Anreisetag

Eigentlich begann unsere Reise schon einen Tag vorher, als wir den Zug zum Flughafen Zürich nahmen und ins Radisson Blu Airport Hotel einzogen. Unser Flug nach Oslo würde am nächsten Morgen bereits um 6:55 Uhr gehen und wir würden ihn per Zug aus Basel nicht mehr rechtzeitig erreichen.

So erledigten wir den Check-in im Hotel und gingen direkt ein Stockwerk höher in die Check-in Halle, wo wir unser Gepäck aufgaben. Dieser Vorgang ist mittlerweile komplett automatisiert, so dass wir unsere Bordkarten bis Leknes aus dem Automaten bekamen und das Gepäck am Bagagge Drop-off Schalter abgaben. Es folgte ein schnelles asiatisches Abendessen sowie ein Drink in der Hotelbar und wir fielen müde ins Bett.

Wir standen um 5:30 Uhr auf, tranken einen schnellen Kaffee und gingen nach dem Hotel Check-out sofort durch zur Sicherheitskontrolle. Das Hotel ist wirklich sehr günstig gelegen, aber sie lassen es sich auch fürstlich bezahlen!

Unser Flug nach Oslo hob pünktlich ab und wir erreichten den Flughafen nach etwas mehr als zwei Stunden. Es folgte dieselbe Prozedur wie letztes Jahr: wir mussten unser Gepäck vom Band holen, durch den Zoll und hinaus in die Abflughalle, um das Gepäck wieder am Baggage Drop-Off abzugeben. Aber diesmal ging es mega schnell und reibungslos und war nicht so ein Disaster wie letztes Jahr, als wir fast den Flug nach Tromsö verpassten! Der Flug nach Bodø dauerte 1,5 Stunden und wir landeten in einem Mix aus Sonne, Nebel und Wolken. Wir konnten aber sogar schon die Lofoten in der Ferne ausmachen!

Unser letzter Flug des Tages mit Widerøe nach Leknes war ein wenig verspätet, aber der Flug machte mit der kleinen Dash-8 100 richtig Spass! Leknes ist ein sehr kleiner Flughafen und wir bekamen sehr schnell unser Gepäck und ich traf Dag von Hertz und erledigte die Formalitäten für die Autovermietung.

Und so waren wir schnell unterwegs in diesem grossartigen Mix aus Licht und Wolken und auch die weissen Berge sahen einfach nur toll aus. Wir hielten an einer der wenigen Parkgelegenheiten an und ich machte ein paar Fotos über den Fjord mit der untergehenden Sonne. Wenig später war ich sehr enttäuscht, nahe Svolvær keinen Standpunkt zu finden für das schöne Abendlicht. Wir waren zwar schon mal vor 13 Jahren hier, aber an die genauen Orte konnte ich mich nicht mehr erinnern. So fuhren wir zu unserer Unterkunft, dem Lofoten Rorbuer, checkten ein und fuhren in einen Supermarkt, um unsere Einkäufe zu erledigen. Die Berge in der Ferne leuchteten in einem wunderbaren Rot und mein Fotografenherz blutete…

Wir hatten ein schnelles Abendessen, das aus den berühmt-berüchtigten Kjøttboller mit Nudeln bestand, und planten den nächsten Tag. Die Wettervorhersage war nach wie vor sehr schlecht für die kommenden Tage, aber wir wollten das Beste daraus machen und Aufgeben war nun wirklich keine Option!

Highlight des Tages: das EINE Foto und Kjøttboller…

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