Reisebericht: Norwegen – Lofoten, Vesterålen & Senja 2015

Aurora SenjaWir freuen uns, dass Ihr zu unserem Reisebericht “Lofoten, Vesterålen & Senja: Auf der Jagd nach dem Polarnacht Licht” gefunden habt. Gerd und ich verbrachten zwanzig Tage mit interessantem, arktischen Licht im hohen Norden Norwegens. BallstadWir erlebten das magische Nordlicht, die schöne Polarnacht und beobachteten Schwert- und Buckelwale im Nordpolarmeer.

Wie immer buchten wir unsere Reise individuell und übernachteten in den folgenden Unterkünften, die alle bis auf das Hotel in Oslo und das Apartment auf den Vesterålen typisch norwegische Fischerhütten (Rorbuer) waren: Senja

– 1 Nacht im Radisson Blu Airport Hotel am Flughafen Oslo Gardermoen
– 6 Nächte im Solsiden Brygge in Ballstad (Lofoten)
– 3 Nächte im Ramberg Gjestegard in Ramberg (Lofoten) Sortland
– 4 Nächte im Apartment Frøskeland auf den Vesterålen
– 6 Nächte in Hamn i Senja auf Senja

LofotenUnser Auto, ein 5-türiger Skoda Octavia 4×4 stv Diesel, mieteten wir am Flughafen Harstad/Evenes Airport bei Europcar an und gaben ihn am Bardufoss Flughafen wieder zurück. Wie immer in Norwegen, war das Auto tiptop in Ordnung und mit allen technischen Finessen und Winterausrüstung versehen. EidsfjordDas Platzangebot in diesem Auto ist unfassbar gross und schluckte unsere Koffer und Fotorucksäcke wie kleine Legobausteine.

Wenn Euch unsere Fotos gefallen haben, könnt Ihr gern unsere weiteren Norwegen Fotos auf unserer Webseite in den Norwegen Fotogalerien ansehen. whale

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Wir hoffen, dass Ihr nun Spass beim Lesen unseres Reiseberichts habt und wir Euch mit auf unsere Reise durch die magische Polarnacht nehmen konnten. Wenn Ihr durch eine Suchmaschine hier her gekommen seid und nur diesen Einzelpost seht, dann klickt bitte auf den folgenden Link, um zum gesamten Reisebericht zu gelangen: Lofoten, Vesterålen & Senja 2015: Auf der Jagd nach dem Polarnacht Licht

Sandra Schaenzer & Gerhard Schoening
SA*GA Photography ~ Moments in Light ~

airport airportUnsere Norwegen Herbstferien begannen genauso wie unsere Winterferien im Februar und so erspare ich mir ausschweifende Details. Wenn Ihr mehr Informationen benötigt, schaut bitte in den Anreisetag unseres Reiseberichts “Leuchtendes Senja – Norwegen 2014”. Hier nun die Kurzfassung: wir nahmen den Zug von Basel zum Flughafen Zürich, flogen nach Oslo, übernachteten im Radisson Blu Airport Hotel und setzen unsere Reise am frühen nächsten Morgen kurz vor 8 Uhr nach Harstad/Evenes fort.

Der Flug dauerte 1:45 Stunden und es war ein ruhiger Flug, der recht interessant war, da wir zurück in die Nacht flogen, obwohl der Tag weiter voran schritt! flight GerdWir liessen so auch die Sonne schnell hinter uns und landeten in der blauen Stunde am Flughafen Harstad/Evenes. Wir nahmen unsere Koffer vom Band und gingen hinüber zum Schalter von Europcar, wo wir unser Auto, einen Skoda Octavia stv 4×4 TDI Diesel, anmieteten. Es war bedeckt, aber noch trocken, als wir losfuhren und die Strassen waren aufgrund der milden Witterung der letzten Tage, eisfrei. carNach nur knapp 10 Minuten erreichten wir Evenskjer, wo wir die notwendigsten Lebensmittel im REMA1000 einkauften, bevor wir unsere Fahrt nach Ballstad auf den Lofoten fortsetzten. Die Fahrt dauerte etwas mehr als drei Stunden und es fing stark an zu regnen, als wir gerade die Raftsund Brücke zu den Lofoten hinter uns gelassen hatten.

Wir kamen am Solsiden Brygge gegen 16 Uhr an und wurden von der netten Dame am Empfang begrüsst. Wir zahlten die Rechnung, bekamen die Schlüssel und bezogen das hübsche, kleine Rorbuer. Wir hatten ein grosses Wohnzimmer mit einer voll eingerichteten Küche und Tisch, ein separates Schlafzimmer und ein grosszügiges Badezimmer. Sehr gemütlich!


Wir packten die Koffer aus und sammelten die Geschenke für unsere Freunde Kathi und Geir, mit denen wir den Silvesterabend verbringen würden, ein. Geir holte uns um 19:30 Uhr ab und wir fuhren nach Leknes, wo wir schon von Kathi und einem leckeren Buffet erwartet wurden. Wie schön es war, sie, Geir und den kleinen Kristoffer wiederzusehen! Und so verbrachten wir einen grossartigen und lustigen Abend mit Essen, Musik und viel Gelächter, bis das neue Jahr mit einem Feuerwerk der Bevölkerung begrüsst wurde.

FROHES NEUES JAHR!!!!

Highlight des Tages: die Silvesterparty

BeachWir standen kurz nach acht Uhr auf und sahen glücklich, dass sich der Regen verzogen hatte und wir sogar etwas blauen Himmel durch die dicken Wolken sehen konnten. Was für ein tolles blaues Licht das war!!! Wir frühstückten schnell und fuhren los, um das Beste aus der kurzen Zeit zu machen, die uns an diesen kurzen Tagen im hohen Norden blieb. Und so fuhren wir auf die andere Seite nach Myrland, um den wunderschönen weissen Strand mit den attraktiven grossen Steinen zu entdecken. Es war eine fantastische Spielzeit, wenn die Wellen die Felsen und Steine umspülten und das blaue Licht dazu war geradezu magisch! Die Flut war allerdings noch etwas hoch für ideale Fotos und so entschieden wir uns, es an einem anderen Tag nochmals zu probieren. Aber immerhin war das schon mal so etwas wie ein erfolgreicher Start in die Ferien! Myrland

Als es auch noch anfing, wieder zur regnen, machten wir uns auf den Rückweg nach Leknes. Kurz entschlossen steuerten wir den Thai Imbisswagen im Stadtzentrum an, den Kathi uns gestern empfohlen hatte. Der Wagen war wirklich winzig und wurde von einer netten Thai Dame geführt. Wir entschieden uns beide für den Thai mixed Grillteller mit Salat und wurden mitnichten enttäuscht! Wir genossen das leckere Essen im Rorbuer in Ballstad, nachdem es immer heftiger zu regnen angefangen hatte.

Den Rest des Tages verbrachten wir mit Lesen, Internet, Duschen und sahen fern, während der Sturm draussen vor sich hintobte.

Highlight des Tages: Spielzeit am Strand von Myrland
Myrland

MyrlandAm 2. Januar standen wir um 7:30 Uhr auf, frühstückten und begannen unsere Tour zu einigen liebgewonnenen Orten auf den Lofoten. Haukland und Uttakleiv gehören ganz sicher dazu, aber wir machten dort keine Fotos, weil das Wetter einfach zu schlecht war. MyrlandEs regnete ununterbrochen und wir verbrachten die einzigen dreissig mehr oder weniger trockenen Minuten am Strand von Myrland. Ich machte einige Langzeitbelichtungen vom Meer und den vorgelagerten Felsen und hatte dabei viel Spass – wenigstens etwas an diesem trüben Tag!

Wir fuhren zurück nach Leknes und kauften im Coop Prix die Lebensmittel für die nächsten Tage ein. Als wir zurück im Solsiden Brygge waren, bereitete Gerd das Abendessen vor (lecker Lachs!), während ich den Reisebericht schrieb. Wir schauten gerade eine Naturdokumentation im Internet Fernsehen, als ich beim Blick aus dem Fenster Licht auf den Bergen bemerkte – der Mond schien! Wir wollten es versuchen und fuhren flugs nach Myrland. BallstadDer Strand sah im Mondlicht wunderschön aus und ich war total aus dem Häuschen, als ich das erste Nordlicht ausmachen konnte, das über den Bergen und dem Meer tanzte. Ich machte glücklich ein paar Fotos, aber schon nach einer knappen halben Stunde nahmen die Wolken wieder Überhand und die Show war beendet. Trotzdem fuhren wir schliesslich zufrieden nach Ballstad zurück und machten für heute nach einem Gläschen Wein Feierabend.

Highlight des Tages: die tanzende Aurora im Mondlicht

3. Januar
EggumOffensichtlich hatte es über Nacht geschneit und eine dünne Schneedecke lag auf dem Boden und den Strassen. OctaviaWir standen auf, frühstückten eine Kleinigkeit und fuhren Richtung Stamsund. Wir erreichten bald einen unserer Lieblingsorte auf dieser Seite der Lofoten: den wunderschönen Rolvsfjorden, wo wir über eine Stunde mit Fotografieren und Freude an den Naturschönheiten verbrachten. Das fantastische blaue Licht wechselte sich fortwährend ab mit durchziehenden Schneestürmen und umgekehrt – wie wechselhaft das Wetter heute war! Wir setzten unsere Fahrt fort und der Schneefall wurde, kurz bevor wir Richtung Eggum abbogen, intensiver. Und glaubt es oder nicht, als wir in Eggum ankamen, lag dort nicht eine einzige Schneeflocke auf dem Boden 😮 Wir parkierten das Auto am Ende der Schotterpiste und liefen hinüber zum Nedre Heimredalsvatnet, der leider überhaupt nicht gefroren war. Es gab nur eine kleine Ecke mit Eis und ich versuchte das Beste daraus zu machen, um die Eisschollen in die Bildkomposition einzubinden. Es war eine schöne Spielzeit, die leider durch einen weiteren Schneesturm abrupt beendet wurde.

RolvsfjordWir kehrten nach Leknes zurück, betankten das Auto und machten in Ballstad einige Fotos der blauen Stunde von der Hafenmole aus. Zurück im Rorbuer gab es ein frühes Abendessen und wir hofften auf einen klaren Himmel später am Abend. UttakleivDer Mond schien auch bald wieder, doch es zogen reichlich Wolken über den Himmel. Wir wollten es trotzdem versuchen und fuhren nach Uttakleiv, wo ich Glück hatte und mir einige Fotos der mondbeschienenen Landschaft gelangen. Der Himmel war eine Mischung aus Wolken und Sternenhimmel, was ich jedoch nicht als unattraktiv empfand. In Haukland hatte ich nicht ganz so viel Glück, machte aber trotz der vielen Wolken einige Fotos. Es war einfach eine superschöne Landschaft! Der Himmel war nun komplett bedeckt, aber wir fuhren dennoch für einen Versuch hinüber nach Myrland. Leider besserte sich das Wetter nicht und ein heftiger Schneesturm nach dem anderen zog über uns hinweg. So fuhren wir etwas enttäuscht nach Ballstad zurück und gingen zu Bett.

Highlight des Tages:
Rolvsfjorden und Uttakleiv

Diashow:

Haukland HauklandWir standen früh auf – nun, was auch immer früh hier ist, wenn die Dämmerung erst gegen 9 Uhr einsetzt:):)Es war bedeckt, aber trocken und über Nacht war etwas frischer Schnee gefallen. So fuhren wir zu den Strand-Ikonen Haukland und Uttakleiv und hofften darauf, unter diesen Bedingungen etwas andere Ansichten ausprobieren zu können. Und ich war absolut begeistert, als ich die Landschaft erblickte: der ganze Strand war ein Traum in Weiss und die Berge waren von den Gipfeln bis zum Boden mit frischem Schnee überpudert. HauklandDas blaue Licht der Dämmerung war das i-Tüpfelchen und ich fotografierte glücklich am U-förmigen Bachlauf am Strand vor mich hin. Nach einer Weile wechselte ich an einen anderen Strandabschnitt, musste dort aber erst eine Weile warten und einen vorbeiziehenden Schneesturm aussitzen. Das Wetter wechselt hier wirklich sehr schnell und so machte ich mir auch nicht die Mühe, zum Auto zurück zu laufen und sass den Schneesturm im Sand aus. Nachdem der Sturm vorbeigezogen war, machte es noch viel Spass, am Strand mit den Felsen zu fotografieren und das Meer zu beobachten.

KnuttWir fuhren bald weiter nach Uttakleiv, wo wir eine Weile im Auto entspannten, während ein weiterer Schneesturm über uns hinweg fegte. Ich ging dann hinunter zum Strand und fand einige ansprechende Bildkompositionen, während Gerd versuchte, die furchtlosen, quirligen, süssen kleinen Knutts am Strand zu fotografieren. UttakleivEigentlich wollte ich an dieser Lofoten Ikone nicht mehr fototgrafieren, aber bisher hatte ich Uttakleiv im so schönen Winterkleid noch nicht erlebt, so dass ich einfach nicht widerstehen konnte 😉 Aber es war ganz ehrlich jede Minute wert!

Die Zeit verflog im Nu und wir entschieden uns, nach Ballstad zurückzufahren, als sich ein weiterer Schneesturm mit dunklen Wolken ankündigte. Als wir ankamen, war es an der Hafenmole noch trocken und wir machten während der blauen Stunde einige stimmungsvolle Aufnahmen sowie ein Panorama Richtung Mortsund mit den Schären. Der Mond ging direkt hinter den Bergen auf und trug mit etwas Farbe im Bild zur traumhaften, blau-monochromen Stimmung bei. Es war schliesslich noch ein schöner Ausklang am Ende des Tages und wir kehrten zufrieden ins Rorbuer zum Abendessen zurück.
Ballstad panorama
Wir beobachteten laufend den Himmel, ob es aufklaren würde, aber diese Hoffnung war heute vergebens und es blieb mit dicken Wolken bedeckt. Sehr enttäuschend und so gingen wir wieder mal früh schlafen.

Highlight des Tages: die Strände

Diashow:

BallstadDie Wettervorhersage sah vielversprechend aus und wir begannen den Tag wieder “früh”:)Wir fuhren die kurze Strecke bis zur Ballstad Skole, wo wir das Auto parkierten und zu dem nahe gelegenen See wanderten. BorgEs war die beste Zeit der blauen Stunde, doch leider waren die Gipfel der Berge in den tief hängenden Wolken. Aber die Stimmung an diesem blauen Morgen war sensationell und ich fotografierte den See fröhlich von zwei verschiedenen Standpunkten aus.

Der Schnee schmolz schon wieder nach einer regnerischen Nacht und der Rückweg im tiefen, nassen Schnee machte nicht wirklich Spass. Wir wollten danach eigentlich an die Westküste, doch dort sah es immer noch ziemlich düster aus und wir erspähten einen hellen Streifen am Himmel im Norden. So fuhren wir dann kurzentschlossen von Leknes aus Richtung Svolvaer und wurden plötzlich von einem wunderschönen, zarten, blauen und rosa Licht überrascht. HovnWas wir sahen, war das grossartige sanfte Licht des Erdschattens; genau auf der anderen Seite, wo die Sonne heute zum ersten Mal aufgehen sollte. Leider gab es im Osten zu viele Wolken und die Bergspitzen bekamen kein Licht ab, aber wir waren mehr als glücklich mit diesen schönen Pastelltönen, die wir hier auf dieser Seite bewundern durften.

BridgeGlücklicherweise findet man auf den Lofoten an jeder Ecke – egal, wo man sich befindet – eine gute Location und so konnten wir auch bald das Auto parkieren und das grossartige Licht auf den Chip bannen. Wir sprangen aus dem Auto, liefen über den Schnee auf eine kleine Anhöhe, bauten das Stativ auf und fotografierten eine Weile, während wir die fantastische Landschaft und Natur vor uns genossen. GimsoyWir fanden in den nächsten zwei Stunden einige schöne Stellen und genossen diese kostbare Zeit aus vollen Zügen bis die blaue Stunde rund eine Stunde nach Sonnenuntergang einsetzte. Es war gerade mal 14 Uhr 😮:)

Das letzte Highlight des Tages war dann die blaue Stunde am Strand von Haukland bis schliesslich die Nacht einsetzte. Was für tolle 45 Minuten dies am ruhigen Strand waren! Diese spezielle Art der endlos erscheinenen blauen Stunde werde ich zuhause in der Schweiz ganz sicher vermissen, wenn die schönste Zeit in weniger als 15 Minuten vorbei ist 😮 !

HovnWir kehrten nach Ballstad zurück, packten unsere Koffer und assen zu Abend. HauklandJa, es war morgen bereits wieder Zeit weiterzuziehen! Aber zuerst mussten wir noch eine Entscheidung fällen: die Wettervorhersage für die Lofoten sollte schlecht bleiben, zumindest schlechter als in den nördlichen Gegenden und so entschieden wir uns, die kommende Zeit in Ramberg auf drei Nächte zu verkürzen und auf die Vesterålen weiterzuziehen. Ich begann nach verfügbaren Unterkünften zu suchen und fand rasch ein schönes Apartment in der Nähe von Sortland. Wir verschoben die finale Entscheidung auf den nächsten Morgen und gingen bald darauf zu Bett. Die Wettervorhersage für den kommenden Tag war mehr als deprimierend!

Highlight des Tages: einfach nur das Licht und die Landschaft

Diashow:

Über den 6. Januar gibt es nicht viel zu schreiben, da es ein komplett verlorener Tag war! Es regnete und stürmte den ganzen Tag lang und die Kameras blieben beschäftigungslos in den Rucksäcken:(

Trotzdem mussten wir Ballstad heute verlassen und so beluden wir nach dem Frühstück das Auto, fuhren nach Leknes, tankten und kauften für die nächsten drei Tage Lebensmittel im Supermarkt. Wir hatten uns dann doch dazu entschlossen, die Lofoten früher zu verlassen und vier Tage eher auf die Vesterålen weiterzuziehen.

Als wir das Ramberg Gjestegard nach kurzer Fahrt erreichten, wurden wir herzlich von Tordis empfangen. Sie ist eine sehr nette Dame und wir mussten glücklicherweise nichts extra zahlen für den verkürzten Aufenthalt. Wir hatten eine der grösseren Sea cabins mit zwei Schlafzimmern, einem kleinen Badezimmer und einem kleinen Wohnzimmer mit integrierter Küchenzeile. Die Küche war gut eingerichtet – nicht ganz so üppig wie in Ballstad – doch immer noch ausreichend, um einfache Mahlzeiten zuzubereiten.

Es regnete weiterhin stark, so dass wir noch nicht einmal am Strand spazieren konnten und so kochte Gerd Abendessen, während ich am Reisebericht schrieb. Den Abend verbrachten wir mit Fernsehen im Internet und versüssten uns den Wetterfrust mit einem Glas Bier und Wein.

Highlight des Tages: nichts…

7. Januar: Mehr Rosa und Blau nach einem trüben Beginn

SkagsandenIch konnte die ganze Nacht nicht gut schlafen, weil der Regen und der Wind so laut waren. SkagsandenAls ich entnervt um kurz nach sechs Uhr aufstand, regnete es immer noch stark, obwohl der Wetterdienst einen trockenen Morgen vorausgesagt hatte! Wir frühstückten wenig später und in der Tat war es dann um 8:30 Uhr trocken – genau rechtzeitig zur blauen Stunde. Wir eilten hinüber zum Skagsanden Strand, wo ich glücklich einige Fotos vom Strand, den Spiegelungen, den führenden Linien und Formen im Sand machte. Das blaue Licht war einfach grossartig und ich genoss diese Spielzeit am Strand mal wieder in vollen Zügen.

Aber dann fing es doch wieder an zu regnen und hörte über eine Stunde lang nicht auf. FredvangWir parkierten das Auto einige Kilometer vor Hamnoy, von wo wir einen guten Blick auf West- und Ostküste hatten, so dass wir schnell auf eine Wetteränderung reagieren konnten. Es wurde dann zuerst im Osten heller und wir fuhren zurück nach Fredvang, wo wir eine kleine Bucht mit herrlichem Blick über den Selfjord und die Berge fanden. Wir hatten Glück und die Flut lief gerade auf, so dass das Wasser spiegelglatt war. Und dann – ganz plötzlich! – klarte der Himmel auf und die Wölkchen nahmen wunderschöne rosa Farbtöne an. Diese herrliche Stimmung war einfach nicht von dieser Welt, ohne Worte!
Fredvang
Nun ist das Zeitfenster hier sehr kurz im Winter und wir eilten daher hinüber zum Flakstadpollen, wo ich an einem schönen Plätzchen ein Panorama des Fjords und der Berge machte. Wunderschön!!FlakstadpollenWir beendeten die Tour zur blauen Stunde am Strand von Vikten, wo sich ein weiteres Panorama geradezu aufdrängte. Kurz darauf erklärten wir den Tag für beendet und machten uns auf den Heimweg nach Ramberg. OctaviaOh Nein…!!! Einmal noch anhalten bitte:)Aber die Felsen, über die die Flut in hohen Wellen schlug, waren einfach ein Motiv, dem ich nicht widerstehen konnte 😉 Skagsanden

Schliesslich kamen wir doch noch im Ramberg Gjestegard an und Gerd kochte wieder Abendessen, während ich Reisebericht schrieb. Wir konnten zwar einige Sterne draussen sehen, aber als wir ein paar Testaufnahmen machten, sahen wir, dass der Himmel milchig gelb war von Hochbewölkung. Wie Schade – ein weiterer Abend ohne Nordlicht und Sternenhimmel:(

Highlight des Tages: Spielzeit in Fredvang

Diashow:

RainEs war sehr enttäuschend, dass heute ein weiterer, völlig verregneter Tag auf uns wartete – und das nach dem wundervollen gestrigen Tag! OlstindWir standen nichtsdestotrotz rechtzeitig auf und wollten einige Locations bei Reine anschauen, solange es trocken blieb, doch es fing bereits an zu regnen, als wir losfuhren. Und es sollte einfach nicht mehr aufhören! Zumindest nicht bis zum späten Nachmittag, als der Himmel etwas aufklarte und wir sogar einen Blick auf rosa Wolken erhaschen konnten. Reine

Wir fanden einen schönen Standort für ein Panorama und ich machte einige Langzeitbelichtungen bei Fredvang, bevor wir nach Reine zurückfuhren. Ich wollte noch Fotos des malerischen Dörfchens in der blauen Stunde machen, aber so richtig wollte es mir heute nicht gefallen. Fredvang

Das war dann auch schon so ziemlich der Ende es heutigen Tages. Wir kehrten nach Ramberg zurück, assen zu Abend, schauten Fern und packten die Taschen für die Weiterreise auf die Vesterålen morgen.

Highlight des Tages: Reine
Olstint

SkagsandenDas Wetter sah relativ gut aus, als ich um 6:30 Uhr aufwachte und ich konnte sogar ein paar Sterne neben den wenigen Wolken ausmachen. Gerd blieb noch ein Stündchen im Bett, aber ich machte mich auf den Weg zum Skagsanden Strand. Heute Morgen war es bereits deutlich kühler und ich musste zunächst etwas Eis von den Scheiben kratzen. FlakstadpollenDie Flut lief am Strand gerade auf, aber es gab immer noch genügend nassen Sand für schöne Spiegelungen der Berge im Mondlicht. Eine wirklich schöne Location!

Nach rund anderthalb Stunden Spielzeit kehrte ich zur Cabin zurück, frühstückte rasch und wir beluden das Auto. Kurz darauf fuhren wir los und machten einen ersten Halt am Flakstadpollen, wo ich Fotos der wunderschönen bizarren Gipfel am Fjord in der blauen Stunde machte. Pure Magie! LeknesIn Leknes betankten wir das Auto und verabschiedeten uns von Kathi. Es war schön, sie und ihre Familie mal wieder zu treffen – mal sehen, ob es uns nochmals auf die Lofoten verschlägt!

Das Wetter wurde immer besser und wir machten einen weiteren Halt am Strand von Myrland, wo die Wolken langsam einen schönen rosa Ton annahmen. SteinfjordAuf unserer Lofoten Abschiedstour fuhren wir auch nochmal in Haukland vorbei, wo ich ein weiteres (etwas halbherziges :\ ) Panorama machte, bevor wir oben auf dem Pass nochmals die Aussicht auf die Berge und den See bewunderten. SildpollnesWir setzten die Fahrt Richtung Norden am Steinsfjord und Rolvsfjord entlang fort, machten Fotostops bei Gimsøya und in der Nähe von Henningsvær. Als wir Svolvær erreichten, find es leider an zu regnen und die Strasse wurde rutschig. So fuhren wir unseren vorerst letzten Halt an der malerischen Kirche von Sildpollnes am Austnesfjorden an, wo ich ein weiteres Panorama machte.

Danach fuhren wir ohne weitere Pause bis auf die Vesterålen weiter und erreichten Sortland nach etwas zwei Stunden Fahrzeit. LakeWir tankten und kauften im vertrauten REMA1000 Lebensmittel für die nächsten Tage ein. Unser gebuchtes Apartment in Frøskeland fanden wir schnell und wie versprochen lag der Schlüssel in einer mit Zahlenschloss gesicherten Schlüsselbox neben der Tür. Wir zogen ein und waren begeistert vom Apartment: das grosse Wohnzimmer mit der vollständig eingerichteten Küche war sehr gemütlich und liess keine Wünsche offen. Desweiteren gab es ein geräumiges Schlafzimmer und ein schönes Badezimmer mit Waschmaschine und Dusche. Gunvor, die Eigentümerin, die im Obergeschoss mit ihrem Mann wohnt, kam vorbei und hiess uns herzlich willkommen. Sie ist eine sehr nette Dame und sie gab uns während der netten Unterhaltung noch einige Tips zur Umgebung.


Wir packten aus und richteten uns ein, Gerd kochte Abendessen während ich die Fotos sicherte und den Reisebericht schrieb. Nach diesem langen Tag waren wir ziemlich müde und fielen kurz nach dem Abendessen und etwas fernsehen in die Federn.

Highlight des Tages: die blaue Stunde am Flakstadpollen

Diashow:

StrandfjelletWir standen rechtzeitig auf und verbrachten die blaue Stunde am Ufer des Eidsfjords, wo der Mond gerade unterging. EidsfjordDieser hübsche Fjord mit den beeindruckenden Berggipfeln gehört ganz sicher zu meinen Lieblingsorten auf den Vesterålen und ich genoss den Monduntergang über den Bergen sehr. Danach frühstückten wir schnell und fuhren los, um den schönen Tag voll ausnutzen zu können. SandvikaFast schon wie immer, kamen wir nicht weit und hielten am zugefrorenen See, der einfach nur fantastisch aussah mit den blauen Pastelltönen. Nach einer Fotopause fuhren wir weiter zum Annfjorden und erreichten bald Sandvika. Leider war das Licht für den Strand nicht optimal und wir gingen daher auch gar nicht erst hinunter. SandvikDie Sonne zauberte einige schöne Farben in den Himmel auf der anderen Seite hinter den Bergen und so verbrachten wir dort eine ausgedehnte Spielzeit am felsigen Strand.

Die Zeit verging mal wieder wie im Flug und wir fuhren langsam zurück. Die Spiegelung am Annfjorden war nun perfekt und die ganze Landschaft wirkte richtig schön arktisch. So verbrachte ich fast die gesamte blaue Stunde an diesem magisch schönen Ort, der wohl immer zu meinen Lieblingsplätzen auf den Vesterålen gehören wird.
Strengelvagfjorden
Schliesslich ging es zurück zum Apartment, wo wir zu Abend assen und etwas Schlaf nachholten, bevor wir uns gegen 20 Uhr wieder auf Nordlichtjagd machten. Oppmyrbogen war unser erster Stop und wir konnten auch schon sofort die erste, schwache Aurora über den hübschen Bergen ausmachen. AnnfjordWir blieben hier eine Weile und setzen die Fahrt Richtung Stø fort. Kurz vorher fanden wir eine kleine Parkmöglichkeit, von wo wir ein atemberaubendes Panorama auf die Berge und den Fjord hatten. StrengelvagfjordenDas Nordlicht war zwar noch schwach, aber immer wieder mal stärker und sehr gut zu sehen. Es wirkte einfach toll mit der Landschaft, ohne diese durch eine zu starke Aktivität zu erschlagen. OppmyrbogenDer Mond ging gegen 23 Uhr auf und tauchte die Landschaft in ein ganz zauberhaftes Licht. Dann wurde auch das Nordlicht stärker und wir konnten über diese Naturschönheiten einfach nur noch staunen. Wir genossen das Naturspektakel in vollen Zügen und fotografierten bis ungefähr halb zwei Uhr. Wir fuhren zurück und hielten noch ein paar Mal, weil die Aurora doch wieder stärker wurde und wunderschöne Strukturen auf den Sternenhimmel zauberte. Was für eine wundervolle Nacht dies war!!!

Erst gegen drei Uhr morgens kehrten wir ins Apartment zurück und fielen sehr müde, aber umso glücklicher in die Federn.

Highlight des Tages: die Nordlichtlandschaft

Diashow:

EidsfjordNatürlich begann mein Tag wieder am schönen Ufer des Eidsfjord, während Gerd noch ein wenig Schlaf nachholte. RiseWenn ich solche Naturschönheiten geniessen kann, fühle ich weder Schlafmangel noch Kälte! Ich hatte nur weniger als fünf Stunden geschlafen und es war eisig kalt bei windigen -17 °C, aber ich war einfach nur glücklich. Der Fjord war ruhig und die eiskalte Morgenstimmung zauberhaft.

mineUnd auch schon fast wie immer, trank ich nur einen schnellen Kaffee und verschlang ein Sandwich, als ich zurück kam. Nachdem ich gestärkt und wieder aufgewärmt war, starteten wir zu unserer Tagestour. Der Himmel war wunderschön blau und rosa mit hübschen rot leuchtenden Wölkchen und ich konnte gar nicht anders, als an jeder Ecke Fotos vom Licht, der Berge, der Fjorde, dem Eis und den Farben zu machen:) HovdenSpeziell das Eis bei Riskjosen hatte es mir angetan und ich verbrachte einige Zeit am Rande des Fjords mit dem knackenden Eis. Wir fuhren weiter nach Hovden, wo der zugefrorene Ravatnet See mit rosa Wolken ein fantastisches Motiv bot. Was für ein schöner Ort!

Anschliessend war der Tag schon fast wieder vorbei und wir kehrten langsam Richtung Sortland zurück. HovdenDer eisige Fjord bei Rise sah auch im blauen Licht fantastisch aus und ich legte nochmal eine kleine Fotopause ein. Es ist schlicht jeden Tag aufs neue faszinierend, wie lange die blaue Stunde zu dieser Jahreszeit hier im Norden andauert! Zum Abschluss fotografierten wir nochmals am Björndalsfjorden und meinem Lieblingsberg und dann ging es endlich zurück zum Apartment, wo wir zu Abend assen, duschten und ein wohlverdientes Nickerchen genossen. Aurora Hovden

Gegen 21 Uhr fuhren wir wieder Richtung Hovden und kamen dort absolut rechtzeitig zur Hauptvorstellung von Lady Aurora an. Das Nordlicht tanzte über den Bergen von Hovden während eines kurzem, aber heftigem Schauspiels. Wir waren glücklich mit dieser Ausbeute, da es uns bisher immer gelungen war, das Nordlicht vor einer anderen Landschaftskulisse zu fotografieren. Es blieb nach diesem Ausbruch leider ruhig, doch wir kehrten mehr als zufrieden und glücklich zurück ins Apartment.

Highlight des Tages: die Farben des Nordens

Diashow:

HognfjordDie Wettervorhersage war für heute fantastisch und wir entschieden uns, nach einem schnellen Frühstück, direkt gemeinsam loszuziehen. Unser erstes Ziel war der Hognfjorden gegenüber von Sortland, wo man bereits zartes rosa Licht am Horizont ausmachen konnte. SortlandsundNach einigen Fotos wurde es jedoch immer deutlicher, dass das rosa Glühen bei Sortland intensiver war und wir brachen wieder auf. Schnell eilten wir zurück, bis wir ein schönes Plätzchen am Strand fanden. Zum Glück bleibt das Licht ja lange um diese Jahreszeit und ich konnte ganz in Ruhe dieses wahnsinnig intensive Licht über den Bergen und dem Sortland Sund einfangen. Was für ein verrücktes, schönes Licht das war!

Wir wechselten auf die andere Seite des Sunds und ich konnte nicht widerstehen, ein Panorama von der Bergkette in diesem grossartigen Licht zu machen. SorlandsundEs ist so Klasse, dass man an einem Morgen so viele Kompositionen ausprobieren kann, da dieselbe Lichtsituation fast zwei Stunden andauert! mountainsWir fuhren noch ein paar Kilometer weiter bis wir einen tollen kleinen Strand fanden, von wo aus wir einen traumhaften Blick über die gesamten Berge bis hin zu den Lofotenbergen hatten. Ein perfekter – wenn auch windiger – Platz für den Sonnenuntergang und die blaue Stunde, den wir trotz steif gefrorener Hände und Füsse bis zum Ende genossen. Eidsfjord

Durchgefroren, aber glücklich kehrten wir zum Apartment zurück, doch ich entschied mich spontan, die letzten Minute der blauen Stunde am Eidsfjord zu verbringen. Gerd zog es vor, im Apartment zu bleiben und das Essen vorzubereiten, bis ich schliesslich zurückkam. Ich ging nach oben, um Gunvor zu treffen und musste noch die Miete für Bettwäsche und Handtücher bezahlen. AnnfjordWir unterhielten uns noch eine ganze Weile sehr nett über die Inseln und Fotografie und ich bin mir absolut sicher, dass wir in der Zukunft in irgendeinem Herbst nochmals in dieses schöne Apartment auf die Vesterålen zurückkommen werden. Bjorndalsfjorden aurora

Kurz nach dem Abendessen ging es wieder los auf Nordlichtjagd, da die Vorhersage sowohl für Wetter als auch für die Aurora sehr gut war. Wir wurden mitnichten enttäuscht und mit wundervollem Norldicht an einem grossartigen Plätzchen am Annfjord belohnt. Die kleinen Tümpel, wo ich gestern noch die Spiegelung vorgefunden hatte, waren heute alle gefroren und boten einen perfekten Vordergrund für die Berge und dem tanzenden Nordlicht. Wir entschlossen uns, nicht weiterzuziehen, sondern abzuwarten, wie sich die Aurora entwickeln würde und es war in der Tat eine goldrichtige Entscheidung. Das Nordlicht wurde stärker und schwächer und machte sich einfach fantastisch als Bestandteil der Bildgestaltung in dieser malerischen Fjordlandschaft. Bjorndalsfjorden auroraIch wusste bereits in diesem Augenblick, dass die Fotos zu meinen absoluten Lieblingsfotos gehören würden. Ein kleiner Wehrmutstropfen war die Abwesenheit von Mondlicht, aber das wäre ja fast schon zu perfekt gewesen:)

Kurz nach Mitternacht verliessen wir dann den Fjord und machten einen letzten Halt Bjorndalsfjorden. Und es war eine weitere goldrichtige Entscheidung! Kurz nach unserer Ankunft begann ein irrsinnig intensives Nordlichtfeuerwerk über dem Fjord und den Bergen. Alles war völlig grün, die Lady tanzte kreuz und quer über den Himmel und wieder einmal vergass ich angesichts dieses Spektakels fast zu fotografieren! Atemlos genossen wir diesen Ablick und kehrten danach müde, aber überglücklich gegen halb zwei Uhr ins Apartment zurück.

Highlight des Tages: das Nordlicht im Annfjord

Diashow:

Gerd PassWir standen bereits um 6:30 Uhr auf, weil wir heute leider die Vesterålen schon wieder verlassen und nach Senja weiterziehen “mussten”. Die Fahrt sollte lang werden und mindestens fünf Stunden dauern und daher wollten wir früh starten. So beluden wir nach einer Dusche und Frühstück das Auto und machten uns auf den Weg.

Die Fahrt war ganz gut, obwohl es über Nacht recht stürmisch geworden war. Wir passierten einige Seen oder Ebenen, wo der Wind heftig blies und zu Schneeverwehungen führte. Dies war aber kein grösseres Problem bis wir dann den Abzweig zur E6 bei Bjerkvik erreichten und sahen, dass die Passstrasse gesperrt war. winter funDie Leute vom Strassendienst schickten uns zurück nach Bjerkvik und meinten, wir sollten in einer Stunde wiederkommen, wenn die Strasse mit Kolonnenfahrt hoffentlich wieder freigegeben wird. Winter funSo fuhren wir die kurze Strecke zurück in den Ort, parkierten and der Esso Tankstelle, tranken einen Kaffee und kauften etwas zu Essen im Coop Extra nebenan.

Wir machten anschliesslich einen neuen Versuch Richtung Pass und reihten uns in die Warteschlange ein. Das war ein gutes Zeichen, denn die Aufofahrer wurden nicht mehr in den Ort zurückgeschickt! Die Kolonnenfahrt begann dann auch kurze Zeit später und wir waren überrascht, dass auf der Strasse gar nicht viel Schnee und Eiss lag. Winter funAber wir sollten schon bald herausfinden, warum die Strasse gesperrt war: der Sturm oben am See blies in leichter Orkanstärke und die Schneeverwehungen waren absolut krass! Winter funVon Zeit zu Zeit konnte ich die Nebelleuchte meines Vorfahrers einfach nicht mehr ausmachen, da der Schnee in geringer Höhe von rechts nach links wehte und so dicht war, dass ich kaum zwei bis drei Meter nach vorn sehen konnte! Wirklich verrückte Bedingungen, aber auch irgendwie ein Riesenspass, hier zu fahren:)Was wäre denn ein Winter in Norwegen ohne eine einzige Kolonnenfahrt?

Wir liessen schliesslich den Pass hinter uns und fuhren auf der Weiterfahrt nach Finnsnes noch durch ein paar weitere kleine, aber heftige Schneeverwehungen. Im Stadtzentrum machten wir einen Halt zum Tanken und Einkaufen und erreichten über die Brücke endlich Senja. Nun war es nur noch eine kurze, 40-minütige Fahrt bis Hamn i Senja, wo wir von Eli herzlich empfangen wurden und uns über das Wiedersehen freuten.


Wir bezogen unser Apartment, was diesmal die H21 war, machten Abendessen, schauten fern und gingen früh zu Bett, da es bedeckt blieb. Schliesslich mussten wir ja auch mal etwas Schlaf aufholen!

Highlight des Tages: die Fahrt über den Pass – Spass, Spass, Spass!!

WestfjordEs hatte die ganze Nacht gestürmt und ich war etwas überrascht, dass der Himmel dennoch klar war, als ich aufstand. Aber ich war etwas zu spät und wir frühstückten erstmal gemütlich. RiverIch war ein wenig grummelig wegen dieser verpassten Gelegenheit, doch meine Miene hellte sich etwas auf, als wir uns mit Marius über die Waltouren und Fotografie unterhielten. Heute liessen wir die Tour wegen der noch rauhen See aus und weil ich sie daher nicht geniessen könnte.

So machten wir uns auf eine Landschaftstour und fuhren Richtung Flagstagvag. FinnsnesAuf dem Weg gab es einige attraktive Stellen im Kaperdalen mit einem herrlich orange farbenen Himmel. Es ist ein sehr schönes, weites Tal und überhaupt würde ich den Westteil Senjas gern nochmal weiter erkunden.

Nach dem Tunnel hat man einen atemberaubenden Blick zu den Fjorden und den Bergen, aber wir wurden leider von einem festgefahrenen LKW, der auf der vereisten Strasse nicht um eine der engen Haarnadelkurven kam, blockiert. TungenesetDer Fahrer hatte keine Chance und so wendeten wir und informierten die Arbeiter am Pass über seine Misslage. HamnWir mussten nun unsere Pläne ändern und das Beste aus der Situation machen. Wir erkundeten daher die Küste vor Finnsnes und fanden einen kleinen, hübschen Strand mit perfektem Blick auf die Festlandberge und dem bunt leuchtendem Himmel. Es war ein schöner Ort und wir genossen die Aussicht und das Fotografieren bis wir schliesslich weiter Richtung Senjahopen fuhren. Eigentlich hätte ich auf dem Weg hinter jeder Kurve anhalten können, weil die Ausblicke auf die Landschaft immer schöner und atemberaubender wurden. Hin und wieder konnte ich nicht widerstehen und machte das ein oder andere Foto der herrlichen Fjordlandschaft.

Etwas Enttäuchung machte sich breit, als wir Tungeneset erreichten und es dort überhaupt keinen Schnee und nur sehr wenig Eiss hatte. Aurora borealisEigentlich sehr viel weniger Eis als letztes Jahr! Aurora borealisEs gab nur einen kleinen Gezeitenpool mit kleineren Eisschollen und ich nahm ihn dann in der blauen Stunde auch als Vordergrund. Anschliessend fuhren wir weiter zurück und wir fingen in Skaland das letzte Licht des Sonnenuntergangs ein.

Bevor wir nach Hamn zurückkehrten, erkundeten wir eine unserer Locations bei Gryllefjord, da wir nicht wussten, ob wir im Winter dort parkieren konnten. Aber das sah gut aus und wir genossen ein frühes Abendessen im gemütlichen Apartment. Der Himmel war weiterhin klar und wir fuhren ins Moor und an den Strand, wo wir einige schöne Bildkompositionen mit dem Nordlicht einfangen konnten. Die Aurora war nur schwach, aber so war es auch sehr schön als Bestandteil der Landschaftsfotos. Kurz nach Mitternacht waren wir zurück und fielen müde, aber doch glücklich, in die Federn.

Highlight des Tages: Lady Aurora

Diashow:

Wir standen pünktlich zum Frühstück um acht Uhr auf, da wir heute unsere erste Walbeobachtungstour machen würden! Ich nahm den Fotokram mit zum Restaurant und machte vom Leuchtturm aus ein 360° Panorama zur blauen Stunde. Hamn i SenjaWie friedlich und schön es heute morgen war! Die See war ruhig wie ein Ententeich – keine hohen Wellen und das arktische Morgenlicht war dazu schlicht grossartig!

Wir freuten uns, Mogens um zehn Uhr wiederzusehen und gingen in das Obergeschoss, wo uns die Meeresbiologin Daniela eine kleine Einführung zu den Schwert- und Buckelwalen gab. Humpback whale / Buckelwal MogensSo lernten wir einiges Neues über ihr Verhalten, die Ernährung, Jagdtechniken und dass beide Walarten sehr gern zusammen unterwegs jagen und sich vertragen, obwohl sie zu unterschiedlichen Familien gehören: Orcas sind Zahnwale, während Buckelwale zu den Bartenwalen gehören.

Nach dem sehr unterhaltsamen Vortrag schlüpften wir in die dicken Overalls und fühlten uns wieder wie verkörperte Michelin Männchen:)Aber besser lustig aussehen, als kalt und nass zu werden! Wir waren heute die einzigen Gäste und fuhren mit Mogens in einem hübschen kleinen Boot los. Orca / Schwertwal MogensWir verliessen den Hafen und sahen schon bald darauf die ersten Buckelwale und Orcas – eigentlich sehr viele Wale! Es war faszinierend, sie beim Jagen und Schwimmen zu beobachten und drei waren sogar gerade am Schlafen! Wir machten viele Fotos, von denen viele aufgrund unserer geringen Wildlife Erfahrung Mist waren, doch es sind auch ein paar gute Schnappschüsse dabei. In diesem Fall gilt wohl wirklich: die Masse macht’s:)Letztendlich ist es aber eindeutig die Erfahrung und das Glück, die Wale zu beobachten, die im Vordergrund stehen und die Fotos verkommen ein wenig Nebensache. Schaut Euch bitte auch die Diashow am Ende des Tages an, wo Ihr noch mehr Walfotos ansehen könnt.

Boat HaakonNorwegen’s Kronprinz Haakon war gestern zu einem Senja Besuch angekommen und er passierte uns mit dem Fischerboot, auf dem er seit heute Morgen offiziell unterwegs war. Orca / SchwertwalAls wir zurück im Hafen waren und am Restaurant vorbei gingen, konnten wir ihn sogar kurz am Mittagstisch sehen. Wir waren erfreut, aber auch sehr erstaunt über die geringe Anzahl von wirklich kaum merkbaren Sicherheitsmassnahmen für den Prinzen. Wenn man es nicht wusste, wäre man nie auf die Idee gekommen, dass er da ist! Eigentlich ein schönes Leben für einen Kronprinzen ohne das ganze Theater, was man sonst so kennt. Wir sahen ihn später noch in einer kleinen Eskorte aus zwei Polizeiwagen und seinen beiden Autos abfahren. Das war’s – mehr nicht! Humpback whale / Buckelwal

Wir duschten nach der Bootsfahrt erstmal heiss, um wieder warm zu werden und assen zu Abend. Der Himmel war nun klar und wir fuhren nochmal raus, aber zu unserer grossen Entäuschung gab es heute überhaupt keine Nordlichtaktivität 😮 So kehrten wir etwas traurig zurück ins Apartment, schauten noch eine halbe Stunde Fernsehen und gingen schliesslich zu Bett.

Highlight des Tages: die Wal Parade

Diashow:

Hamn HamnIch war schon ziemlich enttäuscht, als ich nach dem Aufstehen statt funkelnden Sternen einen völlig bedeckten Himmel erblickte:(Das Wetter kann sich hier im Norden so schnell ändern! So gingen wir ausgiebig frühstücken und fuhren danach nach Gryllefjord, wo ich Nasenspray kaufte. Es fühlte sich so an, als würde sich eine Erkältung ankündigen und ich wollte vorbereitet sein. Es find an, leicht zu schneien und wir kehrten ins Apartment zurück. Vom Sofa aus hielten wir Ausschau nach Walen, aber schon kurz darauf verfärbte sich der Himmel plötzlich und es klarte auf. Unfassbar, wie schnell das wieder ging!

Also fuhren wir wieder los und machten einen ersten Halt im Moor, wo die Wolken eine herrliche rosa Farbe angenommen hatten und gut als Hintergrund wirkten. Danach statteten wir dem kleinen Fluss, der uns im Herbst so gut gefalen hatte, einen Besuch ab. ice Senja riverZu meiner Erleichterung war der Marsch durch den gefrorenen Schnee grösstenteils relativ einfach und es gab nur einige tiefere Schneeverwehungen, die ich aber gut überwinden konnte. Als ich das Flussufer erreichte, kam ich mir vor wie in einem Wintermärchen! Der Fluss war nicht ganz zugefroren, das herrlich blaue Licht des Himmels spiegelte sich auf dem Eis und einige recht dramatische rote Wolken bildeten das i-Tüpfelchen für diese grandiose Aussicht. BergsbotnVorsichtig, nicht in den Fluss abzurutschen, machte ich glücklich ein paar Fotos und genoss diese herrliche Landschaft. Wirklich ein Traum!

n20150116008Ich kehrte zurück und wir fuhren Richtung Bergsbotn, wo ich einfach nicht widerstehen konnte, ein weiteres Foto dieses herrlichen Panoramas im rosa Licht zu machen. Diese Aussicht MUSS man einfach lieben! Nun war es nun schon wieder spät und es blieb gerade noch genügend Zeit für ein Panorama Foto von Skaland aus, doch es war leider sehr windig und das Fotografieren somit eine echte Herausforderung. Spass hat es aber trotzdem gemacht – ich liebe es, die Wetterelemente zu spüren!
Skaland
Es war nun dunkel und wir fuhren zurück nach Hamn. Abendessen, Reisebericht schreiben, Fernsehen – fast schon langweilige Routine:)Es gab keine Hoffnung auf eine klare Nacht und wir gingen früh zu Bett, um etwas Schlaf nachzuholen.

Highlight des Tages: die Märchenlandschaft am Fluss

Diashow:

BergsbotnWir standen heute wieder “früh” auf, da es ein strahlend schöner Tag werden sollte, und liessen uns erstmal das leckere Frühstück schmecken. TungenesetDer erste Halt war dann mal wieder der Aussichtspunkt über dem Bergsbotn, wo ich diesem herrlichen, klaren, blauen Licht einfach nicht widerstehen konnte:)Wir machten eine kurze Fotopause am Steinfjord, aber irgendwie wollte es heute Morgen mit einer ansprechenden Bildkomposition nicht klappen und wir zogen weiter bis zum Parkplatz bei Tungeneset.

Leider war die Flut gerade auf dem Höchststand und sehr oft schlugen extrem hohe Wellen bis fast ganz oben an die Felsen. Daher war es definitiv zu gefährlich, hinüber zum kleinen Pool zu laufen und wir fuhren ein paar hundert Meter zurück, wo wir eine ganze Weile von einem anderen Standpunkt aus mit herrlich von Schnee überzuckerten Felsen als sehr willkommenen Vordergrund fotografierten. Stonnesbotn TungenesetDie Wellen waren wirklich bedrohlich und beeindruckend hoch und sie jagten mir etwas Angst ein 😮 Aber die Bergkette Okshornan sah fantastisch aus mit dem wunderschönen rosa und blauen Licht des Erdschattens!

Nach einer Weile setzten wir unsere Tour Richtung Finnsnes fort und machten auf dem Weg einige Fotos der mit Eisplatten überzogenen Fjorde. Wir erreichten schliesslich Stønnesbotn und ich war mir sicher, das ultimative Fjordpanorama vor mir zu haben! Das Bergpanorama mit perfekter Spiegelung im ruhigen Fjord, die leichte Nebelbildung über dem Wasser und das sanfte Licht des Erdschattens (mal wieder:)) boten eine traumhafte Kulisse, die schöner kaum sein kann. StonnesbotnDieser Anblick war einfach ein Träumchen in Rosa und Blau, an dem ich mich überhaupt nicht sattsehen konnte. Völlig fasziniert fotografierte ich vor mich hin, bis es Zeit war, wieder Richtung Tungeneset zurückzufahren, um zu sehen, ob sich das Wasser bereits genügend zurückgezogen hatte. Die Tage sind wirklich kurz!

Das Wasser bei Tungeneset war leider immer noch zu hoch, aber ich konnte trotzdem einige Fotos der schönen Lichtstimmung mit den Felsen, dem Meer und den Bergen machen. Dieses aussergewöhnliche, magische Licht des arktischen Winters verzaubert mich immer wieder und wird seine Faszination wohl nie verlieren!
Skaland
Es blieb noch Zeit für einen letzten Halt bei Skaland, wo mir diesmal bei weniger Wind auch das Panorama gelang. Aurora borealis Senja SkalandWir kehrten nach diesem herrlichen Tag glücklich nach Hamn zurück, assen zu Abend und machten eine ausgedehnte Pause, bis es schon wieder Zeit war, nach dem Nordlicht Ausschau zu halten.

Wir hatten Glück, dass wir genau zur rechten Zeit im Moor ankamen, als eine kurze, aber äusserst intensive Nordlichtshow begann. Aurora borealis Senja Aurora borealis SenjaEs war atemberaubend, wie die grünen Lichter über den Himmel tanzten und auch von diesem Anblick werde ich niemals genug bekommen können. Es gab sogar eine schöne, grosse Korona direkt über uns – einfach herrlich! Wir staunten und genossen dieses Naturspektakel mal wieder in vollsten Zügen.

Gegen ein Uhr kehrten wir ins Apartment zurück und schliefen mit einem glücklichen, breitem Lächeln auf den Gesichtern ein.

Highlight des Tages: Stønnesbotn und das Nordlicht

Slideshow:

Humpback whaleSchon unser letzter Ferientag 😮 Wie die Zeit vergeht – unfassbar! Humpback whale

Unseren letzten Tag widmeten wir trotz gutem “Landschaftswetter” ganz und gar den Walen; schliesslich war das ja auch der Hauptgrund gewesen, nochmals nach Hamn zurückzukehren! Wir waren auf das erste Boot um 9:30 Uhr gbucht und gingen dementsprechend rechtzeitig frühstücken. Wir wechselten die Kleidung und nahmen Platz im Speedboat. Es gab heute viele Gäste und das Boot war mit 13 Leuten voll besetzt. Die See war sehr ruhig; ich wurde zum Glück diesmal kein bisschen seekrank und konnte die Tierwelt voll geniessen.

Humpback whaleÜberraschend war es ungewöhnlich ruhig an diesem Morgen und es gab zwar einige Buckelwale, aber die Orcas waren weit und breit nicht zu sehen. OrcasUnd doch gelangen uns einige gute Fotos von Fluken, wenn die Buckelwale abtauchten und wir bewunderten die Seeadler, die entweder auf den Felsen sassen oder sehr nah über unseren Köpfen flogen. Fantastische Vögel!

Da wir keine Orcas auf dieser Tour gesehen hatten, entschieden wir uns spontan, auch die zweite Tour mitzumachen. Dies war dann eine absolut goldrichtige Entscheidung! Die zweite Beobachtungstour war einfach grossartig und wir konnten alle möglichen Arten von Verhaltensweisen der Wale beobachten: von Spyhopping, Jagen, Springen über Breaching war alles dabei! Sea eagleDie Buckelwale waren beeindruckend nah am Boot – einem war es wohl zu nah und er bescherte uns mit einem Schlag seiner Fluke auf das Wasser eine kleine Salzwasserdusche:) OrcaEs war faszinierend zu sehen, wie die Schwert- und Buckelwale zusammen jagden und das Wasser zu brodeln schien. Es war wirklich eine ganz wunderbare Tour und ein perfekter Abschluss der Ferien in Hamn I Senja!

Überglücklich und von dem Erlebten etwas überwältigt, kehrten wir ins Apartment zurück, duschten heiss und assen zu Abend. Leider war es auch schon wieder an der Zeit, die Taschen fertig zu packen, denn wir müssen morgen sehr früh zum Flughafen fahren. Aurora borealisAber noch blieb uns eine Nacht, in der wir unser Glück mit dem Nordlicht probieren wollten, da die Wetter- und Nordlichtvorhersagen ziemlich gut waren. Aurora borealisDer Himmel war auch tatsächlich klar und so bewunderten wir ein letztes Mal, wie die Lady Aurora über den Himmel tanzte. Einfach nur schön und ich weiss jetzt schon, dass ich diesen Anblick sehr vermissen werde.

So – das war’s dann… Das Ende dieser Ferien:(

Highlight des Tages: die Wale

Diashow:

Bardufoss airportHeute war es Zeit, schon wieder Abschied von Norwegen zu nehmen – und diesmal sogar für den Rest des Jahres! Ich stand etwas betrübt auf und wir frühstückten im Apartment. BardufossDas Hotelteam hatte uns gestern zwei riesige Frühstücksteller zubereitet, da wir heute zeitlich nicht mehr im Restaurant frühstücken konnten.

Wir verabschiedeten uns von Eli und fuhren los Richtung Bardufoss Snowman Airport. Die Fahrt war problemlos und wir erreichten den Flughafen zügig nach rund 90 Minuten. Wir checkten unser Gepäck über die Self-Service Maschinen ein und passierten die Sicherheitskontrolle. NorwegianEs war ein strahlend schöner Tag und mein Herz blutete bei dem Anblick der rosa leuchtenden Berggipfel! Aber es musste sein, wir bestiegen das Flugzeug und hoben bald darauf Richtung Oslo ab. Die Ausblicke auf die verschneite nordische Landschaft waren atemberaubend schön und einige Minuten nach Abflug sahen wir das erste Mal seit unserer Abreise vor drei Wochen die Strahlen der Sonne wieder! Wie schön!

FlightIn Oslo nahmen wir unser Gepäck in Empfang und konnten es zu unserem Entsetzen nicht sofort einchecken, da unser Flug nach Zürich von der SWISS durchgeführt wurde und der Check-in Schalter erst zwei Stunden vor Abflug öffnen würde. Leider war auch ein Self-Service Check-in nicht möglich und wir machten es uns zunächst in einem Pizza Restaurant gemütlich. Wir bestellten Pizza und Getränke und verbrachten dort die meiste Wartezeit bis der Schalter endlich öffnete. Wir checkten ein und reihten uns in die Schlange zur Sicherheitskontrolle ein.

OsloDas Flugzeug kam zu spät aus Zürich an und daher war auch unser Abflug verspätet. Wir erreichten in Zürich ganz knapp den allerletzten Zug nach Basel und kamen zuhause erst mitten in der Nacht um halb zwei Uhr an! Was für eine lange Rückreise dies war, aber Ende gut – alles gut:)

Wir hoffen, Euch hat unser Reisebericht Spass gemacht und danken Euch für Euer Interesse. Wir freuen uns auch sehr über einen Besuch unseres Fotoblogs mit aktuellen Fotos und Informationen über unsere Fotoprojekte:SA*GA Photography – Fotoblog von Sandra Schänzer
Norge

F a c e b o o k