10. Januar: die Magie der Vesteralen

StrandfjelletWir standen rechtzeitig auf und verbrachten die blaue Stunde am Ufer des Eidsfjords, wo der Mond gerade unterging. EidsfjordDieser hübsche Fjord mit den beeindruckenden Berggipfeln gehört ganz sicher zu meinen Lieblingsorten auf den Vesterålen und ich genoss den Monduntergang über den Bergen sehr. Danach frühstückten wir schnell und fuhren los, um den schönen Tag voll ausnutzen zu können. SandvikaFast schon wie immer, kamen wir nicht weit und hielten am zugefrorenen See, der einfach nur fantastisch aussah mit den blauen Pastelltönen. Nach einer Fotopause fuhren wir weiter zum Annfjorden und erreichten bald Sandvika. Leider war das Licht für den Strand nicht optimal und wir gingen daher auch gar nicht erst hinunter. SandvikDie Sonne zauberte einige schöne Farben in den Himmel auf der anderen Seite hinter den Bergen und so verbrachten wir dort eine ausgedehnte Spielzeit am felsigen Strand.

Die Zeit verging mal wieder wie im Flug und wir fuhren langsam zurück. Die Spiegelung am Annfjorden war nun perfekt und die ganze Landschaft wirkte richtig schön arktisch. So verbrachte ich fast die gesamte blaue Stunde an diesem magisch schönen Ort, der wohl immer zu meinen Lieblingsplätzen auf den Vesterålen gehören wird.
Strengelvagfjorden
Schliesslich ging es zurück zum Apartment, wo wir zu Abend assen und etwas Schlaf nachholten, bevor wir uns gegen 20 Uhr wieder auf Nordlichtjagd machten. Oppmyrbogen war unser erster Stop und wir konnten auch schon sofort die erste, schwache Aurora über den hübschen Bergen ausmachen. AnnfjordWir blieben hier eine Weile und setzen die Fahrt Richtung Stø fort. Kurz vorher fanden wir eine kleine Parkmöglichkeit, von wo wir ein atemberaubendes Panorama auf die Berge und den Fjord hatten. StrengelvagfjordenDas Nordlicht war zwar noch schwach, aber immer wieder mal stärker und sehr gut zu sehen. Es wirkte einfach toll mit der Landschaft, ohne diese durch eine zu starke Aktivität zu erschlagen. OppmyrbogenDer Mond ging gegen 23 Uhr auf und tauchte die Landschaft in ein ganz zauberhaftes Licht. Dann wurde auch das Nordlicht stärker und wir konnten über diese Naturschönheiten einfach nur noch staunen. Wir genossen das Naturspektakel in vollen Zügen und fotografierten bis ungefähr halb zwei Uhr. Wir fuhren zurück und hielten noch ein paar Mal, weil die Aurora doch wieder stärker wurde und wunderschöne Strukturen auf den Sternenhimmel zauberte. Was für eine wundervolle Nacht dies war!!!

Erst gegen drei Uhr morgens kehrten wir ins Apartment zurück und fielen sehr müde, aber umso glücklicher in die Federn.

Highlight des Tages: die Nordlichtlandschaft

Diashow:

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