Anreisetag

Zurich airport

Zürich Flughafen

Breakfast in Oslo

Frühstück in Oslo

Unsere Herbstreise in den hohen Norden begann bereits am 20. September, als wir Basel mit dem Flugizug zum Zürcher Flughafen verliessen und nach Oslo flogen. Dort übernachteten wir im Radisson Blue Airport Hotel und flogen am nächsten Morgen via Bodø weiter nach Leknes. Eine Übernachtung in Zürich oder Oslo ist leider unvermeidlich – der erste Flug nach Oslo ist zu früh für uns, da der erste Zug aus Basel zu spät am Flughafen eintreffen würde. So hat man in Oslo ausreichend Zeit für den Check-in und die Anreise ist entspannter als mit dem Frühflieger aus Zürich, da man nur eine Stunde Zeit im Transfer hätte, um das Gepäck vom Band zu holen, durch den Zoll zu laufen, das Gepäck am Baggage Drop-off wieder abzugeben und die Sicherheitskontrolle zu passieren. Diese Hetze hat uns in der Vergangenheit überhaupt nicht gefallen und so haben wir uns für diese Lösung entschieden.

Tropical islands

Tropische Inseln ;)

Am Morgen hatten wir genügend Zeit, das herzhafte Frühstück im Hotel zu geniessen, das alles bot, was das Herz begehrt: alles für ein Full English Breakfast, norwegischer Lachs, Hering und andere eingelegte Fischsorten, aber auch ordinäres Toastbrot, Brötchen, Butter, Aufschnitt, Käse, Joghurt und Marmeladen. Wir nahmen das Englische Frühstück und etwas Fisch – war dies bereits das kulinarische Highlight unserer Reise?

First sight at Ballstad

Erster Blick auf Ballstad

Nach dem Frühstück checkten wir aus und gingen hinüber in die Abflughalle, gaben unser Gepäck ab und passierten die Sicherheitskontrolle. Unser Flug nach Bodø war pünktlich, genauso wie der Weiterflug nach Leknes auf den Lofoten. Ich mietete das Auto, einen weissen Peugeot 3008 Diesel, bei Avis an, während Gerd auf das Gepäck wartete. Alles ging schnell und wir waren schon auf den kurzen Weg nach Leknes in den Supermarkt, um das Essen für die nächsten fünf Tage zu kaufen.

Es war schön, nach Solsiden Brygge zurückzukehren nach unserem Aufenthalt hier im Februar und wir bekamen sogar dasselbe Apartment! Wir freuten uns sehr, schafften unsere Sachen hinein und machten eine kleine Rundfahrt in die nahe Umgebung von Ballstad.

Solsiden Brygge

Solsiden Brygge

Es wurde ein aussergewöhnlicher Beginn unserer Reise! Wir nahmen eine der Nebenstrassen, wo ich nach einem Standort für den Sonnenaufgang Ausschau halten wollte. Gerade als ich das Auto am Ende der Strasse wenden wollte, sah Gerd plötzlich einen Elchbullen!
Elk bull

Elchbulle

Ich machte sofort den Motor aus und wir stiegen vorsichtig aus dem Auto. Ein älterer Mann, der hier wohnt, kam zu uns und war über die Sichtung genauso happy wie wir! Denn eigentlich war es eine ganze Elchfamilie von vier Tieren: der Bulle, der etwas abseits stand und die Dame mit zwei Jungtieren. Die Drei posierten vorbildlich für uns und so konnte ich einige sehr schöne Fotos machen, während Gerd sich auf den Bullen konzentrierte.
Female elk

Elchkuh

Dieser war sehr entspannt: nicht mehr als maximal 70 Meter entfernt ass er genüsslich, pinkelte, setzte sich gemütlich hin, schaute uns an – und das ganze total entspannt. Wir waren total fasziniert von diesem völlig unerwarteten Erlebnis. Elche kommen zwar oft vor in Norwegen, sind aber nicht so häufig auf den Lofoten anzutreffen. Wir hatten wirklich viel Glück!

Doch nach einer halben Stunde hatten sie genug von uns und verschwanden hinter dem Hügel. Wir fuhren mit einem breiten Grinsen im Gesicht zurück ins Rorbuer, kochten Abendessen für heute und die folgenden Tage (Pasta Bolognese – lecker!) und hofften auf einen guten Tag morgen.

Highlight des Tages: die Elch Familie

Diashow:

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