9. Januar: Weiterzug auf die Vesterålen

SkagsandenDas Wetter sah relativ gut aus, als ich um 6:30 Uhr aufwachte und ich konnte sogar ein paar Sterne neben den wenigen Wolken ausmachen. Gerd blieb noch ein Stündchen im Bett, aber ich machte mich auf den Weg zum Skagsanden Strand. Heute Morgen war es bereits deutlich kühler und ich musste zunächst etwas Eis von den Scheiben kratzen. FlakstadpollenDie Flut lief am Strand gerade auf, aber es gab immer noch genügend nassen Sand für schöne Spiegelungen der Berge im Mondlicht. Eine wirklich schöne Location!

Nach rund anderthalb Stunden Spielzeit kehrte ich zur Cabin zurück, frühstückte rasch und wir beluden das Auto. Kurz darauf fuhren wir los und machten einen ersten Halt am Flakstadpollen, wo ich Fotos der wunderschönen bizarren Gipfel am Fjord in der blauen Stunde machte. Pure Magie! LeknesIn Leknes betankten wir das Auto und verabschiedeten uns von Kathi. Es war schön, sie und ihre Familie mal wieder zu treffen – mal sehen, ob es uns nochmals auf die Lofoten verschlägt!

Das Wetter wurde immer besser und wir machten einen weiteren Halt am Strand von Myrland, wo die Wolken langsam einen schönen rosa Ton annahmen. SteinfjordAuf unserer Lofoten Abschiedstour fuhren wir auch nochmal in Haukland vorbei, wo ich ein weiteres (etwas halbherziges :\ ) Panorama machte, bevor wir oben auf dem Pass nochmals die Aussicht auf die Berge und den See bewunderten. SildpollnesWir setzten die Fahrt Richtung Norden am Steinsfjord und Rolvsfjord entlang fort, machten Fotostops bei Gimsøya und in der Nähe von Henningsvær. Als wir Svolvær erreichten, find es leider an zu regnen und die Strasse wurde rutschig. So fuhren wir unseren vorerst letzten Halt an der malerischen Kirche von Sildpollnes am Austnesfjorden an, wo ich ein weiteres Panorama machte.

Danach fuhren wir ohne weitere Pause bis auf die Vesterålen weiter und erreichten Sortland nach etwas zwei Stunden Fahrzeit. LakeWir tankten und kauften im vertrauten REMA1000 Lebensmittel für die nächsten Tage ein. Unser gebuchtes Apartment in Frøskeland fanden wir schnell und wie versprochen lag der Schlüssel in einer mit Zahlenschloss gesicherten Schlüsselbox neben der Tür. Wir zogen ein und waren begeistert vom Apartment: das grosse Wohnzimmer mit der vollständig eingerichteten Küche war sehr gemütlich und liess keine Wünsche offen. Desweiteren gab es ein geräumiges Schlafzimmer und ein schönes Badezimmer mit Waschmaschine und Dusche. Gunvor, die Eigentümerin, die im Obergeschoss mit ihrem Mann wohnt, kam vorbei und hiess uns herzlich willkommen. Sie ist eine sehr nette Dame und sie gab uns während der netten Unterhaltung noch einige Tips zur Umgebung.


Wir packten aus und richteten uns ein, Gerd kochte Abendessen während ich die Fotos sicherte und den Reisebericht schrieb. Nach diesem langen Tag waren wir ziemlich müde und fielen kurz nach dem Abendessen und etwas fernsehen in die Federn.

Highlight des Tages: die blaue Stunde am Flakstadpollen

Diashow:

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