Die ersten Tage – wie jedes Mal…

BardufossEs ist eigentlich immer dasselbe an den ersten Tagen, wenn wir nach Norwegen reisen und unsere Reise bereits am Tag zuvor startet, wenn wir mit dem Zug zum Zürcher Flughafen fahren und nach Oslo fliegen. Hamn i Senja living roomWir übernachteten eine Nacht im Radisson Blue Airport Hotel und setzten unsere Reise nach Bardufoss heute fort. Wie schon in früheren Reiseberichten erwähnt, ist dies für uns eine entspanntere Anreise, anstatt an einem Samstag Morgen durch den Osloer Flughafen zu hetzen.

Diesen Morgen begannen wir mit einem herzhaften Frühstück im Hotel, das alles bot, was man sich wünschen konnte: alles für ein Full English Breakfast, norwegischer Lachs, Hering in Saucen und anderen Fisch aber auch das gewöhnliche Toastbroat, Brot, Butter, Aufschnitt, Käse, Joghurt und Marmeladen.

Hamn i Senja

Hamn i Senja

Nach dem Frühstück bezahlten wir die Rechnung und gingen hinüber zum Abflugterminal, wo wir die Boardkarten von Norwegian scannten und die Gepäckaufkleber ausdruckten. Wir gingen danach weiter zum Baggage drop-off, scannten die Gepäckaufkleber und unsere beiden Taschen verschwanden auf dem Band. Es ging alles automatisch, alles sehr problemlos und schnell!

Hamn i Senja kitchenWir passierten die Sicherheitskontrolle, kauften ein USB Kabel für mein Smartphone, da ich meins zuhause vergessen hatte, und konnten pünktlich das Flugzeug besteigen.

Hamn i Senja bathroomDer Flug verging schnell und ruhig und wir konnten schnell nach der Landung in Bardufoss unser Gepäck in Empfang nehmen. Ich erledigte die Formalitäten für unser Mietauto, einem Skoda Octavia 4×4 Diesel mit Winterreifen und Spikes, und wir fuhren zuerst in den Ort, um beim Coop Prix unsere Einkäufe zu erledigen. Wir kauften etwas zum Abendessen ein, Getränke und etwas Wein im Vinmonopolet nebenan.

Die Fahrt nach Hamn i Senja dauerte weniger als 90 Minuten und dank der Spikes fuhren wir auf den vereisten Strassen sicher und wie auf Schienen:)

Hamn i SenjaWir wurden von Michael sehr freundlich auf Hamn i Senja empfangen und zogen in unser sehr schönes, gemütliches Apartment ein. Es gibt einen sehr grossen Wohn- und Essbereich mit einer voll ausgestatteten offenen Küche, einem separatem Schlafzimmer und einem modernen grossen Badezimmer.

Gerd kochte unser Abendessen während ich die Taschen auspackte und unsere Fotorucksäcke parat machte, so dass wir perfekt vorbereitet waren, sollte denn ein Nordlicht im Himmel sichtbar werden. Wir genossen unseren frischen Lachs mit Erbsen und gingen kurz danach bereits um halb sieben Uhr ins Bett. Der Wecker klingelte um 00:30 Uhr und ich warf einen prüfenden Blick in den Himmel. Hamn i SenjaEs war immer noch teilweise bewölkt, aber wir entschieden uns, es zu versuchen und gingen hinüber zum Leuchtturm. Am Himmel waren einige Wolken, aber wir konnten auch den Mond und die Sterne sehen – und nach einer Weile sogar eine schwache Aurroa! Wir schossen glücklich ein paar Fotos – auch wenn es nicht das stärkste Nordlicht war, fand ich es sehr schön und interssant mit den Wolken. Und immerhin besser als gar nichts:)

Gegen drei Uhr morgens war es wieder voll bewölkt und wir kehrten zurück ins Apartment, wo wir mit einem Lächeln auf dem Gesicht einschliefen.

Highlight des Tages: das erste Nordlicht
Diashow:

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