Campsite, wo wir unsere “alte” Campsite wieder in Gebrauch nahmen. Es sah nach Regen aus und wir bauten direkt unser Dachzelt auf. Und ja… endlich begriffen wir, wie das Regenzelt ordentlich gespannt werden muss! Unser Dachzelt sah nun richtig professionell aus! Nun stand noch das Grillieren aus. Gerd wollte sich das letzte Misserlebnis nicht gefallen lassen, kämpfte tapfer die Holzkohle nieder und wir konnten ein ganz echt gegrilltes Rindersteak mit Bratkartoffeln in Speck geniessen. Well done und Sandra war ganz stolz auf ihren erfolgreichen Grillmaxe!

Kurz nach dem Essen zog es sich immer mehr zu und wir räumten eilig unseren Kram zusammen. Da fing es auch schon an zu regnen und wir zogen uns mit der Flasche Wein und den Gläsern ins Autoinnere zurück. Der Hilux ist geräumig und es war irgendwie gemütlich, aber nach einiger Zeit während einer Regenpause zogen wir uns in unser Dachzelt zurück.

Highlight des Tages: Carlos zum Zweiten

Fotogalerie Tiere: Fotogalerie Namibia – Fauna

Vorschaufotos:

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