6./7. Januar: Umzug nach Ramberg

Über den 6. Januar gibt es nicht viel zu schreiben, da es ein komplett verlorener Tag war! Es regnete und stürmte den ganzen Tag lang und die Kameras blieben beschäftigungslos in den Rucksäcken:(

Trotzdem mussten wir Ballstad heute verlassen und so beluden wir nach dem Frühstück das Auto, fuhren nach Leknes, tankten und kauften für die nächsten drei Tage Lebensmittel im Supermarkt. Wir hatten uns dann doch dazu entschlossen, die Lofoten früher zu verlassen und vier Tage eher auf die Vesterålen weiterzuziehen.

Als wir das Ramberg Gjestegard nach kurzer Fahrt erreichten, wurden wir herzlich von Tordis empfangen. Sie ist eine sehr nette Dame und wir mussten glücklicherweise nichts extra zahlen für den verkürzten Aufenthalt. Wir hatten eine der grösseren Sea cabins mit zwei Schlafzimmern, einem kleinen Badezimmer und einem kleinen Wohnzimmer mit integrierter Küchenzeile. Die Küche war gut eingerichtet – nicht ganz so üppig wie in Ballstad – doch immer noch ausreichend, um einfache Mahlzeiten zuzubereiten.

Es regnete weiterhin stark, so dass wir noch nicht einmal am Strand spazieren konnten und so kochte Gerd Abendessen, während ich am Reisebericht schrieb. Den Abend verbrachten wir mit Fernsehen im Internet und versüssten uns den Wetterfrust mit einem Glas Bier und Wein.

Highlight des Tages: nichts…

7. Januar: Mehr Rosa und Blau nach einem trüben Beginn

SkagsandenIch konnte die ganze Nacht nicht gut schlafen, weil der Regen und der Wind so laut waren. SkagsandenAls ich entnervt um kurz nach sechs Uhr aufstand, regnete es immer noch stark, obwohl der Wetterdienst einen trockenen Morgen vorausgesagt hatte! Wir frühstückten wenig später und in der Tat war es dann um 8:30 Uhr trocken – genau rechtzeitig zur blauen Stunde. Wir eilten hinüber zum Skagsanden Strand, wo ich glücklich einige Fotos vom Strand, den Spiegelungen, den führenden Linien und Formen im Sand machte. Das blaue Licht war einfach grossartig und ich genoss diese Spielzeit am Strand mal wieder in vollen Zügen.

Aber dann fing es doch wieder an zu regnen und hörte über eine Stunde lang nicht auf. FredvangWir parkierten das Auto einige Kilometer vor Hamnoy, von wo wir einen guten Blick auf West- und Ostküste hatten, so dass wir schnell auf eine Wetteränderung reagieren konnten. Es wurde dann zuerst im Osten heller und wir fuhren zurück nach Fredvang, wo wir eine kleine Bucht mit herrlichem Blick über den Selfjord und die Berge fanden. Wir hatten Glück und die Flut lief gerade auf, so dass das Wasser spiegelglatt war. Und dann – ganz plötzlich! – klarte der Himmel auf und die Wölkchen nahmen wunderschöne rosa Farbtöne an. Diese herrliche Stimmung war einfach nicht von dieser Welt, ohne Worte!
Fredvang
Nun ist das Zeitfenster hier sehr kurz im Winter und wir eilten daher hinüber zum Flakstadpollen, wo ich an einem schönen Plätzchen ein Panorama des Fjords und der Berge machte. Wunderschön!!FlakstadpollenWir beendeten die Tour zur blauen Stunde am Strand von Vikten, wo sich ein weiteres Panorama geradezu aufdrängte. Kurz darauf erklärten wir den Tag für beendet und machten uns auf den Heimweg nach Ramberg. OctaviaOh Nein…!!! Einmal noch anhalten bitte:)Aber die Felsen, über die die Flut in hohen Wellen schlug, waren einfach ein Motiv, dem ich nicht widerstehen konnte 😉 Skagsanden

Schliesslich kamen wir doch noch im Ramberg Gjestegard an und Gerd kochte wieder Abendessen, während ich Reisebericht schrieb. Wir konnten zwar einige Sterne draussen sehen, aber als wir ein paar Testaufnahmen machten, sahen wir, dass der Himmel milchig gelb war von Hochbewölkung. Wie Schade – ein weiterer Abend ohne Nordlicht und Sternenhimmel:(

Highlight des Tages: Spielzeit in Fredvang

Diashow:

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